Thommen hat mir diesen Link geschickt und das passt sehr gut zum letzten Artikel „Kinderpornografie und die bestimmten Begriffe„. Der angeblich „riesige Kinderporno-Skandal“ unter dem Code-Namen „Operation Himmel“ hat sich als Operation Heisse Luft erwiesen. Das Reizwort „Kinderpornografie“ verführt deutsche Medien häufig zu einer kruden Mixtur aus Halbwahrheiten, urbanen Märchen und glatten Falschmeldungen …

Aber lest selbst: Operation Heisse Luft

Aber nicht nur die Kinderpornografiegeschichten lassen eine ganz andere Realität durch die Medien entstehen, auch die üblichen Glaubens- oder Wissenschaftsaussagen sind mit Vorsicht zu geniessen. Wer kennt nicht den Satz „Wir sollen täglich 2,5 Liter Wasser trinken?“, weil so gesund ist. Der Artikel zeigt wie es wirklich ist.
Sollen wir täglich 2,5 Liter Wasser trinken?

Kinderpornografie und Operation Heisse Luft
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4 Gedanken zu „Kinderpornografie und Operation Heisse Luft

  • Mist, dann habe ich die letzten Jahre viel zu viel getrunken! :)

    Aber eigentlich trinke viel mehr Tee als Wasser. Ob das auch zu den 2,5 Litern zählt? – bin verwirrt!

    Diese ganzen Fehlaussagen und Pseudo-Probleme zeigen doch nur eine der wichtigsten Marketinregeln: „Wer am lautesten schreit hat Recht“.

    Die leisen Töne, speziell wenn sie nicht ins Konzept passen, werden gerne überhört. Liefe man doch Gefahr selber denken zu müssen.

    Gerhard Zirkel

  • Somit hast Du mit dem ersten Bericht „Kinderpornografie und die bestimmten Begriffe“ schon die Auswirkungen beschrieben. Bekannt ist auch: „Die Zahl der Sexualdelikte gegenüber Kindern sind seit 1970 rückläufig“. Dies will keiner hören.

    Sexualdelikte oft im sozialen Umfeld
    Im vergangenen Jahr wurden 11 474 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung angezeigt. Das sind 623 oder 5,2 % weniger als 2005 (12.097 Fälle). Die Polizei registrierte mit 1.653 Vergewaltigungen 5,8 Prozent (101 Fälle) weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern nahm erneut ab und liegt bei 2.866, das ist ein Minus von 7,7 Prozent (-240 Fälle). Dies ist die geringste Zahl von registrierten Missbrauchstaten seit 20 Jahren.

    Von den 1.585 Frauen und 75 Männer, die Opfer einer Vergewaltigung oder einer besonders schweren sexuellen Nötigung wurden, waren 270 (16,3 %) Heranwachsende, 360 (21,7 %) Jugendliche und 32 (1,9 %) Kinder. Insgesamt betrug der Anteil der unter 21-jährigen Opfer 39,9 Prozent. Die meisten Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen ereignete sich im sozialen Umfeld. Von den 1.660 Opfern einer Vergewaltigung oder besonders schweren sexuellen Nötigung waren 1.022 (61,6 %) Verwandte oder Bekannte der Tatverdächtigen. In 75,4 % der Fälle hatten Opfer und Tatverdächtige zumindest eine flüchtige Vorbeziehung. Mehr als 81 Prozent der Taten klärte die Polizei auf.

  • Zur Zeit haben wir mit einer Anhäufung von guten Begründungen zu kämpfen, deren Auswirkungen mehr als schädlich sind:

    Kinderpornografie
    Terroristenangst
    und das darf nicht fehlen
    die Klimakatastrophe.

  • Wollte nicht vor paar Wochen bei uns eine Parlamentarierin WLAN der Registrierung unterwerfen lassen (von Technik wohl keine Ahnung) mit der Begründung: Kinderpornographie.

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