Tag Archives: Konstanz

Aufhebung des Euro-Mindestkurses

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Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) kommt der Kaufrausch der Eidgenossen. ;-) oder auch nicht.
Konstanz wird boomen, Kreuzlingen kann einpacken. Der in der Schweiz hochgehaltene Nationalstolz hört bei „Geiz ist Geil“ schlagartig auf. Aber wer würde nicht zugreifen, wenn es plötzlich 20- 25% billiger wird – alles nur menschlich. Mal abwarten … vielleicht ist das wie üblicherweise nur von den Medien alles aufgebauscht. Man kennt es ja.

Update 2019: Tja, leider ist es doch so gekommen. Kreuzlingen darbt vor sich hin, in Konstanz sind die Preise mittlerweile 20% höher als im Umland. In der Innenstadt ist das Wochenende fest in Schweizer Hand.

Aus für Sexparty-Schiff auf dem Bodensee

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Es ist amtlich: Das Swinger-Schiff wird künftig nicht mehr in den Bodensee stechen. Grund dafür sind neue Richtlinien der Bodensee-Schiffsbetriebe für die Vermietung der Schiffe. Das Thema sorgte bereits im Frühjahr für Aufregung. Besonders dem Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt (CDU) war das Swinger-Schiff ein Dorn im Auge. «Dass unsere Schiffe für kommerzielle Sex-Veranstaltungen vermietet werden, lehne ich klar ab», so Uli Burchardt damals.

«Es geht hier um sexuelle Intoleranz oder Prüderie. Gegen reine Party-Veranstaltungen habe ich weder jetzt noch künftig in irgendeiner Weise etwas einzuwenden.» Jedoch sei die BSB ein Tourismusbetrieb und kein Veranstalter von Sexveranstaltungen, sagte mal irgendwer (ich habe nur das Wort „nicht“ aus dem Satz entfernt, passt so besser). Wer sich erinnert, damals das Geschrei wegen der Imperia und heute ….

Dafür werden nun Fahrten für Kinder angeboten mit katholischer Begleitung. ;-)

Noch so einen interessanten Fund diesmal aus Amerika, weil es irgendwie zum Thema passt und die Amihysterie bzw. Prüderie uns auch schon erreicht hat:

Die Polizei verfolgt in Manassas City einen 17-Jährigen, um dessen Penis zu fotografieren. Der Grund: Der Teenager schickte seiner Freundin ein Video seines erigierten Glieds und verstiess damit gegen das Gesetz. Weil darauf lediglich der Penis zu sehen ist, wurde dem Jungen in einem Spital offenbar gegen seinen Willen eine Spritze verpasst, die zu einer Erektion führte, wie die «Washington Post» schreibt. Die Polizei will nun die beiden Fotos vergleichen.

Der Teenager muss sich nun vor Gericht verantworten. Er könnte wegen Besitz und Herstellung von Kinderpornografie angeklagt und sein Name damit für den Rest seines Lebens in der Datenbank für Sexualstraftäter gespeichert werden.

Armes Schwein, kann man da nur sagen.

Arschgeiger.südblog im digitalen Nirwana wegen Seemoz?

Arschgeiger.südblog ist an und für sich schon ein herber Name. Aber ich besuchte ihn ganz gerne, provokativ und der bissige Humor hat mir sehr gut gefallen. Manche Themen waren schon ziemlich heftig, sogar mir ein wenig zu viel. Aber er hat Themen angefasst die mir selbst zu heiss waren und auf seine witzige, kreative und provokante Art, so wie er nunmal ist, sehr gut rübergebracht. Seine Bildmontagen sind unvergesslich. (Hört sich schon an wie ein Nachruf – „Selig sei der arschgeiger.suedblog“)

So wie ich es mitbekommen habe haben sich die Macher von Seemoz beim Südkurier, Umgangssprachlich „Südgeschmier“, beschwert und deshalb musste der Blog verschwinden. Heute war er weg – eigentlich sollte er noch bis zum 21.4.08 online sein. Aber wie ich den Arschgeiger kenne findet er sicher einen anderen Weg seine Meinung zu verbreiten, clever ist er ja.

Meine Meinung aus dem befreundeten Ausland über Seemoz das Onlinemagazin
Seemoz ist eine Linke Seite die sich zur Aufgabe gemacht hat, über Themen der Region und der Gefahr von Neonazis zu berichten. An und für sich ja keine schlechte Sache, leider gehören sie zu dieser Gruppe, die mit erhobenen moralischen Zeigefinger, gepaart mit sozialen Anspruch ihr Lebenswerk sehen und andere all zu gerne kritisieren. Aber wehe, man kritisiert sie selbst, da verstehen die Jungs von Seemoz absolut keinen Spass. Diese Erfahrung habe ich letztes Jahr auch machen dürfen. Ich habe mir erlaubt einen Beitrag zu schreiben über die „Zensur der Kommentare“ – die Reaktion kam postwendend. Unter dem Seemoz-Logo steht der alte Beitrag zum lesen.

Eigentlich erwartet man von Menschen, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen ein gewisses Mass an Niveau mit Blick über den eigenen Tellerrand. Geht dieser ab, verirrt sich manch Weltverbesserer auf seinen Weg die Welt zu verbessern. Hat dann wohl nicht mitbekommen, das seine Ideologie genauso extrem geworden ist, wie die, die er bekämpft. Ich mag beides nicht, extrem Rechts und extrem Links mit Scheuklappen, Seemoz erinnert mich doch ein wenig an „sucht euch den Begriff selbst aus“ – Zensur, keine Toleranz, kein Humor, erhobener moralischer Zeigefinger und vor allem – nur sie haben natürlich (moralisch) recht! So reagiert Seemoz auf bestimmte Artikel: „Schade um Seemoz

Vermutlich sehen sie überall Feinde, hat sie der Virus Schäublismus hinterrücks erwischt, anders kann ich mir deren Verhalten nicht erklären. Bei Seemoz gibt es Zensur, ohne Frage und wenn eine Lesermeinung nicht so recht in ihr Weltbild passt, dann kommt vorher noch ein einleitender Satz von Seemoz. So wird eine Meinung lächerlich gemacht und das ist kein faires Verhalten gegenüber Andersdenkenden Menschen. Zeugt dies von Toleranz, Selbstbewusstsein und von der Sicherheit der eigenen Weltanschauung?

Wäre Seemoz ein Blog aus Ostdeutschland und von ehemaligen DDR-Staatsangestellten gemacht, dann würde ich es noch verstehen. Humorlosigkeit ist zwar keine Krankheit, aber wenn die Welt so schlimm ist, dann kann man es ja irgendwie verstehen. Ein Tip für Seemoz: es gibt gute Medikamente gegen Depression.

Ehrlich gesagt, ich pfeife auf Seemoz – Intoleranz gibt es schon genug! Seemoz – die Elite der Blinden unter den Sehenden?

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Seemoz: kritisch – widerborstig … kommentarlos? (Februar 2007)
Widerborstig stimmt irgendwie – aber nur wenn man seinen Kommentar abgeben will. Denn wenn man seinen berühmten Senf dazugeben will, geht das nicht auf einfachsten Wege. Man könnte denken die Macher sind lockerer drauf als irgendeine CSU-Seite. Sogar bei der Landrätin Pauli kann man seinen Beitrag direkt schreiben.
 
Die Begründung von Seemoz:
Anmerkung: Wir haben uns nach reiflicher Überlegung entschlossen, keine direkte Kommentarfunktion für die einzelnen Beiträge einzurichten. Das Beispiel ähnlicher Internet – Publikationen zeigt, dass diese von gewissen Zeitgenossen gern benutzt wird, um in dem Schutz der Anonymität Polemisches, Diffamierendes oder einfach Sinnloses abzusondern. Darauf verzichten wir von Anfang an, sind aber offen für alle, die wirklich etwas zu sagen haben und dazu auch uneingeschränkt stehen. Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Was muss man tun? Wer Fragen, Anregungen, Ergänzendes oder Kritik zur SeeMoZ oder zu einzelnen Artikeln hat und / oder sich auch ausführlicher äußern möchte, kann seinen Beitrag unter lesermeinung(at)seemoz.de an die Redaktion schicken.
 
Diskriminierung für Menschen ohne Mailadresse?
Echt spitze, dann kann man es ja gleich bleiben lassen. Nicht jeder der durchs Netz surft hat eine Mailadresse parat. Fällt das nicht unter das neue Diskriminierungsgesetz? Zurück in die Vergangenheit und Zensur? Sollte man seine Meinung doch lieber mit der Post schicken oder Faxen? Oder ist die Redaktion 1 Woche im Dauerrausch ohne Kontrolle über ihren Webauftritt?
 
Übrigens kann man das alles so abstimme, das der User seine Daten auf der Seite eingibt und Ihr könnt es über euer CMS so einstellen, das ihr die Beiträge freigebt. Das geht auch bei eurem CMS „der-dirigent“ oder habt ihr den Softwarenamen zu wörtlich genommen?
 
Eigentlich wollte ich nur meine Meinung zum Artikel über den „Gefährlichen Hokuspokus in Stockach“ zum besten geben, aber das regt mich lange nicht so auf, wie dieses umständliche „Ihre Meinung ist gefragt“.

9 Lesermeinungen gab es bis jetzt, falls ich mich nicht verzählt habe. Geht es hier nur um Anzeigenschaltung oder um eine kritische informative Berichterstattung. Dann muss man auch die Lesermeinung abkönnen.

Kunstgrenze in Konstanz als getarnte Mobilfunkmasten?

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Letzte Woche hatte ich mir mal wieder in Konstanz die Kunstgrenze angesehen oder sind das etwa getarnte Mobilfunkmasten? ;-) Weniger wäre mehr gewesen. So schaut es aus wie ein Holocaust- Denkmal. Dachte hier geht es um das Tarot als Aussage. Obwohl die ganz links gefällt mir. (klick auf das Foto und es wird grösser)

Künstler bringen andere Künstler manchmal auf neue Ideen. So gesehen hat mich die Kunstgrenze zum data.com Projekt geführt. Man erweitert den Raum der Kunstgrenze, bezieht die gängigen Sicherheitshysterie der Politiker ein und die entstehende Realität der Überwachung und bekommt so ein neues Kunstprojekt „Den Überwachungsraum Euregio-Bodensee“. Aber darüber habe ich ja schon geschrieben: Zumindest auch eine Grenze – die Kunstgrenze.

Das schreibt das Singener Wochenblatt

Konstanz (pr). Am Freitag, 23. November, findet in den Räumen von Casa Mobile by Fetz in Konstanz eine Kunstausstellung von Michael Prax statt. Michael Prax, einer der namenhaftesten Künstler unserer Region, stellt seine Bilder in den Kontext designstarker Möbel und hochwertiger Wohn-Accessiores. 1993 erhielt Michael Prax den Kulturförderpreis der Stadt Singen. Michael Prax zeigt in seiner Ausstellung einen Querschnitt (1993 bis 2007) seiner traditonell gemalten Arbeiten. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr und findet in der Max-Stromeyer-Strasse 174 statt. Die Werke sind nur an diesem Abend zu sehen.

Stimmt nicht! Die Ausstellung geht bis zum 28.02.2007 – solange hat der Zollausfuhrschein seine Gültigkeit.

Info über die Ausstellung bei Casa Mobile in Konstanz

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Gestern war die Vernissage bei Casa Mobile. Als Service habe ich den Vortrag über „Geometrie in meinen Arbeiten“ und die Preisliste als PDF hinterlegt.

„Geometrie in meinen Arbeiten“ (PDF 580kb)

Warum heisst es Vernissage? Die Erklärung habe ich bei Wikipedia gefunden.

Unter dem aus dem Französischen entlehnten Begriff Vernissage versteht man die feierliche Eröffnung einer Kunstausstellung.

Das Wort Vernissage stammt vom französischen le vernis, „der Firnis“, „der Lack“. Ursprünglich firnissten die Künstler an einem solchen Anlass ihre Bilder und gaben ihnen damit den letzten Schliff. Das Lackieren bzw. Aufbringen des Firnisses als Abschlussarbeit vor einer Ausstellung bezeichnet man daher als Vernissage. Dies bot zumeist Gelegenheit, das Ende der Arbeit an einem Bild – oder einer Bilderserie – mit einem kleinen Fest zusammen mit Freunden oder den Auftraggebern zu würdigen.