Die Angst vor einer Schweinegrippe-Epidemie lässt beim Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche die Kasse klingeln. Dank einer starken Nachfrage nach dem Grippemedikament Tamiflu machte Roche im dritten Quartal mit 12,39 Milliarden Franken (8,2 Milliarden Euro) zehn Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten mit geringeren Erlösen gerechnet. Der Umsatz mit Tamiflu verzehnfachte sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu auf 994 Millionen Franken. Allein Novartis dürfte nach Steuern 600 Millionen Dollar Reingewinn verbuchen.

Panikmache als neues Wirtschaftsinstrument
Die Impfkommissionen der Länder und sogar die WHO stehen unter direktem Einfluss der Pharmaindustrie. So wird aus reinem Geschäftsinteresse eine Krankheit dramatisiert, die harmlos ist.
Weder die Weltgesundheitsorganisation WHO noch irgend ein Institut erbrachte bisher einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des angeblichen Influenza-A-H1N1-Virus.

Deshalb wird in den nächsten Wochen wieder eine Panik-Kampagne der Pharmaindustrie gestartet, wie gefährlich der A-H1N1-Virus ist, Pandemieszenarien und Todesfälle. Denn nur mit der Angst lässt sich Geld verdienen. Die Medien werden wie bisher berichten, gehören doch die Pharmakonzerne zu den potenten Werbekunden.

Früher einmal …
1976 gab es schon mal eine Schweinegrippe-Hysterie in den USA. Selbst das staatliche Paul-Ehrlich-Institut gibt zu, dass es im Zuge der damals propagierten Massenimpfung zu schweren Nebenwirkungen kam. 4000 Impfgeschädigte klagten gegen die Regierung, einige bis heute. Als Lektion daraus hat die US-Regierung die Pharmakonzerne diesmal, durch eine Sonderverordnung im Juni 2009, von jeglicher Haftung für Impfschäden freigestellt.

Die fahrlässige Schweinegrippe Massenimpfung von 1976 Quelle: International Business Times

Umsatzexplosion bei Tamiflu (Update 02.02.2010)

Im Pharmageschäft stiegen die Verkäufe um 11 Prozent auf 39 Mrd. Franken, obwohl im vierten Quartal gezielt die Lager abgebaut wurden. Beim Grippemittel-Tamiflu explodierte der Umsatz dank der Schweinegrippe-Pandemie um 435 Prozent auf 3,2 Mrd. Franken. Für 2010 sind für Tamiflu noch 1,2 Mrd. Franken budgetiert.

Das heisst dann wohl, erst 2011 gibt es wieder eine neue Pandemie. Vogel-, Schwein und was dann?

Schweinegrippe: Pharma im Impfrausch
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Ein Gedanke zu „Schweinegrippe: Pharma im Impfrausch

  • Richtig, -leider-. Jetzt im Nachhinein hat sich der Artikel ja wohl als ziemlich zutreffend herausgestellt.
    Auf der anderen Seite natürlich hätte ja aber auch durchaus Schlimmeres passieren können. Nichts tun hätte dann für die Verantwortlichen und die Betroffenen auch verheerende Folgen gehabt.

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