gier

Zur Zeit ist der Fall von Vasella in aller Munde. Das 72 Millionen Franken schwere Konkurrenzverbot (Novartis) hat einiges an Unruhe gebracht. Vasella verzichtet auf seine Abgangsentschädigung, aber nur auf Druck weil «Die geballte Macht aus Politik, Medien und entrüsteten Aktionären zu gross war und ein Imageschaden drohte.»

Aber keine Bange, sein Verwaltungsratspräsidentposten bei Novartis bleibt bestehen. Gibt dann noch einen Beratervertrag, vermutlich so um die 30.000 CHF – nicht Monatlich – „Tagessatz selbstverständlich“.

72 Millionen Franken – ein paar Jahre arbeiten, dann eine solche Abfindung zu bekommen und ich hätte mehr als ausgesorgt. Der Masse bleibt da nur Lottospielen bzw. Euromillions. Die Wahrscheinlichkeit erscheint mir aber geringer so einen Jackpot zu bekommen, als in der freien Wirtschaft.

Die Revolution der Manager
Eine Analyse von Constantin Seibt

Daniel Vasella ist kein Einzelfall. Rund um die Welt sind Manager die herrschende Klasse. Sie machen die Millionen und die Skandale. Doch wie haben sie es an die Macht geschafft?

Heute sind sie die dominierende Kaste dieses Planeten: die Manager. Ihre Macht zeigt sich an zwei Dingen: an ihren explosionsartig wachsenden Gehältern. Und an ihren explosionsartig endenden Karrieren.

Die Entdeckung der Gier
Es war ein todsicheres Geschäft. Die Raider machten Millionen und Skandale. Nicht zuletzt durch ihre Manieren. Der Spekulant Ivan Boesky etwa gab in einem New Yorker Luxusrestaurant die Speisekarte mit einem knappen: «Alles!» zurück. Er dinierte für 35’000 Dollar. Danach sagte er der Presse: «Gier ist gut. Gier ist gesund. Wir alle sollten etwas gierig sein.» Auszug – Quelle Tagesanzeiger

Ein wirklich gut geschriebener Text von Constantin Seibt – Lesenswert (tagesanzeiger.ch)

So ist das Leben, bis es sich wendet.

Gier ist gut. Gier ist gesund. Wir alle sollten etwas gierig sein. | seeblog

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