Die erste Idee kam am 19. Juni 2007 (siehe Kategorie „Lichtprojekt Mannenbach) wegen der Rodung und der Konsequenz die daraus entstand.

Planung ist das halbe Leben heisst es und das stellt mich vor ein paar schwierige Lösungsansätze der Mechanik des Lichtobjektes. Zum eine soll die Bewegung mechanisch mit Wasserkraft erzeugt werden (Exzenterwelle und Wasserrad) und zum anderen muss es höhere Wasserstände wie nach einem Gewitterregen aushalten. Höher Wasserstand ist gleich höhere Geschwindigkeit – nicht das sich das Objekt zu Tode kopuliert. Interessant auch die Assoziation zum zwischenmenschlichen Bereich – auch hier ist dieser Akt oftmals mit Problematik behaftet – vom Stillstand bis zur Gewalt. Vielleicht ist es sogar eine Vergewaltigung des Baches bzw. des Wassers?
Desweiteren gibt es noch das Problem, das ich es nicht im Bach verankern darf. Das scheint fast unlösbar.

Diese Problematik ist noch nicht zufriedenstellend gelöst – deshalb diese kurze Nachlese über das kopulierende Lichtobjekt. Ich vermute bis ich die Lösung gefunden habe, ist der Bach wieder soweit zugewachsen, das ich das Lichtquadrat wieder installiere.

Apropos Lichtquadrat
 
polder.jpg
 
Die erste Lösung mit einem riesigen Lichtquadrat direkt am Hafen, auf dem Dach des Hafengebäudes scheint sehr schwer realisierbar. Aber was spricht dagegen, ein Lichtquadrat 6 x 6 Meter an den beiden Stahlpfählen die links und rechts aussen liegen, am Mannenbacher Hafen anzubringen. Mit farbigen RGB-Led die je nach Windstärke eine bestimmte Farbe annehmen, sie sind verbunden mit einem Windmesser. Man könnte die Objekte mit einer stationären Webcam ansehen. Interessant wird sicher dann auch wenn der Herbst und Winter kommt. Zum Beispiel bei Nebel. Sie würden die Schifffahrt nicht stören und eine Stromquelle am Hafen gibt es auch. Leider muss es unter Wasser zu den Stahlpfählen – das könnte das schwierige bei der Genehmigung werden.

Interessant wäre es, wenn man an verschiedenen Anlegestellen diese Lichtquadrate installieren könnte bis nach Schaffhausen oder auf dem Ahrenenberg (z.B. in den Weinbergen). Technisch lässt sich das gut realisieren, nur das genehmigt zu bekommen wird nicht einfach sein.

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Das problematische kopulierende Lichtobjekt und eine neue Idee

2 Gedanken zu „Das problematische kopulierende Lichtobjekt und eine neue Idee

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