Beitrags-Archiv für die Kategory 'K U N S T'

Kunstwerk Gateway – Lost and not found

Samstag, 13. März 2010 17:17

(Michael Prax) Beim stöbern in alten Grossformatdias kam mir dieses Bild unter die Finger/Augen. Dieses Bild – GATEWAY, Öl / Acrylpigmentfarbe / Polychromos auf Leinwand, 03 / 95, 90 x 120 cm bekam ich nie von der Galerie CAMUE in Mannheim zurück. Das war ein ziemliches Theater mit dieser Galerie,  1997 – also schon etwas länger her.

Das Bild hat die Werkverzeichnisnummer 319 und ist hinten mit WVZ 319, Titel etz. signiert. Würde mich mal interessieren wo diese Kunstwerk abgeblieben ist. Wer hat es gesehen?

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Thema: K U N S T | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Heidi Lenz stellt in der Kreuzlinger UBS aus

Mittwoch, 17. Februar 2010 20:16

Heute möchte ich eine Künstlerin empfehlen deren Skulpturen mir ausgesprochen gut gefallen, diese sind in der UBS Kreuzlingen zu sehen.

Bestaunen Sie die Werke der Kreuzlinger Künstlerin Heidi Lenz vom Freitag 26. Februar bis Donnerstag 1. April 2010 in der UBS Kreuzlingen (Im 2. OG, während den Öffnungszeiten).

Öffnungszeiten:
Mo-Mi und Fr 9.00-12.00 / 13.30-16.30
Do 9.00-12.00 / 13.30-17.30

Information: PDF
Internet: Heidi Lenz

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Thema: K U N S T | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Der egomanische Garten und die Kausalität – Kunstprojekt Mannenbach

Sonntag, 6. September 2009 20:21

Ganz nach dem Sinne von Joseph Beuys entstand der egomanische Garten als Gestaltungsprinzip des gesellschaftlichen Miteinander, um die am Materialismus erkrankte westliche Welt zur Neuorientierung zu bewegen. Dieser neue soziale Organismus war für Beuys ein Kunstwerk, das er die „Soziale Plastik“ (oder zuweilen: die „soziale Skulptur“) nannte. Diese Transformierung zeigt sich deutlich beim “egomanischen Garten” – fast schon ein Kassler Documentaprojekt, aber mit gesellschaftskritischen Ansätzen über die Entwicklung des Menschen, der über den normalen gesunden Egoismus herausgeht – ihn schlussendlich isoliert und sein Wahrnehmungsfeld einschränkt – nur so kann ein egomanischer Garten entstehen.

Der egomanische Garten ist das Produkt einer Entwicklung, die sich nach 2 Jahren in seiner Bedeutung und Tragweite als ein Art Performance manifestierte und die Begrifflichkeit etabliert “Das Leben ist die grösste Kunst”.

Der egomanische Garten repräsentiert die typische gesellschaftliche Systematik wieder, die nicht nur bei sehr reichen und einfachen Bürgern zu finden ist, sondern sie zieht sich vielmehr durch alle Gesellschaftsschichten – es ist der überzogene Egoismus sowie die damit einhergehende Wahrnehmungsverschiebung auf die übersteigerte Ich-Bezogenheit.

Durch Studien wurde längst bewiesen, dass Menschen die sich selbst eine sehr hohe soziale Kompetenz oder auch humanitäre Eigenschaften zuschreiben, meist konträr agieren. Besonders Pädagogen und Manager haben eine sehr hohe Meinung über sich, da sie auf einer angenommenen psychologischen Ebene der Überlegenheit basiert. Zum Beispiel – sehr wohlhabende Menschen treten gerne als Sponsoren auf um soziale Projekte zu unterstützen. Im allgemeinen dient dies meist nur dem sozialen Erscheinungsbild um Angriffe auf unlauteres oder unmoralisches Handeln zu entgegenwirken. Tatsächlich empfinden sich solche Menschen durch ihre mildtätigen Taten als moralisch einwandfrei, obwohl sie den Wohlstand auf Kosten anderer aufgebaut haben. Aktuelle Beispiele finden sich auch hier im Bodenseegebiet, wo solch ein Wohltäter des Sport zur Zeit in Untersuchungshaft sitzt wegen Betrugs bei Finanzgeschäften.

Das Kunstprojekt spiegelt zum einen den fiktiven Besitzer des Gartens, er repräsentiert den egomanischen Garten, das Kerngebiet und die hintere Stahl-Skulptur, die Lichtskulptur den Aussenstehenden, Beobachter oder Betroffenen und die andere Komponente wäre der Helfershelfer, dieser tritt nur temporär auf, um dem egomanischen Garten eine Grundstruktur zu erhalten. Würde er dies nicht tun, so würde das Kerngebiet übergangslos bis zu den äusseren Rändern des Gesamtgartens reichen. Dazu braucht er notwendigerweise einen Rasenmäher. Die Künstler versetzten sich in die Lage der 2 Charaktere – interessanterweise verselbständigt sie das Kunstprojekt wie bei bekannten Experimenten “Die Welle” und “Das Experiment”.

Hauptakteure: 2 Künstler; Nebenakteur: 1 Künstler
Ort: Mannenbach, Kunstobjekte: der egomanische Garten mit einer Stahlskulptur, einer Licht-Skulptur, das Gesamtobjekt “Der egomanischer Garten” umfasst ca. 2.500 Quartmeter Fläche.
Aufgabe: Ein Künstler/Künstlerin übernimmt die Rolle eines Egomanen/Egomanin und lebt sich in dieser Rolle aus.

Augenscheinlich ist aber, das durch die selbsterhöhende Betrachtungsweise des Egomanen oder Egomanin, sich ein Bild der subjektiven realen Wirklichkeit widerspiegelt und somit definitiv als Performance gelten kann, ohne das sich die Akteure in diesem geschehen objektiv einordnen können.

Aber nun zur Erklärung des Kunstprojektes:

garten_gesamt.jpg
 
Hier das Bild des Gartens.

Das Kerngebiet des Gartens ist das Reich des EGOMANEN, grosse Fläche, chaotisch anmutend und doch erkennt man eine Ordnung im unstrukturierten. Verschlungene Wege, die besondere Komposition von Pflanzen, die zu einem besinnlichen Verweilen einladen. Wilde Schönheit. Dies ist sein Reich und niemand findet dort Einlass, denn es gibt nur den Selbstzweck. Geistig zu besitzen ist elementarer als es real zu nutzen und unbewusst unternimmt der/die Egomane/Egomanin alles um diesen Bereich zu schützen um ihn nicht teilen zu müssen.
Dazu gehört ein verbaler sozialer Pseudo-Konsens der als Einladung verstanden werden könnte, dieser ist leicht zu durchschauen, da er nur rein verbal das Gartenreich öffnet und nicht wirklich als reale herzliche Einladung zu verstehen ist. Denn der Egomane will nicht als solcher erkannt werden, dafür sorgt aber das Unbewusstsein. Das Unbewusste ist in der Psychologie jener Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. In der Umgangssprache wird für das Unbewusste auch der Begriff Unterbewusstsein verwendet.
Der unbedarfte Eingeladene fällt gerne auf diesen Trick herein. Eventuell ist diese Geste auch sogar ehrlich gemeint aus einer spontanen Euphorie, doch schnell wird dieser “soziale Fehltritt” korrigiert. Interessant auch der Zusammenhang mit der Verteilung von persönlichen Gegenständen des Egomanen im Garten, so wie ein Hund sein Revier markiert, so schafft auch der Egomane sein Reviermarken. All diese Prozesse laufen im allgemeinen unbewusst ab. So agiert auch in diesem Kontext der/die Künstler/Künstlerin.
 
stahlskulptur.jpg
 
hirn.jpg
 
Dazu gehört eine Stahlskulptur, sie besteht aus 2 Lagen geflochtenen Stahldraht, dazwischen ist ein Gehirn eingebettet. Es ist auch die zentrale Skulptur die über den Garten wacht. Damit repräsentiert diese Skulptur die Unzulänglichkeit, dass die Umgebung nicht bewusst und ganzheitlich wahrgenommen werden kann, denn der Stahl versperrt dem Verstand die Wahrnehmung nach aussen. Es ist in sich isoliert und genügt sich selbst – es hat seine eigene Wahrnehmung von der Welt. Sie hat nur einen kleinen Spalt links, rechts und oben. So kann nur ein kleiner begrenzter Ausschnitt der Umwelt wahrgenommen werden.
 
gartenskulptur.jpg
 
Die Lichtskulptur in Vordergrund zeigt den Menschen mit seiner Wahrnehmungssensibilität. Idealerweise ist das Licht unsichtbar im inneren der Skulptur verborgen, in diesem Falle einen UV-CCFL Röhre die über das herausragende Plexiglas mit seinen fluoreszierenden Stäben das Licht nach aussen transportiert. Diese Plexiglasstäbe zeigen die Aussenwahrnehmung bzw. die Antennen nach aussen in die Welt. Diese tasten von innen nach aussen, das Licht kommt von innen, es braucht keinen Glanz oder Schein von aussen um zu glänzen oder zu leuchten. Dies könnte man als Empathie ansehen. Sie steht aber auf verlorenen Posten, denn das Licht kann nicht mehr leuchten da die Energie versiegt ist, einfach gesagt: das Stromkabel fehlt – man könnte auch hier einen kausalen Zusammenhang sehen, ist aber reiner Zufall. So steht die Skulptur isoliert und kann nichts mehr bewirken – anlog zu unserer Welt würde dies heissen: “Man steht auf verlorenen Posten”. Zudem vermag das Licht nicht die andere Stahlskulptur zu durchdringen, zum einen ist sie zu weit entfernt und zum zweiten ist der geflochtene Stahl undurchdringlich und zum dritten will die Stahlskulpturen nicht innerlich beleuchtet werden. Sie liebt es, das eingebettete Gehirn in einer Art Dämmerzustand zu halten.

Dazu entstehen im Gesamtkunstwerk parallel kleine Geschichten der Kausalität, ähnlich wie in den Filmen – “Die Welle” und “Das Experiment”. Wenn etwas im egomanischen Garten nicht so wächst wie gewünscht oder im schlimmsten Falle eingeht, ist die Grundursache generell von aussen zu sehen – man schafft sich ein Feinbild. Schuld kann dann nur jemand von aussen sein, vermutlich um sich selbst zu schützen – denn ansonsten wäre es ein selbsthervorgerufener oder ein naturbedingter Prozess. Ausserdem ist es auch einfacher den anderen ins Unrecht zu setzten.

Selbstreflektion gibt es bei Egomanen/Egomanin nicht, denn diese leben in einer Parallelwelt und besitzen dieses Werkzeug nicht, daher kann man auch keinen Vorwurf erheben. Kritik oder andere Meinung wird dementsprechend als Angriff wahrgenommen – nur so lebt der/die Egomanen/Egomanin glücklich und kann sein Selbstwertgefühl im “Recht” zu sein ausleben. Das Kunstprojekt erlebte im Zeitraum von 2 Jahren eine Eigendynamik die zu überraschenden Erkenntnissen führte und wird bevor es eskaliert vermutlich abgebrochen. Zum heutigen Zeitpunkt kann zumindest die Aussage getroffen werden, dass der egomanische Garten vollkommen durch den Egomanen/Egomanin isoliert wird und parallel dazu führt das dessen Reich nicht mehr betreten wird. Dadurch wird paradoxerweise der egomanische Garten auch vom Egomanen/von der Egomanin seltener benutzt. Hier spiegelt sich primär der geistige Besitz wieder, der elementarer ist als das geniessen der Lokalität. Das Ziel des Egomanen/Egomanin ist erreicht.

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder tatsächlichen Begebenheiten sind rein zufällig, denn dies ist ein Kunstprojekt und eine allgemeine Beobachtung und Teilausschnitt unserer Gesellschaft zum Thema “übersteigerter Egoismus und Besitz”.

(* Anm.) Egoismus (frz.: égoïsme; zu griech./lat.: ego = ich) bedeutet „Eigennützigkeit“. Das Duden-Fremdwörterbuch beschreibt Egoismus als „Ich-Bezogenheit“, „Ich-Sucht“, „Selbstsucht“, „Eigenliebe“. Egoismen (Plural) sind demnach Handlungsweisen, bei denen einzig der Handelnde selbst die Handlungsmaxime bestimmt. Dabei haben diese Handlungen zumeist uneingeschränkt den eigenen Vorteil des Handelnden zum Zweck. Der so Handelnde kann es zudem nicht akzeptieren, wenn andere Menschen ihm gegenüber das gleiche Verhalten zeigen, da es als schädlich eingestuft wird. Der Egoist räumt sich selber also mehr Freiheiten ein, als er anderen zugesteht. Wesentliche Aspekte eines unumschränkten Egoismus’ sind damit das Verwenden von zweierlei Mass und die generelle Missachtung der Goldenen Regel.

Die negative Sicht auf den Egoismus als Egomanie steht im Kontrast zu einer positiven Wertung eines “gesunden” Egoismus, die im Ethischen Egoismus philosophisch ausgearbeitet ist. Eine wertungsfreie Auffassung ist die faktische Behauptung des Psychologischen Egoismus, dass alle Menschen de facto egoistisch handelten. Ebenfalls wertfrei ist das wirtschaftswissenschaftliche Modell des Homo oeconomicus.

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Thema: K U N S T, Seeblog | Kommentare (2) | Autor: seeblog

Sommerausstellung Volkertshausen – Vernissage

Montag, 6. Juli 2009 8:47

Ein paar Impressionen der Vernissage gestern in Volkertshausen. Die Ausstellung war gut besucht, trotz des Sommer- bzw. Badewetter. Ein grosses Lob an den Kunstverein Volkertshausen, die diese Ausstellung organisiert und sich sehr viel Mühe gemacht haben und uns Künstlern auf einer besonders herzlichen Weise unter die Arme gegriffen haben. Erfrischend anders als die anderen hochgestochenen und wichtigtuerischen Kunstvereine mit denen ich bisher Kontakt hatte und auch noch von Stadt und Land gefördert werden. Der Kunstverein Volkertshausen trägt sich durch das Engagement der Mitglieder und durch die regen Aktivitäten selbst. Hier fühlt sich jeder Künstler wohl! Ich denke ich kann da in Namen aller Künstler (Bildende Kunst, Lesungen, Musik …) sprechen die bisher in Volkertshausen aktiv waren.
  

  
Presseartikel: Licht und Farbe braucht der Mensch (Quelle Südkurier)

Kunstverein Volkertshausen

Text von mir zu dem Ausstellungsthema.

Das Ausstellungsthema: Zeit und Raum

Zeit; Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen Grössen eine eindeutige Richtung. Die Zeit ist in der menschlichen Wahrnehmung wie in der Physik als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin beschreibbar.

Raum; Der Raum ist in der menschlichen Erfahrung durch die drei Dimensionen Höhe, Breite und Tiefe bzw. Abstand, Richtung und Höhe bestimmt. Raum ermöglicht allen materiellen Objekten eine Ausdehnung, er selbst existiert als grundlegendes Ordnungsmodell, dies aber nur in Relation zu diesen Objekten. Ebenso spielen sich alle physikalischen Vorgänge im „Raum“ ab, er ist somit eine Art „Behälter“ für Materie und Felder.

Verbinden wir diese Begriffe entsteht – der Zeitraum; Ein Zeitraum, auch Zeitabschnitt, Zeitspanne, Zeitintervall oder Periode, ist ein – mehr oder weniger ausgedehnter, vom Wechsel der Ereignisse und Eindrücke, vom Verlauf der Geschehnisse erfüllter – Teil der Zeit. Ein Zeitraum hat, als Abschnitt auf einer Zeitskala betrachtet, einen Anfang und ein Ende.

Und zum guten Schluss nur umgedreht – die Raumzeit; Die Raumzeit oder das Raum-Zeit-Kontinuum bezeichnet in der Relativitätstheorie die Vereinigung von Raum und Zeit in einer einheitlichen vierdimensionalen Struktur, in welcher die räumlichen und zeitlichen Koordinaten bei Transformationen in andere Bezugssysteme miteinander vermischt werden können.

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Thema: K U N S T | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Lichtobjekt Quantenmechanik

Freitag, 19. Juni 2009 8:05

quantenmechanik.jpg
 
Quantenmechanik ist ein Lieblingsgebiet vom mir, da fliessen Physik und Philosophie ineinander. Zumindest für mich bin ich zu dem Schluss gekommen – das einzige was wirklich gesichert ist – alles ist in Bewegung und verändert sich. So ist diese Lichtskulptur entstanden.
Durch unterschiedlich angeordnete LED Elemente wird ein diffuser Lichtraum erzeugt. Je nach Farbe, Winkel und Intensität des Lichts werden unterschiedliche Lichträume erzeugt.

Lichtkörper mit RGB-LED
Datiert: Fussunterseite gestempelt, Originalunterschrift

Maximale Breite x Tiefe des Objekt: 400 x 180 mm
Gesamthöhe: 1600 mm
Lichtplatte: Plexiglas geschliffen (weiss), Plexiglas poliert hinter Satinece
Inhalt Lichtkörper: wird nicht verraten, Polymerharz behandelt und matt versiegelt
Licht: 6 x 50 cm RGB-LED: vertikal in geschliffenen Lichtprofil (Aluminium beschichtet)
Lichtsteuerung mit Fernbedienung

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Thema: K U N S T | Kommentare (0) | Autor: seeblog

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