Beitrags-Archiv für die Kategory 'Prima Klima'

Klimawandel – Nordpolarmeer setzt Methan frei

Freitag, 5. März 2010 18:55

eiszeit

Bei dem jetzigen Winter hat man die Klimaerwärmung ein wenig aus den Augen verloren. Jetzt setzt das Nordpolarmeer klimaschädliches Methan frei – gottlob nun sind die Kühe nicht mehr an der Klimaerwärmung Schuld. Amerikanische Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass der gefrorene Meeresboden an manchen Stellen bricht und das Gas in die Atmospäre entlässt.

Das Methangas am Meeresboden könne „dramatische Auswirkungen auf den Klimawandel haben“, heißt es in der Studie der University of Alaska in Fairbanks. Die Mengen an Methangas, die durch den gefrorenen Meeresboden freigesetzt werden, seien so groß, dass sie die Erderwärmung deutlich beschleunigen könnten.

Den Forschern zufolge droht ein unglückseliger Kreislauf: Das zunehmende Methangas könnte die Erderwärmung beschleunigen. Die daraus folgenden wärmeren Temperaturen wiederum könnten den Permafrost-Boden weiter auftauen lassen und noch mehr Methangas freisetzen, was wiederum zur weiteren Erderwärmung führt. Vermutlich wird das Meer auch wärmer, dadurch kommt es sowohl zu einer thermischen Ausdehnung des Wassers (wärmeres Wasser hat eine geringere Dichte) und somit zu einer Erhöhung des Meeresspiegels. Noch sind davon nur die oberen Schichten der Ozeane betroffen. “Sickert” die Erwärmung in die tieferen Schichten durch und dann die METHANGAS-KATASTROPHE.

Aber es kommt noch viel schlimmer – das Erdmagnetfeld beeinflusst auch das Klima. Das schwächer werdende Magnetfeld der Erde hat Einfluss auf den Treibhauseffekt. Das wiesen Geophysiker in einer Studie mit Meerwasser nach. Laut den Forschern hat die Stärke des Magnetfelds der Erde seit Beginn der Messungen vor 150 Jahren kontinuierlich abgenommen.

Der Mensch hat die Finger im Spiel, die Natur und der andere Rest der im Weltraum herumschwirrt – überall wird das Klima beeinflusst, zum Beispiel auch die Sonne? Was machen wir dann?

Das wäre die goldene Arschkarte. Dann können wir soviel CO2 sparen wie wir wollen – es bringt einfach nichts. Armer Mensch! Leider gibt es keine DIN-Norm für ein konstantes Klima!

und übrigens: Chile-Beben veränderte Erdachse und Tageslänge. Es geht hier auf dem Planeten drunter und drüber.

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Thema: Prima Klima | Kommentare (1) | Autor: seeblog

Der Klimawandel und die (un)seriösen Wissenschaftler

Samstag, 6. Februar 2010 17:46

Was ist nun mit dem Klimawandel und die grossen zukünftigen Katastrophenszenarien?

Skepsis war schon immer angebracht, nun bestätigt sie sich. Es scheint Parallelen zu anderen Entwicklungen zu geben wie die Pandemiehysterie. Entwicklungen die nicht greifbar sind, also real gerade jetzt passieren eignen sich besonders gut. Optimal wenn die Zeiträume weit in der Zukunft liegen oder demnächst die Gesundheit gefährden.

Wo ein Markt, dort auch viel Geld für die (Katastrophen)Forschung. Dort ein Terrorist, da ein Markt für Nacktscanner. Hier kann man sogar an der Glaubwürdigkeit des Vorfalls grosse Zweifel hegen, wie beim letzten Terrorversuch im Flugzeug mit Helden – aber letztendlich stimmt die Kasse.

Den mit Angstmacherei lässt sich nunmal viel Geld verdienen. So auch beim Klimawandel.

Auch wenn mancher Eisberg schmilzt: Eine Reihe von Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung wecken zunehmend Zweifel. Einen ersten groben Schnitzer mussten die UN-Forscher jetzt eingestehen. Ihr Ruf ist erschüttert

Es war nur Zufall, wirkt aber heute wie ein schlechter Scherz: Am 26. März 2009 wurden zwei Interviews mit Hans Joachim Schellnhuber veröffentlicht. Der Nachrichtenagentur dpa gegenüber sprach der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) recht selbstbewusst von der “einmaligen Situation, dass wir mit den streng wissenschaftlichen Methoden sehr weit in die Zukunft blicken können. Wir sind in der Lage, mit Modellen zu erkennen, dass bei fortschreitender Erwärmung in 100 Jahren alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein dürften.” Am selben Tag aber erschien auch ein eher persönliches Gespräch mit Schellnhuber in der “Zeit”. Dort erzählte Deutschlands bekanntester Mitarbeiter des UN-Weltklimarates (IPCC) von seiner Hoffnung, dass seine eigenen düsteren Prognosen über die Erderwärmung und ihre Folgen nicht wahr würden, “dass sich die Wissenschaftsgemeinschaft in der Klimafrage kollektiv geirrt hat”. Er fuhr fort: “Verstehen Sie mich richtig, es gibt keinerlei Anzeichen dafür.” Was sich wie Koketterie las, erscheint jetzt, zehn Monate später, als bizarres Omen.

Ganzer Artikel: Was der Forscher nicht weiß, macht das Klima nicht heiß (Quelle: welt.de)

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Thema: Prima Klima | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Klimaerwärmung – In Europa wird es demnächst kühler und wärmer

Montag, 22. Juni 2009 8:39

eiszeit.jpg
 
Neue Eiszeit oder doch Klimaerwärmung?
 
Da ich schon lange mich mich mehr diesem Thema gewidmet habe, die Finanz- und Wirtschaftskrise auch noch dazwischen kam, der Juni jetzt gerade auch noch kalt ist- nun diese Beitrag.
Was hat sich an meiner Meinung in den letzten 10 Monaten geändert? Im grossen und ganzen fast nichts, ich habe meine Meinung über Al Gore ein wenig revidiert und bin der Überzeugung treu geblieben, dass dieses Thema äusserst kritisch zu betrachten ist. Wie ich schon im letzten Artikel “Klimaschutz kontra Naturschutz” geschrieben habe ist alles generell zweischneidig.

Was gibt es neues:
Die globale Temperatur wird sich in den nächsten ein- bis eineinhalb Jahrzehnten nicht erhöhen, sondern im Durchschnitt eher gleich bleiben oder – in Nordamerika, dem Nordatlantik und Europa – leicht abkühlen. Der Forscher, der dies vorhersagt, ist nicht als “Klimaskeptiker” oder gar “Klimaleugner” bekannt.
Den Hintergrund für ihre neue Sicht der Dinge stellen Latif, Professor am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und dem Hamburger Max-Planck-Institut für Meereswissenschaften, sowie seine Kollegen jetzt in der Zeitschrift “Nature” dar: Die Schwankungen des Golfstroms, der zurzeit tendenziell schwächelt, sowie das Wechselspiel von kalten und warmen Meeresströmungen an der südamerikanischen Pazifik-Küste (El Niño und La Nina).

in meteorologischer Hinsicht steht seit Januar die IPCC-These von einer immer deutlicheren Beschleunigung der Erderwärmung nicht mehr so unumstritten da wie noch im vergangenen Herbst. 2007 war, global gesehen, nur das siebtwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Tatsache, dass alle sechs wärmeren Jahre im Zeitraum seit 1998 liegen, zeigt einerseits, dass wir in einer warmen Zeit leben – andererseits aber auch, dass es zurzeit nicht noch wärmer wird.

Die Sonne und die These der Abkühlung

Auch die Sonne könnte in den kommenden Dekaden womöglich wieder mal stärker ins Spiel kommen. Zurzeit wird in der Forschung die Frage heiß diskutiert, ob der nun anstehende Sonnenzyklus Nummer 24 (seit Beginn der Aufzeichnung) überhaupt stattfinden wird. Der Übergang von einem zum nächsten Zyklus kündigt sich nicht nur durch einen vorübergehenden Rückgang und sogar ein Ausbleiben von Sonnenflecken an, sondern auch durch eine Umkehrung der magnetischen Polarität.

Als die Sonnenaktivität jedoch in den vergangenen Monaten nach einer Pause wieder “ansprang”, tauchte zunächst nur ein Fleck mit der Polarität des alten Zyklus auf und anschließend ein kleinerer mit der neuen, der “richtigen” Polarität – der jedoch schnell wieder verschwand. Solarforscher aus den USA sehen in dieser Konstellation schon Parallelen zum Beginn der Kleinen Eiszeit im ausgehenden Mittelalter, als so ein Phänomen – nach den Rekonstruktionen der Wissenschaftler – zum letzten Mal vorkam. Sie fragen sich nun: Stehen wir vor einen neuen Abkühlung?

Es gibt auch diese Seite

Die Klimaerwärmung wird Deutschland stärker verändern als bisher angenommen: So warnt der Deutsche Wetterdienst in einer neuen Prognose unter anderem vor langen Dürren im Sommer und Hochwasser im Winter. Etliche Branchen wie der Tourismus in Skigebieten sind langfristig sogar existenziell bedroht.

Bis 2050 soll die jährliche Durchschnittstemperatur im Vergleich zur Klimaperiode von 1971 bis 2000 voraussichtlich zwischen 0,5 und 2,0 Grad Celsius zunehmen. Bis 2100 müsse mit einer Erwärmung von bis zu vier Grad gerechnet werden. In den vergangenen 100 Jahren war das Jahresmittel weltweit um 0,7, in Deutschland um 0,9 Grad gestiegen.

ie Klimaerwärmung wird laut der Auswertung von vier regionalen Klimamodellen zum Teil extreme Folgen haben. So soll die Zahl der Sommertage (ab 25 Grad) und heißen Tage (ab 30 Grad) den Berechnungen zufolge bundesweit signifikant zunehmen. In Teilen Süddeutschlands sei bis 2100 gar eine Verdoppelung auf über 80 Sommertage und über 60 heiße Tage möglich.

Dann gibt es noch …

Bleifreies Benzin beschleunigt Klimaerwärmung

Die Einführung von bleifreiem Benzin hat möglicherweise die Klimaerwärmung beschleunigt.
Denn die Schwermetallpartikel aus den Autoabgasen regten die Eiskristalle in der Atmosphäre zur Wolkenbildung an und sorgten so für eine Schutzschicht gegen langwellige Sonnenstrahlung, wie eine in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlichte Studie deutscher und schweizerischer Wissenschaftler ergeben hat.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wird es nun wärmer oder kälter?

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Thema: Prima Klima | Kommentare (3) | Autor: seeblog

Klimaschutz kontra Naturschutz

Donnerstag, 23. April 2009 12:29

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Wie ich im unteren Bericht geschrieben habe “Warum der Aktionismus des Klimaschutzes langfristig mehr Schaden anrichtet als nutzt” kurz den Artikel dazu. Diesmal versteige ich mich nicht im globalen Dorf, sondern zeige lokal wie es funktioniert und dann kann man ja die globale Wirkung abschätzen.

Es geht um den Faltenbach in Bayern / Allgäu. Dort soll eine Effizienzsteigerung der bestehenden Wasserkraftnutzung durch eine technische Modernisierung und die Verlängerung der Ausleitung zum jetzt geplanten Turbinenhaus durchgeführt werden. Der Faltenbach ist einer der noch unverbauten Naturbäche.

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes “Wasserkraft als erneuerbare Energie” erzeugen etwa 6000 Kleinkraftwerke nur 0,3% der Gesamtstrommenge. Das noch nicht ausgebaute Potential würde eine Steigerung von nur 0,5% der Gesamtstrommenge bedeuten. Der Preis dafür, das Opfern der letzten Fliessgewässer, wie beispielsweise den Faltenbach, ist nicht hinnehmbar. Die CO2-Vermeidung liegt bei nur 0,09%, also weniger als einem Zehntel Prozent Der weitere Ausbau wäre etwa eine CO2-Vermeidung von 0,1 bis 0,15%. Diesem verschwindend geringen Gewinn würde weitere 1000km Gewässer mit allen ökologischen Folgen zum Opfer fallen.

Da der Mensch wie üblich mit Scheuklappen unterwegs ist, zerstört er lieber die letzten intakten Naturgebiete mit der Begründung es ist für den Klimaschutz. Also steht der Klimaschutz über den Naturschutz – bei den Kreuzzügen stand ja auch der Glaube an das Gute und hat die Gegner niedergemezelt.

Was will ich damit sagen: Wenn der Klimaschutz mit Scheuklappen betrieben wird, dann kommt dabei sicher nichts gutes heraus. Wirtschaftliches Denken und Klimaschutz ist meistens nicht nachhaltig, sondern hat nur den kurzfristigen Profit im Auge – zuweilen bleibt eben der Naturschutz auf der Strecke.
 
Also alles beim alten – es hat sich am Unvermögen des Menschen seit paar tausend Jahren nicht geändert.

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Thema: Prima Klima | Kommentare (1) | Autor: seeblog

Nein zu umweltfreundlichem System für Schiffe der SGV

Samstag, 23. August 2008 14:14

gasexplosion_schiff.jpg

Die Dampfschiffe auf dem Vierwaldstättersee dürfen vorderhand nicht auf Gasfeuerung umgerüstet werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat ein entsprechendes Gesuch der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) abgelehnt.

rel. Ein Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee verbraucht an einem einzigen Tag 2000 Liter Öl. Um ihre Schiffe umweltverträglicher zu betreiben, plante die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee, die Feuerung von Öl auf Gas umzustellen. Ein entsprechendes Projekt ist zusammen mit der Hochschule für Technik Luzern ausgearbeitet worden, um ein erstes Schiff, die Unterwalden von 1902, im Rahmen einer Gesamtsanierung umzurüsten. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat das Projekt nun gestoppt. … weiter (Quelle: NZZ)

Das kann schon passieren, wenn die Schiffsbauverordnung von 1994 den Flammpunkt über 55 Grad Celsius vorschreibt. Nun ist es aber so, dass die Entwicklung von umweltverträglichen Techniken gute Fortschritte erzielt haben, ebenfalls die Sicherheitsrelevanten Einrichtungen auf einem Schiff bezüglich der Explosionsgefahr. Mittlerweile gibt es Tanksysteme die diesen Anspruch auf Sicherheit mehr als erfüllen, deshalb ein wenig unverständlich warum die BAV das Anliegen der SGV abschmettert. Kernkraft ist auch nicht ohne Risiko und trotzdem werden zukünftig neue Kernkraftwerke gebaut mit dem Argument der Klimaneutralität und Ressourcensicherheit.

Vernünftiger Umweltschutz ist keine einfache Sache, auch nicht in der Schweiz.

So funktioniert es wenn man etwas erreichen will!
Die Denkfabrik der Schweizer Wirtschaft – Avenir Suisse – bescheinigt der Kernenergie optimale Voraussetzungen für eine zukünftige Schweizer Stromversorgung. Nicht nur in Punkto Klimaschutz und Versorgungssicherheit schneidet der heutige Schweizer Mix aus Wasserkraft und Kernenergie am besten ab – auch die ökonomischen Aspekte sprechen eindeutig dafür, weiterhin auf Kernenergie zu setzen. Mit Kernenergie sind tiefe volkswirtschaftliche Kosten am besten gewährleistet. Wegen des sich intensivierenden europäischen Stromhandels seien ausreichend inländische Stromproduktionskapazitäten entscheidend für die Zukunft.

Avenir Suisse ist eine Denkfabrik von Schweizer Grossfirmen. Die Organisation wurde 1999 von 14 Firmen gegründet. Diese Stifterfirmen waren ABB, Credit Suisse Group, Groupement des Banquiers Privés Genevois, Jacobs Holding, Kuoni Holding, McKinsey Switzerland, Nestlé, Novartis, Hoffmann-La Roche, Sulzer AG, Swiss Re, UBS, Zurich Financial Services.

Hier gilt der Grundsatz: “Vertraue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast” (Winston Churchill) oder die objektivsten Studien sind die von Firmen, die daran etwas verdienen können. ;-)

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Thema: Prima Klima | Kommentare (0) | Autor: seeblog

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