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Ateliereröffnung von Heidi Lenz und Martin Lechner

Ein neues Zuhause für die Kunst

Ateliereroeffnung-Bottighofen-2014Die Malerin und Bildhauerin Heidi Lenz und der Musiker und Maler Martin Lechner, laden am Sonntag den 02.November, zur Eröffnung ihres neuen Ateliers an der Hauptstrasse 7 in Bottighofen.

Alles begann mit einem Telefonat. Auf der Suche nach mehr Platz und einem Raum, um ihre Kreativität ausleben zu können, lernten sich die beiden Künstler vor über 3 Jahren eher zufällig kennen. Das erste gemeinsame Atelier an der Löwenschanz, in Kreuzlingen, war von Anfang an eine Lösung auf Zeit. Die alte Werkstatt würde früher oder später einem Neubau weichen müssen und ist heute bereits abgebrochen.

Ein neuer Ort der Kreativität war gesucht und bald gefunden. Der ehemalige „Wenzler Maschinenbau“ Komplex in Bottighofen ist nun seit April 2014 das neue Zuhause der beiden Künstler. Ein weiter – hoher Raum, mit grossen Oberlichtern, Sitzecken und Bar. In der Mitte ein weisser 4 Meter hoher Monolit, der das Lager und Arbeitsmaterial verbirgt und für eine klare, aufgeräumte Stimmung im Raum sorgt.Ein Ort, wie geschaffen für Malerei, Musikprobe, Ausstellung und Vernissage.

Das Atelier ist am Sonntag den 2. November von 10:00 bis circa 21:00 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Heidi Lenz und Martin Lechner zeigen einige ihrer Gemälde und Skulpturen und laden Sie recht herzlich zum Apero mit musikalischer Unterhaltung, durch Martin Lechner (Gesang) und Oliver Keller (Gitarre), ein. Spielzeit ca 19:00 Uhr.

Katzenschleudern für die Kunst

Wie jedes Jahr wieder – provokante Aktionen mit Tieren für die holde Kunst. Diesmal kam immerhin dieser Bumerang zum Künstler zurück.

Kunstbeseelte junge Leute, die völlig unberührt Katzen durch die Luft schleudern – das war zu viel für Tausende Tierliebhaber weltweit. Der belgische Künstler Jan Fabre wurde nach der Aktion mit unzähligen Hassmails überschüttet. Und es blieb nicht bei Verbalattacken.

Antwerpen – Lautes Miauen ist zu hören, ein erschrecktes Kreischen, als die Katzen auf der mit rotem Teppich und blauen Planen ausgelegten Treppe aufschlagen. Eine Frau und drei Männer werfen sie immer wieder so in die Luft, dass sie Salti schlagen müssen. Die Tiere drehen und winden sich, um auf allen Vieren zu landen. -> weiterlesen

http://www.youtube.com/watch?v=7iZqX4AUJV8&feature=player_embedded

Manchmal muss man sich fragen, welche bescheuerte Aktionen Künstler (oder besser gesagt der Mensch) machen.

Salensteiner Kulturtage 2012



Da ich schon oft angesprochen wurde, wo sich diese Mehrzweckhalle befindet in der die Salensteiner Kulturtage stattfinden, habe ich Euch eine Anfahrtsskizze beigefügt. Damit keine Missverständnisse entstehen – ich mache keine Lichtinstallation, sondern zeige ein paar Lichtbilder zwischen Waschbecken und Durchgang ;-)
Auch Fotos werden keine zu sehen sein – zeige nur gemalte Bilder.

Salensteiner Kulturtage
Kunstausstellung, Lesungen, Diskussionen, Film, Musik, mit Künstlern und Autoren aus der Region.
Für das leibliche Wohl gibt es die Kaffestube mit kleinen Spezialitäten.

Wann: 27. und 28. Oktober 2012

Öffnungszeiten: Samstag 27.10.2012 von 14.00 bis 22.30 Uhr
Sonntag 28.10.2012 von 11.00 bis 17.00 Uhr

Wo: Mehrzweckhalle
Eugensbergstrasse
CH-8268 Salenstein
Infotelefon: +41 (0)71 664 23 23

Salensteiner Kulturtage PDF
Anfahrt Salensteiner Kulturtage

Künstler baut aus toter Katze einen Helikopter


Mal etwas anderes als die extrem provokanten und blödsinnigen Kunstaktionen. Wie der Künstler im Video erklärt, setzt er seiner gestorbenen Katze ein künstlerisch-technisches Denkmal. Wir bewundern schliesslich auch die Körperwelten und schauen uns Mumien an oder den Ötzi.

Manche finden das sicher makaber – doch jeder isst das Fleisch von Massentierhaltung, der Mensch kauft Biberpelze, Schlangenleder, Krokodiltaschen oder besitzt sicher eine Lederjacke. Viele Tiere werden nach ihrem Tod ausgestopft und in irgend eine Vitrine gestellt oder mache liegen wegen ihrem Rheuma auf einem Schaf- oder Lammfell.

Ich bin als Künstler und Katzenliebhaber, der auch die eigenen Katzen zu harmlosen Kunstaktionen benutzt, zwischen einem Lachen und die Unvorstellbarkeit so etwas mit der eigenen zu Katze machen hin- und hergerissen (ich persönlich könnte das nicht tun).

Ein sehenswertes Video zum schmunzeln:
Künstler baut aus toter Katze einen Helikopter

Künstler Hinrichtung oder Schaf Hinrichtung


Wäre es nicht passend auch eine Abstimmung für die Künstler durchzuführen, dann könnte man auf Basis ihrer Idee demokratisch abstimmen ob man sie köpft oder teert und federt. Sie müssten, da „demokratisch“ das Ergebnis akzeptieren – so werden sie zum demokratischen Schaf. Die Köpfe werden dann auf der ART Basel ausgestellt – ist ja schliesslich auch Kunst.

 

Update: Das umstrittene Kunstexperiment „Die Guillotine“ um die angebliche Hinrichtung eines Schafes mittels Fallbeil ist zu Ende. Am Donnerstag endete die Internet-Abstimmung über den Tod eines Ouessant-Schafes. Bis zum Ende zählte die Seite mehr als 2,5 Millionen Stimmen gegen die Tötung, etwa 1,7 Millionen votierten dafür.

Der vielfach geäußerte Vorschlag, die Künstler sollten sich anstelle eines Schafes selbst als Pfand einsetzen und im Web über ihre eigene Hinrichtung abstimmen lassen, wiesen die Studenten am Freitag auf der Pressekonferenz zurück. Diese Forderung sei Ausdruck der Perversität einzelner.
Scheint dass die Kunststudenten den Sinn ihrer eigenen Kunstaktion nicht verstanden haben.

Schaf-Hinrichtung – Kunst?

Kunststudenten wollen das kleine braune Schaf „Norbert“ mit einer Guillotine köpfen, wenn genug Internetuser dafür stimmen. Bald endet das Votum – und die Entscheidung ist bei weitem nicht eindeutig….

Die holde KUNST – darf Kunst so weit gehen?
Zwei Berliner Kunststudenten, Iman Rezai und Rouven Materne wollen eventuell ein Schaf mit einer originalgetreu nachgebauten Guillotine hinrichten. Im Internet rufen sie seit Wochen zu einer Abstimmung auf: „Soll dieses Schaf getötet werden?“ Dazu läuft ein Video, in dem das Fallbeil unzählige Male auf die Richtbank kracht. An diesem Donnerstag, Christi Himmelfahrt, läuft die Abstimmungsfrist ab. Was dem puscheligen Schaf „Norbert“ nun droht, ist offen. „Wenn die Leute demokratisch wollen, dass ein Schaf hingerichtet wird, dann muss es auch hingerichtet werden“, sagt Rezai. „Deshalb haben wir die Guillotine so gebaut, dass sie funktioniert.“

Was fällt als erstes auf – es ist wie üblich provokativ und polarisierend.
Die Idee dahinter, besser gesagt die Philosophie der Kunstaktion besticht vordergründig mit einer klaren Logik: Mit ihrem Experiment wollen die Künstler die Demokratie auf die Probe stellen. „Die Auswirkungen unserer „demokratischen“ Entscheidungen sind uns längst nicht mehr bewusst“, sagt Rezai. „Es wird permanent im Namen der Demokratie, des Friedens und der Menschenrechte die eigene sowie die Freiheit anderer beschnitten.“
In Wahrheit ist dies nur der politische und moralische inszenierte Boden für die Provokation.

Auf dem seeblog gibt es ja schon einige Artikel darüber, Künstler lässt Hund verhungern oder Die Grenze der künstlerischen Freiheit endet hier! und Geburt als Kunstperformance – The Birth of Baby X. Erst kürzlich wurde einer Berliner Künstlerin gerichtlich verboten, in einer „Performance“ zwei Hundewelpen zu erdrosseln.

Passend zum Zeitgeist sind diese zugegebenermassen perfekt Marketingtechnisch zubereiteten Kunstaktionen, denn zu Profitgier kommt nunmal auch eine grosse Portion Dekadenz.

Zum Abstimmen geht es hier: Schafhinrichtung
Wäre es nicht passend auch eine Abstimmung für die Künstler durchzuführen, dann könnte man auf Basis ihrer Idee  demokratisch abstimmen ob man sie köpft oder teert und federt. Stimmt ab -> siehe rechts!