Erbschaft – Postbank hält Geldvermögen zurück!

Das Drama mit der Postbank im Falle einer Erbschaft ist mehr als ärgerlich. Das Testament wurde pflichtgemäss dem Nachlassgericht vorgelegt und amtlich beglaubigt, nebst Eröffnungsniederschrift (kostenpflichtig). Nach geltender Rechtsprechung ist dies ausreichende Legitimation bei vielen Banken. Die Postbank besteht jedoch stur auf zusätzlichem kostenpflichtigen Erbschein und noch zusätzlich, da ich im Ausland wohne, auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom deutschen Finanzamt. Das steht weder in ihren AGB noch in ihren eigenen Informationsschriften für den Erbfall. Die Postbank ist absolut beschwerderesistent bis hin zur Klage!

So arbeitet die Postbank, mittlerweile sind 10 Monate vergangen, mit dem Geld weiter und das hat bei der Postbank System. Man nennt das Unterschlagung und ungerechtfertigte Bereicherung. Denn diese Probleme bei Erbschaften gibt es nur bei der Postbank und davon können viele berichten. Zudem hat die Postbank eine absolut desolate und kostenpflichtige Hotline. Wer erbt braucht bei der Postbank und nur bei der Postbank extrem starke Nerven. Sogar das Nachlassgericht schüttelt über die Praxis der Postbank den Kopf. Es ist leider nicht der erste Fall, 2 Jahre vorher gab es bei einem anderen Todesfall/Erbschaft das gleiche Drama und dies dauerte 12 Monate bis über das Geld verfügt werden kann.

Postbank als Erfüllungsverweigerer mit möglicher Strafrechtsrelevanz!

Vor dem Erbfall für die eigene Geldanlage eine andere Bank suchen, damit es die eigenen Erben mal besser (kostengünstiger) und stressfreier haben!

FAZIT: Niemals bei der Postbank ein Konto eröffnen!

Ein netter Presseartikel von der Postbank: Lachende Erben in Deutschland
Die Deutschen sind ein Volk der Erben. Acht Millionen deutsche Haushalte werden zwischen den Jahren 2001 und 2010 ein großes Vermögen von insgesamt zwei Billionen Euro weitergeben. Wie die Postbank mitteilt, gelangen gut 15 Millionen Haushalte in den Genuss des vererbten Vermögens. … bla, bla, bla

Lachen kann da nur die Postbank, aber nicht die Erben die dort ihr Depot und Konto haben.

32 comments

  • Oliver

    Ich hatte auch so mein negatives Erlebnis bei der Postbank und einem Erbfall.
    Ich war Bevollmächtigter auf das Girokonto meiner Mutter und hate auch eine eigene Bankkarte (früher EC Karte).
    Nachdem ich die Sterbeurkunde vom Standesamt zugeschickt bekommen habe machte ich einen Termin bei der nächsten Postbank Filiale aus.
    Nichts ahnend gehe ich dann mit Sterbeurkunde der Visa und EC Karte hin. Bad darum mir einen online Zugang einzurichten und die Karten meiner Mutter zu sperren.

    Ergebnis war das einen Tag danach der online Zugang meiner verstorbenen Mutter abgeschaltet war. Ansonsten passierte nichts. Nach einer Woche fragte ich nach warum ich noch keine Zugangsdaten habe. Mir wurde gesagt dass diese nicht beantragt worden wären. Also habe ich am gleichen Tag noch einen Brief geschrieben und diese noch einmal beantragt. Nach einer weiteren Woche bin ich noch einmal In die Bank Filiale. Die Dame hat jedoch keine Einsicht in die Daten. Also hat sie den online Zugang zum dritten Mal beantragt.
    Die Dame hat jedoch keine Einsicht in die Daten. Also hat sie den online Zugang zum dritten Mal beantragt.
    Nach vier Wochen habe ich dann ein Schreiben der Nachlassabteilung bekommen, dass der online Zugang nur ein Service für den Vertragsinhaber wäre und das für mich keine eingerichtet werden kann.
    Selbstverständlich wurden mir auch keine Kontoauszüge automatisch zugestellt. Am Konto Auszugsdrucker ist nicht möglich Kontoauszüge zu holen.
    Ich habe sodann das Konto viel eher aufgelöst als ich es eigentlich wollte weil ich nicht so lange im Blindflug sein wollte.

    Mein Tipp: Konto Vollmachten und online Zugänge noch zu lebt Zeiten Beantragen.

    Ansonsten fällt mir nur die aktuelle Werbung ein die ich in der Filiale gesehen habe.
    Postbank Girokonto: Jetzt wechseln!

  • Schulz

    Also wir waren am 8.6.2020 bei der Postbankfiliale. Mein Schwiegervater hatte dort ein Sparbuch. Jetzt ist er verstorben. Wir sind drei Erben und waren auch zu dritt dort. Ein Erbschein wurde nicht verlangt .Dr Mitarbeiter bekam die Eröffnungsniederschrift des Testaments. Perso und Geldkarte von unserer Bank mussten wir vorlegen und ein Formular ausfüllen. Die Zinsen im Sparbuch wurden nachgetragen. Bis jetzt wurde uns kein Geld überwiesen. Wenn ich das alles so lese, denke ich, es wird wohl noch dauern.

  • Uwe

    Oh mein Gott. Das ist Methode, denn ich habe nun den selben Fall. Postbank informiert über den Todesfall meines Vaters. Soll die Unterlagen (gerichtlich bestätigt Alleinerbe) bestätigten lassen von Postbeamten. Gemacht und der Beramte hat sie nach München geschickt. Ein Woche später: Wir brauche Unterschriften aller Erben. Hallo, ich bin Alleinerbe!! Über, egal welche, Telefonnummer kommt nur Band. Ich habe nicht einmal Kontoeinsicht bis jetzt. Also Fax, möchte Einsicht (Frist gesetzt) und Tel-Nummer für persönlichen Ansprechpartner gefordert. Wenn ich das so von Euch lese, dann hoffe ich dass ich die Ausnahme bin ;-) und ich endlich mal als Kunde und nicht als Feind behandelt werde.

  • Iris

    Ich hatte am 17.05.19 einen Brief mit allen Unterlagen ( Sterbeurkunde, Erbschein, und Kopie von meinen Perso) an die Postbank München geschickt. Zwecks Auflösung des Sparbuches meinens verstorbenen Mannes. Ich hatte das Buch nicht vorliegen. Gestern bekam ich Post von der Postbank, mit der Bitte ein Formular auszufüllen und es bei einer Postbank Filiale abzugeben. Die würden es bestätigen, das ich nach Ansicht meines Perso. ich auch die Person bin, die im Antrag steht. Ich war überrascht so schnell von der Nachlasstelle zu hören. Bin ja gespannt, wie lang es jetzt noch dauert.

  • Sporsena

    Die Postbank tut sich schwer- ist eben immer noch eine Behörde. Telefonnummer, die einigermaßen weiterführt im Nachlassfall: 0228 55005500.
    Die offizielle Auskunft kennt die Telefonnummer angeblich nicht, was lächerlich ist.

    Ein Konto würde ich da niemals eröffnen.

  • Die Postbank ist und bleibt ein übler Schweine-Verein!

  • Sylvia

    Mein Vater ist im Mai 2018 mit 84 Jahren verstorben. Seit Jahren habe ich eine notarielle Vollmacht
    über den Tod hinaus für sein Konto und Sparbuch bei der Postbank, und verwalte seine Finanzen. Nach seinem Tod wollte ich einen Betrag von seinem Postsparbuch für die Kosten der Bestattung abheben. So ehrlich wie ich bin, habe ich dem Schalterbeamten gesagt ,dass mein Vater verstorben ist. Ab diesem Zeitpunkt war das Postsparbuch meines Vaters gesperrt und es wurde kein Geld an mich ausgezahlt. Man verlangte einen Erbschein, der laut Amtsgericht gar nicht notwendig war, da Ein Testament vorlag in dem ich als Erbe eingesetzt bin. Nachdem ich die beglaubigte Abschrift des Amtsgerichts vorliegen hatte ,bin ich wieder zur Postbank.
    Aber nun hatte man einen andren Trick auf Lager: Bargeldauszahlung geht gar nicht.
    Es muss ein Antrag gestellt werden über die Postbank München, welche dann weiter entscheidet,
    ob ich als Erbe berechtigt bin, über das Postsparbuch zu verfügen. Mittlerweile habe ich einen Anwalt eingeschaltet ,um an mein Erbe zu kommen. Ich kann nur davor warnen, irgendwelche Konten bei der Postbank zu eröffnen.

  • Armin F

    Kann das nur bestätigen Vorsicht mit der Postbank , bevor man dort ein Konto eröffnet sollte man lieber sein Geld der russischen Mafia anvertrauen.

    Nachdem mein Patenonkel letztes Jahr verstorben ist habe ich seine Konten bei der Postbank gekündigt , alle Unterlagen liegen vor dass war am 15.12.17, mittlerweile ist Mitte März aber immer noch keine Gutschrift auf meinem Konto.
    Nun ja jetzt stehen diese Verbrecher kurz vor dem gerichtlichen Mahnverfahren wird somit der Gerichtsvollzieher in München auf der Matte stehen.Zudem werde ich Anzeige bei der Polizei wegen Unterschlagung erstatten.

    Hintergrund ist einfach :
    es gab ein Konto bei der SSK das wurde in 24 Stunden erledigt
    ein weiteres Konto bei der PSD Bank auch die haben das in 3 Tagen abgewickelt

    Nur die Postbank schafft so was nicht in 3 Monaten ??

    Also Leute Vorsicht….wer noch Konten bei denen hat sollte diese schnell auf eine andere Bank übertragen

  • Beate

    Ich kann nur jedem raten, kein Depot bei der Postbank zu eröffnen. Und wenn es Eltern gibt, die
    solch ein Konto dort haben, bitte verschiebt das Konto zu Lebzeiten auf eine andere Bank. Mein Vater hatte zu Lebzeiten sich dort einen Immobilienfonds aufschwatzen lassen, obwohl er keine Ahnung davon hatte. Okay, damals waren diese Fonds „sicher“. Dann starb mein Vater und das Depot wurde auf meine Mutter überschrieben. Meine Schwester hatte schon immer eine Vollmacht von diesen Konten. Leider haben wir den Fonds nicht direkt verkauft. Dann wurde er geschlossen (Immoblilienblase). Nun ja, bisher haben wir dann die Ausschüttungen immer abgehoben per Telefonbanking. Nun ist vor zwei Jahren meine Mutter gestorben und es hieß, „es kann noch 10 Jahre dauern“ bis dieser Fonds aufgelöst wurde. Außerdem läuft die Fonds-Abwicklung nun über eine andere Bank. Ich habe dann die Erschaftsstelle in München angerufen, um zu fragen, wie wir das Depot auflösen können. Man sagte mir, wir sollen die Sterbeurkunde, Vollmacht usw. schicken und das Depot umschreiben lassen. Gesagt getan. Es tat sich nix! Keine Antwort. Als ich heute die neuen Ausschüttungen per Telefonbanking auf das Referenzkonto überweisen wollte, war das Konto für Telefonbanking gesperrt!! Das hat man uns natürlich nicht mitgeteilt. Als ich dann erbost war und gefragt hatte, was ich nun tun soll hat man den Hörer einfach aufgelegt!! Nun kommen wir gar nicht mehr an das Geld. Zudem halten wir schon zwei Jahre nach dem Tod unserer Mutter das Referenzkonto bei der Sparkasse auf ihren Namen. Die Sparkasse hat nie Probleme gemacht und weiß darüber Bescheid. Aber ich finde es eine Unverschämtheit, dass die Postbank das Geld einbehält und man keine Auskunft bekommt, was man tun soll. Bzw. hat die letzte Auskunft ja nichts genutzt, außer, dass jetzt auch noch das Telefonbanking gesperrt ist, trotz Vollmacht. Hat jemand einen Rat? Leider zahlt auch meine Rechtsschutzversicherung solche Dinge nicht, wie ich vorhin im Kleingedruckten gelesen habe. Hat jemand neuere Erfahrung, wie man an das Geld kommen kann? Es handelt sich um eine kleinere 5stellige Summe.

  • Veit

    Das Drama mit der Postbank geht so weiter. Einen Erbschein benötigt man laut Rechtsprechung überhaupt nicht. Die Postbank hält das Geld zurück egal wer erbt, egal welche Papiere, egal ob es berechtigt ist oder nicht. Für mich ein klarer Rechtsbruch und da kann man nur klagen oder an den Ombudsmann schreiben. Auch der Aufsichtsrat wäre eine gute Adresse. Hinzu kommt noch, das die Rentenstelle – auch bei der Post – Todesmeldungen an die Postbank weitergibt. Na bravo, so kommt auch noch die Straftat Datenschutzverletzung hinzu. Ich werde mein Konto bei der Postbank kündigen.

  • Renate Pröpper

    Natürlich dauert es trotz aller Erscheine, Unbedenklichkeitsbescheinigung (da meine Schwester auch Erbe in Griechenland wohnt) u. u. u. Bescheinigungen so lange u. immer noch. Unsere Mutter (sie ist voriges Jahr 2015 im Sept. verstorben). Und wir Erben (drei Mädchen, 2 wohnhaft Deutschland, 1 wohnhaft in Griechenland. Und wir sind wegen nicht wenig gespartem Geld unserer Mutter immer noch drann mit der lieben Postbank.
    Dann fehlt dies, dann das, ich die älteste der drei Mädchen die sich am meisten kümmert kann ein Buch darüber schreiben, einfach „UNMÖGLICH“ u. sehr traurig.
    Meine Schwestern u. ich raten jedem „Niemals die Postbank“.

  • Erbin

    Auch ich kann das bestätigen. Die Postbank hat seit MONATEN alle Unterlagen, Erbschein, Unbedenklichkeitsbescheinigung wg. Wohnsitz im Ausland… Immer wieder „verschwinden“ Unterlagen, man wird hingehalten, Briefe werden nicht beantwortet, und sprechen kann man nur die Mitarbeiter am Schalter, die aber keinen Einfluss auf die Auszahlung haben. Ich kann mich nur anschließen: FINGER WEG VON DER POSTBANK!!!

  • Uschi

    Hallo,
    nach monatelangem Ärger und akribischer Detektivarbeit möchte ich Euch die Durchwahl-Nr. nicht vorenthalten: 089/ 5169-2331 Fax 089/5169-2331.
    Ohne Erbschein geht gar nichts, da kann man sich auf den Kopf stellen! Ich wäre fast selbst in dem ganzen Kampf unter die Erde gekommen!
    Hoffentlich rufen alle Betroffenen auf einmal dort an und nerven. Für mich ist es nur noch die Pestbank!!!
    Viel Erfolg wünscht Uschi

  • Erbin

    Hier für den ein oder anderen eine Telefonnummer, einer Vorstelle der Nachlaßstelle in München, hatte mir mal eine Postbankmitarbeiterin netterweise mitgeteilt:
    das ist die Nachlaßstelle in Dortmund: Tel: 08001008904. Netter Kontakt, immerhin bekommt man einigermaßen Auskunft, auf was die Mitarbeiter einsehen können, was momentan in München so abläuft…

    Die Nachlaßstelle in München kann man ANGEBLICH weder per Fax, per Telefon noch per Email kontaktieren….NEIN…NUR per POST!
    Wer es glaubt…
    Heute erhielt ich von einer Postbankmitarbeiterin plötzlich eine Telefonnummer der Nachlaßstelle in München auf „Kundenkulanz“: das war aber leider eine falsche Nummer, ich landete im Sheraton Hotel in München!
    Diese gab mir die folgende Nummer der Münchner Nachlaßstelle, da das Hotel schon des öfteren von Fehlgeleiteten angerufen wurde: 08951690. Leider nur eine Bandansage, daß man außerhalb der Geschäftszeiten anrufen würde, man solle die 022855005500 anrufen!

    Nachdem wir noch das Glück hatten, daß unsere im April 2015 verstorbene Mutter ein Konto auf der Volksbank hat, haben wir vor ca. 1 Monat die Volksbank mit allen Vorlagen von Generalvollmacht, Sterbeurkunde und Erbschein dazu angewiesen, das nicht geringe Geldvermögen auf einem Girokonto plus auf einem Tagesgeldkonto der Postbank einziehen zu lassen!
    Mal schauen, was sich jetzt bewegt.
    Das Tagesgeldkonto hat laut Kontoauszug seit dem 09.10. einen Kontostand von 0,00 Euro!

    Eine Riesensauerei, daß die Postbank Geld einfriert, monatelang mit Vermögen arbeitet, welches ihnen nicht gehört, und NICHT telefonisch kontaktierbar ist!

    Wie wäre es, wenn alle Geschädigten sich in München vor der Nachlaßstelle treffen und mal dort gemeinsam vorsprechen???

  • Rudi Hermes

    Nachdem meine Mutter Anfang März 2015 verstorben war und wir über ein schlecht und sehr langsam arbeitendes Amtsgericht nach Monaten den Erbschein erhielten, habe ich bei der Postbank zusammen mit einer Mitarbeiterin der Post in einer denkwürdigen einstündigen Besprechung zwei Formulare ausgefüllt, die man auch in wenigen Minuten hätte ausfüllen können. Danach wurde mir gesagt, es könne aber dauern, bis das Geld da sei. Es handelt sich um eine mittlere Summe im 5-stelligen Bereich, also sehr viel Geld. Jetzt nach 5 Wochen ohne Auszahlung des Erbes habe ich die Erbenhotline der Post angerufen, die mir zwar keine brauchbare Auskunft, aber eine Adresse der Nachlassverwaltung der Postbank gegeben hat. Man teilte mir noch mit, die normale Durchlaufzeit betrage z.ZT. 12 Wochen. Ich solle aber anrufen, für den Fall, dass etwas fehle, damit es nicht noch länger dauere.
    Entweder ist die innere Orga der Postbank grottenschlecht oder man bereichert sich absichtlich, vielleicht auch beides.
    Ich versuche nun, der Postbank eine angemessene Frist für die Auszahlung zu setzen und werde so schnell wie möglich alle eigenen Konten bei der Postbank kündigen.
    Im Übrigen musste ich mehrfach zur Postbank fahren, Dinge abgeben und ausfüllen, die ich, weil das Zeug teilweise nicht wiedergefunden wurde, „zur Sichreheit“ nochmal ausfüllen und/odeer abgeben sollte.

  • Erbin

    Hallo Sabine,

    wenn Sie mit Ihrer „Drohmail“ so erfolgreich waren, um einen Kontakt mit der Nachlassstelle in München erhalten zu haben… wäre es doch für alle hier Postbank-Betroffenen … und das sind noch lange nicht alle….nützlich, wenn Sie diese Mail hier veröffentlichen!

    Ich kann allen anderen nur zustimmen, Servicewüste Postbank… Steinzeitalter… kann jedem zukünftig Interessierten dringend abraten!

  • RJQt

    Bei uns ist es genauso: Unsere Mutter ist im Februar ’15 verstorben. Notariell beglaubigtes Testament liegt vor, offiziell vom Nachlassgericht eröffnet. Seitdem versuchen wir an das erhebliche Guthaben zu kommen. Erst sollten meine drei Brüder und ich beim PostIdentverfahren unsere Unterschrift beglaubigen lassen – gesagt – getan. Anschließend haben wir das eigentliche Formular zur Kontoauflösung nach München geschickt. Auf wundersame Weise gehen solche Briefe dann aber immer dummerweise verloren, selbst von Zweien sollen die PostIdentunterlagen verschwunden sein (Hat die Post selbst versandt!!)
    Natürlich erfährt man das immer erst, wenn man schriftlich mit Fristsetzung eine Erledigung anmahnt… So schon geht wieder reichlich Zeit ins Land – und die Postbank sitzt auf unserem Geld!
    Bei der Stadt-Sparkasse Düsseldorf ging so was übrigens bei einem anderen Konto problemlos in 4 Wochen!!

  • Jo Klemens

    Mein Vater ist verstorben und ich warte seit Monaten auf irgendeine Reaktion seitens der Postbank, obwohl ich alle notwendigen Unterlagen zur Kontoauflösung nachweislich in einer Filiale abgebeben habe und auch dafür eine Quittung erhalten habe. Nichts passiert. Auf Anfragen reagiert niemand. Jetzt wird Verzug angemeldet und Klage erhoben. Pietätloser Laden!

  • erdnussflip@arcor.de

    Ja, wo befindet sich nun diese ominöse Nachlassabteilung???
    Ich glaube, man sollte die Suche danach intergallaktisch ausdehnen.
    Ich werde Strafanzeige wg. Unterschlagung erstatten.

  • Peter

    In unserem Fall…. bin gespannt wie das weiter geht!

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Zusammenhang mit der Abwicklung des Nachlass meines verstorbenen Vaters, Mnni Mustermann, zuletzt wohnhaft: Poststr. 1, 07325 Buxtehude, habe ich zusammen mit meiner Mutter, Klara Mustermann, Alleinerbin des Nachlasses, am 15.01.2015 die Postbank-Filiale in Buxtehude aufgesucht. Das in der Anlage beigefügte Schreiben mit Verfügungen im Zusammenhang mit der Abwicklung wurde hierbei den Mitarbeitern der Postbank übergeben. Auch hatte sich die Erbin bei diesem Termin durch Vorlage des Erbschein legitimiert.

    Lt. Kontoauszug Nr.01/2015 war das Konto des Verstorbenen am 06.01.2015 mit 2.886,19 € im Guthaben. Nach diesem Datum müssen zahlreiche Buchungen erfolgt sein. Auch müssen Rentenzahlungen auf diesem Konto eingegangen sein.

    Am 11.02.2015 ist ein weiterer Kontoauszug mit der Nr.03/2015 bei der Witwe eingegangen. Auf diesem Kontoauszug wird folgende Behauptung festgestellt „Alter Kontostand +0,00“. Ein Kontoauszug (Nr.02) der die Lücke vom 06.01.2015 bis
    06.02.2015 dokumentiert, ist der Erbin trotz mehrfach erfolgter Anforderung per Email und in Telefonaten, bis heute nicht zugestellt worden. Auch keine sonstigen Kontaktaufnahmen die eine Bearbeitung erkennen lassen.

    Der Anweisung der Erbin (siehe Anlage), keine Lastschriften mehr zu bedienen, wird nur teilweise nachgekommen. Nach dennoch bedienten Lastschriften, stellt ihre Bank das Konto ins Minus, berechnet Verzugszinsen und gibt auch sofort Mitteilung an das Mahnwesen. Ein zu tiefst pietätloses und ungerechtfertigtes Vorgehen, nachdem das Guthaben auf dem Konto des Verstorbenen so plötzlich verschwunden ist.

    Bei telefonischen Nachfragen reden sich alle Mitarbeiter der Postbank aus der Verantwortung. Die Filiale in Buxtehude verweist auf die Kontoführung in Entenhausen, die Kontoführung verweist auf die auf die Hotline „xy“ die wiederum redet sich frei, keinen Zugriff auf das Konto zu haben und verweist auf die Abteilung für die Nachlassabwicklung in München. Und diese zuletzt an die Beschwerdeabteilung die unter Rufnummer 0228-920-0 erreichbar sein soll.

    Im Namen der Erbin und unter letzter Fristsetzung zum 30. April 2015 fordere ich sie hiermit auf, gegenüber der Erbin schriftlich und lückenlos die Kontobewegungen vom 01.01.2015 bis zum aktuellen Datum, darzustellen.

    Da das Vorgehen ihres Geldinstitut, so meine Recherchen im Internet,
    http://www.123recht.net/Postbank-Erben-Konten-__f321494.html
    offensichtlich Methode hat, werde ich nach fruchtlosem Fristablauf, rein vorsorglich, über die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsbehörden, Strafantrag gegen Mitarbeiter der Deutschen Postbank AG, wegen des Verdacht auf Unterschlagung stellen.

    Hochachtungvoll

  • Thomas

    Bei uns gab es kein Testament, also gleich Erbschein. Kein Problem und das der in Berlin ca. 6 Monate brauchte, dafür kann ja die Postbank nix. Nur passiert jetzt auch nichts. Mit Hilfe eines sehr freundlichen Postbank Mitarbeiters haben wir Berge von Papier gefüllt und abgesandt. An die geheimnisvolle Postbank-/Erbschaftsabteilung. Also alles klar, freu …. Das ist jetzt 2 Monate her und von dort wurden wir bislang nicht informiert. Das zu den geerbten Finanzmitteln u.a. auch Wertpapiere gehören, die zwischenzeitlich erheblich an Wert verlieren könnten ist ja nicht das Problem der Postbank. Irgendwie wird mir im Zusammenhang „Postbank“ die Entstehung von Amokläufen klarer.

  • Paul

    Da verstirbt ein langjähriger Postbank-Anleger und drei Erben möchten über das Vermögen verfügen. Das Testament wurde pflichtgemäß dem Nachlassgericht vorgelegt und amtlich beglaubigt, nebst Eröffnungsniederschrift (kostenpflichtig). Nach geltender Recht- sprechung ist dies ausreichende Legitimation bei vielen Banken. Die PB besteht jedoch stur auf zusätzlichem kostenpflichtigen Erb- schein, obwohl das weder in ihren AGB noch in ihren eigenen Informationsschriften für den Erbfall steht. Die PB ist absolut beschwerderesistent bis hin zur Klage!

    Im Erbfall also vorab verbindlich nachfragen oder den Mut haben, für sein Recht bis vor Gericht zu gehen – und für die eigene Geld- anlage eine andere Bank suchen, damit’s die eigenen Erben mal besser (kostengünstiger) haben!

  • Sabine

    Ich hatte im Internet viele Horrargeschichten über das Verhalten der Postbank bei Nachlassabwicklungen gelesen und das Schlimmste befürchtet. Die Meldung über den Todesfall nebst Sterbeurkunde habe ich in einer Postbankfiliale erledigt und musste feststellen, dass sich die Mitarbeiterin nicht wirklich auskannte. Das Ganze wurde dann nach München in die zuständige Abteilunge weitergeleitet; von dort sollte ich innterhalb von 2 Wochen Nachricht und weitere Anweidungen erhalten. Das hat leider nicht geklappt und ich habe mich wirklich auf lange und harte Verhandlungen vorbereitet. Nach einer etwas schärfer formulierten „Drohmail“ meinerseits kam die Sache aber ins Rollen und ich hatte Kontakt zu der bearbeitenden Stelle in München.

    Von nun an war ich nur noch positiv überrascht. Freundliche, hilfsbereite, kompetente Leute, die mir von ein auf den anderen Tag die benötigten Formulare zuschickten, die mich sofort zurückriefen, wenn ich eine Frage hatte etc. Es stimmt, dass die Postbank trotz klarer Erbfolge auch bei uns einen Erbschein verlangte, aber das ist nunmal ihr gutes Recht und bei uns hat die Ausstellung des Erbescheins (Beantragung über Notar) nur wenige Wochen gedauert. Die Auszahlung des Geldes durch die Postbank erfolgte innerhalb einer Woche. Ich kann nur wiederholen, wie positiv überrascht ich von der Abwicklung seitens der Postbank war, nachdem ich hier im Internet fast ausschließlich negative Berichte gefunden hatte.

  • Jenny

    Ich habe gerade auch so einen Fall…
    Ich lebe in Deutschland und mein Vater ist vor einigen Monaten verstorben und hatte LEIDER ein Konto bei der Postbank wo nich Vermögen drauf ist.
    Von diesem Vermögen sollte die Beerdigung und die noch anfallenden Kosten bezahlt werden da ich noch in der Ausbildung bin und bei meinen Geschwisstern sieht es nicht anders aus.
    Nach zahlreichen Gesprächen direkt vor Ort habe ich nun alles was ich brauche zusammen hab es abegegeben und was ist? NICHTS!
    Nicht nur, dass ich total umsonst 5 mal in die Filiale fahren musste weil jedesmal trotz Nachfrage meinerseits ob ich jetzt alles benötigte habe oder ob noch etwas fehlt Informationen nicht gegeben wurden (was ich an Dokumenten u.s.w. brauche) . Das hörte ich die letzten Monate unzählige male „Ja das kann ich Ihnen auch nicht sagen da müssen Sie bei … nachfragen…“ Man bekommt auch egal wo man nachfragt wie weit alles voran geht KEINE Antwort weil KEINER dafür zuständig ist außer die Nachlastelle nur sehr komisch von DIESER Nachlastelle gibt es weder Nummer noch sonst irgendwas!!!
    Letzens am Telefon der Hotline wurde mir wortwörtlich gesagt “ Ja des klingt nach einer Filiale egal in welche Sie gehen die sind zu faul im PC nachzuschauen…“
    Trotz aller dringlichkeit was die Postbank weiss passiert nichts!!!
    Ich muss sagen die Postbank ist der schlimmste Drecksladen den ich je gesehen habe!
    Selbst mein Notar sagt das selbe und er meinte auch zu mir dass die Postbank die einzigste Bank ist die sich in diesem Fall so quer stellt und des fast schon mit Absicht den Leiten das Leben schwer gemacht wird!!!
    Leute tut euren Angehörigen einen Gefallen und wechselt die Bank ihr wisst nicht was ihr ihnen antut, wenn was man natürlich nicht hofft der schlimmste Fall eintritt!
    Es ist reine Abzocke weil ich Kontoauszüge bekomme, wo NA KLAR wie soll es auch anders sein von der Postbank Zinsen abgezogen werden! NICHTS ALS ABZOCKE DIESES ZEIT RAUS ZÖGERN!

  • Hier ein kleiner Auszug aus den AGB’s der Postbank:

    Wenn Erbstreitigkeiten bekannt sind oder Zweifel hinsichtlich
    der Auslegung oder Gültigkeit des Testaments, des Erbvertrags
    oder der Eröffnungsniederschrift bestehen, ist stets ein Erbschein,
    eine Bescheinigung des Nachlassgerichts über die Fortsetzung
    der Gütergemeinschaft oder ein Testamentsvollstreckerzeugnis
    vorzulegen.
    Die Entscheidung darüber, welcher Nachweis der
    Verfügungsberechtigung im Einzelfall als ausreichend angesehen
    werden kann, trifft die Postbank nach billigem Ermessen

    ENDE

    So meine Freunde, wer lesen kann ist klar im Vorteil. In den AGB’s dürfen keine rechtswidrigen Klauseln enthalten sein, anscheinend handelt die Postbank damit rechtskonform.
    Nun stellt man sich mal vor, die Postbank würde, obwohl es Zweifel hinsichtlich
    der Auslegung oder Gültigkeit des Testaments etc. gibt, dieses einfach so hinnehmen und am Ende würde irgendein Erbe aufschreien, dass irgendetwas nicht richtig gelaufen ist (der, oder die hat zu viel/ zu wenig bekommen etc.), dann ist sofort die Postbank der Buhmann. Man kann es nicht allen recht machen, deswegen geht man auf Nummer sicher und fordert einen Erbschein an.

    Die Postbank arbeitet mit dem Nachlass? Banken können sich bei der EZB quasi Geld zum Nulltarif leihen (das ging auch schon im Jahre 2010, als das Thema hier angesprochen wurde), bzw. schon mal was von Giralgeld gehört? Also lasst bitte solche Unterstellungen und informiert euch vorher.

  • @Dieter: Deine Logik stimmt leider nicht. Das hatte mit dem Ausland absolut nichts zu tun. Postbank ist und bleibt ein ziemlicher Scheissladen.

  • Dieter

    Weshalb die Aufregung ??
    Das deutsche Steuerrecht sieht vor, dass im Ausland lebende Erben ihre anteilige Erbschaftssteuer zahlen müssen, bevor sie an das Erbgeld kommen !!
    Sonst könnten sie sich ja das ererbte Vermögen krallen und in die Karibik oder Südsee damit verschwinden, ohne die Steuer zu zahlen !!
    … und das Finanzamt hätte das Nachsehen !!
    Ist doch logisch.
    Grüße
    Dieter

  • Andy

    Na prima… wenn die 10-12 Monate brauchen dann kann ich ja getrost zusehen, wie die Mediatoren meiner Rechtschutzversicherung noch 3-8 Monate Rstlaufzeit zur Kälärung haben …

  • Hess

    Wir haben die gleiche Erfahrung gemacht. Testament wurde vom Nachlassgericht eröffnet, für die Erben waren bereits vom Erblasser spezielle Konten eröffnet worden. Somit war über das Testament alles klar geregelt. Die Postbank verlangt trotzdem einen Erbschein. Man hat echt den Eindruck das hat System, damit man das Geld noch länger in der Bank hält. Wir werden uns beim Ombudsmann beschweren.

  • Miriam

    Und die Erbschaftsteuer :-(

  • … Erbschein

    Den Erbschein hatten sie nach 2 Monaten – das hat nichts verkürzt.

    „Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist normal bei Wohnsitz im Ausland.“

    Vor 2 Wochen hat man Bescheid bekommen, dass die Unbenklichkeitsbescheinigung von meiner Mutter gebraucht wurde. Meine wurde nicht benötigt.

    Wie gesagt, die Postbank ist ein reines Desaster. Aber egal, nach fast einem Jahr ist nun das Geld überwiesen worden, schön das die Postbank damit arbeiten durfte – elegantes Geschäftsmodell kann man da nur sagen.

  • thomas

    Ich will hier die Postbank in keinster Weise verteidigen, doch wieso besorgst du dir keinen Erbschein ?
    Wenn die den haben wollen kommst du nicht drum herum, und dann würde es wohl keine 10 Monate dauern.
    Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist normal bei Wohnsitz im Ausland.

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