datacom.jpgHeute habe ich mir die Serverprotokolle von DATA.COM angesehen. Hatte dieses Kunst-Projekt in den letzten 3 Monaten irgendwie aus den Augen verloren. Überrascht war ich von der sehr hohen Zugriffszahl. Fast 40% der Anfragen kamen aus den USA und davon 95% vom US-Militär. Ansonsten ist die Streuung der Anfragen weltweit, viele Firmenadressen und staatliche Institutionen. 15% sind aus dem deutschsprachigen Raum. Eigentlich sehr interessant, die Seiten sind nur in Deutsch. Eigentlich wäre das ja eine Anregung für einen Ausbau ins Englische – wenn ich es übersetzen könnte.

Das Interesse an Überwachungssystemen für Menschen muss gewaltig sein.

Nachtrag: Das Transponderprojekt gibt es schon seit 2004 und löste damals einen Sturm der Entrüstung aus. Es liest anscheinend keiner das Impressum, dort wird es als Kunstprojekt „Wie Wirklich ist unsere Wirklichkeit“ erklärt. Das Überwachungsprojekt „Bodensee“ ist seit 03/2007 im Netz.

Update 02/2013: Die Seite ist mittlerweile offline – die erste und letzte Angriffswelle kam aus China und die zweite aus USA (Logfiles),

Das DATA.COM Projekt

2 Gedanken zu „Das DATA.COM Projekt

  • Es gibt wenige Künstler die sich mit Politik und den überwachungsstaatlichen Bestrebungen künstlerisch auseinander setzen. Das ist Ihnen gelungen.

  • Dein Projekt ist bald Realität. Das mit der Kunstgrenze in KN ist eine gute Idee, hatte mir schon so etwas gedacht. Überwachung ist überall.

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