Gestern um ca. 20:15 kenterte eine kleine Jolle ca. 100 Meter vom Hafen Mannenbach bei Nullwind. Die beiden Segler, ein Mann und eine Frau versuchten gegen 16:00 Uhr vom Mannenbacher Hafen wegzusegeln. Zur allgemeinen Belustigung und wegen der Bise, trafen sie mindestens 7 Mal den Steg – der Ostwind drückte sie dagegen – gegen den Wind zu segeln war wohl nicht ihre Stärke. Da sie einen Elektromotor an der Jolle hatten, schafften sie es dann doch eine grössere Distanz zwischen Hafen und der Jolle um dann ohne den Steg zu berühren, zu segeln.

Somit war es wohl nicht weiter verwunderlich, dass das Boot auf der Rückfahrt bei fast Nullwind kenterte. Beide klammerten sich an das Boot, die Frau rief um Hilfe, beide Segler trugen keine Schwimmwesten. Ich verständigte sofort die Wapo auf der Reichenau, da sie auf der gegenüberliegenden Uferseite  stationiert sind und schnell in Mannenbach sind. Leider war der Posten nicht besetzt und so informierte ich die Konstanzer, die ihrerseits die DLRG informierte.

Nach 15 Minuten war die DLRG vor Ort, vorher hatte ein Segler und später ein Motorboot die beiden verunglückten Segler geborgen. Danach traf das kleine Konstanzer Polizeiboot und ein wenig später die Schweizer Seepolizei ein. Am Parkplatz am Hafen stand ein Rettungswagen und die Polizei. Dort ergab sich dann wohl eine grössere Diskussion mit den Geretteten bis 22:15.

Untersee/Mannenbach – Segelboot gekentert (3.7.2011)
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