WordPress 2.9.2 – wunderbar nun ist alles kursiv

Upgedatet auf WordPress 2.9.2 – nun ist alles kursiv – wirklich alles wie man sieht. Kein Ahnung warum, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust meine Lebenszeit für die Suche zu vergeuden. Wer zufällig die Lösung gefunden hat, vorausgesetzt jemanden anderen ist das auch passiert, kann mir ja mal die Lösung posten. Immer diese mistigen Updateprobleme.

Ach ja: WordPress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren ist ausgeschaltet!
Nachtrag: Problem gelöst! Witzigerweise ein Fontcacheproblem auf meinem Mac. Hab es in der Arbeit bemerkt, denn auf dem Windowsrechner war alles in Ordnung.

Westerwelle und Koch – Endlösung für die Hartz IV Empfänger?

hartz_iv_empfaengerWarum nicht gleich eine Endlösung anzustreben. Westerwelle hat das Problem mit den Millionen arbeitsscheuen Harz IV Empfängern sehr gut analysiert. Perfekt die Umschreibung mit römischen Verhältnissen, schade nur, dass dies damals die Oberschicht war, oder hat sich da ein Körnchen Wahrheit eingeschlichen.Denken wir doch nur einige Jahrzehnte zurück – Arbeitslager hiessen damals die Auffangstätten von unerwünschten Mitgliedern der Gesellschaft. Das spukt wohl in den Köpfen von Westerwelle und Koch herum – aussprechen dürfen sie es natürlich nicht. Optional könnte man auch die Hartz IV Empfänger nach Haiti verfrachten. Andrerseits muss man sich fragen, ob Herr Westerwelle tatsächlich selbst Arbeitsleistung bringt, andere bezeichnen seine Ergüsse als geistige Onanie und die ist bekanntlich nicht als Arbeit zu bewerten.

Das Ergebnis der Neoliberalen:
Vergessen ist die neoliberale Propaganda, die uns genau in die Situation geführt hat, mit 6,5 Millionen Hartz IV Empfängern und ein paar Millionen Tafel-Gänger und über 8 Millionen Niedrigstverdienern und 1,4 Millionen Aufstocker, die mit über 10 Milliarden Euro von Steuerzahlern aufgestockt werden. Heute sehen wir die Auswirkungen dieser Politik und wie erwartet zeigt man auf die Opfer der neoliberalen Politik. Bemerkenswert, die Medien machen schon seit Jahren Hetzte auf Hartz IV Empfänger und deren Missbrauch.

Tatsache ist: „Insgesamt haben 2009 im Jahresdurchschnitt etwa 6,5 Millionen Menschen nach dem Sozialgesetzbuch II Anspruch auf die Grundsicherung (Hartz IV) gehabt. Bezogen auf diese Gesamtzahl hat die »Missbrauchsquote« nach Angaben der Bundesagentur bei lediglich 1,9 Prozent gelegen – 2008 waren es 1,8 Prozent. Darunter fallen Ordnungswidrigkeiten, also geringfügige Verletzungen von Rechtsregeln, für die das Gesetz eine Geldbuße vorsieht, sowie Verdachtsfälle, die von den Behörden noch nicht abschließend beurteilt sind.“

Die Medien:
In den Medien wird das ein wenig anders dargestellt, hier vermittelt man täglich in Serien den Sozialmissbrauch und Arbeitsscheuheit. Diese Kampagne läuft mittlerweile seit einigen Jahren und die wichtigsten Verblödungsmedien sind an erster Stelle, auffallend ist, dass mittlerweile auch „kritische“ Medien sich dem Thema annehmen. Dies macht auch Sinn, denn in den nächsten Jahren werden immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen und die Löhne werden für die breite Masse immer tiefer sinken. Eine Polarisierung der Gesellschaft dient zur Beruhigung der am Existenzminimum Schaffenden, denn Hartz IV ist die unterste Stufe der Gesellschaft. Hauptsache man arbeitet – so gesehen führt das Lohndumping auf die Regelsätze von Hartz IV.

Wenn sich die Arbeit wieder lohnen soll, so müssen die Löhne angehoben werden und nicht auf Hartz IV Niveau gesenkt werden. Das hat Westerwelle und Koch bis heute nicht verstanden, macht aber nichts – es sind ja schliesslich Politiker und Realitätswahrnehmung ade.

Grosszügige Unterstützung mit Steuergeldern ist bei den Banken sicher besser aufgehoben, deren Arbeit kann zumindest jeder spüren – siehe Finanzkrise oder siehe „nächste Finanzkrise“. Warum gibt es hier keine der üblichen seichten Soap`s über die Gier der Wirtschaftsbosse?
Oder, sind Milliardäre nicht die wahren Schmarotzer dieses Planeten? Der amerikanische Softwareunternehmer Larry Ellison (den finde ich persönlich sympathisch) müsste 183.000 Dollar pro Stunde für Partys oder Essen ausgeben, bloss um zu verhindern, dass er reicher wird, hat Austan Goolsbee einmal vorgerechnet, ein Ökonom an der Universität Chicago.

„Bild“-Zeitung operiert mit falschen Zahlen
Hartz-IV-Hetze (NRhZ – Online)

Freund Westerwelle (FR-Online)

Zum guten Schluss:
Aber im Ernst, warum macht Guido diese Sprüche? Weil die CDU/CSU in an die Wand fährt? Was Westerwelle derzeit betreibt, ist nicht eine falsche Strategie, es ist nämlich überhaupt keine Strategie. Es ist eine reine Panikreaktion – man dachte doch immer, der Westerwelle sei ein kluger Analyst. Denn dieses Jahr wird das Jahr der Insolvenzen beim Mittelstand und das sind (waren) seine Wählerstimmen und eventuell zukünftige Kandidaten für Hartz IV. ;-)

P.S. Wäre nicht Vincent van Gogh heute der Prototyp eines Hartz IV Empfänger?
* Vorsicht:  Dieser Artikel mit der „Endlösung“ ist nichts als eine überspitzte Darstellung, also Provokant. Würde aber behaupten, dass bei einigen Zeitgenossen (Stammtisch, Bildzeitungsleser) genau dies in den Köpfen rumgeht.

Update 19.02.2010:
Nun kommt die Diskussion richtig in Gang, ein sehenswerter Bericht über das Thema war das
Heute-Journal am 19.02.2010. Besonders der Beitrag: Wo der Staat kassiert. Man muss sich nicht wundern, das es deutsche Bundesbürger ziemlich ankäst, wie sie abgezockt werden. Lohnt sich Leistung? Wohl kaum, denn der Staat langt unverhältnismässig zu. Da lob ich mir die Schweiz – hier lohnt sich noch Leistung.

Eckzahlen vom Arbeitsmarkt (Statistisches Bundesamt)

Deutschland 2008, 2009
Gegenstand der Nachweisung

Daten des Statistischen Bundesamtes

Einheit 2008 2009
Alle Werte sind gerundete, soweit nicht anders angegeben, Jahresdurchschnittsergebnisse.

1 Alle auf dem Arbeitsmarkt aktiven Inländer (Erwerbslose und Erwerbstätige).
2 Gemäß internationalem Erwerbsstatus-Konzept der International Labour Organisation (ILO).
3 Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland.
4 Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland.
5 Einschließlich mithelfende Familienangehörige.
6 Stichtag 30. Juni.
7 Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen.
8 Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Wert für 2009 lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor.

– = Nichts vorhanden.

Erwerbspersonen1, 2
Mill.
43,36 43,46
Erwerbstätige Inländer2, 3
Mill.
40,22 40,15
Erwerbstätige im Inland4
Mill.
40,28 40,24
Selbstständige5
Mill.
4,43 4,41
Arbeitnehmer
Mill.
35,85 35,83
nach Wirtschaftssektoren4
Land-, Forstwirtschaft, Fischerei Mill. 0,86 0,87
Produzierendes Gewerbe (inkl. Baugewerbe) Mill. 10,22 10,01
Dienstleistungen Mill. 29,27 29,37
Erwerbslose2 Mill. 3,14 3,31
Erwerbslosenquote2 % 7,2 7,6
Daten der Bundesagentur für Arbeit
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte6
Mill.
27,46 27,38
Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte6 Mill. 4,88 4,93
Registrierte Arbeitslose Mill. 3,27 3,42
Registrierte Arbeitslosenquote7 % 7,8 8,2
Gemeldete Stellen Mill. 0,57 0,49
Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot8 Mill. 0,85

Der Klimawandel und die (un)seriösen Wissenschaftler

Was ist nun mit dem Klimawandel und die grossen zukünftigen Katastrophenszenarien?

Skepsis war schon immer angebracht, nun bestätigt sie sich. Es scheint Parallelen zu anderen Entwicklungen zu geben wie die Pandemiehysterie. Entwicklungen die nicht greifbar sind, also real gerade jetzt passieren eignen sich besonders gut. Optimal wenn die Zeiträume weit in der Zukunft liegen oder demnächst die Gesundheit gefährden.

Wo ein Markt, dort auch viel Geld für die (Katastrophen)Forschung. Dort ein Terrorist, da ein Markt für Nacktscanner. Hier kann man sogar an der Glaubwürdigkeit des Vorfalls grosse Zweifel hegen, wie beim letzten Terrorversuch im Flugzeug mit Helden – aber letztendlich stimmt die Kasse.

Den mit Angstmacherei lässt sich nunmal viel Geld verdienen. So auch beim Klimawandel.

Auch wenn mancher Eisberg schmilzt: Eine Reihe von Katastrophenmeldungen über die Erderwärmung wecken zunehmend Zweifel. Einen ersten groben Schnitzer mussten die UN-Forscher jetzt eingestehen. Ihr Ruf ist erschüttert

Es war nur Zufall, wirkt aber heute wie ein schlechter Scherz: Am 26. März 2009 wurden zwei Interviews mit Hans Joachim Schellnhuber veröffentlicht. Der Nachrichtenagentur dpa gegenüber sprach der Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) recht selbstbewusst von der „einmaligen Situation, dass wir mit den streng wissenschaftlichen Methoden sehr weit in die Zukunft blicken können. Wir sind in der Lage, mit Modellen zu erkennen, dass bei fortschreitender Erwärmung in 100 Jahren alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein dürften.“ Am selben Tag aber erschien auch ein eher persönliches Gespräch mit Schellnhuber in der „Zeit“. Dort erzählte Deutschlands bekanntester Mitarbeiter des UN-Weltklimarates (IPCC) von seiner Hoffnung, dass seine eigenen düsteren Prognosen über die Erderwärmung und ihre Folgen nicht wahr würden, „dass sich die Wissenschaftsgemeinschaft in der Klimafrage kollektiv geirrt hat“. Er fuhr fort: „Verstehen Sie mich richtig, es gibt keinerlei Anzeichen dafür.“ Was sich wie Koketterie las, erscheint jetzt, zehn Monate später, als bizarres Omen.

Ganzer Artikel: Was der Forscher nicht weiß, macht das Klima nicht heiß (Quelle: welt.de)

Datenklau als Heldentat – der deutsche Staat zeigt mal wieder wie es geht

Krieg mit Krieg bekämpfen, Illegale Steuerhinterziehung mit illegalen Methoden – der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Vielleicht sollte sich der deutsche Staat fragen, warum so viele ihrer Bürger versuchen die Steuer zu hinterziehen. Wo bleibt die Rechtsstaatlichkeit? Hat der Staat ein eigenes Monopol für illegale Aktivitäten?

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat deutschen Besitzern von Schweizer Geheimkonten zur Selbstanzeige bei den Finanzämtern geraten. Im Zusammenhang mit dem von der Bundesregierung beabsichtigten Kauf einer CD mit gestohlenen Schweizer Bankdaten sagte der CDU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“: „Ich kann nur jedem, der meint, dass er in der Vergangenheit Steuern hinterzogen haben könnte, den Rat geben, das Angebot in unserer Abgabenordnung zur Selbstanzeige zu nutzen.“ Man erinnere sich: Die CDU-Spendenaffäre (Wiki) – die damalige Taktik von Schäuble: Erstmal alles ableugnen und man hat von nichts gewusst!

Wer sich jetzt selbst anzeigt ist selber schuld! Es kommen noch viele CD`s, ob es sie real gibt oder nicht. Denn die Ankündigung reicht schon aus um Panik zu erzeugen. In den Medien kam sogar ein Bericht über die Steuersünder die sich selbst anzeigten. O-Ton: Alle waren so erleichtert waren, weil sie Jahrelang ein schlechtes Gewissen hatten und nun die schwere Zeit durch Selbstanzeige vorbei war, ja sogar ein Gefühl der Erleichterung. Ehrlich gesagt, wer glaubt eigentlich diesen Scheiss.

Aber eins wird ganz sicher passieren – dem Kauf von gestohlenen Daten werden noch viele Staaten folgen (evtl. auch irgendwann die Schweiz). Nicht nur Bankdaten, sondern alle Daten die gesammelt werden können. Davon abgesehen, Steuergelder können schliesslich überall verschwinden, man denke an das Bankensponsoring (Bankenrettungspaket) – da waren es nur Milliarden an Steuergeldern die sozusagen zweckentfremdet wurden.

Hier ein aktueller Artikel:

Die neue Datenklau-Generation ist nicht mehr auf Erpressung aus. Unsere Nachbarstaaten bieten Informanten lukrativere und weniger riskante Geschäftsmöglichkeiten. Dem Liechtensteiner Heinrich Kieber, der für die fürstliche LGT Treuhand – und zur eigenen Weiterverwertung – Daten von Steuersündern kopierte, zahlte Deutschland 5 Millionen Euro. Und der Bundesnachrichtendienst half ihm unterzutauchen. Liechtensteins Bankgeheimnis ist Geschichte.

All die Affären und Skandale wirkten anders als heute. Rund um den Globus verfestigte sich die Ansicht, dass eine historische Achse des Bösen – von den Nazis über die Sowjets, organisierte Kriminelle und Potentaten aus der Dritten Welt bis hin zur al-Qaida – von der Verschwiegenheit der Gnomen von Zürich, Basel, Genf und Lugano profitiere. Der Effekt: Superreiche aller Länder brachten ihr Erspartes in die scheinbar sichere Alpenfestung. Zum Mythos Bankgeheimnis trug bei, dass von Hitler bis James Bond niemand die eidgenössische Mauer des Schweigens hatte durchbrechen können.

Das ist heute anders.   Der ganze Artikel bei bazonline

Sehr interessant: Steuerhinterziehung – ein Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse Quelle: Nachdenkseiten

Joomla 1.5 und green.ch

Firmenbedingt muss ich auf einem green-account, tatsächlich ist es nexlink ein Joomla 1.5 verwalten. Es ging um den Fehler: JInstaller::install: Das Kopieren der Datei … ist fehlgeschlagen. Dieser Fehler kommt wenn man Module oder Plugins aktualisieren will, oder die neusten Sprachfiles von Jgerman.de über Joomla 1.5 installieren will.

Laut Green geht dies nicht wegen den Sicherheitsrichtlinien. Module oder Plugins soll/muss man über FTP aktualisieren.

Die Aussagen und Argumente warum das und dies nicht geht vom Supports fand ich nicht besonders hilfreich und vor allem umständlich (schon länger her – 2009) und hatte dies hier auf dem Blog berichtet. Wir hatten auch noch ziemliche Probleme mit dem Exchangeserver der sehr oft ausfiel, naja das nur am Rande.

Postwendend die Reaktion von Green – Anruf bei der Firma, Druck gemacht, wollten gleich meinen Chef sprechen  und  musste sofort den „negativen Artikel“ über Green entfernen (eigentlich schon fast eine Drohung) und musste mich noch zusätzlich entschuldigen. Eine ziemlich heftige Nummer fand ich. Deshalb gibt es wohl über green.ch wenig negative Nachrichten – sonst hat man vermutlich schnell einen Rechtsanwalt am Hals.

Den einzigen negativen Bericht über Green fand ich bei einem Ex-Mitarbeiter: Greenblog (aber schon älter von 2007)

Wir hosten nun bei NovaTrend, auch alle anderen Kunden zog ich dorthin – die sind sehr kompetente und haben eine schnelle freundliche Beratung bei Problemen und Joomla läuft wie geschmiert und bin sehr zufrieden. Kann es nur empfehlen bei Joomla. Ansonsten geht in die Joomlaforen und gebt mal green.ch – da gibt es viele Leidensgenossen bezüglich der Schreibrechte. Grün ist zwar eine schöne Farbe, aber das war es dann auch schon.

Rettet MySQL – Petition

Wenn Oracle sich MySQL als Teil von Sun einverleibt, bezahlen die Datenbankkunden die Rechnung.

Im April 2009 machte Oracle die Mitteilung, die Übernahme von Sun vereinbart zu haben. Da Sun im Vorjahr MySQL übernommen hatte, würde somit Oracle, der Marktführer bei Closed-Source-Datenbanken, MySQL erwerben, die beliebteste Open-Source-Datenbank.

Wenn Oracle auf diese Weise in den Besitz von MySQL gelänge, hätte es das Höchstmaß an Kontrolle, das man sich über ein Open-Source-Projekt erkaufen kann. Für die meisten Open-Source-Projekte (wie Linux oder Apache) gibt es gar keine vergleichbare Möglichkeit für einen Konkurrenten, sich auch nur ein Zehntel soviel Einfluss zu erkaufen. Aber der Erfolg von MySQL hing immer von dem Unternehmen ab, das hinter dem Produkt steht, es entwickelt, bewirbt und vertreibt. Diese Firma (anfangs MySQL AB, später Sun) hat stets die wichtigen geistigen Eigentumsrechte gehalten, insbesondere die Marke, die Urheberrechte und (wenn auch bislang nur für defensive Zwecke) Patente. Die Firma hat diese Schutzrechte eingesetzt, um Einnahmen zu generieren, von denen ein großer Teil in die weitere Entwicklung floss, so dass mit der Zeit nicht nur die Firma größer, sondern auch das Produkt besser wurde.

Wenn diese geistigen Eigentumsrechte MySQL’s hauptsächlichem Konkurrenten in die Hände fallen, hört MySQL auf einen Schlag auf, eine Alternative zu Oracle’s eigenen Hochpreisprodukten zu sein. Bislang hatten Kunden die Wahlmöglichkeit, MySQL anstatt von Oracle-Produkten in neuen Projekten einzusetzen. Manche großen Unternehmen sind sogar für bestehende Softwarelösungen von Oracle auf MySQL umgestiegen („migriert“). Und jeder Kunde konnte in glaubwürdiger Weise Oracle’s Vertriebspersonal damit drohen, MySQL einzusetzen, wenn kein großzügiger Rabatt eingeräumt wurde. Wenn Oracle aber selbst MySQL besitzt, wird es nur müde lächeln, wenn Kunden so argumentieren. Alleine schon die Ausschaltung dieses Problems hat für Oracle einen Wert von etwa 1 Milliarde Dollar pro Jahr, wenn nicht mehr.

Zur Petition: Rettet MySQL

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