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Drogen dienten Moses als Quell der Inspiration

Wie wörtlich muss man Gottes Wort nehmen? Moses war stoned, als er den Berg Sinai erklomm und Gott zu hören glaubte – sagt ein Wissenschaftler. Aber: «Nicht jeder, der Rauschmittel nimmt, bringt uns danach die Zehn Gebote».

Der israelische Psychologe Benny Shanon hält es für möglich, dass Mose auf dem Berg Sinai unter dem Einfluss halluzinogener Substanzen stand. Das im zweiten Buch Mose erwähnte Stimmenhören sei womöglich auf die Einnahme von Substanzen zurückzuführen, die von psychoaktiven Pflanzen stammen, schreibt der Professor der Hebräischen Universität in Jerusalem in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift «Time and Mind». Vor allem die in den Büchern Mose immer wieder erwähnte Akazie käme dafür in Frage.

Moses Wirken könne jedoch durch einen möglichen Rauschzustand nicht in Zweifel gezogen werden, so Shanon: «Nicht jeder, der Rauschmittel nimmt, bringt uns danach die Zehn Gebote.» In den religiösen Zeremonien der Israeliten seien psychotrope Substanzen häufig verwendet worden, die in den Wüsten Negev und Sinai vorkämen, so der Forscher. Moses Schwager Jethro, so Shanon weiter, «war ein Zauberer, der die Wüste kannte und wusste, was dort wuchs». …

Gefunden und weiterlesen bei der Netzeitung.de

   
Mal sehen was mit den anderen Heiligen und Hellsehern so los war. Ziemlich wahrscheinlich, dass sie alle high waren, aber das schmälert ja die Geschichten nicht. Die 10 Gebote haben sich ja lange gehalten, da sieht man wieder, wie Drogen die Welt verändern kann.

Es gab ja schon einige Studien, so auch vom Orakel von Delphi. Viele Theorien besagen, dass der Dreifuss auf dem die Phytia sass über einem Spalt ragte aus dem Dämpfe austraten, bei diesen Dämpfen soll es sich vorallem um Schwefeldampf gehandelt haben.

Hanf und Blei

Durch Zufall am Donnerstag sah ich im Report-München eine Sendung über das Hanf-Blei-Problem in Leipzig. Ich bin kein Befürworter und auch kein Gegner von Drogen, denn würde man alles auf die Waagschale werfen, müsste man Politiker, Manager, Zigaretten und Alkohol genauso verbieten.

Seit Sommer 2006 ist in Deutschland wiederholt Cannabis aufgetaucht, das mit Bleisulfid verunreinigt ist. Die Polizei in Leipzig ermittelt weiter zu dem mit Blei kontaminiertem Cannabis und Marihuana, das in der Stadt aufgetaucht ist. Seit dem ersten Warnhinweis vom 7. November 2007 habe das Gesundheitsamt in Leipzig 229 Drogenkonsumenten untersucht und 177 Analysen abgeschlossen.
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Dabei wurden 73 Personen zur weiteren Behandlung in ärztliche Betreuung übergeben. Insgesamt wurde bei bisher 97 Menschen ein erheblich erhöhter Bleiwert im Blut nachgewiesen, der auf den Konsum kontamierter Drogen zurückzuführen ist. Normal sei ein Wert von 100 Mikrogramm pro Liter Blut. Bei den Untersuchungen seien sogar Werte von mehr als 2000 gemessen worden.

Ob nun in der Wirtschaft oder im illegalen Drogenhandel, bei der Profitmaximierung scheinen alle Skrupel verschwunden zu sein. Darunter leidet nicht nur die Natur, sondern auch der Mensch. Nur bei Drogen scheint der Mensch bzw. der Konsument, der die Folgen der Bleivergiftung zu tragen hat, nicht schützenwert. Nach dem Motto, wer schon etwas illegales tut, muss auch die Konsequenzen tragen – wenn es sein muss mit lebenslangen Einschränkungen. Die obige Aussage und das Verhalten der Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing ist deckungsgleich. Würde man das weiterführen, könnte man jeden dann Steuersünder legal steinigen oder vergiften.

Seit einem Jahr kämpft der DHV gegen verunreinigtes Marihuana. Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing wollte sich lange überhaupt nicht zu dem Thema äußern und begreift den Ernst der Lage noch immer nicht! Dabei ist selbst Unbeteiligten nicht erst seit der Verseuchung des Leipziger Cannabismarktes mit bleihaltigem Marihuana klar, welche Gefahren von Streckmitteln in Cannabisprodukten ausgehen. Sabine Bätzing scheint in keinster Weise zu begreifen, dass es um gesundheitliche Schäden geht.
Als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) hat sie verwalten gelernt, aber handeln scheint keine besondere Stärke von ihr zu sein – Politikerin eben. Vermutlich liebt sie lieber andere legale weiche Drogen wie Alkohol, versetzt mit Pestiziden und anderen Streckmitteln oder dann doch lieber Ökowein? Vielleicht ist aber Frau Bätzing die falsche Person als Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sie wäre sicher bei der CSU statt in der SPD besser aufgehoben.

Würde man die gleichen Konzentrationen im Gemüse oder Salat finden, gäbe es einen riesigen Aufschrei und es würde sehr schnell gehandelt. Unsere Zweiklassen Gesellschaft – Arm und Reich / Legal und Illegal?

Infos dazu:
BLEIVERGIFTUNGEN DURCH CANNABIS IN LEIPZIG

BLEI_VERSEUCHTES MARIHUANA ALARMIERT ÄRZTE

ARTIKELSAMMLUNG ZU VERUNREINIGTEM MARIHUANA

Jetzt kann man ja nur hoffen, das die Selbstmordattentäter auf keine neue Idee kommen – zum Beispiel unser ganzes Gemüse mit Bleisulfid einzunebeln oder in andere Lebensmittel einzuschleusen. Schäuble würde hier sofort reagieren – Gemüseanbauüberwachung per Satellit, Bleigiessen am Silvesterabend verbieten und Verdächtige im Internet aufspüren und überwachen, wenn sie mit dem Begriff „“Bleisulfat“ googeln.

Dir geht es nach dem lesen des Berichtes schlecht, weil du nebenbei einen Joint geraucht hast? Dann informiere dich: Symptome von Bleivergiftung

Ich gehe davon aus, wenn man alle Politiker Drogentests unterziehen würde, käme ein ziemlich erschreckendes Ergebnis heraus – Kokain, Alkohol, Tabletten und sonstige Leistungsdrogen. Denn nüchtern könnte man so eine Politik in Deutschland, wie in den letzten 10 Jahren nicht machen.