Die Werbeblockersperre von Bild.de ist mit Hilfe von Filtereinstellungen leicht zu umgehen. Weil ein Nutzer das auf Youtube erläuterte, hat er nun unangenehme Post vom Anwalt bekommen. Der Verlag will gegen „alle“ vorgehen, die die Anti-Adblocker-Initiative „unlauter“ umgehen.

Das ist schon Rechtsbeugung und Einschüchterung – aber man kennt ja den Verlag. Der Artikel von golem.de beschreibt wie der Axel-Springer-Verlag juristisch gegen einen User der eine Anleitung ins Web stellt, wie sich die Sperre mit Hilfe von Filterbefehlen in dem Werbeblocker Adblock Plus umgehen lässt, abgemahnt wird.

Gegenüber heise online bestätigt ein Verlagssprecher das Vorgehen: „Es stimmt, dass BILD in einzelnen Fällen Abmahnungen erteilt, wenn Firmen Anleitungen zur Umgehung der Anti-Adblocker-Initiative von BILD.de verbreiten.“ Die Diskussion der letzten Tage habe gezeigt, dass das Vorgehen richtig sei. „Unabhängiger Journalismus finanziert sich über Werbung und Vertriebserlöse„, erklärte der Sprecher. Quelle: heise.de

Der fett gedruckte Satz … ich lach mich tot. Eine einfachere Möglichkeit wäre natürlich ein kompletter Boykott dieser Seiten, Lesenswertes findet man dort sowieso nicht.

Bild droht bei allen Umgehungsversuchen mit Abmahnung

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