Ihre Mahnung von Anwaltschaft Mandantschaft

Ziemlich gut gemachtes Spam mit Trojaner im Anhang. Sogar mit meinem Namen. Absolute VORSICHT! An der Absenderadresse „biene25252572@web.de“ kann man gut erkennen, dass es Spam ist. Oder kann sich der Anwalt keine ordentliche Mailadresse zulegen ? ;-)

Verehrte/r Mein Vorname Mein Nachname,

wir wurden von der Firma IKEA Online GmbH beauftragt die gesetzlichen Interessen zu vertreten. Die ordnungsgemäße Bevollmächtigung wurde anwaltlich zugesichert.

Mit dem ausgeführtem Auftrag vom 27.05.2013 haben Sie sich vertraglich verpflichtet die Summe von 689,00 Euro an IKEA Online GmbH zu zahlen. Dieser Verpflichtung sind Sie bis heute nicht nachgekommen. Weiterhin sind Sie aus Gründen des Verzuges verpflichtet die Ausgaben unserer Leistung zu tragen.

Diese belaufen sich nach folgender Abrechnung:

EUR 15,00 (nach Nr. 967 RGV}

EUR 21,00 (Vergütung gemäß § 4 Abs. 1 und 2 RVG}

Wir verpflichten Sie mit Kraft unserer Mandantschaft den Gesamtbetrag auf das Konto unseren Mandanten zu übersenden. Die Bankdaten und die Einzelheiten der Bestellung finden Sie im angehängtem Ordner. Für den Eingang der Zahlung geben wir Ihnen eine letzte Frist bis zum 17.06.2013.

Das Einhalten dieser zeitlichen Frist liegt auf jedem Fall in Ihrem Interesse. Falls Sie diese zeitliche Frist ergebnislos verstreichen, werden ohne weitere Aufforderung gerichtliche Schritte einleitet. Dadurch werden Ihnen weitere, beträchtliche Mahnkosten entstehen.

Mit freundliche Grüßen Ole Benen Anwaltschaft

Windows 7 x64 bootcamp schwarzer Bildschirm – blinkender Cursor

bootcamp

Das betrifft hauptsächlich die User, die eine zusätzliche SSD in ihr MacBook eingebaut und kein internes DVD-Laufwerk haben.

Ich versuchte auf meinem MacBook Pro (Betriebssystem: SL) mit Bootcamp ein Windows 7 zu installieren. Die Partition zu erstellen ist ja kein Problem, aber nach dem Neustart war das Ergebnis immer ein schwarzer Bildschirm mit einem blinkenden Cursor. Da das MacBook eine interne SSD und eine interne normale Festplatte hatte, versuchte ich es natürlich über ein externes DVD-Laufwerk zu installieren und genau da scheint es das Problem gegeben zu haben. Mit einer auf Fat32 formatierten externen USB-Platte ging es auch nicht.

Ich hatte noch einen Mac Mini mit Lion bei mir rumstehen. Dort klappte es reibungslos mit der Installation und dem externen DVD-Laufwerk. Kleineres Problem war, dass die Partition mit Fat32 formatiert war und Win7 unbedingt NTFS haben wollte. Das kann man gut bei der Installation ändern. Danach habe ich die Bootcamp-Partition mit WinClone (für Mac) geklont, mit dem CCC funktioniert das nicht!

Das Image wieder auf das MacBook Pro zurückgespielt und installiert – hat alles bestens geklappt. Das Windows 7 startet ohne Probleme und läuft.

Hat auch noch den Vorteil falls das System Virenverseucht ist, was bei Windows ja gängig ist, einfach das Original-Image wieder neu drauf zuspielen. So kann man dann bevor eine Installation oder sonstiges daneben geht, auf das alte Image zurückgreifen. Vorausgesetzt man hat bevor man daran rumspielt ein Image mit WinClone gemacht.

economiesuisse – die Angstmacher und Schwarzmaler

«Mehrere Multis wollen die Schweiz verlassen»
Gemäss Rudolf Wehrli zeigen sich bald die ersten Folgen der angenommenen Abzocker-Intiative: Einige grosse Firmen hätten konkrete Pläne zum Wegzug aus der Schweiz.

Nach der Annahme der Abzocker-Initiative haben gemäss economiesuisse-Präsident Rudolf Wehrli mehrere internationale Unternehmen vor, die Schweiz zu verlassen. «Die Pläne zum Wegzug sind ausgearbeitet», sagte Wehrli in der «Rundschau» von SRF 1 vom Mittwochabend.

economiesuisseMan hat ja regelrecht darauf gewartet, wann beginnt nach der Abstimmung der „Abzocker-Initiative“ der logische Schritt von economiesuisse – die Angstkampagne zu starten. Man will ja dem Volk zeigen welches Konsequenzen ihre Abstimmung hat. Typisches Verlegenheitsgerede einer beleidigten Diva aus der Defensive, denn wer keine Argumente hat, der droht.

Laut Wehrli`s Aussage «Mehrere Multis wollen die Schweiz verlassen» würde ja beweisen, dass das Geschäftsmodell der Multis nur auf Abzocke ausgelegt ist. Wenn man die Entschädigungen nicht mal dem Firmenbesitzer, also dem Aktionär, überlassen kann – würde es im Umkehrschluss bedeuten, diese Unternehmen sind nur darauf aus möglichst hohe Boni und Abfindungen zu bezahlen. Dann ist es sicher vernünftig, das diese Multis wegziehen (wir wissen alle, das dies nicht passiert). Am besten nach Griechenland.

Die economiesuisse hat wieder einmal bewiesen wie unnütz sie ist. Klassisches Eigentor.

Empfehlung: Maler werden – Schwarzmaler

Gier ist gut. Gier ist gesund. Wir alle sollten etwas gierig sein. | seeblog

gier

Zur Zeit ist der Fall von Vasella in aller Munde. Das 72 Millionen Franken schwere Konkurrenzverbot (Novartis) hat einiges an Unruhe gebracht. Vasella verzichtet auf seine Abgangsentschädigung, aber nur auf Druck weil «Die geballte Macht aus Politik, Medien und entrüsteten Aktionären zu gross war und ein Imageschaden drohte.»

Aber keine Bange, sein Verwaltungsratspräsidentposten bei Novartis bleibt bestehen. Gibt dann noch einen Beratervertrag, vermutlich so um die 30.000 CHF – nicht Monatlich – „Tagessatz selbstverständlich“.

72 Millionen Franken – ein paar Jahre arbeiten, dann eine solche Abfindung zu bekommen und ich hätte mehr als ausgesorgt. Der Masse bleibt da nur Lottospielen bzw. Euromillions. Die Wahrscheinlichkeit erscheint mir aber geringer so einen Jackpot zu bekommen, als in der freien Wirtschaft.

Die Revolution der Manager
Eine Analyse von Constantin Seibt

Daniel Vasella ist kein Einzelfall. Rund um die Welt sind Manager die herrschende Klasse. Sie machen die Millionen und die Skandale. Doch wie haben sie es an die Macht geschafft?

Heute sind sie die dominierende Kaste dieses Planeten: die Manager. Ihre Macht zeigt sich an zwei Dingen: an ihren explosionsartig wachsenden Gehältern. Und an ihren explosionsartig endenden Karrieren.

Die Entdeckung der Gier
Es war ein todsicheres Geschäft. Die Raider machten Millionen und Skandale. Nicht zuletzt durch ihre Manieren. Der Spekulant Ivan Boesky etwa gab in einem New Yorker Luxusrestaurant die Speisekarte mit einem knappen: «Alles!» zurück. Er dinierte für 35’000 Dollar. Danach sagte er der Presse: «Gier ist gut. Gier ist gesund. Wir alle sollten etwas gierig sein.» Auszug – Quelle Tagesanzeiger

Ein wirklich gut geschriebener Text von Constantin Seibt – Lesenswert (tagesanzeiger.ch)

So ist das Leben, bis es sich wendet.

Unerwünschte Anrufe – die verdammten Callcenter

Update: Penetrantes Callcenter 031 528 07 02 – 42, 031 508 70 34, 0315280952, 043 550 74 96

Update Februar: Immer noch die Anrufe aus England, einfach Deutsch weiter reden … ;-)

Update 24. Januar 2014: Zur Zeit kommen wieder Anrufe (aus England?) mit unterdrückter Rufnummer und wollen Wertpapiere verkaufen.

Update 27.11.2013: Zur Zeit sind die Krankenkassenvergleiche der grosse Renner.

Update 30.05.2013: Die Nummer 0415836119 will falls überhaupt jemand dran ist, ein Gewinnspiel verkaufen.

Update 19.02.2013: Die Nummer 004232326988 will wieder mal Aktien verkaufen.

Update 28.12.2012: Die Nummer 0615880452 behauptet man hat an einem Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen – alte Masche. Ich habe hartnäckig nachgefragt welches Callcenter dahinter steht – wie üblich aufgelegt.

08:03.2012: Manche Callcenter machen gerne Telefonterror, wie zum Beispiel die Nummer 0041445087087, 0445811450, 0445806330 (könnte aber auch aus Deutschland zu kommen, also 0049445806330) oder fast ähnlich 0041415087013 – man beachte das plötzlich die Vorwahl von 41 auf 44 gewechselt hat. Zumindest gehört diese Nummer nicht zur Swisscom, habe mich mal bei einem Freund der dort arbeitet informiert. Wäre noch sehr interessant, ob man die Rufnummer manipulieren kann – zumindest bei der obigen Nummer liegt der Verdacht nahe – obwohl ich mir das technisch nicht vorstellen kann. Aber es gibt einen anderen Trick: Bestehende Schweizer Festnetz-Rufnummern können vollständig portiert werden, die Festnetz Rufnummer ist anschliessend eine reine VoIP Nummer. Siehe hier! Alles klar – diese Nummer sind VoIP-Nummern.

Falls jemand herausbekommt wie dieses Callcenter heisst, bitte einen Kommentar schreiben. Den Rest erledigt dann mein Netzwerk aus der IT-Branche ;-)

Die Nummer 0049341414527 aus Deutschland ist ein Callcenter aus Ostdeutschland, hört man schon am Ossidialekt und diese vertreibt die Norddeutsche Klassenlotterie – meist Hausfrauen am Apparat, seit neueren vertreiben sie irgend einen Wein.

Da ich ich ungefähr weiss wie diese unseriösen Callcenter arbeiten (in dem Gebäude wo ich früher mal arbeitet war so ein Callcenter), kann ich nur soviel darüber sagen – dort sitzen Menschen die nirgends einen Job bekommen, viele Hausfrauen die dort halbtags arbeiten und Jugendliche, Menschen die an einem normalen Arbeitsplatz kaum eine Chance haben – die Fluktuation der Mitarbeiter in diesen Firmen ist enorm. Hätten diese Menschen eine bessere Alternative, sie würden sofort wechseln. Damit kein Missverständnis entsteht – ich beziehe mich hier nur auf die unseriösen Callcenter.

Leider kann man gegen diese Anrufe sehr wenig tun, eine der Möglichkeiten ist die Trillerpfeife – wirkt sehr gut. Reden mit den Leuten hilft sehr wenig. Die Telefonnummmern werden entweder gekauft (Adressdatenbanken, Telsearch) oder es wird einfach das Telefonbuch oder Internet-Telefonbücher abtelefoniert. Irgendein Dummer lässt sich ja doch auf ein Gespräch ein – dem wird dann etwas angedreht.

Die Mitarbeiter bekommen Provision, denn der Grundlohn ist sehr minimal. Auch die Anruflisten werden kontrolliert, das heisst – man muss eine gewisse Anzahl an Anrufen vorweisen  (Anrufe, erreicht und nicht erreicht – werden statistisch erfasst). Vielleicht auch deshalb, man wird angerufen und dann wieder sofort aufgelegt – damit die Statistik stimmt.

Callcenter: Schlechte Arbeitsbedingungen (Kassensturz)

Information über die gängigen Nummern von den Telefonterroristen gibt es hier: Kipp.ch – Telefonterror

Update: Bezüglich der Nummer 0445087087 – zumindest habe ich nun doch einen sprechen können, er behauptet er kommt vom Hanse Medien Verlag aus Luzern und ich hätte an einem Gewinnspiel teilgenommen und ein Auto gewonnen. Gerade als ich fragen wollte im welchem Callcenter er arbeitet hat er aufgelegt.

Damit eines klar ist: ES GIBT NICHTS UMSONST! ES IST NUR DIE MASCHE DAMIT MAN DIR IRGENDEIN ANDERES PRODUKT ANDREHEN KANN. NIEMALS WEITERE PERSÖNLICHE DATEN VON SICH HERAUSGEBEN – SONDERN LÜGEN UND FALSCHE ANGABEN MACHEN!

Man kann sich bei der „Schweizerische Lauterkeitskommission“ über kommerzielle Anrufe beschweren.
Zitat: Sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch die Wirtschaft sind gleichermassen daran interessiert, dass unlautere kommerzielle Kommunikation (sämtliche Formen von Werbung, Direktmarketing, Sponsoring, Verkaufsförderung und Öffentlichkeitsarbeit) ausgemerzt wird.

Die Werbebranche unterhält deshalb seit 1966 eine Selbstkontrolle, die heute Konsumentinnen und Konsumenten, Medienschaffende und Werbende paritätisch im Rahmen der Schweizerischen Lauterkeitskommission ausüben. Jede Person ist befugt, Werbung, die ihrer Meinung nach unlauter ist, bei unserer Kommission zu beanstanden.

Nur bei den Callcentern beisst man sich die Zähne aus, erstens hat man nur die Telefonnummer, die man meist nicht zuordnen kann und die Selbstkontrolle der Werbebranche  ist eher eine Farce.

Link: http://www.lauterkeit.ch/

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