Gebührenwahn in der Schweiz

schweizer-gebuehrenwahn«Es ist höchst bedenklich, wenn so viel Geld ohne demokratische Legitimation eingetrieben wird», kritisiert Gebührenfachmann Franz Jaeger. Der Anreiz, sich über Gebühren Mittel zu beschaffen, sei in Zeiten leerer Kassen umso grösser. Im Wallis teilte der Staatsrat Anfang Februar freimütig mit, dass durch die Tariferhöhung von Gerichts- oder Verwaltungsbehörden zusätzliche 2.5 Millionen Franken eingenommen werden sollen. Bei gleichbleibenden Dienstleistungen, versteht sich. (Quelle: «Ja zu fairen Gebühren»)

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Der Mann spricht mir aus der Seele. Es ist mittlerweile richtig auffällig, das für jedes amtliche Scheinchen irgendeine Gebühr verlangt wird. Es ist auch so, wenn eindeutig ist das ich diesen gewissen Schein nicht brauche, weil sich in 1 Monat sowieso etwas verändert (wo dieser Schein hinfällig wird), muss ich den Schein trotzdem haben und bezahlen, da sich die verschiedenen Ämter nicht absprechen. Das würde auf ein Kommunikationsproblem hinweisen, ist es aber nicht, sondern eine Geldquelle.

Viele Schweizer zeigen immer nach Deutschland wegen der hohen Steuern. Ich behaupte wenn man die Gebühren mit rein rechnet kommt man auf eine ähnliche Steuerbelastung.

Was mich aber nun richtig ärgert ist, dass man mittlerweile für eine Rechnung (Postversand) auch Gebühren zahlen muss!

Fairtrade – Nein Danke!

 

FairTrade-Logo.svgIm kommenden Jahr soll fair produzierte Textilien ein neues Siegel zieren, doch das Siegel garantiert keineswegs durchweg faire Bedingungen.

Vieles Gutes wird gerne nach einiger Zeit aufgeweicht. Es scheint bei vielen Labels eine Form von Kompromiss zu geben um den Firmen die Profite zu sichern.

Transfair vergibt das bekannte Fairtrade-Siegel und plant im ersten Halbjahr 2016 auch ein Siegel für fair produzierte Textilien. Es soll den Verbrauchern künftig faire Produktionsbedingungen entlang der gesamten Herstellungskette garantieren – von der Baumwollspinnerei bis zur Verpackung des fertigen Kleidungsstücks.

Teilnehmenden Unternehmen werden sechs Jahre Zeit eingeräumt würde, bevor sie existenzsichernde Löhne bezahlen müssten. Eine Transfair-Sprecherin verteidigte das Vorhaben: Der neue Standard sei weltweit der erste, der überhaupt ein Zeitziel für existenzsichernde Löhne angebe. Konkrete Schritte zur Lohnverbesserung müsse es zudem bereits vom ersten Jahr an geben.

Ist ja wohl ein Witz!

Canon Pixma MX 925 und Peach Tintenpatronen – schlechtes Produkt

peach_canon-mx925Ich habe einen Canon Pixma MX 925 und habe Peach Tintenpatronen bestellt. Sie sind zwar sehr günstig, aber nach ca 20% Verbrauch gab es nur noch Streifen, später versagten einzelne Farben ganz. Erst dachte ich es seien die Düsen verstopft, also Reinigen, dann intensiv Reinigung – keine Chance.
Also neue Originalpatronen von Canon gekauft, Problem verschwunden – nie wieder Peach!

Fazit: Die Patronen von Canon sind zwar teuere, aber man hat vernünftige Ausdrucke. So gesehen sind dann die billig Patronen nicht günstiger, da sie ja nach 20% schon defekt sind.

Bild droht bei allen Umgehungsversuchen mit Abmahnung

Die Werbeblockersperre von Bild.de ist mit Hilfe von Filtereinstellungen leicht zu umgehen. Weil ein Nutzer das auf Youtube erläuterte, hat er nun unangenehme Post vom Anwalt bekommen. Der Verlag will gegen „alle“ vorgehen, die die Anti-Adblocker-Initiative „unlauter“ umgehen.

Das ist schon Rechtsbeugung und Einschüchterung – aber man kennt ja den Verlag. Der Artikel von golem.de beschreibt wie der Axel-Springer-Verlag juristisch gegen einen User der eine Anleitung ins Web stellt, wie sich die Sperre mit Hilfe von Filterbefehlen in dem Werbeblocker Adblock Plus umgehen lässt, abgemahnt wird.

Gegenüber heise online bestätigt ein Verlagssprecher das Vorgehen: „Es stimmt, dass BILD in einzelnen Fällen Abmahnungen erteilt, wenn Firmen Anleitungen zur Umgehung der Anti-Adblocker-Initiative von BILD.de verbreiten.“ Die Diskussion der letzten Tage habe gezeigt, dass das Vorgehen richtig sei. „Unabhängiger Journalismus finanziert sich über Werbung und Vertriebserlöse„, erklärte der Sprecher. Quelle: heise.de

Der fett gedruckte Satz … ich lach mich tot. Eine einfachere Möglichkeit wäre natürlich ein kompletter Boykott dieser Seiten, Lesenswertes findet man dort sowieso nicht.

Erwachsene sollten keine Kinder ansprechen

krankEigentlich wollte ich meine Finger still halten, denn ich könnte auf viele News die auf der Welt rumgeistern etwas schreiben. Hier mal eine gute Empfehlung der kranken Welt:

„Die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen (KJPD) geben eine Empfehlung ab: «Grundsätzlich sollten Erwachsene darauf verzichten, fremde Kinder anzusprechen, etwa um nach dem Weg, der Uhrzeit oder Ähnlichem zu fragen.» Man sollte sich bewusst machen, dass eine solche durchaus harmlos gemeinte Frage ein Kind stark verunsichern kann. Da es in aller Regel gelernt hat, sich nicht mit fremden Personen abzugeben oder gar Angst bekommen kann, sei es in derartigen Situationen ratsam, einfach den nächsten erwachsenen Passanten um Auskunft zu bitten, so die KJPD.“

Es wird doch immer bescheuerter, oder?

Originalartikel: Sugus-Suche entpuppt sich als Jungschar-Aktion

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