Zeit läuft für Steuersünder

zeit.jpgNach der Aufdeckung zahlreicher Schwarzgeld-Depots in Liechtenstein herrscht in Deutschland das große Zittern. Weil die Steuerfahnder allerdings überlastet sind, können viele Steuersünder damit rechnen, dass ihre Taten wegen Verjährung nicht mehr bestraft werden.

Also erstmal ruhig bleiben und nicht in Panik geraten, damit meine ich die vielen kleinen Steuersünder, die ganz grossen Steuerbetrüger sollen sie ruhig erwischen. Obwohl viele nicht mal eine Chance haben, das Finanzamt hinters Licht zu führen – die meisten kommen eher spärlich über die Runden. Zu sehen ist das in Konstanz, die Menschenschlange vor der „Konstanzer Tafel“ wird auch jeden Monat länger. Sehr bedenklich!

Aber der Staat zeigt auch wie wunderbar man mit Steuergeldern umgehen kann: „Steuerzahler retten Krisenbank IKB erneut“, damit die Bürger auch wissen, was man mit ihren Steuergeldern so alles macht. An den drei Hilfspaketen für die Bank über mehr als 8,5 Milliarden Euro tragen die KfW und der Bund den Löwenanteil.

Thema Steuerfahndung
Steuerfahndung Teil 1: Jagd auf den Otto Normalbetrüger
Steuerfahndung Teil 2: Im Kontrollnetz des Fiskus
Steuerfahndung Teil 3: Elektronische Helfer der Finanzbehörden
Steuerfahndung Teil 4: Steuererklärungen im Fadenkreuz
Steuerfahndung Teil 5: Im Ernstfall Ruhe bewahren

Zu lesen bei Focus-Online

Was ich auch nicht wusste: „Die Tat verjährt bereits nach fünf Jahren“

Karfreitagsstimmung

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Soweit ich mich erinnern kann, sind die Karfreitage schon immer ziemlich verregnet gewesen. Es gibt auch zwei Bilder die ich vor Jahren gemalt habe mit dem Titel „Karfreitag“ (sind auch tatsächlich am Karfreitag entstanden). Diesmal ein Stimmungsbild vom Untersee mit Blick auf die Mettnau, man kann sogar leicht die Liebesinsel (direkt in der Mitte des Fotos) erkennen. Ich gebe natürlich zu, das die meisten die nicht hier am See wohnen, nichts mit dem Bild anfangen können. Aber der Strich (Grenze, Linie, Horizont, Oben und Unten) ist allemal interessant, vermutlich nur weil ich mich mit dem Thema als Künstler auseinandersetze.

Nun eins von Samstag
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Kunstgrenze in Konstanz als getarnte Mobilfunkmasten?

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Letzte Woche hatte ich mir mal wieder in Konstanz die Kunstgrenze angesehen oder sind das etwa getarnte Mobilfunkmasten? ;-) Weniger wäre mehr gewesen. So schaut es aus wie ein Holocaust- Denkmal. Dachte hier geht es um das Tarot als Aussage. Obwohl die ganz links gefällt mir. (klick auf das Foto und es wird grösser)

Künstler bringen andere Künstler manchmal auf neue Ideen. So gesehen hat mich die Kunstgrenze zum data.com Projekt geführt. Man erweitert den Raum der Kunstgrenze, bezieht die gängigen Sicherheitshysterie der Politiker ein und die entstehende Realität der Überwachung und bekommt so ein neues Kunstprojekt „Den Überwachungsraum Euregio-Bodensee“. Aber darüber habe ich ja schon geschrieben: Zumindest auch eine Grenze – die Kunstgrenze.