Die Frage die ich mir zwar nicht gerade täglich stelle ist, aber doch in regelmässigen Abständen „was kann ich neues kreatives machen und wie aussergewöhnlich ist es“. Kunst ist ein Teil meines Leben, die Kunst entwickelt sich deshalb, weil ich mich als Mensch weiterentwickle (zumindest hoffe ich das). Ich stehe der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik und mir selbst kritisch gegenüber und überprüfe ab und zu meine subjektive Realität.

Mit dem Blog versuche ich ein wenig Einblick in meine Gedankenwelt als Künstler und mit was ich mich beschäftige zu geben. Sicher ist auch manches unausgegoren – eben, nur Gedanken bzw. laut gedacht – aber auch das ist ein Bestandteil. Reine Ernsthaftigkeit ist der Blog nicht, sondern eher als Archiv von Gedankensplittern zu sehen.

Manchmal nehme ich einfach nur eine provokante Stellung ein, die nicht unbedingt meine persönliche Meinung widerspiegelt. Einfach um eine Diskussion anzuregen oder über bestimmte Sachverhalte nachzudenken. Es gibt immer zwei Seiten im Leben des Menschen.

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Die holde Kunst!
Das Interessensgebiet in der Malerei ist vor allem das Licht, die Geometrie, die Linie. Wenn sich unterschiedliche Farbflächen, Wellenräume oder Lichträumen berühren entsteht eine Grenze. Grenzen sind der Ausgangspunkt von vielen philosophischen oder naturwissenschaftlichen Betrachtungswinkeln. Was sind Grenzen? Linie, Trennung, Abspaltung, Absonderung, etwas Verbindendes oder einfach eine Horizontlinie.

Mein anderes Interessensgebiet ist die Entwicklung unserer Gesellschaft, Wirtschaft und deren technische, moralische und soziale Entwicklungen im regionalen sowie globalen Wandel. Die Politik und deren Auswüchse, der Mensch im sozialen (oder unsozialen) Miteinander, Naturwissenschaft, Physik, Mathematik und Glaube. Im Kontext steht meine eigene Entwicklung.

Gerne vergleiche ich die zeitgenössische Kunst, dessen Botschaft „zukünftige Entwicklungen“ transportiert, mit dem was heute ist. Zudem stehe ich auch dem modernen Kunstbetrieb kritisch gegenüber. Ich vermisse die sachlichen Diskussionen über Definitionen, was gute Kunst ausmachen könnte – die sind mittlerweile verklungen. Mit in Formaldehyd eingelegten Tierkadavern ist mehr Profit und Medieninteresse zu erreichen. Der kommerzielle profitable Kunstbetrieb der Künstlern zu Einkommen verhilft, beutet sie aber auch gleichermassen aus. Eben – wie im richtigen Leben.

Es gibt nicht die eine wahre Wahrheit, es ist eher so, das es eine ziemlich grosse Bandbreite von Wahrheiten gibt.
Es gibt auch noch die Ware Wahrheit!

Hinweis: Seien sie so freundlich und klauen nicht einfach die Fotos. Ich bin ein sozialer Mensch, der auch etwas verschenken kann oder zu einem wirklich günstigen Preis anbieten kann.

Michael Prax (2010)
Mail: seestarre(ät)seeblog.seelicht(punkt)ch (bitte als Betreff „Kunst“ angeben sonst landet es im Spamfilter)

www.prax.ch und www.seelicht.ch

P.S. Das hinter mir ist ein Ölbild, gemalt!
P.S.S. Hass- oder beleidigende, total bescheuerte Kommentare werden nicht veröffentlicht – spart Euch die Arbeit.

3 Gedanken zu „Über mich

  • Hallo Herr Prax,
    Ich bin zufällig auf Ihre seite gestossen, weil ich Infos über den palm award suchte (wurde über e-mail angeschrieben). Ich finde Ihre Seite sehr interessant…die Lichtbilder sind sehr eindrücklich. Wünsche Ihenn viel Erfolg
    herzlichst Léonie von Roten

  • Guten Abend Michael,

    entschuldige mein voran gehendes „du“.

    Ich bin auf dein Blog gestoßen, bei der regerge zum Oberstaatsanwalt Vogt. Es sei gleich gesagt, ich bin kein Freund von Ihm!

    Kannst du mir vieleicht helfen Artikel gegen diesen zu finden? Oder hast
    du sogar welche in deinem Besitz?

    Vielen Dank für eine schnelle Antwort.

    Viele Grüße, Sven

  • Hallo Michael Prax
    Deine Lichtkunst gefällt mir sehr. Ich hatte schon einmal versucht mit dir Kontakt aufzunhemen. Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen. Du findest meine Werke auf meiner Website und neu habe ich auch einen blog: http://blog.shireen.ch/blog/
    Es würde mich freuen, von dir zu hören. Beste Grüsse, Caroline

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