EBAY – Günter Frhr. v. Gravenreuth

Aus aktuellen Anlass, der neue Artikel: Abmahnanwalt Günter von Gravenreuth-ist Tod

Wie schon im Artikel STAYFRIENDS erwähnt nun die nächste Welle. Diesmal schon perfekter geschrieben von EBAY. Natürlich nicht EBAY, sondern es ist ja wieder ein Fakemail mit Trojaner. Also bloss nicht den Anhang öffnen! Mahnung.zip enthält Mahnung.pif und dies ist ein Trojaner.

! Am besten ihr ignoriert solche Mails und löscht sie sofort – niemals den Anhang öffnen !
Denn in der Zip-Datei verborgen liegt ein Trojaner, der beim Klick den Rechner verseucht. Kaspersky identifiziert den Schädling als Worm.Win32.Downloader.wh, Sophos als Troj/Agent-IAJ und F-Prot als W32/Trojan3.EJ.

Was der Schädling konkret anrichtet, war zunächst unbekannt. Nicht auszuschließen ist, dass das Programm Passworte vom Rechner stiehlt und an einen Dritten weiterleitet. Der Drahtzieher der Masche könnte dann zum Beispiel das Konto der Opfer plündern oder unter dessen Namen bei Ebay agieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vertreten die Ebay GmbH mit Sitz in Dreilinden in der nachfolgend genannten Angelegenheit. Das Vorliegen einer Vollmacht wird anwaltlich versichert.Genaue
Übersicht Ihrer Verkäufe, Rechnungen, Daten und unsere Zahlungsaufforderung mit der Mahngebührenauflistung finden Sie im Anhang.

Sie bieten unter der Internethandelsplattform Ebay Computerartikel im Wege des Fernabsatzes an, ohne dabei auf das Verbrauchern zustehende gesetzliche Widerrufsrecht hinzuweisen, wie bei dem von Ihnen angebotenen Ebay Artikel mit der Nummer 15457735 geschehen.

Damit verstossen Sie gegen §312c Abs.1 BGB sowie gegen §1 Abs.1 S.10 BGB-InfoV und führen unlauteren Wettbewerb nach §3, §4 Abs.1 S. 11 UWG. Unserer Mandantin steht damit ein Unterlassungsanspruch gemäß §8 Abs.1,Abs. 3 S. 1 UWG zu.

Ebenso sind sie nach §9 UWG unserer Mandanten zum Schadensersatz verpflichtet und damit zur Uebernahme der Kosten unserer Beauftragung in Höhe der beigefügten Kostennote 265 Euro.

Die Wiederholungsgefahr kann nach ständiger Rechtsprechung nur durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung beseitigt werden.

Wir fordern Sie daher im Namen unserer Mandantin auf, die beigefügte Unterlassungserklärung abzugeben. Dafür setzen wir Ihnen eine Frist bis zum 05.11.2008 – 18:00 Uhr bei uns eingehend.

Sollte die Erklärung innerhalb dieser Frist nicht oder nicht im geforderten Umfang bei uns eingehen, werden wir gerichtliche Schritte einleiten, durch die zusätzliche Kosten entstehen, die sie durch Abgabe der Erklärung vermeiden können.

Mit freundlichen Grüßen,

Günter Frhr. v. Gravenreuth
Rechtsanwalt ? Dipl.-Ing. (FH)

Marktstraße 14
Münchener Freiheit
80802 München

So wie es nun aussieht kommen die neuen Mails von ebay und dem sehr bekannten Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth. Dieser gehört zu diesen bekannten Abmahnrechtsanwälten die mit einer bestimmten Art versuchen die Leute einzuschüchtern. Er ist nicht der Absender des Mail! Sein Lebenslauf bei Wikipedia liest sich wie ein Roman.

Der Artikel: Günter Freiherr von Gravenreuth wikipedia.
„Abmahn-Anwalt“ erhält lange Gefängnisstrafe“ welt.de
Sein Spruch nach dem Urteil: Gravenreuth selbst kündigt bereits neue Abmahnungen an: Er wolle mal nachschauen, was beim Online-Lexikon Wikipedia „so über mich drinsteht“
Abmahnanwalt muss in den Knast zoomer.de (Artikel mit Bild vom RA)

Leider darf ich aus strafrechtlicher Sicht nicht schreiben und empfehlen was man normalerweise mit solchen Menschen machen sollte – ihr habt ja sicher Phantasie, wir in der Schweiz die Schusswaffen. (Anm: Sarkastischer Humor)

Aber sitzt er nicht schon im Knast? Von ihm ist sicher das Mail nicht, aber schadet sicher nicht mal wieder von ihm zu hören. Von dieser Sorte Mensch gibt es ziemlich viele.

Am besten ist es immer auf dem aktuellsten Wissensstand zu sein, denn im Internet gibt es jede Menge Abzocke, Viren, Trojaner und Fakemails.
Eine ganz interessante Seite von artists against 419 mit der Fake Sites Database und der TU-Berlin Sicherheit im Internet. Ansonsten gäbe es noch Computerbetrug.de und Dialerschutz.de, Antispam News und Avira „Viren und andere Sicherheitsrisiken“

Information und Kommunikation ist wichtig!

Peer Steinbrück und die Schweiz

Bananenrepubklik.jpgInternational will Steinbrück große Schritte tun: So soll die Schweiz auf die Schwarze Liste der OECD kommen, um sie zu mehr Kooperation im Kampf gegen internationalen Steuerbetrug zu zwingen. „Die Schweiz bietet Konditionen an, die deutsche Steuerzahler dazu bringen, Steuern zu hinterziehen“, sagte der SPD-Politiker auf einer internationalen Konferenz gegen Steuerbetrug in Paris.

Nun müsste sich eigentlich der deutsche Bürger fragen warum die Schweizer nicht ihre Steuern hinterziehen. Einfache Antwort: Hier gibt es ein liberales Steuergesetz, in dem die Bürger nicht genötigt werden ihre Steuern zu hinterziehen.

Die Schweiz hat verärgert auf die Forderung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück reagiert, das Land wegen seiner undurchsichtigen Steuerpraxis auf die schwarze Liste der OECD zu setzen. Das Außenministerium in Bern erhielt am Mittwoch den Auftrag, den deutschen Botschafter Axel Berg vorzuladen. Die Schweizer Regierung stört sich vor allem an der Wortwahl Steinbrücks: „Statt Zuckerbrot müssen wir auch zur Peitsche greifen.“

Genau dies müssten die Bürger mit ihrer Bundesregierung tun!

In der Schweizer Bevölkerung lösten Steinbrücks Aussagen zu Recht Ärger aus. Die Online-Ausgabe des Zürcher Tages-Anzeigers erhielt innerhalb von drei Stunden 400 Leserbriefe. Darin war von „grossdeutschen Tönen“, „germanischer Überheblichkeit“ und Steuerimperialismus die Rede.

Es scheint dass Peer Steinbrück total überfordert ist, erst werden Milliarden in die IKB gepumpt, dann werden nochmals 480 Milliarden Steuergelder für die Finanzindustrie locker gemacht. Jetzt braucht er Geld.
Nicht nur das Peer Steinbrück, falls er Bundeskanzler werden sollte, die ähnliche Struktur besitzt wie Gerhard Schröder. Er ist kein Politiker für das Volk, denn ansonsten müsste er die miserablen undurchsichtigen Steuergesetze ändern. Armer Steinbrück, da müsste man ja Rückrat zeigen und mit dem Finger auf die Steuersünder zu zeigen ist nunmal einiges einfacher. Der Mann sollte zurücktreten oder bei diversen Shows im Fernsehen seine Überheblichkeit und Arroganz zum besten geben. Da ist man es wenigsten gewohnt.

Wie es um den deutschen Staat steht zeigt, dass der grosse Schraubenhersteller Würth sein Domizil in die Schweiz wechselt. Nach dem Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung gegen Schrauben-Milliardär Reinhold Würth fürchtet seine Heimatregion Hohenlohe den Exodus des Unternehmers. Der verärgerte Würth hat Deutschland bereits als „DDR light“ charakterisiert.

Da hat er recht: Spioniert Berlin Banken aus? Quelle: Tagblatt

Würth, der seit 1954 eine Schraubengroßhandlung besitzt, unterhält in der Schweiz eine Familienstiftung für die Ausbildung von Familienmitgliedern. Das Stiftungskapital beträgt 2,4 Millionen Euro. Auf die Erträge dieses Kapitals bezahlt Würth in der Schweiz 35 Prozent Steuern. Doch die Bundesrepublik verlangt auf die Schweizer Erträge ebenfalls Steuern, ohne die Schweizer Abgaben anzurechnen.

Das kenne ich zu gut! Den Steuerausgleich muss man dann mit anderen Mitteln machen. An das vom deutschen Staat abgezockte Geld kommt man definitiv nicht dran. Übrigens sagt der Konstanzer Finanzbeamte wörtlich zu mir: „Natürlich ist das ungerecht, aber es ist Gesetz“. Toll! So ist auch mal die Stasi entstanden und das dritte Reich.

In der Schweiz bekommen die Arbeitnehmer einen ordentlichen Lohn, der schweizer Staat seine Steuern und gut ist es. Denn hier in der Schweiz zahlt man weniger Steuern, die jedoch wesentlich besser verwendet werden.

Armes Deutschland kann man nur sagen. Bananenrepublik eben, danach kommt ganz schnell das Armutsland. Später darf eventuell die Schweiz noch Entwicklungshilfe für Deutschland zahlen. Bananen gibt es dann keine mehr.

28.10.08 Nachtrag:
Diese Bla, Bla von Steinbrück und mit seinem erhobenen Zeigefinger ist ja ziemlich lustig. Besonders der Aspekt von einem Strafvergehen. Hier scheint es so zu sein, wer die Gesetze macht ist automatisch im Recht.
Deutsche Politik verzögert strenges Antikorruptionsgesetz PR-Inside
Lahmende Korruptionsbekämpfung „Die Skandale sind wohl nicht groß genug“ Süddeutsche Zeitung
Mir ist klar warum die Politiker dieses Gesetz nicht verabschieden bzw. ratifizieren. Dann wären viele von Ihnen Kriminelle.

stayfriends.de und Betrug?

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Update 2012: Stayfriends will nur dein bestes, nämlich dein Geld. Ohne zu zahlen läuft so gut wie nichts, wer eine Goldmitgliedschaft abgeschlossen hat, kommt laut einer Umfrage der Benutzer eine Zahlungsaufforderung, da sich die AGB geändert hat. Früher endete sie automatisch und man bekam ein Mail ob man die Mitgliedschaft für 12 Monate verlängern möchte. Die Konkurrenz ist stark – die freiwillige Mitgliedschaft wo der Benutzer entscheidet ist wirtschaftlich gesehen schlecht. Besser – die Mitgliedschaft verlängert sich stillschweigend. Eigentlich sinnvoll, nur so lässt sich Geld verdienen, denn wer seine Kündigungszeit verpasst, zahlt dann wieder für ein Jahr. Das andere zuverlässige sind die Zahlungsaufforderungen von der Firma Prodefacto (Info über Prodefacto: Verbraucherdienst.de).

Wozu braucht man stayfriends in Zeiten von Facebook und anderen kostenfreien Netzwerken? Das nutzlose Premium-Paket um die Inhaber des Dienstes reich zu machen? Stayfriends war einmal ;-)

Alt 2008: Heute bekam ich ein Mail von Stayfriends mit einer Zahlungsaufforderung von 947,41- Euro für einen kostenpflichtigen Suchservice. Sehr witzig! Wieder einmal die übliche Abzocke im Internet? Die Firma hat sicher nicht die besten Geschäftspraktiken, aber die Zahlungsaufforderung kommt von Elisabeth Calderon mit der Mailadresse: destina@ocsny.com. Die Mail hat auch einen Anhang: Rechnung.zip – der Inhalt ist eine Datei mit dem Namen: Rechnung.scr. Keine Ahnung ob Trojaner oder Virus – arbeite auf eine Mac und kann es deshalb nicht überprüfen.
Update: Es ist ein Trojaner, also nicht öffnen!
Diese Rechnung ist natürlich genauso falsch wie exorbitante Managerlöhne. Der Originaltext vom Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank fur Ihre Anmeldung bei stayfriends.de Sie haben Sich fuer unseren kostenpflichtigen Suchservice entschieden. 947,41- Euro werden Ihrem Konto fur ein Jahresvertrag zu Last gelegt. Wir mailen Ihnen alle Antworten auf Ihre Suchanfrage 2 Mal woechentlich zu, Sie koennen sich auch zu jeder Zeit einloggen und denaktuellen Stand einsehen. Entnehmen Sie Ihre Rechnung und den Zugang zu Ihrem Profil den unten angefuehrten Anhang. Bitte diesen genauestens durchlesen und bei einer Unstimmigkeit uns kontaktieren. Zum Lesen wird kein zusaetzliches Programm benoetigt. Falls die Anmeldung von einer dritten Person ohne Ihre Zustimmung durchgefuehrt wurde, fuehren Sie unverzueglich, den in dem Anhang aufgefuehrten Abmeldevorgang aus.Der Widerspruch ist nach unseren AGB’s innerhalb von 7 Tagen schriftlich zulaessig!
Eine Kopie der Rechnung wird Ihnen in den nachsten Tagen per Post zugestellt.
mit freundlichen Gruessen

StayFriends GmbH
Postanschrift
StayFriends GmbH
Neustaedter Kirchenplatz 1a
D-91054 Erlangen

USt-IdNr.
USt-IdNr. DE228247780
Amtsgericht Fuerth HRB 10669

Andere Informationen:
Phising Mails & Scam Sites pishingmail.de
Verärgerung über Stayfriends geheimreporter
aussen hui…… ciao.de

Noch mehr von der Abzocke im Internet:
Dubiose Internetangebote: Rechnung keinesfalls bezahlen! K-Tipp Schweiz
Verbraucherabzocke im Internet adressbuchbetrug.info
Katja Günter, ein angebliches Urteil…und haltlose Forderungen 4topas

! Am besten ihr ignoriert solche Mails und löscht sie sofort – niemals den Anhang öffnen !

Big Brother Awards Schweiz 2008

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Anlässlich der heutigen Preisverleihung im Tojo in Bern konnten die folgenden Auszeichnungen vergeben werden: Fachgruppe 9 der Staatsanwaltschaft Basel erhielt den Pokal in der Kategorie Staat (Fichierung von Grossräten), die Securitas, Abteilung Investigation Services jenen in der Kategorie Business (Bespitzelung von kritischen Gruppierungen) und die Krankenkasse CSS den ersten Preis in der Kategorie Arbeitsplatz (Absenzen-Kontrolle). Der begehrte Lebenswerk-Award ging an Kurt Trolliet, Staatsschutzbeamter, KaPo Bern (präventive Verhaftung von Journalisten).

Gewinner eines Winkelried-Awards für eine Person oder Organisation, die sich im Jahr 2008 besonders gegen Überwachung und Kontrolle einsetzte, wurde Bündnis Luzern für alle für ihren Widerstand gegen Videoüberwachung und Rayonverbote.

Quelle: Big Brother Awards Schweiz

Die Schweiz ist gegenüber Deutschland um einiges besser – besonders das Sammeln von Informationen vom unbescholtenen Bürgern und dessen Daten. Grosse Skandale wie in Deutschland kennt man in der Schweiz bisher noch nicht.

Die Bankmanager, die Politiker und der Finanzcrash

Die Bankmanager und ihre Zauberlehrlinge haben sich ähnlich verhalten wie die unwissenden Touristen 2004 in Thailand als der Tsunami kam. Ahnungslos gingen manche Touristen hinaus auf das trockengelegte Riff als sich das Wasser zurückzog, das war der Vorbote für den Tsunami – niemand wusste das dies gefährlich war. Fassungslos starten sie auf die grosse Welle die rasch näher kam.

Dann kam die Welle.

Nur das die Bankmanager und Politiker die Ursache für den Tsunami selbst herbeiführten. Die tektonische Spannung ist vergleichbar mit einer grossen Blase – je höher die Energie, desto grösser die Wirkung. Das gleiche Prinzip kennt man auch in der Astronomie. Um ein schwarzes Loch zu werden, muss die Masse über 3 Sonnenmassen betragen, bei kleineren würde ein weißer Zwerg bzw. ein Neutronenstern entstehen. Somit stehen wir kurz vor einem schwarzen Loch – dem Finanzcrash und der Wirtschaftskrise, auch Rezession genannt. Aber wir waren beim Tsunami.

Sogar als die Welle nicht mehr zu übersehen war wurde immer noch alles schöngeredet. Die scheinbare Ahnungslosigkeit ist dieselbe wie bei den Touristen, das nennt man dann „Glaubenssatz – unbegrenztes Wachstum“. Das damalige Frühwarnsystem wurde aber jahrzehntelang von den Politikern demontiert. Sie erlaubte den Banken die riskanten Geschäfte, sie öffnete Tür und Tor für die Spekulation, siehe IKB. Man muss betonen, die Verantwortung für die Finanzkrise lag nicht nur bei den Bankmanagern, sondern auch in der Politik.
Die Anleger zeigten sich äusserst unkritisch gegenüber den Anlageobjekten und Bankberatern. Diese waren keine Berater sondern Verkäufer und kassierten Provisionen für ihre Verkäufe, dafür sind sie bei der Bank eingestellt.
  
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„Wir tun das nicht im Interesse der Banken, sondern im Interesse der Menschen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel

Im Interesse der Menschen hätte die Politik schon vor Jahren das kommende Problem lösen können, aber wenn unfähige Politiker im Aufsichtsrat diverser Banken sitzen und riskante Finanzgeschäfte tätigen lassen, dann ist Frau Merkels Aussage lächerlich. Jetzt wo es zu spät ist kommt die Politik und verkauft uns die Rettung. Die Argumente für eine Eindämmung der Finanzspielbank sind in aller Munde, noch vor einem Jahr hörte man das Gegenteil.

400 Milliarden Euro lässt sich die Bundesregierung ihr Rettungspaket für angeschlagene Kreditinstitute kosten. Wenn man sich vorstellt wie mühsam sich die Regierung tut um ein paar Milliarden für das Gesundheitssystem zu bewilligen, scheint es jetzt keine Rolle mehr zu spielen wieviel man jetzt raushaut. Wer sagt, der Staat solle den Banken helfen, der meint auch: Steuergelder, die für Schulen, Universitäten oder Kindertagesstätten ausgegeben werden könnten, sollen in die Tresore von Geldhäusern fliessen, die in den vergangenen Jahren Milliarden verdient haben und jetzt um Stütze betteln.
Da kommt sich jeder, der auf Harz IV angewiesen ist, gelinde gesagt „verarscht“ vor, aber Herr Ackermann von der Deutschen Bank kann es sicher bestens erklären warum dies so ist. So ist nunmal das reale Leben!

Das eventuell das Geld nicht gebraucht wird, so betonen es die Politiker, stimmt natürlich so nicht.

Vernünftig wäre:
– Die BaFin muss prüfen, ob Anlageprodukte tauglich und plausibel sind.
– Im Verwaltungsrat der Banken müssen künftig auch Verbraucherschützer sitzen.
– Die Banken müssten zur Auflage bekommen, ihre Produkte wie Kredite für den Kunden vergleichbar zu machen, bis hin zu Aussagen über das Risiko.
– Eine Neuregelung des Provisionssystems. „Die Berater bekommen momentan dann die höchste Provision, wenn sie den gefährlichsten Schrott verkaufen.
– Das Kerngeschäft der Banken muss wieder auf das wesentliche Kerngeschäft reduziert werden, Banken sind keine Spielbanken.

Noch vernünftiger wäre jetzt:
Das sich die Medien mit dem schüren von Angst zurückhalten. Zur Zeit läuft die Panikmache auf allen Kanälen.

Übrigens, die Schweiz hat bis jetzt noch keinen Rappen für die Banken zahlen müssen. (Update) Da hat mich die Realität schnell eingeholt.

UBS bat um Hilfe
Zu dieser Zeit hatte die UBS aber schon den Bund eingeschaltet. Sie brauchte dringend frisches Kapital. Weil sie es nicht mehr auf dem Markt beschaffen konnte, musste sie am 12. Oktober den Bund um Nothilfe bitten. Dieser beschloss, die Bank mit zwei Massnahmen stützen. Zum einen soll die UBS ihre Problempapiere von rund 62 Milliarden Franken an die Schweizerische Nationalbank (SNB) auslagern können und zum andern eine Finanzspritze von 6 Milliarden Franken erhalten.

Nationalbank übernimmt Problempapiere
Im Einzelnen verkauft die UBS ihre faulen und illiquiden Papiere an eine Zweckgesellschaft, die von der SNB kontrolliert wird. Diese finanziert den Deal mit einem Kredit von maximal 62 Milliarden Franken. Die UBS ihrerseits stattet die Zweckgesellschaft mit einem Eigenkapital von rund 6 Milliarden Franken aus. Damit die Eigenkapitaldecke der UBS dadurch nicht dünner wird, schiesst der Bund entsprechend 6 Milliarden Franken in die Grossbank ein.

Kein Verlustgeschäft für den Bund
* Der Bund erhält dafür einen hohen Zins von 12,5 Prozent, was jährlich 750 Millionen Franken in die Kasse spült, wie die interimistische Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf sagte. Die Problempapiere in der Zweckgesellschaft sollen längerfristig verkauft werden. Falls daraus ein Gewinn übrig bleibt, erhält die Nationalbank die erste Milliarde Franken. Den darüber hinausgegehenden Gewinn teilen sich SNB und UBS zur Hälfte.

* Da könnte die deutsche Bundesregierung noch einiges lernen.

Der goldene Oktober am Untersee – Teil 2 (Fotos vom Untersee)

Nun der zweite Teil des goldenen Oktober am Untersee. Diese Schönwetterstimmung existiert nicht am Finanzmarkt. Hier herrscht weiterhin nebliges trübes Wetter, wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt der Nebel verzogen hat, wird man die Grösse und Dimension des Desasters sehen können.
Warten wir auf die Klarheit.

Eine neue Hysterie? – Alarm in Sachsen: Die Behörden haben einen neuen Fall der Vogelgrippe nachgewiesen – an einer Ente. Noch ist unklar, ob es sich um die für Menschen tödliche Variante des Viruses handelt. Vorsorglich* wurden 1400 Tiere getötet, Wissenschaftler warnen vor einem massenhaften Ausbruch der Krankheit. (Quelle: Welt-Online)
seeblog: Diese Aussage kennt man schon von früher, man warnt so oft bis es dann endlich durch Zufall eintrifft. Dann behaupten die Wissenschaftler, das sie schon immer davor gewarnt haben und keiner hat auf sie gehört. Diese Form von Prognosen kann jeder aufstellen. Oder will man wieder bei Roche den Tamiflu Umsatz steigern?

“ Vorsorglich* “ könnte man auch die Erde oder die Menschheit eliminieren, um der sich abzeichnenden Umweltkatastrophe, die der Mensch verursacht hat zuvorzukommen.