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Auf dem Blog globaleumweltpolitik ist eine sehr interessante Diskussion ausgebrochen. Der Bericht „Videopräsentation über die Geschichte der Klimaforschung (und diese komischen KlimaskeptikerInnen)“ ist nicht so interessant, wie die Diskussion, die aus einem anderen Grund entstanden ist.
Deswegen ist es viel interessanter die Kommentare zu lesen. Mir fällt dabei auf, das die Klimahysteriker und auch die Klimaskeptiker ähnliche Argumente aufgreifen. Nur dass die CO2 Fraktion hier extremer agiert und auf bestimmte „Sachlichkeit“ verweist, Studien, Prognosen usw.. Zum Schluss bleibt nur der erhobene Zeigefinger und der Tunnelblick übrig. Für mich ein gutes Argument, die beiden Lager weiter zu beobachten – denn hier sieht man wieder die menschliche Eigenschaft, wenn es um das vermeintliche Recht oder die absolute Wahrheit geht. Früher gab es die Glaubenskriege (heute auch noch) und warum sollte es bei der Klimadebatte anders sein. Bekanntermassen liegt die Wahrheit meist zwischen den Dingen – auch das ist ein Prozess zur Menschwerdung. Aber da sind wir noch weit entfernt.

Witzig, aber auch bedenklich diese Meinung „… existiert eine recht robuste Verbindung zwischen Marktradikalismus/Anti”kommunismus”/Wirtschafts”liberalismus” und Umwelt- oder Klimaskeptizismus. Übersetzt (von mir): Die Klimaskeptiker sind der rechten politischen Landschaft zuzuordnen und die Klimahysteriker der linken.

Toll! So einfach ist das. Aber vielleicht liegt es daran, das der Verfasser Politikwissenschaft studiert, da kann man schon mal in dieser „abstrakten Welt“ den Überblick verlieren. ;-)

Aber lest selbst: globaleumweltpolitik

Wie es in unserer Gesellschaft um moralische Eigenschaften steht, kann man hier nachlesen. Diese Entwicklung empfinde ich fast noch bedenklicher als die Klimaerwärmung: UMGANG MIT „ANDEREN“ – Ökonomisch leben

globaleumweltpolitik (der Blog)
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7 Gedanken zu „globaleumweltpolitik (der Blog)

  • @Peter: Ehrlich gesagt, keine Ahnung was er damit sagen wollte. Scheint irgend ein durchgeknallter Öko zu sein. Da kamen noch ein paar Kommentare bzw. Wörter wie „Klimalügner oder CO2 Verpester“. Habs gelöscht und nur die Langfassung drinnen gelassen. ;-)))

  • @Nils: Fairerweise habe ich “extremer agieren” gestrichen. Muss ich übersehen haben, dass solche Bemerkungen gefallen sind. Sorry!

    Meiner Meinung nach existiert eine recht robuste Verbindung zwischen Marktradikalismus/Anti”kommunismus”/Wirtschafts”liberalismus” und Umwelt- oder Klimaskeptizismus.

    Der Satz stammt übrigens von dir. Ich habe ihn nur interpretiert. :-)

    Das natürlich die von der Kohle, Öl-Industrie gegen Umweltgedanken sind, ist klar. Genauso wie die Windkraftbetreiber logischerweise für alternative Energiequellen sind.

    Deshalb auch der Link zum Blog. Soll sich jeder seine eigene Meinung bilden.
    Mit Klima(hysteriker) habe ich nicht dich gemeint, sondern manche Menschen, die auf deinem Blog gewisse Kommentare schreiben – die mit der gegenteiligen Meinung sind da auch nicht viel besser.

    Zumindest sieht man die Entwicklung zum Glaubenskrieg, da sind auch nicht diese Menschen weit, die mit den moralisch erhobenen Zeigefinger rumrennen. Das sind die Menschen, die ihr Selbstwertgefühl durch den Mainstream festlegen und an vorderster Front am lautesten grölen. Stellt ein Wissenschaftler eine andere These auf, wird sie oftmals durch die emotional gefärbte Brille gesehen, weil man sich auf der „richtigen Seite“ glaubt. Die Kommentare werden dann im Stile eines Dieter Bohlen oder im Bildzeitungs-Stil zum besten gegeben. Toleranz scheint auf beiden Seiten zu fehlen.

  • Das finde ich schon bemerkenswert, dass die einen Klimaschutz mit Diktatur und totalitärer Ideologie gleichsetzen, aber die anderen in Deinen Worten „extremer agieren“, wenn sie das für heillos übertrieben halten und darauf hinweisen, dass es den Entwicklungsländern nicht gerade zum Vorteil gereichen wird, wenn ihre ohnehin fragile Wirtschaftsbasis durch den Klimawandel möglicherweise Beeinträchtigungen erfahren wird.

    Ansonsten kann man auf „Studien usw.“ natürlich gerne verzichten, sollte sich dann aber nicht wundern wenn einem niemand zuhört.

    Dass Klimaskeptiker=rechts und Hysteriker(was immer das sein soll)=links heißt, würde ich übrigens so nicht mitmachen. Auffällig ist, dass zahlreiche der Leute eine erstaunliche Verbindung zum Wirtschaftsliberalismus haben, die den Klimawandel in Frage stellen. Deshalb käme aber doch niemand im Umkehrschluss auf die Idee, die US National Academy of Science oder das Intergovernmental Panel on Climate Change als „linke“ Institutionen zu bezeichnen. So einfach ist die Sache sicher nicht, wie Du sie mir oben in den Mund gelegt hast.

  • Aha – scheint du hast den Bericht „DIE SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIUNG“ gelesen, das habe ich letzten Freitag hinter mir oder meinst du, wenn die Polarkappen schmelzen, das der Bodensee überläuft.

    Danke für deinen Kommentar! :-)

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