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Klimawandel – gibt es keine DIN-Norm für ein konstantes Klima?

Donnerstag, 8. April 2010 20:13

ebenalpBekanntermassen ist der Mensch ein Herdentier. Als die Erde noch eine Scheibe war und Einzelne behaupteten, sie wäre rund, wurde das von der Mehrzahl der Menschen als ketzerisch abgetan. So ergeht es auch den Wissenschaftlern, wie den dänischen Forschern Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen, die eine eventuell andere Ursache als CO2 als Hauptmotor des Klimawandels ansehen. Wie ich schon 2007 im Bericht Klimawandel – warum ich skeptisch bin geschrieben habe, sollte man den ganzen Klimawandel ausserhalb des gängigen Mainstreams betrachten. Wirtschaftliche Interessen, Fördergelder für die Wissenschaft, Angstmacherei, der berühmte Tunnelblick auf ein Ereignis und vor allem das Monopol der absoluten Wahrheit lassen keine anderen Ursachen zu. Vermutlich ist CO2 nicht der Alleinschuldige des Klimawandels, sondern eine grössere Anzahl von Ereignissen.

Heutzutage ist die Diskussion über den Klimawandel ein politisches Thema. Daher ist es schon inkorrekt, andere Meinungen zu vertreten. Zudem werden andere wissenschaftliche Ergebnisse schlichtweg nicht veröffentlicht oder verweigert. Der wissenschaftliche Mainstream der Klimaerwärmungslobby entwickelt sich zudem in eine Form von Glaubensgemeinschaft, wie die katholische Kirche. Daher werden andere wissenschaftliche Sichtweisen als ketzerisch abgetan. Sie werden als Klimaleugner oder Klimaskeptiker bezeichnet. Diese Entwicklung ist sehr bedenklich.

Das grösste Problem des Menschen – Veränderung und die Akzeptanz der Veränderung. Es gibt kein Anrecht für den Menschen auf ein konstantes Klima nach DIN-Norm!

Teil 1 – das langfristige CO2 Modell
Das Treibhausgas ist für einen Teil der Erwärmung verantwortlich. Anhand eines Klimamodells konnten die Forscher zunächst bestätigen, dass die CO2-Konzentration während der Eiszeitzyklen tatsächlich der wichtigste Faktor für Temperaturänderungen in der Antarktis ist. Die Simulationen zeigen, dass die beobachteten Erwärmungsphasen zu mehr als der Hälfte allein auf der Wirkung des CO2 als Treibhausgas beruhen. Wäre CO2 die einzige Ursache, würden die Anstiege von Konzentration und Temperatur in etwa gleichzeitig erfolgen.

Um erklären zu können, warum die Temperatur in einigen Fällen vor der CO2-Konzentration angestiegen ist, muss berücksichtigt werden, dass CO2 ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor ist, der die Temperaturen während der Übergänge von Eiszeiten zu Zwischeneiszeiten beeinflusst hat. Änderungen der Umlaufbahn der Erde um die Sonne haben das Klima während der glazial-interglazialen Übergänge ebenfalls beeinflusst. Man geht davon aus, dass diese regelmäßig wiederkehrenden Veränderungen, die so genannten Milankovitch-Zyklen, für Einleitung und Ende der Eiszeiten verantwortlich sind. Dies sind zyklische Änderungen der Wärme auf der Erde, entsprechend dem Wasserzyklus. Der serbische Astrophysiker Milutin Milankovitch lieferte 1941 Formeln zur Berechnung dieser zyklischen Vorgänge, die 35 Jahre später bewiesen wurden. Dieser Wasserzyklus hat mehrere Komponenten. Am besten kennen wir den Wasserzyklus, der mit dem Verdampfen zu Wolken und dem anschließenden Niederschlag zu tun hat.
Es gibt ebenfalls einen Zyklus von Meeresströmungen, die stark das Wetter von Küstenregionen bestimmen (z.B. der Golfstrom bringt warmes Wasser aus der Karibik nach England, das dadurch ein wesentlich wärmeres Klima erhält.

Ein anderer Aspekt der Wasserzyklen sind die Eiszeiten, die innerhalb tausender bzw. Millionen Jahre auftreten. Die Ursache für die Zyklen in den letzten 450 000 Jahren ist in den Milankovitch Zyklen zu sehen. Es dreht sich die Erde um ihre Achse und taumelt wie ein Kreisel um eine weitere, größere Achse. Diese Kreiselbewegung erscheint alle 26’000 Jahre. Ebenfalls gibt es eine kleine Änderung der Neigung der Erdachse (von ca. 24.5° zu 22.5°), mit einer Periodendauer von ca. 41’000 Jahren.

Alles nur Modelle – ist das die Realität?
Computermodelle prognostizieren einen 60 bis 100 prozentigen zusätzlichen Temperaturanstieg durch positive Feedbackmechanismen. Darunter fällt vor allem die bei steigender Temperatur stärkere Verdunstung, die größere Mengen des ebenfalls treibhauswirksamen Wasserdampfes in die Atmosphäre gelangen lässt. Forscher wie Charles Keller oder das IPCC räumen aber ein, dass die positiven und negativen Rückkopplungen des Klimasystems noch zu den am wenigsten verstandenen Phänomenen gehören.

Teil 2 – Kosmische Strahlung lässt Wolken kalt (oder nicht)
Wenn die Sonne das Klima nicht direkt beeinflusst, gibt es vielleicht einen Faktor, der ihre Wirkung verstärkt. Tatsächlich glauben der Geologe Jan Veizer von der University of Ottawa und die dänischen Forscher Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen, einen solchen Mechanismus gefunden zu haben. Er beruht auf der kosmischen Strahlung. Deren Partikel bombardieren die Erdatmosphäre und reagieren mit Molekülen der oberen Luftschichten. Dabei entstehen winzige Teilchen, die sich zu so genannten Kondensationskeimen zusammenlagern, aus denen Wassertröpfchen und schließlich Wolken entstehen. Je mehr Partikel auftreffen, desto mehr Wolken bilden sich, die Erde kühlt ab. Umgekehrt erwärmt sich die Erde, wenn die kosmische Strahlung abnimmt. Den Partikelstrom steuert die Sonne über ihr Magnetfeld: Nimmt ihre Aktivität zu, verstärkt es sich und schirmt die Erde besser vor der Strahlung ab.

Andere behaupten: Änderungen der kosmischen Strahlung, wie sie durch Schwankungen der Sonnenaktivität auf der Zeitskala von einigen Tagen verursacht werden, haben keine Veränderungen der globalen oder regionalen Wolkenbedeckung zur Folge. Das zeigen detaillierte Analysen eines schweizerisch-deutschen Wissenschaftlerteams. Damit ist es sehr unwahrscheinlich, dass kosmische Strahlung das Klima beeinflusst, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“.

Wolken spielen für das Klima der Erde eine doppelte Rolle. Einerseits reflektieren sie auf den Planeten einfallendes Sonnenlicht zurück in den Weltraum, andererseits behindern Wolken die Wärmeabstrahlung von der Erdoberfläche in den Weltraum. Je nach ihrer Höhe und Beschaffenheit wirken Wolken also entweder wärmend oder kühlend. Nach heutiger Auffassung dominiert der kühlende Einfluss der Wolken.

Für einen unabhängigen Test dieser Hypothese haben Frank Arnold vom Max-Planck-Institut für Kernphysik und seine Schweizer Kollegen von der Universität Bern und der Eawag Dübendorf nun so genannte Forbush-Ereignisse analysiert. Dabei verursachen sporadisch auftretende Sonneneruptionen einen plötzlichen Rückgang der in die Erdatmosphäre eindringenden kosmischen Strahlung, der innerhalb weniger Tage wieder abklingt. Die Abnahme ist ähnlich stark ausgeprägt wie im Maximum des Sonnenzyklus.

Wie können kosmische Strahlen die Wolkenbildung beeinflussen? Wolken brauchen zu ihrer Entstehung Kondensationskeime, die dann zu Tröpfchen anwachsen. Solche Kondensationskeime sind Aerosolteilchen, die auch aus Ionen – elektrisch geladenen Atomen oder Molekülen – entstehen können. Diese werden durch die kosmische Strahlung aus neutralen Luftmolekülen gebildet.

Ionenkonzentration in der Atmosphäre berechnet
So lag es nach Angaben der Forscher nahe, aus Messdaten der galaktischen kosmischen Strahlung die Ionenkonzentration in der Atmosphäre zu berechnen und mit Satellitendaten der Wolkenbedeckung zu vergleichen. Als Ergebnis der Analyse von sechs markanten Forbush-Ereignissen steht fest, dass sich Ionenkonzentration und Wolkenbedeckung völlig unkorreliert zeitlich ändern. In keinem Wolkenstockwerk fanden die Forscher der schweizerisch-deutschen Kollaboration globale oder regionale Effekte, weder für ein einzelnes Ereignis noch gemittelt über alle sechs Ereignisse.

Analysiert haben die Wissenschaftler nur solche Forbush-Ereignisse, die nicht durch andere Effekte überlagert waren. Sie berechneten für alle sechs Ereignisse über je 20 Tage alle drei Stunden die Ionenkonzentration in einem 5°×5°-Gitter über den Globus und die gesamte Troposphäre. Diese verglichen sie dann mit ebenfalls 3-stündlich vorliegenden Satellitendaten zur Wolkenbedeckung in drei Höhenstufen. Sie betrachteten nur relative Werte, so dass eventuelle systematische Messfehler keine Rolle spielten. Die Methode ist empfindlich genug, um Effekte in der von den dänischen Wissenschaftlern postulierten Größenordnung zu entdecken.

Teil 3 – Meteoriten und Vulkane
Schon früher gab es Ereignisse, wie der Einschlag großer Meteoriten oder der gleichzeitige Ausbruch mehrere Vulkane, die Klimawechsel zu Folge hatten und durch die ganze Spezies wie die Dinosaurier ausstarben. Unsicherheiten bezüglich der Eigenschaften und Wirkungen vergangener Ausbrüche hängen damit zusammen, dass nur wenige Ausbrüche stattfanden, seit es zuverlässige Messmethoden gibt. Die wichtigsten explosiven Vulkanausbrüche der Neuzeit waren die des Tambora (1815), Krakatau (1860 und 1883), Agung (1963), El Chichon (1982) und Pinatubo (1991), wobei letzterer am weitaus besten dokumentiert ist. Heutzutage kommen dabei sowohl Satelliten als auch Bodenmessungen (z.B. mit Lidar) zum Einsatz. Über weiter zurückliegende Ereignisse lassen sich Schlussfolgerungen aus Eisbohrkernen ziehen, da vulkanische Aerosole in die Eisschilde eingelagert werden. Es bestehen dabei jedoch große Unsicherheiten, z.B. bezüglich der räumlichen Verteilung der Aerosole. Um die genaue Wirkung eines Ausbruchs für die Zukunft abschätzen zu können, müssen Annahmen über die Menge, Größe und genaue Ausbreitung der freigesetzten Aerosole gemacht werden; auch diese Informationen sind nicht gut bekannt.

Teil 4 – Kälte statt Wärme
Die Debatte, ob uns eine neue Eiszeit bevorsteht, wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert. Schon Ende der 70er und Anfang der 80er zerbrachen sich die Wissenschaftler den Kopf darüber, ob die damals sehr kalten Winter ein Anzeichen für das Hereinbrechen einer neuen Eiszeit seien. Neueste Erkenntnisse jedoch lassen vermuten, dass der Klimawandel das Gleichgewicht der Meeresströme verändert und das könnte die Temperaturen auch bei uns schon bald in den Keller fallen lassen.
Der NAMOC (North Atlanic Meridional Overturning Circulation) ist der Gegenpart zum Golfstrom und ein wichtiger Teil eines komplexen Systems, welches das Klima weltweit beeinflusst. Er transportiert kältere Wassermassen an die Küsten Grönlands und Kanadas und sorgt so für ein ausgeglichenes Kreislaufverhältnis. Schwächt sich der Golfstrom weiterhin ab, wie es bereits seit einigen Jahren zu beobachten ist, gerät der gesamte Kreislauf in Gefahr. Schuld daran ist vor allem das Schmelzen des arktischen Eises und damit der ständige Zufluss neuer kalter Wassermassen in den Nordatlantik.

Doch genau dieser Strom kalter Wassermassen hat sich in den letzten Jahrzehnten abgeschwächt, so die neuesten Erkenntnisse schottischer und norwegischer Forscher, die den Abfluss kalter Wassermassen zwischen Schottland und Grönland seit Jahrzehnten beobachten. Ihren Ergebnissen zufolge hat der Abfluss der kalten Meeresströme seit 1950 um 20% nachgelassen. Daraus lässt sich schließen, in welchem Ausmaß auch der Golfstrom bereits nachgelassen hat. Was ein Nachlassen des Golfstroms bedeuten kann, wissen wir aus den Erkenntnissen der Erdgeschichte: Vor 20’000 Jahren, am Höhepunkt der letzten Eiszeit, hatte der Golfstrom nur zwei Drittel seines heutigen Ausmaßes und halb Europa war von Eismassen bedeckt.

Teil 4 – Der Mensch und die Nebenwirkung CO2
Hauptsächliche Ursache liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich” in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen. Dieser verändert die Zusammensetzung der Atmosphäre vorwiegend durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die daraus resultierenden Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase. Also ist CO2 das Hauptproblem, oder nicht?

Der Mensch und der grosse Rest der anderen Probleme

Letztendlich sind vermutlich sehr viele Faktoren im Spiel, nicht nur der Mensch als Ursache. Andererseits richtet der Mensch grossen Schaden am Öko-System Erde an. Die Klimaerwärmung könnte langfristig das kleinere Übel für den Menschen sein.

Denn im 21. Jahrhundert steht die Menschheit vor großen sozioökonomischen und technologischen Herausforderungen, die durch das – ungebremste – Wachstum der Erdbevölkerung und die dadurch bedingte intensive Nutzung der Ressourcen unseres Planeten noch vervielfältigt werden: Überfischung der Meere, Zerstörung von ökologischen Systemen usw..

Unbestritten sind die von menschlichen Handlungen beeinflussten Umweltschäden. Auch durch den Umweltschutz angestrebte Verbesserungen haben oft auch ungewollte, nachteilige Folgen (siehe Biosprit und Abholzung von grossen Waldgebieten). Früher waren diese Umweltbeeinflussungen und ihre Folgen lokal. Waren die Auswirkungen zu schwerwiegend, zogen die Menschen weiter. Heute hat sich die Situation grundlegend gewandelt. Die negativen Folgen menschlicher Handlungen sind unübersehbar und ein Weiterziehen ist nicht mehr möglich, da hierfür kein freier, unberührter Platz mehr vorhanden ist.

So gesehen ist die Klima- und Umweltdebatte ein grosser Schwachsinn, solange nur geredet wird – dadurch konsequenterweise auch nicht gehandelt. Und wenn gehandelt wird, dann meist in blindem Aktionismus – mit fatalen Folgen.  Das Einzige, was wirklich konstant ist, ist die Handlungsunfähigkeit und unkonstruktive Zusammenarbeit aller und – der Klimawandel ist nur ein Problem von vielen.

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Thema: Prima Klima | Kommentare (1) | Autor: seeblog

Klimawandel – Nordpolarmeer setzt Methan frei

Freitag, 5. März 2010 18:55

eiszeit

Bei dem jetzigen Winter hat man die Klimaerwärmung ein wenig aus den Augen verloren. Jetzt setzt das Nordpolarmeer klimaschädliches Methan frei – gottlob, nun sind die Kühe nicht mehr an der Klimaerwärmung Schuld. Amerikanische Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass der gefrorene Meeresboden an manchen Stellen bricht und das Gas in die Atmospäre entlässt.

Das Methangas am Meeresboden könne „dramatische Auswirkungen auf den Klimawandel haben“, heißt es in der Studie der University of Alaska in Fairbanks. Die Mengen an Methangas, die durch den gefrorenen Meeresboden freigesetzt werden, seien so groß, dass sie die Erderwärmung deutlich beschleunigen könnten.

Den Forschern zufolge droht ein unglückseliger Kreislauf: Das zunehmende Methangas könnte die Erderwärmung beschleunigen. Die daraus folgenden wärmeren Temperaturen wiederum könnten den Permafrost-Boden weiter auftauen lassen und noch mehr Methangas freisetzen, was wiederum zur weiteren Erderwärmung führt. Vermutlich wird das Meer auch wärmer, dadurch kommt es sowohl zu einer thermischen Ausdehnung des Wassers (wärmeres Wasser hat eine geringere Dichte) und somit zu einer Erhöhung des Meeresspiegels. Noch sind davon nur die oberen Schichten der Ozeane betroffen. “Sickert” die Erwärmung in die tieferen Schichten durch, gibt es dann die METHANGAS-KATASTROPHE.

Aber es kommt noch viel schlimmer – das Erdmagnetfeld beeinflusst auch das Klima. Das schwächer werdende Magnetfeld der Erde hat Einfluss auf den Treibhauseffekt. Das wiesen Geophysiker in einer Studie mit Meerwasser nach. Laut den Forschern hat die Stärke des Magnetfelds der Erde seit Beginn der Messungen vor 150 Jahren kontinuierlich abgenommen.

Der Mensch hat die Finger im Spiel, die Natur und der andere Rest der im Weltraum herumschwirrt. Überall wird das Klima beeinflusst, zum Beispiel auch die Sonne? Was machen wir dann?

Das wäre die goldene Arschkarte. Dann können wir soviel CO2 sparen, wie wir wollen – es bringt einfach nichts. Armer Mensch! Leider gibt es keine DIN-Norm für ein konstantes Klima!

und übrigens: Chile-Beben veränderte Erdachse und Tageslänge. Es geht hier auf dem Planeten drunter und drüber.

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Thema: Prima Klima | Kommentare (1) | Autor: seeblog

Der Klimawandel und die (un)seriösen Wissenschaftler

Samstag, 6. Februar 2010 17:46

Was ist nun mit dem Klimawandel und die grossen zukünftigen Katastrophenszenarien?

Skepsis war schon immer angebracht, nun bestätigt sie sich. Es scheint Parallelen zu anderen Entwicklungen zu geben wie die Pandemiehysterie. Entwicklungen die nicht greifbar sind, also real gerade jetzt passieren eignen sich besonders gut. Optimal wenn die Zeiträume weit in der Zukunft liegen oder demnächst die Gesundheit gefährden.

Wo ein Markt, dort auch viel Geld für die (Katastrophen)Forschung. Dort ein Terrorist, da ein Markt für Nacktscanner. Hier kann man sogar an der Glaubwürdigkeit des Vorfalls grosse Zweifel hegen, wie beim letzten Terrorversuch im Flugzeug mit Helden – aber letztendlich stimmt die Kasse.

Den mit Angstmacherei lässt sich nunmal viel Geld verdienen. So auch beim Klimawandel.

Auch wenn mancher Eisberg schmilzt: Eine Reihe von Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung wecken zunehmend Zweifel. Einen ersten groben Schnitzer mussten die UN-Forscher jetzt eingestehen. Ihr Ruf ist erschüttert

Es war nur Zufall, wirkt aber heute wie ein schlechter Scherz: Am 26. März 2009 wurden zwei Interviews mit Hans Joachim Schellnhuber veröffentlicht. Der Nachrichtenagentur dpa gegenüber sprach der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) recht selbstbewusst von der “einmaligen Situation, dass wir mit den streng wissenschaftlichen Methoden sehr weit in die Zukunft blicken können. Wir sind in der Lage, mit Modellen zu erkennen, dass bei fortschreitender Erwärmung in 100 Jahren alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein dürften.” Am selben Tag aber erschien auch ein eher persönliches Gespräch mit Schellnhuber in der “Zeit”. Dort erzählte Deutschlands bekanntester Mitarbeiter des UN-Weltklimarates (IPCC) von seiner Hoffnung, dass seine eigenen düsteren Prognosen über die Erderwärmung und ihre Folgen nicht wahr würden, “dass sich die Wissenschaftsgemeinschaft in der Klimafrage kollektiv geirrt hat”. Er fuhr fort: “Verstehen Sie mich richtig, es gibt keinerlei Anzeichen dafür.” Was sich wie Koketterie las, erscheint jetzt, zehn Monate später, als bizarres Omen.

Ganzer Artikel: Was der Forscher nicht weiß, macht das Klima nicht heiß (Quelle: welt.de)

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Thema: Prima Klima | Kommentare (0) | Autor: seeblog

Klimaerwärmung – In Europa wird es demnächst kühler und wärmer

Montag, 22. Juni 2009 8:39

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Neue Eiszeit oder doch Klimaerwärmung?
 
Da ich schon lange mich mich mehr diesem Thema gewidmet habe, die Finanz- und Wirtschaftskrise auch noch dazwischen kam, der Juni jetzt gerade auch noch kalt ist- nun diese Beitrag.
Was hat sich an meiner Meinung in den letzten 10 Monaten geändert? Im grossen und ganzen fast nichts, ich habe meine Meinung über Al Gore ein wenig revidiert und bin der Überzeugung treu geblieben, dass dieses Thema äusserst kritisch zu betrachten ist. Wie ich schon im letzten Artikel “Klimaschutz kontra Naturschutz” geschrieben habe ist alles generell zweischneidig.

Was gibt es neues:
Die globale Temperatur wird sich in den nächsten ein- bis eineinhalb Jahrzehnten nicht erhöhen, sondern im Durchschnitt eher gleich bleiben oder – in Nordamerika, dem Nordatlantik und Europa – leicht abkühlen. Der Forscher, der dies vorhersagt, ist nicht als “Klimaskeptiker” oder gar “Klimaleugner” bekannt.
Den Hintergrund für ihre neue Sicht der Dinge stellen Latif, Professor am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und dem Hamburger Max-Planck-Institut für Meereswissenschaften, sowie seine Kollegen jetzt in der Zeitschrift “Nature” dar: Die Schwankungen des Golfstroms, der zurzeit tendenziell schwächelt, sowie das Wechselspiel von kalten und warmen Meeresströmungen an der südamerikanischen Pazifik-Küste (El Niño und La Nina).

in meteorologischer Hinsicht steht seit Januar die IPCC-These von einer immer deutlicheren Beschleunigung der Erderwärmung nicht mehr so unumstritten da wie noch im vergangenen Herbst. 2007 war, global gesehen, nur das siebtwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Tatsache, dass alle sechs wärmeren Jahre im Zeitraum seit 1998 liegen, zeigt einerseits, dass wir in einer warmen Zeit leben – andererseits aber auch, dass es zurzeit nicht noch wärmer wird.

Die Sonne und die These der Abkühlung

Auch die Sonne könnte in den kommenden Dekaden womöglich wieder mal stärker ins Spiel kommen. Zurzeit wird in der Forschung die Frage heiß diskutiert, ob der nun anstehende Sonnenzyklus Nummer 24 (seit Beginn der Aufzeichnung) überhaupt stattfinden wird. Der Übergang von einem zum nächsten Zyklus kündigt sich nicht nur durch einen vorübergehenden Rückgang und sogar ein Ausbleiben von Sonnenflecken an, sondern auch durch eine Umkehrung der magnetischen Polarität.

Als die Sonnenaktivität jedoch in den vergangenen Monaten nach einer Pause wieder “ansprang”, tauchte zunächst nur ein Fleck mit der Polarität des alten Zyklus auf und anschließend ein kleinerer mit der neuen, der “richtigen” Polarität – der jedoch schnell wieder verschwand. Solarforscher aus den USA sehen in dieser Konstellation schon Parallelen zum Beginn der Kleinen Eiszeit im ausgehenden Mittelalter, als so ein Phänomen – nach den Rekonstruktionen der Wissenschaftler – zum letzten Mal vorkam. Sie fragen sich nun: Stehen wir vor einen neuen Abkühlung?

Es gibt auch diese Seite

Die Klimaerwärmung wird Deutschland stärker verändern als bisher angenommen: So warnt der Deutsche Wetterdienst in einer neuen Prognose unter anderem vor langen Dürren im Sommer und Hochwasser im Winter. Etliche Branchen wie der Tourismus in Skigebieten sind langfristig sogar existenziell bedroht.

Bis 2050 soll die jährliche Durchschnittstemperatur im Vergleich zur Klimaperiode von 1971 bis 2000 voraussichtlich zwischen 0,5 und 2,0 Grad Celsius zunehmen. Bis 2100 müsse mit einer Erwärmung von bis zu vier Grad gerechnet werden. In den vergangenen 100 Jahren war das Jahresmittel weltweit um 0,7, in Deutschland um 0,9 Grad gestiegen.

ie Klimaerwärmung wird laut der Auswertung von vier regionalen Klimamodellen zum Teil extreme Folgen haben. So soll die Zahl der Sommertage (ab 25 Grad) und heißen Tage (ab 30 Grad) den Berechnungen zufolge bundesweit signifikant zunehmen. In Teilen Süddeutschlands sei bis 2100 gar eine Verdoppelung auf über 80 Sommertage und über 60 heiße Tage möglich.

Dann gibt es noch …

Bleifreies Benzin beschleunigt Klimaerwärmung

Die Einführung von bleifreiem Benzin hat möglicherweise die Klimaerwärmung beschleunigt.
Denn die Schwermetallpartikel aus den Autoabgasen regten die Eiskristalle in der Atmosphäre zur Wolkenbildung an und sorgten so für eine Schutzschicht gegen langwellige Sonnenstrahlung, wie eine in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlichte Studie deutscher und schweizerischer Wissenschaftler ergeben hat.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wird es nun wärmer oder kälter?

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Thema: Prima Klima | Kommentare (3) | Autor: seeblog

Klimaschutz kontra Naturschutz

Donnerstag, 23. April 2009 12:29

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Wie ich im unteren Bericht geschrieben habe “Warum der Aktionismus des Klimaschutzes langfristig mehr Schaden anrichtet als nutzt” kurz den Artikel dazu. Diesmal versteige ich mich nicht im globalen Dorf, sondern zeige lokal wie es funktioniert und dann kann man ja die globale Wirkung abschätzen.

Es geht um den Faltenbach in Bayern / Allgäu. Dort soll eine Effizienzsteigerung der bestehenden Wasserkraftnutzung durch eine technische Modernisierung und die Verlängerung der Ausleitung zum jetzt geplanten Turbinenhaus durchgeführt werden. Der Faltenbach ist einer der noch unverbauten Naturbäche.

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes “Wasserkraft als erneuerbare Energie” erzeugen etwa 6000 Kleinkraftwerke nur 0,3% der Gesamtstrommenge. Das noch nicht ausgebaute Potential würde eine Steigerung von nur 0,5% der Gesamtstrommenge bedeuten. Der Preis dafür, das Opfern der letzten Fliessgewässer, wie beispielsweise den Faltenbach, ist nicht hinnehmbar. Die CO2-Vermeidung liegt bei nur 0,09%, also weniger als einem Zehntel Prozent Der weitere Ausbau wäre etwa eine CO2-Vermeidung von 0,1 bis 0,15%. Diesem verschwindend geringen Gewinn würde weitere 1000km Gewässer mit allen ökologischen Folgen zum Opfer fallen.

Da der Mensch wie üblich mit Scheuklappen unterwegs ist, zerstört er lieber die letzten intakten Naturgebiete mit der Begründung es ist für den Klimaschutz. Also steht der Klimaschutz über den Naturschutz – bei den Kreuzzügen stand ja auch der Glaube an das Gute und hat die Gegner niedergemezelt.

Was will ich damit sagen: Wenn der Klimaschutz mit Scheuklappen betrieben wird, dann kommt dabei sicher nichts gutes heraus. Wirtschaftliches Denken und Klimaschutz ist meistens nicht nachhaltig, sondern hat nur den kurzfristigen Profit im Auge – zuweilen bleibt eben der Naturschutz auf der Strecke.
 
Also alles beim alten – es hat sich am Unvermögen des Menschen seit paar tausend Jahren nicht geändert.

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Thema: Prima Klima | Kommentare (1) | Autor: seeblog

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