Berufsfischer am Untersee und Bodensee

Wenn man hier am See wohnt, ist der Fischfang eine sehr interessante Sache, besonders wenn man sie professionell betreibt, also als Berufsfischer. Wolfgang Ribi zeigt dies sehr schön auf seiner Webseite, hier sind interessante Texte  und gute Fotos über die Berufsfischerei. Zum Beispiel über „Geschichte und Fanggeräte“ oder „Fischfang Bodensee / Obersee.

Der Link zu seiner Homepage: Ribis Fischlädeli

iPod und Bestimmung der Informationen zur unterbrechungsfreie Wiedergabe

Sobald ich iTunes starte, startet jedesmal die „Bestimmung der Information zur unterbrechungsfreien Wiedergabe“. Scheint das einige User das gleiche Problem mit der Abschaltung haben.
An und für sich kann man dies in der (iTunes) Einstellung -> Geräte abschalten. Leider bringt das nichts.

Dazu halfen mir 2 Tricks:

In der Mediathek alle Lieder auswählen (Apfel+A) und dann rechter Mausklick „Information“, dort auf „Option“ und Häkchen bei „Unterbrechungsfreies Album“ auf „Nein“ stellen.

(iTunes) Einstellung -> Allgemein -> iTunes DJ das Häkchen weg.

Andere Möglichkeit, man hat keine Schreibrechte, dann wiederholt es sich immer.

Ich behaupte letzteres hat am besten geholfen und Eure Erfahrung?

Sturm am Untersee 12.07.2010

Gestern um 18:30 Uhr ging der Sturm am Untersee los,eine grosse Gewitterfront war bei Zürich, Winterthur bis zu den Alpen und eine zog über den Schwarzwald. Der Bodensee und Untersee waren in der Zange von den beiden Fronten, dadurch entstand ein Düseneffekt mit hohen Windgeschwindigkeiten. Trotzdem war die Windstärke nicht eklatant höher, als bei anderen Gewittern oder Kaltfronten.

Wie schnell man kentern kann und welche Probleme dabei entstehen, kann man bei den folgenden Bildern sehen. Wobei ich auch nicht dachte, dass eine Fischergondel so schnell kentern kann. Das Segelboot und das Polizeiboot hatten mir der Rettung nichts zu tun.

Sommerzeit – Lärmzeit am See

Ich dachte immer es wäre ein Vorurteil der Thurgauer gegenüber Züricher, das jene ziemlich unangenehm sind. Mittlerweile kann ich die Thurgauer Aversie gegen die ZH sehr gut verstehen. Hier am See sind es interessanterweise meist die Züricher, die sich sehr bemühen sich möglichst rücksichtslos zu benehmen und maximalen Lärm zu erzeugen. Natürlich nicht alle, das kann man sicher nicht pauschalisieren.

Aha, deshalb sind sie so unbeliebt.

Wie kommt das? Vermutlich macht der Lärm in der grossen Stadt die Leute taub und durch die Anonymität lässt es sich besonders gut den Ego ausleben, daher grosse Probleme mit der Wahrnehmung – besonders gegenüber Einheimischen. Deshalb gibt es wohl eine grosse Diskrepanz zwischen Stadtbewohner und Landbewohner.

Der Zürcher kommt, lässt die Sau raus und verschwindet dann wieder und erzählt dann vermutlich daheim, wie schön ruhig es am See war. Lärmschutz an der Westumfahrung Zürich? Auch hier bräuchte man so eine Umfahrung Untersee/Bodensee.

Das ist in Bayern auch nicht so anders, am Chiemsee oder anderen bayrischen Seen sind die Münchner (die ja keine Bayern sind, sondern Münchner) äusserst unbeliebt.

Gut das dies nur 2 Monate im Jahr sind – dann ist wieder Ruhe.

Schon 1910 prophezeite Robert Koch: „Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest“.

Griechenland, Spekulanten und Politiker

Griechenland kurz vor dem Bankrott. Spekulanten und Investoren sahnen wie üblich ab. Politiker reden lieber, als dass sie handeln: über Banker-Boni, Bad-Banks und über die eigenen desolaten Staatsfinanzen.

Das nennt man strafrechtlich Fahrlässigkeit. Was sich in den vergangenen Tagen ereignete, ist nichts anderes als die Kapitulation der Politik vor den Finanzmärkten. Fallen die Kurse für Staatsanleihen dramatisch, knicken die Regierungen ein.

Alle Prinzipien werden dann über Bord geworfen. Niemand redet mehr über die „No-Bailout-Klausel“, mit der sich einst vor allem Deutschland davor schützen wollte, für die Staatsschulden anderer Staaten einstehen zu müssen. Niemand wagt es, die Banken und Hedgefonds an der Last zu beteiligen.
Erneut müssen die Steuerzahler mit Milliarden ins Risiko gehen – sonst droht der nächste Flächenbrand. Denn Portugal, Spanien und Italien stehen schon startbereit am Abgrund und die europäischen Banken gleich mit. Dass die Finanzmärkte der Politik ihr Handeln quasi diktieren, liegt nicht an bösen Spekulanten – die Grundursache sind die Politiker. Wurde seitens der Politiker etwas dagegen getan – NEIN. Also ist die Spielwiese der Spekulation ein ganz legales Instrument der Finanzwirtschaft und solange das so ist, wird sich nichts verändern.

Schulden machen – Probleme, die längst erkannt wurden, werden ignoriert. „Der Markt gehört reguliert“ – so das Politikergeschwätz von gestern. Diesmal können die Politiker nicht sagen, sie hätten von all dem nichts gewusst. Die griechische Pleite war angesagt: „Wir haben schon kurz nach der Lehman-Pleite davor gewarnt, dass die Situation unkontrollierbar werden könnte“, sagt ein hochrangiger Notenbanker.

Nun ist das Problem da, es heisst: „Es geht um die Stabilität des Euro“. Was wird sich ändern?

Standard & Poors – die Brandbeschleuniger

Mit heißer Nadel stricken die Medien Geschichten zusammen, um die Aufregung anzuheizen. Doch auch von anderer Seite wird kräftig Öl ins Feuer gegossen.
Es ist durchaus fragwürdig, ob das Timing glücklich gewählt ist. Standard & Poors hat Griechenland auf BB+, also auf den „Ramsch-Status“ herabgestuft. Kein Wunder, den USA behagte der Euro noch nie. Gute Gelegenheit, dem Euro einen Schlag zu versetzen. Noch halten die beiden Konkurrenten Moody’s und Fitch still. Doch wenn sie bei Griechenland nachziehen und dessen Staatsschulden ebenfalls zurücksetzen, wird an den Finanzmärkten die Hölle ausbrechen – das gleichlautende Urteil zweier Agenturen wiegt bei Banken und Finanzunternehmen schwer genug.

Nichts als eine gut geplante Kampagne, den Dollar zu stärken. Optimal wurde das Rating gesetzt – das hat eine Wirkung wie ein Brandbeschleuniger.
So könnte sich das Problem für Griechenland noch verschärfen, weil bei einer starken Herabstufung institutionelle Investoren wie Versicherer oder Pensionskassen Anleihen des Landes nicht mehr in ihren Depots halten dürfen. „S&P muss sich den Vorwurf gefallen lassen, in einem illiquiden Markt diese Prozesse noch verschärft zu haben.

Die Geschichte der Ratingagenturen ist gespickt mit Niederlagen und Merkwürdigkeiten. Diese Spezialunternehmen haben die Finanzkrise mit ebenso dummen wie dramatischen Fehleinschätzungen überhaupt erst möglich gemacht.

Die amerikanischen Investmentbanken
Die Probleme der Euro-Länder mit Griechenland sind künstlich aufgeblasen. Die vorübergehende Euro-Schwäche beruht auf Ablenkungsmanövern. Fraglos haben auch amerikanische Investmentbanken zum eigenen Vorteil kräftig dazu beigetragen, die Schulden Griechenlands hochzutreiben und daran zu verdienen. In welchem Umfang sie dabei geholfen haben, die Zahlen des griechischen Staatshaushalts zu frisieren, bleibt einstweilen der Spekulation überlassen. Auf jeden Fall werden sie an der Restrukturierung der Schulden, beginnend schon in diesem April, wieder tüchtig mitverdienen, obendrein wohl auch an den Euro-Dollar-Währungsturbulenzen.

Im schlimmsten Fall lösen sie einen Dominoeffekt an den Finanzbörsen aus, wenn die Staatspleite kommt. Portugal und Spanien sind die nächsten Wackelkanditaten für den Euro. Immerhin werden – wie gehabt – durch kurzfristiges Denken kurzfristig hohe Gewinne erzielt.