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Es geht um die Milchkuh. Eine Hochleistungsmilchmaschine die stetig eine vorgeschriebene maximale Milchabgabe erreichen soll. Dadurch das es nun kaum Schwankungen der Abgabemenge des Milchflusses gibt, kann man besser kontrollieren, berechnen, erfassen, verwalten und wunderbare Statistiken für die Zukunft entwickeln. Strategische Milchproduktion und zukunftsorientiertes Wirtschaften für die den Profit. Die Turbokühe kommen dann in High-Tech Ställe mit computergesteuerter Melkeinrichtung, mit genau zeitlich abgestimmten Melken.
Die Kuh ist der Nutzfaktor und das Lebensumfeld wird so kostengünstig minimiert und optimiert wie es durch wissenschaftliche Untersuchungen festgelegt wird. Zum einen werden sie mit klassischer Musik beschallt und zum anderen dürfen sie auf Stahlgitter stehen mit vollautomatischer Ver- und Entsorgung für das was vorne reinkommt und hinten wieder rausfällt.

Hier geht es nicht um die einzelne Kuh, sondern die Kuh ist ein kollektiver Betriebsinhalt, eine Kosten- Nutzeninstanz der in letzter Konsequenz nur noch am Computer verwaltet wird. Wie es der Kuh ausserhalb ihres durch die Industrie zugewiesenen Rahmen geht, ist uninteressant.

Warum soll es den Kühen besser ergehen als uns?

Kühe haben kein Schwein

3 Gedanken zu „Kühe haben kein Schwein

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