Beitrags-Archiv für die Kategory 'Die Arbeitswelt'

Joomla 1.5 und green.ch

Mittwoch, 3. Februar 2010 12:55

Firmenbedingt muss ich auf einem green-account, tatsächlich ist es nexlink ein Joomla 1.5 verwalten. Es ging um den Fehler: JInstaller::install: Das Kopieren der Datei … ist fehlgeschlagen. Dieser Fehler kommt wenn man Module oder Plugins aktualisieren will, oder die neusten Sprachfiles von Jgerman.de über Joomla 1.5 installieren will.

Laut Green geht dies nicht wegen den Sicherheitsrichtlinien. Module oder Plugins soll/muss man über FTP aktualisieren.

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Thema: Die Arbeitswelt, Seeblog | Kommentare (1) | Autor: seeblog

Rettet MySQL – Petition

Dienstag, 5. Januar 2010 11:31

Wenn Oracle sich MySQL als Teil von Sun einverleibt, bezahlen die Datenbankkunden die Rechnung.

Im April 2009 machte Oracle die Mitteilung, die Übernahme von Sun vereinbart zu haben. Da Sun im Vorjahr MySQL übernommen hatte, würde somit Oracle, der Marktführer bei Closed-Source-Datenbanken, MySQL erwerben, die beliebteste Open-Source-Datenbank.

Wenn Oracle auf diese Weise in den Besitz von MySQL gelänge, hätte es das Höchstmaß an Kontrolle, das man sich über ein Open-Source-Projekt erkaufen kann. Für die meisten Open-Source-Projekte (wie Linux oder Apache) gibt es gar keine vergleichbare Möglichkeit für einen Konkurrenten, sich auch nur ein Zehntel soviel Einfluss zu erkaufen. Aber der Erfolg von MySQL hing immer von dem Unternehmen ab, das hinter dem Produkt steht, es entwickelt, bewirbt und vertreibt. Diese Firma (anfangs MySQL AB, später Sun) hat stets die wichtigen geistigen Eigentumsrechte gehalten, insbesondere die Marke, die Urheberrechte und (wenn auch bislang nur für defensive Zwecke) Patente. Die Firma hat diese Schutzrechte eingesetzt, um Einnahmen zu generieren, von denen ein großer Teil in die weitere Entwicklung floss, so dass mit der Zeit nicht nur die Firma größer, sondern auch das Produkt besser wurde.

Wenn diese geistigen Eigentumsrechte MySQL’s hauptsächlichem Konkurrenten in die Hände fallen, hört MySQL auf einen Schlag auf, eine Alternative zu Oracle’s eigenen Hochpreisprodukten zu sein. Bislang hatten Kunden die Wahlmöglichkeit, MySQL anstatt von Oracle-Produkten in neuen Projekten einzusetzen. Manche großen Unternehmen sind sogar für bestehende Softwarelösungen von Oracle auf MySQL umgestiegen (“migriert”). Und jeder Kunde konnte in glaubwürdiger Weise Oracle’s Vertriebspersonal damit drohen, MySQL einzusetzen, wenn kein großzügiger Rabatt eingeräumt wurde. Wenn Oracle aber selbst MySQL besitzt, wird es nur müde lächeln, wenn Kunden so argumentieren. Alleine schon die Ausschaltung dieses Problems hat für Oracle einen Wert von etwa 1 Milliarde Dollar pro Jahr, wenn nicht mehr.

Zur Petition: Rettet MySQL

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Thema: Die Arbeitswelt, Seeblog | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Sozialkompetenz

Mittwoch, 8. Juli 2009 9:14

Soziale Kompetenz, oder typisch neusprachlich auch als Soft Skills genannt, bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung hin auszurichten. „Sozial kompetentes“ Verhalten verknüpft die individuellen Handlungsziele von Personen mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe, entweder indem sich jemand in eine Gruppenstruktur auf akzeptierte Weise einordnet oder indem jemand Personen zu einer oder als eine erfolgreiche Gruppe organisiert. Im Arbeitsleben versteht man darunter unter anderem die Fähigkeit, positiv das Verhalten und die Einstellungen von Mitarbeitern zu beeinflussen.
   
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Bei dem Begriff der sozialen Kompetenz handelt es sich um einen mehr oder weniger schwammig definierten Begriff, denn es gibt keine Methode um die soziale Kompetenz einer Person eindeutig festzustellen.

Meiner Meinung nach wird zwar der theoretische Begriff “SOZIALKOMPETENZ” gerne verwendet , aber in der Praxis selten angewendet. Schwieriger wird es schon, wenn man sich einmal die Frage überlegt „Wie ist man denn eigentlich, wenn man sozial kompetent ist?”

Es gibt eine Vielzahl von theoretischen Modellen über die Sozialkompetenz, die in der Realität meist nur eben “theoretisch” umgesetzt werden. Sozialkompetenz erweist sich im täglichen Miteinander nicht so einfach, man hat schliesslich immer das Gegenüber von dem man nichts weis. Meine Erfahrung bezüglich der Sozialkompetenz ist einfacher als die theoretischen Modelle weiter unten. Menschen die ein grösseres Fach- und Allgemeinwissen mitbringen, sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind und von vornherein ein menschliches Gespür für den anderen mitbringen sind die Elite an der sozialkompetenten Menschen.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Ein Geschäftsführer hat als Idealmodell das optimale gemeinschaftliche Team im Kopf. Es wird auf den täglichen Sitzungen theoretisch vermittelt, doch in der Unternehmenskultur ist es nicht verankert. Es werden Seminare für die Mitarbeiter einberufen um den Teambildungsprozess zu beschleunigen. Das gewünschte Resultat stellt sich nicht ein, die Ursache war ganz klar der Geschäftsführer, er war selbst nicht fähig mit einem homogenen Team zu arbeiten.

Es zeigte sich deutlich, wenn in den unteren Hirachien der Teambildungsprozess in eine positive Richtung verlief, dass der Geschäftsführer unbewusst oder bewusst dagegen steuerte mit dem Prinzip “Spalte und Herrsche.” Zum Schluss gab es regelrecht 2 Fronten, die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter.

1. Tugend und Moral
Darunter versteht man das prosoziale Verhalten als Idealverhalten, das gekennzeichnet ist durch Mitverantwortung, Gemeinsinn (Solidarität), Brüderlichkeit, Zuverlässigkeit, Respekt/Ehrgefühl/Würde, Gerechtigkeit und Duldsamkeit/Toleranz. Diese Idealverhalten ist aber auch zugleich ein Wunschdenken einer idealisierten Gesellschaft und in der Realität zeigt sich doch gerne ein anderes Bild.

2. Wenn sich Menschen begegnen
Unter “Zueinander finden können” versteht man Kontaktfähigkeit und Höflichkeit. Da dies ja nun zwei recht pauschale Begriffe sind, werden diese wiederum definiert durch:
Kontaktorganisation; wie nehme ich Kontakt auf, breche den Kontakt ab, besorge mir die nötigen Kontaktadressen

Kontaktkapazität; persönliche und institutionelle, Kontakttraining

Höflichkeits- und Umgangsformen wie Grussworte, Abschiedsformen, Dankesworte sowie gutes Benehmen (das nennt man Alltagssittlichkeit).

3. Wie gehen wir miteinander um?
Miteinander umgehen können ist gekennzeichnet durch die Dialogfähigkeit des Einzelnen. Als Einflussgrößen der Dialogfähigkeit sind folgende Grössen bekannt:

Soziale Wahrnehmung und Verständigung, das wären Interesse und Neugier, Einfühlungsvermögen, Bereitschaft zuzuhören, Menschenkenntnis und Intuition, Verständnis und Vorurteilslosigkeit, Gesinnungsähnlichkeit

Beziehungsfähigkeit, Beziehungspflege, Mitleid, Gastfreundschaft

Kontaktschwierigkeiten, Berührungsängste, soziale Vorurteile, Standesschranken, Schüchternheit

Liebenswürdigkeit , Empathie, Hilfsbereit, Offenheit

Viele reden und reden und verstehen sich gegenseitig nicht. Dies liegt oft daran, dass keiner dem anderen zuhört. Zuhörfähigkeit und Kontaktfähigkeit sind wertvolle Eigenschaften, die sich trainieren lassen.

4. Zusammenarbeit, Miteinander arbeiten
Miteinander arbeiten und handeln zu können heißt, teamfähig zu sein. Wer teamfähig ist, der stellt sich gut auf einzelne Gruppenmitglieder ein und bezieht bei seiner Arbeit auch die Erfahrungen von Kollegen mit ein. Er unterscheidet sich von anderen Mitarbeitern auch darin, dass er seine eigenen Erfahrungen und sein Wissen gerne an andere weitergibt. Nur wer den anderen kein Wissen vorenthält, kann gemeinsame Ziele entwickeln. Wer sich selbst fragt, in welchen Teams er besonders erfolgreich gearbeitet hat und in welchen weniger, der entdeckt vielleicht die Ursachen. So kann er in künftigen Teams verstärkt darauf achten, dass ungünstige Konstellationen nicht mehr eintreten.

Neuerdings tritt im Rahmen der Teamfähigkeit auch immer wieder das Thema Mobbing in Erscheinung. Mobbing gilt als Problem in der Kooperationsfähigkeit. Doch das Wort “Mobbing” ist nur ein neuer Begriff für eine alte Tatsache. Man wird erleben, das im Berufsleben sich Mitarbeiter bewegen, die nur ihre egoistischen Ziele verfolgen, im Volksmund bezeichnet man diese als “Schleimer”, sind diese Menschen noch dazu protegiert über das berühmte Vitamin B hat man fast keine Chance sich gegen diese zu wehren. Darunter kann ein ganzes Team leiden und deren Arbeitskraft bis zu 60% sinken, bei manchen stellt sich sogar die innere Kündigung ein. Dadurch verliert man meist sehr gute Arbeitskräfte wegen eines einzelnen.

5. Sind Sie Konvivienzfähigkeit?
Schöner Begriff, damit ist gemeint: wie lebt man miteinander – ist man: Partnerschaftsfähig, Freundschaftsfähig, hat man Beziehungsängste, wie sieht es mit der (Un-) Abhängigkeit und dem (Nicht-) Allein-sein-können aus, hat man Nähe und Distanz Probleme.

6. Miteinander streben können
Diese Fähigkeit nennt man auch Partizipationsfähigkeit. Hierzu zählen zum Beispiel die Firmenzugehörigkeit, Vereinszugehörigkeit, Parteizugehörigkeit etc. – gemeinsame Ziele als Gruppe oder Team zu erreichen.

7. Füreinander da sein und einstehen können
Welche Eigenschaften sind kennzeichnend für eine solche Integrationsfähigkeit? Es sind Liebesfähigkeit, Familiensinn, Harmoniebedürfnis/Vertrauen, Opferbereitschaft/Selbstlosigkeit.

Zur Sozialkompetenz zählt somit auch die Fähigkeit, sich und andere integrieren zu können. Eine Führungskraft sollte vor allem neue Mitglieder gut in eine Gruppe aufnehmen und gemeinsame Ziele und Werte vermitteln können.

8. Gegeneinander streiten können oder Mord und Totschlag
Gegeneinader streiten können bzw. aufeinander losgehen können sind Bestandteile der Konfliktfähigkeit. Diese ist im Wesentlichen gekennzeichnet durch:

Interessenausgleich, Kompromissfähigkeit, Standfestigkeit, Selbstbehauptung, Aversion, Antipathie, Misstrauen, Feindschaft.

Sonnenschein und Regen gehören zusammen wie Harmonie und Konflikt. Konflikte lassen sich in keinem Unternehmen vermeiden. Es kommt jedoch darauf an, wie man in Konfliktsituationen agiert. Wer konfliktfähig ist, entwickelt sachliche Entscheidungskriterien und vertritt einen eigenen Standpunkt.

9. Auseinander gehen bzw. die Trennung
Ausschlag gebend für die Fähigkeit auseinander gehen zu können ist die Distanzierungsfähigkeit. Hierzu zählen Entfremdung, Gleichgültigkeit, Scheidung/Trennung, Beziehungslosigkeit/Einsamkeit/Null-Beziehung.

Abschluss/Fazit:
Eine hohe Sozialkompetenz von Führungskräften steigert entscheidend die Produktivität eines Betriebes. Wo Menschen gerne sind und arbeiten, ein angenehmes Sozialklima herrscht, dort sind die loyalsten Mitarbeiter zu finden. Die innerliche Kündigung eines Mitarbeiters steigert das Fehlverhalten und senkt die Bereitschaft der Leistung. Studien haben ergeben das der Leistungsverlust für die Firma bis zu 38% betragen kann, Fehlentscheidungen nicht mitgerechnet.

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Thema: Die Arbeitswelt, Unsere Gesellschaft | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Teure Werbung?

Samstag, 23. August 2008 13:14

Wieder ein grösseres Marketing-, IT- und Werbeprojekt abgeschlossen. Man könnte meinen die Werbeagenturen haben meinen Bericht “Die Werbefuzzies” ganz genau gelesen. Denn genauso verhielten sie sich. Diesmal war es eine Werbeagentur mit einem wohlklingenden Doppelnahmen aus dem Raum Zürich.
  
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Wenn schon das Dollarzeichen in den Augen der Werbedesigner leuchtet, dann wird es sehr teuer.

Die beste Taktik, erstmal sich dumm stellen und die schwarz gekleideten Designer zu Wort kommen lassen – es folgt dann eine wunderbare Märchenstunde, um die hohen Kosten der Werbeproduktionen zu schönen. Hört sich im ersten Moment auch alles sehr wichtig an, besonders wenn man auf dem Gebiet von Werbeproduktionen kein Fachwissen besitzt. Sehr dreist fand ich doch, dass nach dem abgeschlossenen Auftrag, zum Beispiel eine PDF-Generierung für ein aktualisiertes Dokument, das mit InDesign erstellt wurde, satte 90.- CHF verlangt wird und eine bezahlte Dienstleistung auf CD gebrannt 120.- CHF. Spannend auch die Erklärung dieser Kosten. Hätte ich keine Ahnung von der Materie – ich würde alles glauben wie viel Arbeitsaufwand für eine Generierung eines PDF aus einem InDesign-Dokument drinnen steckt.

Peinlich war es den Art Directoren der Werbeagentur dann doch, als ich ihre Kostenstruktur nochmals im Klartext vortrug und einige der Aufwendungen als grosse Luftblase entlarvte. Auch ein CMS muss nicht neu erfunden bzw. neu programmiert werden, hier geht es in erster Linie um Anpassungsarbeiten. Einen grösseren Lapsus erlaubten sie sich aber in der Kostenberechnung der SQL_Datenbanken. Diese Arbeit benötigt maximal 1 Stunde (ich persönlich hätte es in 30 Minuten fertig), berechneten sie gleich 17 Stunden Programmierarbeit. Versuchen kann man es ja mal.

Das einzige und letzte Argument der Profi-Designer war eine andere Werbeagentur zu beauftragen, mit dem Hinweis “Diese wäre dann noch teuerer und wenn die Agentur günstiger ist liefert sie schlechte Qualität, denn nur sie hätten das professionelle Angebot und das kostet eben”.
“Kein Problem, dann suche ich einen anderen Anbieter” war meine Antwort. Schliesslich reichten sie eine Woche später freiwillig eine bereinigte Kostenkalkulation ein, gleiches Leistungsangebot, aber moderate Kosten. “Ein Fehler eines Mitarbeiters bei der Kalkulation des Auftrages”, so der Geschäftsführer der Werbeagentur. Ich glaube es ihm einfach mal. ;-)

Nun spart die Firma immerhin 36% ihres Werbebudget ein und die Klauseln bezüglich der Bildrechte sind klarer definiert. Ansonsten hätte der Kunde jedes Jahr neue überteuerte Lizenzrechte erwerben müssen. Das CMS muss nicht neu erfunden werden und die Datenbankkosten sind korrekt berechnet. Durch meine Überprüfung der Druckkosten war auch der grosszügige Aufschlag der Werbeagentur nicht mehr in diesen Posten mit eingerechnet. Das Werbebudget ist nicht gerade klein, es beinhaltet zwei grosse 24-seitige Firmenbroschüren in 6 Sprachen, Geschäftspapiere, Internetauftritt, Plakate und Anzeigen. Die Werbeagentur verdient immer noch sehr gut an diesem Auftrag.

Im IT-Bereich waren es für die Hard- und Software nochmals 26% und die Firma musste auf nichts verzichten bezüglich Funktionalität, Qualität und Wertigkeit. Dafür haben sie jetzt eine optimale IT-Infrastruktur. Nicht das ich bei den IT-Kosten einen guten Rabatt heraus gehandelt habe, sondern ich suchte nach optimalen Lösungen für die Firma mit der sie auch zukünftige Geschäftsentwicklungen abgedeckt hat. Feststellen musste ich auch, das externe Anbieter die eine langjährige Firmenbeziehungen haben, ihre Kostenstruktur stetig und unauffällig anheben. Der Kunde zahlt pro Jahr manchmal 10 – 15% mehr als marktüblich. Vertrauen zahlt sich hier nicht aus, sondern man muss jeweils jährlich die erweiterten Kosten der Lieferanten überwachen.

Im Prinzip funktioniert es wie bei der Kunst. Je teuerer etwas ist, desto mehr Qualität und Exklusivität wird dahinter vermutet. Nun ist es so, dass im Bereich ab fünfstelligen Verkaufspreisen der Galerist zwischen 50 – 80% bekommt. Das ist zum Teil gerechtfertigt, denn er muss erstmal in den Künstler investieren und aufbauen – ob es nun deswegen gute Kunst wird ist eine ganz andere Sache. Teuer ist sie dann allemal. Man soll nicht vergessen, der Kunstmarkt ist ein Markt wie jeder andere und Spekulation gehört genauso dazu, wie beim Erdöl. Spekulativ und aufgebläht erscheinen mir auch manchmal die Preise der grossen Werbeagenturen.

Zur Ehrenrettung der Werbeagenturen
Es gibt auch die korrekten und kompetenten Werbeagenturen, nette Art-Directoren, Grafiker, Layouter und IT-Experten. Auch diese habe ich kennengelernt. Doch je grösser das Unternehmen (ab 1.000 Mitarbeiter) desto wahrscheinlicher der obige Bericht. Das liegt oftmals auch an der schlechten Kommunikation im Unternehmen und zum anderen kein Fachwissen über die Prozesse einer Werbeagentur. Meine Erfahrung – studierte Marketingmanager geben in der Regel das Budget mit vollen Händen aus, weil man ihnen fast jedes Märchen erzählen kann. Optimal für die Agenturen – ein überteuerter Spass für das Unternehmen.

Unerwartet freundliche Worte
Ein besonderes Kompliment bekam ich am Freitag (29.8.08) vom Verwaltungsratspräsidenten, besonders wenn man dies absolut nicht erwartet. Ich hatte immer das Gefühl, er hat ein Problem mit mir, wusste aber nie welches Problem er mit mir hatte.
O-Ton Verwaltungsratspräsident: “Ich war sehr skeptisch und ablehnend als sie bei uns für IT-, Marketing und Werbung als Projektleiter vorgeschlagen wurden. Sie hatten kein Studium der geforderten Fachgebiete, nun nach Abschluss des Projektes bin ich eines besseren belehrt geworden. Sie haben ihre Aufgaben mehr als 100% erfüllt und habe dabei einen sehr interessanten und kreativen Menschen kennengelernt. Ich bin mehr als erstaunt, dass sie als nicht studierte Führungskraft die Aufgaben mit soviel Humor, unendlichen Fachwissen und mit einem Spitzenergebnis umgesetzt haben. Ich möchte mich im Namen des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung für ihre überdurchschnittliche Arbeit die sie jetzt erfolgreich abgeschlossen haben, ganz herzlich bedanken”.

Damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, aber gefreut hatte es mich sehr. :-)

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Thema: Die Arbeitswelt | Kommentare (4) | Autor: seeblog

Update OSX 10.5.3

Donnerstag, 29. Mai 2008 15:53

Nun ist das heiss ersehnte Update endlich da. 10.5.2 lief ja mit angezogener Handbremse, das ist mittlerweile mit dem Update behoben. Die Adobeprodukte funktionieren einwandfrei, dafür lief der Dongle von VektorWorks nicht mehr, Motion und Final Cut Pro lässt sich nicht mehr starten – echt toll. Die Firewireplatten gehen erst nach ewiger Zeit in den Ruhezustand, Spotlight wurde eher schlechter usw.

Irgendwie erinnert mich das doch an die typische Microsoftpolitik, da ist Apple mittlerweile kein bisschen besser.
Am besten zurück zu Tiger, da lief wenigstens alles gut und die 0,1% wo Leopard schneller ist kostet hinterher 20% Nerven.

Mit dem Final Cut Probleme bin ich nicht der einzige, nur mein FCP ist die alte Version: Final Cut 6.0.3 crashes unexpectedly in OS X 10.5.3 Habe durch Zufall die Lösung gefunden, hatte doch nichts mit dem Update 10.5.3 zu tun gehabt, denn das Problem lag hier: Final Cut Pro 5 may fail to open with 64 or more QuickTime components installed. Motion startet nun auch wieder: :-)

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Thema: Die Arbeitswelt | Kommentare (4) | Autor: seeblog

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