Category Archives: Seeblog

Spam von der Deutschen Post

hsdjhjsd_1.jpgZur Zeit werden wieder Spam verschickt im Namen der Deutschen Post mit folgendem Text:

Lieber Kunde,

Es ist unserem Boten leider misslungen einen Postsendung an Ihre Adresse zuzustellen.
Grund: Ein Fehler in der Leiferanschrift.
Sie konnen Ihre Postsendung in unserer Postabteilung personlich kriegen.
Anbei finden Sie einen Postetikett.
Sie sollen dieses Postetikett drucken lassen, um Ihre Postsendung in der Postabteilung empfangen zu konnen.

Vielen Dank! Deutsche Post AG.

Der Anhang ist eine Zip-Datei mit folgender Bezeichnung: Postetikett#36625.zip oder mit anderen Zahlen

Am besten downloaden und entpacken und schon habt Ihr Besuch. (Das natürlich auf keinem Fall machen!!! – Also sofort löschen.)

Cisco: Cisco Security Intelligence Operations has detected significant activity related to German-language spam e-mail messages that claim to contain a German Post mailing failure notification. The text in the e-mail message instructs the recipient to open the attachment and view the details. However, the .zip attachment contains a malicious .exe file that, when executed, attempts to infect the system with malicious code.

Was natürlich klar ist – es sind keine Mails von der Deutschen Post!

Die Schweiz – Polizei schröpft Touristen am Flughafen

Ein wirklich lesenswerter Bericht, besonders für Touristen:

Reisende, die über kein spezielles Visum für die Schweiz verfügen, werden bei der Passkontrolle in Zürich gebüsst. Auch, wenn sie nur umsteigen. Die im Transitbereich anfallenden Bussen machen beim Statthalteramt Bülach mit jährlich rund 1,7 Millionen Franken bereits ein Drittel der anfallenden Bussensumme aus. Statthalter Hanspeter Frei nimmt die Visaproblematik mit Humor, bezeichnet etwa den täglichen Swiss-Flug nach São Paulo als «auch recht ergiebig». Die Bussensummen bewegen sich inklusive Gebühren zwischen 200 und 650 Franken.

Quelle und weiterlesen: Tagesanzeiger

Die Ratingagenturen- die Brandbeschleuniger

moodys_ratingfuck.jpgWas soll man zu diesem Thema grossartig schreiben, alles nur eine Wiederholung vom April 2010. Siehe Bericht: Standard & Poor`s- die Brandbeschleuniger nun heisst es „Moody`s- die Brandbeschleuniger“. Schon geht die Angst um vor einem Flächenbrand, der auch auf Italien und Spanien übergreifen könnte. Heute dominieren drei Agenturen den Markt: Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch. Dass ihre Macht noch immer so groß ist, liegt auch an der Politik. Mit ihren Herabstufungen verschärfen sie die Finanzprobleme der Schuldenländer und agieren so als Brandbeschleuniger.

Welchen Einfluss Rating-Agenturen haben, demonstrierte Standard & Poor’s (S&P) im April 2011 der Weltöffentlichkeit: Das US-Unternehmen setzte den Ausblick für die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika von „stabil“ auf „negativ“ herab – und löste damit umgehend einen Kursrutsch beim wichtigen Börsenindex Dow Jones  aus. Gleichzeitig schossen die Risikoprämien auf US-Staatsanleihen nach oben. Später normalisierten sich die Kurse wieder, doch die erste Reaktion an der Börse machte deutlich: Rating-Agenturen sind die Herrscher der Geldmärkte. Oder bei der Finanzkrise – weil sie Schrottpapiere mit Bestnoten bewertet und so zur Spekulationsblase beigetragen hatten, galten sie als Mitverursacher der Krise.

„Die Rating-Agenturen reagieren auf die Märkte, und die Märkte reagieren auf die Rating-Agenturen“

«Das ist eine unglückselige Episode und wirft Fragen über das Verhalten der Ratingagenturen und deren Weitblick auf», sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn in Brüssel. Diese Frage hat man sich auch schon letztes Jahr gestellt als Standard & Poors Griechenland auf BB+, also auf den „Ramsch-Status” herabgestuft hat – auch zu einem sehr fragwürdigen (für andere ein optimaler)  Zeitpunkt.

Gleiche und ähnliche Erkenntnis dieses Jahr: Die Regierung in Lissabon habe erst in der vergangenen Woche Massnahmen angekündigt, die teilweise über die Abmachungen für das Hilfspaket noch hinausgingen. Der Sprecher nannte den Zeitpunkt der Veröffentlichung „ausserordentlich unglücklich“.

Don’t forget! Dieser gewählte Zeitpunkt ist nicht ausserordentlich unglücklich gewählt, sondern optimal, um Profite zu erzielen!

Das Unbehagen ist besonders gross, weil der Markt in der Hand von nur drei Unternehmen ist. Die New Yorker Platzhirsche S&P, Moody’s und Fitch geben 95 Prozent aller Bonitätsbewertungen ab. Sie beurteilen die Kreditwürdigkeit von Staaten, Banken und Firmen. Kein Marktteilnehmer kommt um diese Bewertungen herum, trotz aller Fehleinschätzungen verlassen Anleger sich auf ihr Urteil. Sie tun es, weil es alle tun. Man sollte sich lieber die Frage stellen, wie weit das Diktat der Finanzmärkte gehen soll.

Sehenswert: Ratingagenturen: Mitschuldig an Krise? (Frontal21 – ZDFmediathek)

Untersee/Mannenbach – Segelboot gekentert (3.7.2011)

Gestern um ca. 20:15 kenterte eine kleine Jolle ca. 100 Meter vom Hafen Mannenbach bei Nullwind. Die beiden Segler, ein Mann und eine Frau versuchten gegen 16:00 Uhr vom Mannenbacher Hafen wegzusegeln. Zur allgemeinen Belustigung und wegen der Bise, trafen sie mindestens 7 Mal den Steg – der Ostwind drückte sie dagegen – gegen den Wind zu segeln war wohl nicht ihre Stärke. Da sie einen Elektromotor an der Jolle hatten, schafften sie es dann doch eine grössere Distanz zwischen Hafen und der Jolle um dann ohne den Steg zu berühren, zu segeln.

Somit war es wohl nicht weiter verwunderlich, dass das Boot auf der Rückfahrt bei fast Nullwind kenterte. Beide klammerten sich an das Boot, die Frau rief um Hilfe, beide Segler trugen keine Schwimmwesten. Ich verständigte sofort die Wapo auf der Reichenau, da sie auf der gegenüberliegenden Uferseite  stationiert sind und schnell in Mannenbach sind. Leider war der Posten nicht besetzt und so informierte ich die Konstanzer, die ihrerseits die DLRG informierte.

Nach 15 Minuten war die DLRG vor Ort, vorher hatte ein Segler und später ein Motorboot die beiden verunglückten Segler geborgen. Danach traf das kleine Konstanzer Polizeiboot und ein wenig später die Schweizer Seepolizei ein. Am Parkplatz am Hafen stand ein Rettungswagen und die Polizei. Dort ergab sich dann wohl eine grössere Diskussion mit den Geretteten bis 22:15.

NextGen Gallery und Lightbox

Es gibt wohl ein Problem, dass Lightbox seit dem WordPressupdate auf 3.1 nicht mehr läuft – egal mit Einzelbildern oder mit der NextGen Gallery. Interessanterweise funktioniert die Lightbox auf der Kategorieseite, bei mir speziell die Fotos in der Kategorie „Seefoto“, nicht aber auf der Hauptseite.

Gelöst habe ich es folgendermassen, Lightbox2 das ich bis jetzt immer im Einsatz hatte, habe ich deaktiviert. Dafür habe ich nun Simple Lightbox und Slimbox Plugin installiert und damit funktioniert die Lightbox wieder auf der Startseite. Witzigerweise muss man beide installieren, nur eines funktioniert nicht. Im Template habe ich keine Scripts eingefügt. Vielleicht hilft es ja jemanden.

Link: Simple Lightbox
Link: Slimbox Plugin

Rücktritt von Guttenberg (Kurzfassung)

Gibt darüber wenig zu schreiben. Bühnenreif war es allemal – Opfer und Märtyrer, Akt der Busse und ein Opfergang für seine Soldaten … bla, bla, bla.

Es geht schliesslich auch nicht um die Parteizugehörigkeit, sondern um „Glaubwürdigkeit“. Könnte mir vorstellen, dass auch in den anderen Parteien ein paar darunter sind, die Ihre Doktorarbeit ….

Natürlich hat das ganze auch einen Nachteil: Man kann jetzt nicht mehr sehen wie Herr Guttenberg seine Bundeswehr-Reform weiterführt. Denn dann hätte man die Praxisrelevanz erkennen können. Schade eigentlich.

Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg soll Bundeskanzler werden, fordern Hunderttausende im Internet. „Aha, Betrüger an die Macht – sehr interessant und dann noch Josef Ackermann als Finanzminister, würde dann auch gut passen“.

Aber mal ehrlich, gibt es nichts wichtigeres als dieses Thema? Guttenberg wird irgendwann wieder auftauchen, mit dem Rücktritt hat er schliesslich seine Schuldigkeit getan und zum anderen sollte jeder eine zweite Chance haben, er hat schliesslich niemanden umgebracht. Wenn er aus seinen Fehler gelernt hat ist doch nach einer gewissen Zeit ein Comeback auch voll in Ordnung. Denn nur wer Fehler macht entwickelt sich weiter.

Seite 8 von 20« Erste...678910...20...Letzte »