ACTA! Tschüss freies Internet?

Wikipedia, Google und Co. gehen gegen ­Internet-Sperren in den USA auf die Barrikaden. Wer glaubt, das gehe Europa nichts an, irrt !

ACTA wirft seine Schatten voraus
Das umstrittene „Antipiraterie“-Abkommen ist bereits in eine EU-Verordnung eingeflossen, bevor es noch beschlossen ist. Der vorliegende Entwurf stellt das materielle Eigentumsrecht „geistigem Eigentum“ hintan.

Der Stop Online Piracy Act (SOPA), der den Inhabern von Markennamen, Copyrights oder Patenten umfassende Zensurbefugnisse einräumen würde, liegt in den USA vorerst einmal auf Eis. Entgegen anderslautenden Berichten in vielen europäischen Breitenmedien wäre unter SOPA eben kein Gerichtsbeschluss nötig, um Websites vom Netz zu holen.

Marken- und Copyright-Inhaber wären vielmehr in der Lage, mit administrativen Verfügungen Websites blitzschnell und ohne Anhörung des Inhabers auf Ebene des Domain-Namenssystems zu „sperren“. Genauso formlos, wie es die Administration Barack Obama mit WikiLeaks vorexerziert hatte, inklusive einer sofortigen Blockade aller Finanztransaktionen.    weiterlesen bei fm4 (orf.at)

Was ist ACTA?
Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Anti-Counterfeiting Trade Agreement (wikipedia)
Stopp ACTA  (Piratenpartei Schweiz)
VIBE!AT
Deutsche Fassung der ACTA Broschüre
Argumente gegen ACTA
Deutsche Kampagne
Europäische Kampagne
Dossier von Laquadrature du Net

Ein gesundes und gutes neues Jahr 2012

Veränderung ist das Gesetz des Lebens.
Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken,
werden die Zukunft verpassen.
(John F. Kennedy)

Wer mit seine Gedanken nur in der Vergangenheit (2011) oder in der Zukunft (2012) lebt, wird das Jetzt (Schwan) nicht erleben/sehen.
(M. Prax)

Hinweis: Ihre Kreditkarte wird ausgesetzt, bis Sie die Daten bestätigen Sie mit uns!

Kurz vor Weihnachten – Achtung, hier handelt es sich um die Wiedergabe einer Phishing-Mail und NICHT um eine Mail eines seriösen Anbieters! Das sieht man schon an der Rechtschreibung in der Betreffzeile des Mails.

Sehr geehrte Credit Card Holders,

Dies ist eine globale Sicherheitswarnung! Ihre Kreditkarte ist bis zur Bestätigung ausgesetzt.

Alle Kreditkarten-Informationen werden aktualisiert durch unsere Sicherheit erhöht.

Wir haben stärker unsere Online-Dienste für Ihre Sicherheit gesichert.

Bitte laden Sie sich und füllen Sie das beigefügte Formular aus.

Wenn Sie alle Schritte abgeschlossen wird die Kreditkarte gesichert und reaktive für alle Online-Zahlungen.

Hinweis: Wenn Sie nicht ausfüllen des Formulars wird Ihre Karte aus unserer Datenbank entfernt werden.

Thank you,

Credit Card Technischer Bereich Unterstützung
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Ihre Auszahlung #233841265

Nur die Dummen fallen auf so etwas herein!

Guten Tag Michael,

Ihre 150,00 Euro können noch heute überwiesen werden.

Folgende Daten werden noch benötigt:

– Vorname

– Nachname

Bitte besuchen Sie meine Internetseite, um das Geld zu erhalten. Weitere Daten werden nicht benötigt.

Klicken Sie hier:

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Mit freundlichen Grüßen,

Moritz Ahlborg

Peinliche Panne der Rating-Agentur Standard & Poor’s – wer glaubt`s

Ein peinlicher Fehler der Rating-Agentur Standard & Poor’s schockiert Frankreich: Die Bonitätswächter meldeten irrtümlich eine Herabstufung des Landes und sorgten für grosse Verwirrung auf den Finanzmärkten. Die Regierung ist empört und ermittelt gegen die Agentur.

(Reuters) Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat irrtümlich eine Herabstufung der französischen Kreditwürdigkeit verkündet und damit Ängste vor einer Verschärfung der europäischen Schuldenkrise geschürt. Erst zwei Stunden nach dem Vorfall räumte die Agentur ein, versehentlich eine Mitteilung an einige Abonnenten ihrer Internet-Seite verschickt zu haben, die eine Verschlechterung der Bonität signalisierte. …weiterlesen (NZZ)

Mit dieser peinlichen Panne lässt sich äusserst viel Geld verdienen. Vermutlich wird demnächst wegen einer Panne oder versehentlich wieder eine Pandemiemeldung herausgegeben (damit die Pharmaindustrie wieder mehr Profit machen kann) oder wegen einer Panne haben wir irgendwann die Weltwirtschaftskrise.
Oder wir haben längst die komplexen Computerwelt nicht mehr im Griff – so fallen uns bald die Satelliten auf den Kopf. ;-).

Die Fehlurteile der Ratingagenturen waren für die Finanz- und Wirtschaftskrise mit verantwortlich. Unternehmen wie Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch vergaben Bestnoten für komplexe und hochriskante Finanzprodukte. Die Folgen sind bekannt. Dennoch ist ihr Einfluss ungebrochen – mit fatalen Folgen für die europäische Wirtschafts- und Währungsunion.
weiterlesen (DGB)

Monsanto – der Brokkoli bleibt patentiert

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Mein Liebling, die Sche***firma Monsanto. Die Kritiker sogenannter Biopatente sind empört: Weil das Europäische Patentamt eine öffentliche Anhörung im Streitfall der Saatgut-Giganten Monsanto und Syngenta absagte, bleibt das Patent auf angeblich besonders gesunden Brokkoli bestehen.

Das “Brokkoli-Patent”

EP1069819 – hinter diesem Titel verbirgt sich das Patent auf das Verfahren zur Herstellung von Brassica oleracea (Brokkoli). Dabei geht es um spezielle, natürlich vorkommende Varianten des Gemüses, die besonders viele Glucosinolate enthalten. Diese so genannten Senföle sind angeblich besonders wirksam gegen Krebs. Das Patent EP1069819 erstreckt sich auf die Züchtungsmethoden, den Brokkoli-Samen, die Kreuzungsprodukte und alle essbaren Teile der Pflanze. Es handelt sich dabei ausschließlich um konventionelles Saatgut. Kritiker von Biopatenten monieren seit Jahren grundsätzlich die Patentierung von Nutzpflanzen wie Brokkoli oder Tomaten. Tiere und Pflanzen könnten nicht erfunden und somit auch nicht patentiert werden, so ihr zentrales Argument. “Das Patent bleibt nun erst mal bestehen, vor allem das Patent auf die Pflanze selber, auf das Saatgut und die Produkte”, kommentiert Georg Janßen, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Absage. Bauern drohe damit weltweit die Abhängigkeit von Saatgutkonzernen und deren Preisen. Die weitere Zucht mit dem speziellen Brokkoli ist durch das Patent verboten. “Das EPA handelt in den letzten Jahren praktisch als Steigbügelhalter der großen Konzerne – und nicht als unabhängige Kammer”, so Janßen. Weil die Behörde die Patentierbarkeit von Pflanzen und Tieren nicht grundsätzlich widerrufen hat, befürchten Gegner eine Welle weiterer Anträge.  Weiterlesen und Quelle: heute.de

Alter Artikel: Monsanto, mit Gift und Genen ARD-Mediathek: Patente und Profite

Schweiz – Shopping im Ausland soll begrenzt werden

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Nein, dies ist kein Aprilscherz – ansonsten wäre es sicher ein guter.

Entmündigung des Schweizer Konsumenten? 1,3 Milliarden Franken geben Schweizer jährlich allein in Deutschland aus. Nun wollen Parlamentarier gegen den Einkaufstourismus vorgehen – mit rigorosen Massnahmen.

Jetzt wird im Parlament der Ruf laut nach Unterstützungsmassnahmen für die gebeutelten Grenzregionen: Denn anders als die klassischen alpinen Tourismusregionen, denen der Bundesrat etwa durch eine Subventionierung der Bergbahnen unter die Arme griff, gingen grenznahe Agglomerationen wie Schaffhausen, Basel, Genf und das Tessin bislang leer aus. Weiterlesen… (Thurgauer Tageszeitung) Viel interessanter als der Bericht sind die Leserkommentare zu diesem Thema.

Will die Schweiz ihre Konsumenten entmündigen, am besten eine Mauer bauen wie damals die DDR? Dasselbe Parlament, das sich sonst gegen jede noch so vernünftige Regulierung sperrt, wünscht jetzt eine Regulierung. Die Superreichen in der Schweiz bekommen jede mögliche Erleichterung und wenn der kleine Schweizer in Deutschland einkauft, soll das eine Schweinerei sein? Begründet werden gerne die hohen Preise in der Schweiz mit den hohen Lohnkosten, eigentlich müssten dann die Lohnkosten zum Beispiel gegenüber Deutschland 150% höher liegen. Die Mär von den hohen Lohnkosten ist übrigens längst widerlegt.

Der Schweizer hat mehr Arbeitsstunden, weniger Urlaub, weniger Feiertage, zahlt viel höhere Mieten und nicht zu vergessen viel zu hohe Preise. Der Schweizer Patriotismus – das ist nichts anderes als gezieltes Marketing, um den Schweizer auf ein selbstbewusstes Podest zu stellen, damit er mehr arbeitet, mehr duldet und sein verdientes Geld in der Schweiz ausgibt.

Es werden im Baugewerbe Arbeiter mit Lohndumping eingestellt, andere Unternehmen gleichen den Lohn an den Euro an bzw. der schwache Eurokurs wird mit Überstunden ausgeglichen und nun soll noch der Konsument nur in der Schweiz einkaufen dürfen. Am besten gleich noch die Ferien im Ausland verbieten.

Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt, hat den grössten Bankenplatz von Europa und wollte aber nie zur EU, schottet sich ab. Seit Monaten wird diskutiert, den Euro auf 1,40 zu fixieren – das ist übrigens eines der Hauptprobleme, denn als der Wechselkurs bei 1,60 war, profitierte die Schweiz vom deutschen Einkäufer.

Viele Schweizer Unternehmen kaufen Dienstleistungen und Produkte vorzugsweise im EU-Raum, weil es dort günstiger ist, als sie vom Schweizer Produzenten zu beziehen. Auch verbieten?

Wechselkursgewinne gehören den Konsumenten! (Konsumentenschutz)

Update (10.11.2011):
Die Preise kennen wieder nur die eine Richtung
Der Schweizer Franken ist immer noch massiv überbewertet. Doch die Vergünstigungen bei den Importen werden nicht an die Konsumenten weitergegeben. Im Gegenteil: Die Preisunterschiede zum Ausland nehmen zu.

Wichtig: Ihr ClickandBuy-Konto ist zeitlich begrenzt!

phising.gifSehr geehrtes Mitglied ClickandBuy,

Aufgrund der Online-Betrug, erhöhter ClickandBuy Sicherheitssysteme für alle Benutzer.

So aktualisieren Sie Ihr Konto mit der neuen Sicherheitsmaßnahmen laden Sie bitte das beigefügte Formular aus und befolgen Sie alle Schritte. Wichtig: Wenn Sie nicht ausfüllen des Formulars, wird Ihr Konto eingeschränkt werden.
Danke für Ihr Verständnis

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Klares Phishing! Der Absender bzw. der Absender, dessen Mailserver missbraucht wurde, ist  IP 210.48.155.94 (helo=mailinglist.emerge.com.my). Den Anhang logischerweise nicht öffnen und ausfüllen!