Monthly Archives: Januar 2011

KiK Textilien & Non-Food GmbH

Das schäbige Geschäft der Preisdrücker – KIK – damit der ARD Bericht nicht zu schnell in Vergessenheit gerät.

Billig, billig, billig: Das ist die Devise des Textilhändlers Kik. Möglich werden die Dumpingpreise durch die miese Bezahlung von Mitarbeitern und Nähern, wie jetzt ein sehenswerter ARD-Film zeigt. Das Unternehmen räumt Fehler ein – doch ist das glaubwürdig?

ARD-exclusiv: Die Kik-Story

Das schäbige Geschäft der Preisdrücker
KiK am Pranger: Was sich aus dem Panorama-Report für CSR lernen lässt
Facebook – Boykottiert KiK

Jeder der bei KIK einkauft, ist kein bisschen besser als der Kik-Chef Stefan Heini ! Der Käufer hat die Macht!

Tierkrematorium – eine Alternative zum Abschied vom Haustier

Mal etwas anderes auf dem Seeblog – da die Welt nicht nur aus physikalischen Vorgängen, Quantenmechanik usw. besteht, sondern aus elementaren Eigenschaften, wie Gefühlen, Empfindungen schreibe ich über ein trauriges Ereignis von 2010. Natürlich ist der Tod, eines geliebten Menschen oder Tieres keine einfache Sache. Der Tod ist nur das Resultat aus der Geburt und wie wir wissen, es ist alles vergänglich (zumindest hat es einen Anfang und ein Ende). Vergänglichkeit, Veränderung sind die tragenden Kräfte in unserem Leben, die wir nur sehr schwer akzeptieren können, der Tod und das Nichtwissen was danach passiert gehört zu den einschneidendsten Erlebnissen.
Ich würde sogar so weit gehen – dem „Lieben Gott“ ist es ziemlich egal was hier passiert, denn im grossen System gibt es kein Gut und Böse, keine Bewertung – sondern alles ist immer an seinem Platz und gut so … uuups ich schweife ab. Hier nun das eigentliche Thema:

Immer weniger Haustierhalter sind bereit, ihr verstorbenes Tier auf einer Kadaversammelstelle zu entsorgen. Deshalb gibt es neuerdings Tierkrematorien.

Meine frühere Meinung dazu: „Die Leute sind doch nicht mehr normal! Gibt es nicht genügend anderen Probleme auf diesem Planeten?“ Ich vertrat sogar die Meinung, falls das Tier leidet, könnte ich es sogar selbst erlösen. Voller Quatsch im Nachhinein. Deshalb kann ich auch diese Menschen gut nachvollziehen, die solche Gedanken haben.

Nun muss ich diese Meinung bzw. Gedankengut revidieren. Denn tatsächlich baut sich ein sehr persönlicher Bezug zum Haustier im Laufe der Jahre auf, in diesem Falle mit unserer Katze „Kira“.
Deshalb schien es nur konsequent, sie nicht in einer Kadaverstelle abzugeben (ok, diesen Gedanken hatten wir sowieso nicht) oder sie irgendwo zu verbuddeln. Hätten wir einen eigen Garten gehabt, so hätten wir es sicher gemacht, doch da wo wir wohnen lebt eine … und wir wollten unserer toten Katze nicht dieser Frau zumuten. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Was blieb übrig an Möglichkeiten – ein Tierkrematorium. Wir fanden eines wo wir sehr positiv überrascht waren. Herr Marcel Thurnheer vom Haustierkrematorium Fried-Baum in St.Margarethen im Thurgau. Ein sehr netter und freundlicher Mann, der uns sehr geholfen hat und er macht es aus absoluter Überzeugung. Besser aufgehoben kann man nicht sein und es erleichtert doch ein wenig den Abschied. Wer Interesse hat auf seiner Homepage rumzustöbern, der sieht hier ist ein Mensch der es im Leben nicht einfach gehabt hat und im noch diverse Knüppel in den Weg geworfen wurden um seine Idee des Tierkrematorium zu torpedieren. Vielleicht auch deshalb hat er das instinktive Einfühlungsvermögen und seine Berufung.

Deshalb empfehle ich Menschen, die diese Idee haben ihr Haustier einzuäschern diese Tierkrematorium.

Link: www.haustierkrematorium.ch

Fried-Baum
Haustierkrematorium
Marcel Thurnheer
Fabrikwis 19
CH-9543 St.Margarethen TG

Seltene Erden (97% fördert China)

In China werden 97 Prozent der weltweiten Menge an Seltenen Erden gefördert. Die Metalle finden in der Hightech-Industrie Verwendung, zum Beispiel bei der Produktion von Computern

China wird in Zukunft möglicherweise keine Exportquoten für Seltene Erden mehr bekanntgeben, berichtet das staatliche „China Securities Journal“. Bislang steht fest, dass die Regierung die Ausfuhr seiner Seltenen Erden in der ersten Jahreshälfte 2011 um 35 Prozent drosseln will. In der Volksrepublik werden 97 Prozent der weltweiten Menge der 17 Metalle gefördert, die in diese Kategorie fallen und in der Hightech-Industrie verwendet werden. Mit der Senkung der Ausfuhrquoten und dem möglichen Informationsstopp beschwört China einen Handelsstreit mit den USA herauf.

Die Senkung des Exportvolumens könnte bedeuten, dass Metalle bei der Herstellung von Computern, Halbleitern, Elektromotoren und Windturbinen knapp werden und die Preise deutlich steigen könnten

Die EU hat 14 Rohstoffe als kritisch eingestuft, weil sie eine hohe ökomische Bedeutung für die Hightech-Industrie haben und zugleich ein hohes Lieferrisiko bergen. Die Stoffe sind:
Antimony, Beryllum, Kobalt, Fluorspar, Gallium, Germanium, Graphite, Indium, Magnesium, Niobium, Metalle der Platinium-Gruppe, Tantalum und Tungsten.

Mal sehen wie sich die ganze Sache entwickelt – mehr Menschen mit westlichen Standard brauchen auch mehr Ressourcen.

Ein gutes und gesundes 2011

Was wird 2011 kommen? Alles wird gut?

Wir werden einen Tiefflug des Euros erleben, mit Steuergelder werden die restlichen Staaten wie Portugal und Spanien gerettet – die Banken danken es. Das Sozialsystem wird noch tiefer runtergefahren, die Schnelligkeit und die Gier in den Wirtschaftsmärkten werden zunehmen und es werden Arbeitsplätze geschaffen, die nur noch befristet und Niedriglohn beinhalten. Danke Globalisierung.

oder

Das Bewusstsein (Aussen wie Innen) der Menschheit nimmt zu, die Masse verhält sich nicht mehr wie eine Schafherde, die Medien berichten objektiv, die Wirtschaft besinnt sich auf sozialverträgliche Wertmassstäbe – alles ist gerecht verteilt, es gibt keinen Hunger mehr. Die Politiker sind für das Volk da.

Sucht es Euch aus. ;-)
(Frage: Was ist von beiden utopischer?)