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Die Farbe Schwarz in meiner Kunst

Beschäftige ich mich noch mit Kunst? JA!

scvhwarz.gifWenn man Lichtkunst umsetzt, ist das Thema „Abwesenheit von Licht“ genauso interessant. Als Künstler ist für mich die Beschäftigung mit der Farbe „Schwarz“ immer wieder ein zentrales Thema. Die „Abwesenheit von Licht“ zu malen stellt mich vor eine sehr grosse Herausforderung. In Abwesenheit von Licht zu malen ist zwar spannend, aber hat mit dem was ich will nichts zu tun. Physikalisch gesehen entsteht Schwarz bei der Abwesenheit von Licht jeglicher Wellenlänge, ein „Schwarz“ so zu malen, als würde man in ein schwarzes Loch blicken wäre mein Ziel. Deshalb hatte ich mir vor Jahren 2 Kilo reinen Russ besorgt. Russ hat in einem bestimmten Wellenlängenbereich eine gute Annäherung an einen Schwarzen Körper, aber ob sich dies in der Malerei umsetzen lässt ist offen. Der Schwarze Körper erreicht allerdings je nach Konsistenz auch nur einen Absorptions- bzw. Emissionsgrad von ca. 0,96.

Erste Erkenntnis, durch die grosse Oberfläche des Pigments erhöht sich der Bindemittelanteil enorm. Dadurch auch eine sehr lange Trocknungszeit der Farbe. Verschiedene organische Zusatzstoffe zum Bindemittel und/oder chemische Zusätze bringen für die Tiefenwirkung nichts. Das Ergebnis war bis jetzt immer unbefriedigend – denn so richtig wie ein „Schwarzes Loch“ hat kein Bild ausgesehen.

Bei einem glatten Farbauftrag wird das Licht immer noch an der Oberfläche zu stark zurückgeworfen, mit einer rauhen Flächen funktioniert es auch nicht. Samt hat auch eine rauhe Oberfläche, aber hier entsteht schon eher der Eindruck von Tiefe. Die Länge des Flors beträgt bei Samt maximal 2mm, eventuell lässt sich hier etwas entwickeln.

Der Farbauftrag auf eine Leinwand bringt nicht das gewünschte Ergebnis. Nun muss eine alte Idee wieder herhalten, der „Schwarze Körper“, das bedingt aber einen vorherigen technischen Aufbau um das Auge zu täuschen. Im Prinzip wird es ein flacher Schaukasten und …

26.02.2008: Zwischenzeitlich hat ein Forscher das absolute Schwarz erzeugen können. Wäre interessant möglichst schnell an das Material zu kommen, aber ich gehe davon aus, das dies nach einiger Zeit sowieso auf dem freien Markt erhältlich ist. Damit wäre aber auch der Kunstgedanke tot bzw. meine Intention dieses Schwarz selbst erzeugen zu wollen damit erledigt. Denn dann könnte jeder dieses Schwarz in der Kunst einsetzen – somit wäre die Einmaligkeit nicht mehr gegeben. Könnte aber sehr interessant sein, dieses Material bei den Lichtskulpturen einzusetzen.

Hier der Bericht über das schwärzeste Schwarz:
Forscher kreieren das schwärzeste Schwarz aller Zeiten
Das schwärzeste Schwarz aller Zeiten

Für jene, die behaupten ich schreibe so gut wie nie über meine Kunst, hier nochmals der Link von der Vernissagerede (die habe ich selbst geschrieben!): „Geometrie in meinen Arbeiten“ (PDF 580kb)

Das System

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Das Behördensystem  
In letzter Zeit wurde ich des öfteren mit einem System konfrontiert das eine gewisse Selbständigkeit hat und autark von Menschen ist. Heute bekam ich von einer Behörde im Thurgau die Information, dass das System einen Fehler gemacht hat. Das System hat also eigenmächtig einen Vorgang gestartet, der sich im Nachhinein als Fehler erwiesen hat. Da die gleichen Unterlagen nochmals angefordert wurden, fragte ich nach, ob es ich mit dem alten Formular nochmals geht. „Nein, denn das System kann das nicht bzw. das System will das nicht“. Aha.

Das UBS System
Bei der UBS war es vor ein paar Wochen ähnlich. Auf die Frage warum gewisse Beträge nicht überwiesen worden sind, hiess es „Das hat das System ausgelöst“ und auf die Frage warum es dann letztes Mal funktioniert hat, war die Auskunft: „Jetzt macht es das System richtig“. Da war ich doch ziemlich Baff. Ich hakte nach und stellte die unglaubliche Frage: wer bestimmt denn über das System? „Der diese Vorgaben macht“ – ich gab es im ersten Moment auf weiter zu fragen. Doch irgendwie machte es mich stutzig. Es hatte ja vorher auch funktioniert und nun plötzlich nicht.
Deshalb hakte ich an der Stelle nochmals nach, doch die Antworten des Mitarbeiters der UBS wurden immer kryptischer und mit dem klaren Verweis „Das System ist der Alleinschuldige“.

Das System in der Schweiz
Die EDV scheint in der Schweiz doch ein gewisses Eigenleben zu führen. Vielleicht liegt es an dem kleinen Land, viel EDV auf kleinen Raum. Da erinnern wir uns doch was es bedeutet, wenn eine grosse Masse auf kleinen Raum verdichtet wird – es kollabiert zu einem schwarzes Loch. Dies scheint auch beim System in der Schweiz der Fall zu sein. Und bekanntermassen hat ein schwarzes Loch gewisse Eigenheiten und Eigenschaften. Schwarze Löcher kennt schliesslich mittlerweile jeder. Geläufigste Beschreibung: „Ein dunkles Gebilde im Weltraum, das sowohl Licht als auch feste Gegenstände anzieht und nicht mehr fortlässt.“

Das UBS System kann noch mehr
Die UBS zeigte mir dann, das auch ausserhalb des EDV-Systems ein schwarzes Loch entstehen kann. Aktien auf SMI-Index. Eine wirklich gute Empfehlung, beim Höchstkurs einkaufen und danach kann man das schwarze Loch betrachten. Oder liegt es daran das dieses System wiederum an einem anderen System hängt. Man kennt es ja von den schwarzen Löchern im Weltraum, die saugen auch ganze Planeten rein. Die Antwort liegt bei der Enstehungsgeschichte der Sterne: Sterne bilden sich aus Gaswolken, die durch bestimmte Vorraussetzungen mehrere Sterne und/oder Planeten bilden. Das Gas der Wolken besteht hauptsächlich aus Wasserstoff, der – wenn die nötige Masse erreicht wurde – als neuer Stern munter anfängt, zu fusionieren. Das ist nicht weiter tragisch, bis im Zentrum nichts mehr zum Fusionieren da ist.
Da hoffe ich das wenigstens für die Aktien noch etwas zum fusionieren da ist.

Fazit
Zumindest habe ich etwas gelernt – wenn etwas daneben geht – es war das System und das kollabierte zu einem schwarzen Loch das unaufhörlich wächst. Jetzt wissen wir es.