Zu Weihnachten kommen meist die guten Filme, die einen zeigen die typischen Liebesgeschichten und die anderen der Kampf gegen Gut und Böse, beide haben gemeinsam das es ein Happy End gibt.
Bei letzteren ist das „Böse“ dargestellt mit hinterhältigen Gesichtern, viel Schleim und sonstigen Zutaten die man mit intuitiv mit schlechten Eigenschaften verbindet. Dafür gibt es auf der anderen Seite das „Gute“, in schönen Kleidern, strahlenden freundlichen Gesichtern und immer mit guten Taten im Gepäck. Die Trennung zwischen gut und böse ist eindeutig und wer zum Schluss den Sieg erringt ist auch klar.
In unsere jetzige Zeit übertragen, müssten die „Bösen“ eigentlich Krawatten und teure Anzüge haben, sind rhetorisch gut geschult und können Unwahrheiten oder egoistische Ausbeuterei als positives Gedankengut verkaufen und haben mehr Erfolg als der emotionale Gutmensch. Was noch ganz wichtig ist – ein Betrüger sieht nicht aus wie ein Betrüger, denn perfekte Betrüger haben Charisma und eine vertrauliche Ausstrahlung. Ziemlich paradox zu den Filmen, oder?
