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Wie ich im unteren Bericht geschrieben habe “Warum der Aktionismus des Klimaschutzes langfristig mehr Schaden anrichtet als nutzt” kurz den Artikel dazu. Diesmal versteige ich mich nicht im globalen Dorf, sondern zeige lokal wie es funktioniert und dann kann man ja die globale Wirkung abschätzen.

Es geht um den Faltenbach in Bayern / Allgäu. Dort soll eine Effizienzsteigerung der bestehenden Wasserkraftnutzung durch eine technische Modernisierung und die Verlängerung der Ausleitung zum jetzt geplanten Turbinenhaus durchgeführt werden. Der Faltenbach ist einer der noch unverbauten Naturbäche.

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes “Wasserkraft als erneuerbare Energie” erzeugen etwa 6000 Kleinkraftwerke nur 0,3% der Gesamtstrommenge. Das noch nicht ausgebaute Potential würde eine Steigerung von nur 0,5% der Gesamtstrommenge bedeuten. Der Preis dafür, das Opfern der letzten Fliessgewässer, wie beispielsweise den Faltenbach, ist nicht hinnehmbar. Die CO2-Vermeidung liegt bei nur 0,09%, also weniger als einem Zehntel Prozent Der weitere Ausbau wäre etwa eine CO2-Vermeidung von 0,1 bis 0,15%. Diesem verschwindend geringen Gewinn würde weitere 1000km Gewässer mit allen ökologischen Folgen zum Opfer fallen.

Da der Mensch wie üblich mit Scheuklappen unterwegs ist, zerstört er lieber die letzten intakten Naturgebiete mit der Begründung es ist für den Klimaschutz. Also steht der Klimaschutz über den Naturschutz – bei den Kreuzzügen stand ja auch der Glaube an das Gute und hat die Gegner niedergemezelt.

Was will ich damit sagen: Wenn der Klimaschutz mit Scheuklappen betrieben wird, dann kommt dabei sicher nichts gutes heraus. Wirtschaftliches Denken und Klimaschutz ist meistens nicht nachhaltig, sondern hat nur den kurzfristigen Profit im Auge – zuweilen bleibt eben der Naturschutz auf der Strecke.
 
Also alles beim alten – es hat sich am Unvermögen des Menschen seit paar tausend Jahren nicht geändert.

Klimaschutz kontra Naturschutz
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