Microsoft Outlook Setup Notification Spam

Immer wieder die gleiche Masche.

Microsoft Outlook Setup Notification: Mal wieder geistert eine neue Spamwelle durch das Netz und wieder einmal ist “zufällig” eine gepackte Datei update_6556.zip enthalten, welche die dummen User bitte alle entpacken und die darin enthaltene Datei update_6556.exe auch bitteschön öffnen sollen, damit irgendein Schadcode auf dem Rechner installiert werden kann…

Wer also eine E-Mail mit der Betreffzeile: Microsoft Outlook Setup Notification und einer angehängten Datei update_6556.zip kann natürlich auch anders heissen erhält, sollte diese löschen und nicht auf diesen billigen Trick der Spammer hereinfallen!

seeblog upgedatet

So nun ist die Seite wieder auf dem aktuellen Stand mit WordPress. Davor hat mir tatsächlich gegraut, da ich bestimmt seit 1 Jahr nichts mehr gemacht habe. Doch da hat WordPress ganze Arbeit geleistet – es ging wirklich mit einem Klick. Herzlichen Glückwunsch an WordPress die eine absolut easy Software geschaffen haben. Bin wirklich erstaunt, alles lief wie am Schnürchen. Nur beim Template habe ich ein anderes genommen, jetzt passen zum Teil mache Bilder nicht mehr so gut und der Zeilenumbruch stimmt auch nicht mehr so ganz.

Nachtrag: Zu früh gefreut! Seitdem ist er nur noch miserabel gelistet . 2.8 scheint nicht so super zu sein wie gedacht. :-(

Sommerausstellung des Kunstverein Volkertshausen

PLAKAT.gifFast hätte ich es vergessen, am 5. Juli 2009 ist die Vernissage der Sommerausstellung des Kunstverein Volkertshausen um 18:00 Uhr. Die ausstellenden Künstler sind: Marianne Riexinger, Alexander Weimann, A. Petra Ehinger und Michael Prax.

Flyer / Einladung als PDF
Plakat als PDF

Lichtkunst gibt es nicht zu sehen, weil es viel zu hell ist. Aber es gibt Arbeiten von mir zu sehen, die ich noch nicht ausgestellt habe.

Die Homepage der Künstler:
Marianne Riexinger
Alexander Weimann
A. Petra Ehinger
Michael Prax

Schweizer Datenschützer unterliegt gegen Filesharing-Ermittler Logistep

Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht hat eine Klage des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten (EDÖB) gegen den Online-Ermittlungsdienstsleister Logistep zurückgewiesen. Der Schweizer Datenschützer hatte versucht, auf dem Rechtsweg eine Empfehlung gegen das Unternehmen durchzusetzen. Logistep stellt im Auftrag von Rechteinhabern etwa aus der Musik- oder Software-Industrie Nachforschungen in Peer-to Peer-Netzen (P2P) an und ermittelt die IP-Adressen, über die urheberrechtlich geschützte Werke angeboten werden. Das Unternehmen ist in der Vergangenheit auch in Deutschland im Zusammenhang mit Massen-Abmahnungen aufgefallen.

Innerhalb von 30 Tagen kann der EDÖB Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegen. Als durchaus interessant darf angesehen werden, dass sich die Logistep AG offensichtlich sehr daran stört, dass die Empfehlung nach wie vor auf der Website des EDÖB einsehbar ist und sieht offenbar ihren guten Ruf gefährdet. So wird im Urteil festgehalten: „Die Beklagte beantragt schliesslich, der Kläger sei zu verpflichten, die schweizerische Presse und Öffentlichkeit umfassend und aktiv über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in der vorliegenden Klagesache zu orientieren. Das Verfahren habe ein weites Echo sowohl in der Presse als auch der übrigen Öffentlichkeit gefunden, weshalb sie, die Beklagte, ein berechtigtes Interesse an der entsprechenden Information besitze. […]. Die Beklagte stört sich an der Veröffentlichung der umstrittenen Empfehlung des Klägers vom 9. Januar 2008 auf der Website www.edoeb.admin.ch sowie darüber, dass der Kläger Presse und Öffentlichkeit über den Inhalt der Empfehlung informiert habe. […]. Es besteht dagegen keine Rechtsgrundlage, die die Zuständigkeit und ein Eingreifen des Bundesverwaltungsgerichts im Sinne des Antrags der Beklagten begründen würde. Auf das Begehren kann daher nicht eingetreten werden.“

Bekannt wurde das Unternehmen Logistep wegen die Abmahnmaschinerie, mit der die Karlsruher Rechtsanwaltskanzlei Schutt-Waetke die eine Welle von Abmahnungen gegen Tauschbörsen-Nutzer wegen angeblicher Verletzung des Urheberrechts auslöste. Nach Ansicht des Amtsgerichts Mannheim agierte die Rechtanwaltskanzlei auf rechtlich fragwürdige Weise. Das Gericht verweigerte in einem jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 15. Dezember 2006 (Az. 1 C 463/06) die Erstattung der Anwaltsgebühren für eine großflächige Abmahnwelle.
(Quelle: Heise und andere)

Links:
Piratenjagd von Logistep verstösst nicht gegen Datenschutz Quelle: inside-it
Das Internet – Paradies der Datenklauer Quelle: inside-it
Schweizer Datenschützer unterliegt gegen Filesharing-Ermittler Quelle: heise
Gericht attestiert Logistep-Massenabmahnern Gebührenschinderei Quelle: heise
Vom Autoverkäufer zum Piratenjäger (Quelle: gulli:news)

Finanzsystem – Umdenken tut not!

boerse_runter.jpgAktivisten des globalisierungskritischen Netzwerks Attac nutzen eine Führung in der Frankfurter Börse für Proteste. (Frankfurter Börse zeigt Dax-Demonstranten an) Wer zeigt die Verursacher der Finanzkrise an?

In dieser Krise sind die Fehler der letzten Jahrzehnte zum tragen gekommen. Es ist aber auch eine Chance zum Umdenken, zumindest theoretisch. Das Potential an neuen Ideen ist gross, die Handlungsfähigkeit der Verantwortlichen klein. Jeder weiss, jetzt der grosse Aktionismus – siehe Politiker und danach bleibt es beim alten bis zur nächsten Finanzblase.
Hört man heute noch etwas von der Klimaerwärmung. Erst die grosse Hysterie, dann blinder Aktionismus und danach totale Stille. Das kennt man. Natürlich haben sich die Probleme verlagert, statt Klimaerwärmung die Finanzabkühlung. Muss jetzt irgendein Meteorit die Erde bedrohen oder ein Supervulkan ausbrechen, damit die Finanzkrise in den Hintergrund tritt?

Scheint ein typisches menschliches Prinzip zu sein. Verlagerung von Problemen, aber keine vernünftigen Lösungen. Eigentlich sollten wir uns mal über das zukünftige Finanz- und Wirtschaftssystem Gedanken machen, ist ja auch gekoppelt mit dem Umweltproblem und der Armut auf der Welt. Ganz sicher ist, es wird keine perfekte und zufriedenstellende Lösung für alle geben. Aber was sind ein paar Superreiche gegen Millionen von Menschen die durch Hunger und Armut bedroht sind? Demokratisch wäre es, wenn die extremen Spitzen egalisiert werden. Beschränkung von Superreichen und der Verminderung von Armuts- und Hungertoten.

Aber auch dies hat nicht nur Vorteile, geht es den Menschen in der Dritten Welt besser, wird dort die Bevölkerung stark wachsen. Schon erscheint das nächste Problem. Steigende Bevölkerungszahlen, also höhere Wirtschaftsleistung, mehr Umweltbelastung, noch grössere Hungerkatastrophen. Wie man sieht sind die Probleme sehr verzahnt und gute Ideen können sich dann langfristig negativ auswirken.

Ideale langfristige Lösung – dies würde global bedeuten (sehr pauschal gesehen):
– Wirtschaftswachstum auf die nächsten Jahrzehnte im Promillewert festsetzen bzw. auf maximal 0,2% begrenzen
– Bevölkerungswachstum weltweit mit einem Minuszeichen

… und das wird niemals geschehen, denn man muss ja auch den Menschen berücksichtigen mit seinen Eigenschaften. Also warten wir auf den nächsten Kollaps eines vom Menschen geschaffenen Systems, was übrigens auch ein ganz natürliches Prinzip ist. Das kennt man auch von der Natur oder auch von der Physik. Auch wenn der Mensch meint er würde über der Natur stehen – für adäquate Problemlösungen braucht er aber ein Bewusstsein, das über den berühmten Tellerrand blicken kann und das benötigt noch ein paar Jahre (Jahrtausende). Dann versteht er eventuell den komplexen Zusammenhang aller Ereignisse und Entscheidungen. Es gibt keine Insellösungen.

Ein kleiner Hinweis für die „brillanten menschlichen Systeme“: Die Mathematik. Schon den Griechen war klar, dass eine mathematische Theorie auf gewissen Aussagen beruht, die als wahr vorausgesetzt werden, den Axiomen. Die Unmöglichkeit, die Widerspruchsfreiheit der Mathematik zu beweisen zeigt Gödels Unvollständigkeitssatz Quelle:NZZ von 2006.

UBS auf Tiefkurs im Oktober

«Die Welt erlebt eine Finanzkrise von gigantischem Ausmass», hiess es im Marktkommentar der Zürcher Kantonalbank. Hypothekarschulden, StudentInnendarlehen und eine Blackbox von achtzehn Milliarden Dollar. Der wirkliche Wert der nationalisierten UBS-Papiere bleibt im Dunkeln.
 
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Im Strudel der Finanzkrise – bei der auch die UBS massgeblich beigetragen hat.

Sowohl die «Sonntagszeitung» (SoZ) wie der «Sonntag» berichten in ihren Ausgaben, dass die Zürcher Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die UBS-Führung aufgenommen hat. Im Raum stehen unwahre oder unvollständige Angaben, welche die UBS-Führung gegenüber Kunden und Aktionären gemacht haben könnte. Gemäss Strafgesetzbuch macht sich strafbar, wer «unwahre oder unvollständige Angaben von erheblicher Bedeutung macht, die einen anderen zu schädigenden Vermögensverfügungen veranlassen können».

In naher Zukunft soll der Schweizerischen Nationalbank und damit allen SchweizerInnen eine sogenannte Zweckgesellschaft auf den Cayman Islands gehören, die in ihren Büchern über Wertschriften von bis zu sechzig Milliarden US-Dollar verfügen wird. Diese Papiere werden in den nächsten Wochen und Monaten der Schweizer Grossbank UBS abgekauft, die dafür 54 Milliarden US-Dollar erhält.

Alle wissen: Das ist ein schlechter Deal. Die sechzig Milliarden sind reine Buchwerte. Würde man versuchen, die Papiere heute auf dem freien Markt zu verkaufen, so bekäme man dafür nur einen Bruchteil dieses Werts.
Das Risiko besteht, dass diese Spekulationspapiere nie mehr zu einem vernünftigen Preis verkauft werden können und die Zinsen darauf nicht bezahlt werden.

Etwa 55 Milliarden Franken wurden schon von der UBS abgezogen, zumeist umgeschichtet auf kleinere Banken. Die UBS befindet sich in der größten Krise ihrer Geschichte. „Wir kommen gar nicht mehr dazu, über die Wertentwicklung mit unseren Kunden zu sprechen. Die Leute wollen vor allem wissen: ist mein Geld sicher?“, sagt Vorstandsmitglied Jürg Zeltner der Schweizer „Handelszeitung“. Geht die UBS pleite, dann dürfte die Finanz-Schweiz fertig sein – dies ist mittlerweile nahezu gängige Meinung unter Bankenexperten.

Willkommen in der UBS ARENA – hier wird ihr Geld vernichtet!
Natürlich ist es vernünftig sein Geld auf Kantonalbanken zu bringen. „Wir kommen gar nicht mehr dazu, über die Wertentwicklung mit unseren Kunden zu sprechen“. Kein Wunder, wer spricht denn tatsächlich mit den Kunden. Das ist wieder eine typische Floskel und Ausrede der UBS Bankberater und eine gute Lösung haben sie auch nicht parat. Zum Beispiel ist mein Bankberater laut UBS irgendwo in NY. Beförderung für seine miserable Anlagestrategie und die leeren Versprechungen? Vermutlich wurde er aus der Schusslinie geholt, bevor die vielen kleinen Anleger mit dem dicken Minuszeichen im Depot, ihn in der UBS in Kreuzlingen besuchen wollen. Gegenüber liegt die CS und daneben die TKB – etwas was ganz sicher ist, die Thurgau Kantonalbank wird sicher an ihrem Domizil bleiben, denn die haben das Finanzkasino nicht als ihre Spielwiese angesehen. Die UBS liebt ja das Wort „Arena“, nun ist sie selbst in der Arena oder ist es mittlerweile doch eher ein Boxring. KO in der 9 Runde?

UBS-Grossbank-Geschädigte der Schweiz Der Link für die UBS-Geschädigten (leider erst im Aufbau)
Fall UBS und Aktuell (UBS) Quelle: thomas illi forensic services GmbH

Fortsetzung der Plünderung – Der Transkapitalismus Quelle: Wochenzeitung
UBS kämpft um Vertrauen Quelle: Handelsblatt
UBS-Boni mit Notrecht zurückholen Quelle: Bazonline
Schweizer Börse dämmt Verluste ein Quelle: Tagesanzeiger
Bankenplatz Schweiz nähert sich einem gefährlichen Abwärtsstrudel Quelle: Abendblatt

Passend zum Thema, man könnte die „Wall Street“ auch durch „UBS“ ersetzen: Die Zocker von der Wall Street Quelle: Der Spiegel

Die Schweizer glauben an ihre Geldhäuser – ausser an die UBS. Eine Mehrheit will neue Gesetze, um Bankenpleiten zu verhindern. Früher wurden die Kantonalen Banken und Raiffeisenbanken belächelt – und wer lacht heute?

Es gibt auch eine sehr interessanten Dokumentarfilm über die UBS von Hansjürg Zumstein.
Zumsteins Film zeigt auf, wie die Führung in Zürich ahnungslos das UBS-Schiff direkt auf die Riffs zusteuerte. Während andere Banken bereits versuchten, das Steuer herumzureissen und mit allen Mitteln aus dem Markt auszusteigen, kauften die UBS-Händler noch wie wild auf dem Hypothekarmarkt ein – motiviert durch die von Zürich verordnete Profitmaximierung um fast jeden Preis. Und: Je mehr die Händler kauften, desto höher ihr Bonus. Die Führung in Zürich realisierte die drohende Katastrophe erst viel zu spät – das Risikomanagement versagte völlig.

Zusammenfassung: Das Spiel der Banker und Bankberater
Wenn ich gewinne, werde ich dadurch schnell reich, wenn ich verliere, kostet mich das höchstens den Job.
Der Profit überbietet den möglichen Verlust. Da bleibt für moralische Gedanken kein Platz.

So wird nicht nur bei den Banken agiert, sondern auch in vielen Bereichen der Industrie.

stayfriends.de und Betrug?

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Update 2012: Stayfriends will nur dein bestes, nämlich dein Geld. Ohne zu zahlen läuft so gut wie nichts, wer eine Goldmitgliedschaft abgeschlossen hat, kommt laut einer Umfrage der Benutzer eine Zahlungsaufforderung, da sich die AGB geändert hat. Früher endete sie automatisch und man bekam ein Mail ob man die Mitgliedschaft für 12 Monate verlängern möchte. Die Konkurrenz ist stark – die freiwillige Mitgliedschaft wo der Benutzer entscheidet ist wirtschaftlich gesehen schlecht. Besser – die Mitgliedschaft verlängert sich stillschweigend. Eigentlich sinnvoll, nur so lässt sich Geld verdienen, denn wer seine Kündigungszeit verpasst, zahlt dann wieder für ein Jahr. Das andere zuverlässige sind die Zahlungsaufforderungen von der Firma Prodefacto (Info über Prodefacto: Verbraucherdienst.de).

Wozu braucht man stayfriends in Zeiten von Facebook und anderen kostenfreien Netzwerken? Das nutzlose Premium-Paket um die Inhaber des Dienstes reich zu machen? Stayfriends war einmal ;-)

Alt 2008: Heute bekam ich ein Mail von Stayfriends mit einer Zahlungsaufforderung von 947,41- Euro für einen kostenpflichtigen Suchservice. Sehr witzig! Wieder einmal die übliche Abzocke im Internet? Die Firma hat sicher nicht die besten Geschäftspraktiken, aber die Zahlungsaufforderung kommt von Elisabeth Calderon mit der Mailadresse: destina@ocsny.com. Die Mail hat auch einen Anhang: Rechnung.zip – der Inhalt ist eine Datei mit dem Namen: Rechnung.scr. Keine Ahnung ob Trojaner oder Virus – arbeite auf eine Mac und kann es deshalb nicht überprüfen.
Update: Es ist ein Trojaner, also nicht öffnen!
Diese Rechnung ist natürlich genauso falsch wie exorbitante Managerlöhne. Der Originaltext vom Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank fur Ihre Anmeldung bei stayfriends.de Sie haben Sich fuer unseren kostenpflichtigen Suchservice entschieden. 947,41- Euro werden Ihrem Konto fur ein Jahresvertrag zu Last gelegt. Wir mailen Ihnen alle Antworten auf Ihre Suchanfrage 2 Mal woechentlich zu, Sie koennen sich auch zu jeder Zeit einloggen und denaktuellen Stand einsehen. Entnehmen Sie Ihre Rechnung und den Zugang zu Ihrem Profil den unten angefuehrten Anhang. Bitte diesen genauestens durchlesen und bei einer Unstimmigkeit uns kontaktieren. Zum Lesen wird kein zusaetzliches Programm benoetigt. Falls die Anmeldung von einer dritten Person ohne Ihre Zustimmung durchgefuehrt wurde, fuehren Sie unverzueglich, den in dem Anhang aufgefuehrten Abmeldevorgang aus.Der Widerspruch ist nach unseren AGB’s innerhalb von 7 Tagen schriftlich zulaessig!
Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nachsten Tagen per Post zugestellt.
mit freundlichen Gruessen

StayFriends GmbH
Postanschrift
StayFriends GmbH
Neustaedter Kirchenplatz 1a
D-91054 Erlangen

USt-IdNr.
USt-IdNr. DE228247780
Amtsgericht Fuerth HRB 10669

Andere Informationen:
Phising Mails & Scam Sites pishingmail.de
Verärgerung über Stayfriends geheimreporter
aussen hui…… ciao.de

Noch mehr von der Abzocke im Internet:
Dubiose Internetangebote: Rechnung keinesfalls bezahlen! K-Tipp Schweiz
Verbraucherabzocke im Internet adressbuchbetrug.info
Katja Günter, ein angebliches Urteil…und haltlose Forderungen 4topas

! Am besten ihr ignoriert solche Mails und löscht sie sofort – niemals den Anhang öffnen !

Untersee Kalender 2009

Der neue Untersee Kalender 2009! Leider nur theoretisch. Der Hauptsponsor abgesprungen, nun ist die Realisation/Druck sehr fraglich. Da die Produktionskosten für einen A2 Kalender sehr hoch sind, ist es mir unmöglich den Kalender vorzufinanzieren. Vielleicht dann wieder 2010.

Big Brother Awards Schweiz 2008

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Anlässlich der heutigen Preisverleihung im Tojo in Bern konnten die folgenden Auszeichnungen vergeben werden: Fachgruppe 9 der Staatsanwaltschaft Basel erhielt den Pokal in der Kategorie Staat (Fichierung von Grossräten), die Securitas, Abteilung Investigation Services jenen in der Kategorie Business (Bespitzelung von kritischen Gruppierungen) und die Krankenkasse CSS den ersten Preis in der Kategorie Arbeitsplatz (Absenzen-Kontrolle). Der begehrte Lebenswerk-Award ging an Kurt Trolliet, Staatsschutzbeamter, KaPo Bern (präventive Verhaftung von Journalisten).

Gewinner eines Winkelried-Awards für eine Person oder Organisation, die sich im Jahr 2008 besonders gegen Überwachung und Kontrolle einsetzte, wurde Bündnis Luzern für alle für ihren Widerstand gegen Videoüberwachung und Rayonverbote.

Quelle: Big Brother Awards Schweiz

Die Schweiz ist gegenüber Deutschland um einiges besser – besonders das Sammeln von Informationen vom unbescholtenen Bürgern und dessen Daten. Grosse Skandale wie in Deutschland kennt man in der Schweiz bisher noch nicht.

Die Bankmanager, die Politiker und der Finanzcrash

Die Bankmanager und ihre Zauberlehrlinge haben sich ähnlich verhalten wie die unwissenden Touristen 2004 in Thailand als der Tsunami kam. Ahnungslos gingen manche Touristen hinaus auf das trockengelegte Riff als sich das Wasser zurückzog, das war der Vorbote für den Tsunami – niemand wusste das dies gefährlich war. Fassungslos starten sie auf die grosse Welle die rasch näher kam.

Dann kam die Welle.

Nur das die Bankmanager und Politiker die Ursache für den Tsunami selbst herbeiführten. Die tektonische Spannung ist vergleichbar mit einer grossen Blase – je höher die Energie, desto grösser die Wirkung. Das gleiche Prinzip kennt man auch in der Astronomie. Um ein schwarzes Loch zu werden, muss die Masse über 3 Sonnenmassen betragen, bei kleineren würde ein weißer Zwerg bzw. ein Neutronenstern entstehen. Somit stehen wir kurz vor einem schwarzen Loch – dem Finanzcrash und der Wirtschaftskrise, auch Rezession genannt. Aber wir waren beim Tsunami.

Sogar als die Welle nicht mehr zu übersehen war wurde immer noch alles schöngeredet. Die scheinbare Ahnungslosigkeit ist dieselbe wie bei den Touristen, das nennt man dann „Glaubenssatz – unbegrenztes Wachstum“. Das damalige Frühwarnsystem wurde aber jahrzehntelang von den Politikern demontiert. Sie erlaubte den Banken die riskanten Geschäfte, sie öffnete Tür und Tor für die Spekulation, siehe IKB. Man muss betonen, die Verantwortung für die Finanzkrise lag nicht nur bei den Bankmanagern, sondern auch in der Politik.
Die Anleger zeigten sich äusserst unkritisch gegenüber den Anlageobjekten und Bankberatern. Diese waren keine Berater sondern Verkäufer und kassierten Provisionen für ihre Verkäufe, dafür sind sie bei der Bank eingestellt.
  
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„Wir tun das nicht im Interesse der Banken, sondern im Interesse der Menschen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Im Interesse der Menschen hätte die Politik schon vor Jahren das kommende Problem lösen können, aber wenn unfähige Politiker im Aufsichtsrat diverser Banken sitzen und riskante Finanzgeschäfte tätigen lassen, dann ist Frau Merkels Aussage lächerlich. Jetzt wo es zu spät ist kommt die Politik und verkauft uns die Rettung. Die Argumente für eine Eindämmung der Finanzspielbank sind in aller Munde, noch vor einem Jahr hörte man das Gegenteil.

400 Milliarden Euro lässt sich die Bundesregierung ihr Rettungspaket für angeschlagene Kreditinstitute kosten. Wenn man sich vorstellt wie mühsam sich die Regierung tut um ein paar Milliarden für das Gesundheitssystem zu bewilligen, scheint es jetzt keine Rolle mehr zu spielen wieviel man jetzt raushaut. Wer sagt, der Staat solle den Banken helfen, der meint auch: Steuergelder, die für Schulen, Universitäten oder Kindertagesstätten ausgegeben werden könnten, sollen in die Tresore von Geldhäusern fliessen, die in den vergangenen Jahren Milliarden verdient haben und jetzt um Stütze betteln.
Da kommt sich jeder, der auf Harz IV angewiesen ist, gelinde gesagt „verarscht“ vor, aber Herr Ackermann von der Deutschen Bank kann es sicher bestens erklären warum dies so ist. So ist nunmal das reale Leben!

Das eventuell das Geld nicht gebraucht wird, so betonen es die Politiker, stimmt natürlich so nicht.

Vernünftig wäre:
– Die BaFin muss prüfen, ob Anlageprodukte tauglich und plausibel sind.
– Im Verwaltungsrat der Banken müssen künftig auch Verbraucherschützer sitzen.
– Die Banken müssten zur Auflage bekommen, ihre Produkte wie Kredite für den Kunden vergleichbar zu machen, bis hin zu Aussagen über das Risiko.
– Eine Neuregelung des Provisionssystems. „Die Berater bekommen momentan dann die höchste Provision, wenn sie den gefährlichsten Schrott verkaufen.
– Das Kerngeschäft der Banken muss wieder auf das wesentliche Kerngeschäft reduziert werden, Banken sind keine Spielbanken.

Noch vernünftiger wäre jetzt:
Das sich die Medien mit dem schüren von Angst zurückhalten. Zur Zeit läuft die Panikmache auf allen Kanälen.

Übrigens, die Schweiz hat bis jetzt noch keinen Rappen für die Banken zahlen müssen. (Update) Da hat mich die Realität schnell eingeholt.

UBS bat um Hilfe
Zu dieser Zeit hatte die UBS aber schon den Bund eingeschaltet. Sie brauchte dringend frisches Kapital. Weil sie es nicht mehr auf dem Markt beschaffen konnte, musste sie am 12. Oktober den Bund um Nothilfe bitten. Dieser beschloss, die Bank mit zwei Massnahmen stützen. Zum einen soll die UBS ihre Problempapiere von rund 62 Milliarden Franken an die Schweizerische Nationalbank (SNB) auslagern können und zum andern eine Finanzspritze von 6 Milliarden Franken erhalten.

Nationalbank übernimmt Problempapiere
Im Einzelnen verkauft die UBS ihre faulen und illiquiden Papiere an eine Zweckgesellschaft, die von der SNB kontrolliert wird. Diese finanziert den Deal mit einem Kredit von maximal 62 Milliarden Franken. Die UBS ihrerseits stattet die Zweckgesellschaft mit einem Eigenkapital von rund 6 Milliarden Franken aus. Damit die Eigenkapitaldecke der UBS dadurch nicht dünner wird, schiesst der Bund entsprechend 6 Milliarden Franken in die Grossbank ein.

Kein Verlustgeschäft für den Bund
* Der Bund erhält dafür einen hohen Zins von 12,5 Prozent, was jährlich 750 Millionen Franken in die Kasse spült, wie die interimistische Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf sagte. Die Problempapiere in der Zweckgesellschaft sollen längerfristig verkauft werden. Falls daraus ein Gewinn übrig bleibt, erhält die Nationalbank die erste Milliarde Franken. Den darüber hinausgegehenden Gewinn teilen sich SNB und UBS zur Hälfte.

* Da könnte die deutsche Bundesregierung noch einiges lernen.