Tag Archives: China

Die Welt und der chinesische Alptraum! (Attacke aus Peking)

chinaverbrecher.jpg

Eigentlich müsste es heissen: Die Welt und der chinesische Alptraum! Absurd, sagen jene die vernarrt sind in den Globalismus und sich über den Handel mit China erhebliche Gewinne versprechen und blind geworden sind gegenüber den gesundheitlichen Gefahren, die Waren aus China mitbringen. Aber was da ständig aus China geliefert wird, wird von Kritikern mit Besorgnis betrachtet. China liefert nicht nur gefälschte und verfälschte westliche Produkte und gefährdet auf kriminelle Weise Hersteller und Konsumenten in Europa und in den USA, sondern auch chemisch verseuchte Ware; oftmals Kinderspielzeug, aber auch Zahnpasta und andere kosmetische Artikel. Nun wurde radioaktiv verseuchter Stahl aus China in Italien von der Polizei beschlagnahmt: 30 Tonnen vom Stahlproduzenten Tisco, dessen Stahl aus China geliefert wurde.. Daraus sollten Schornsteinrohre gefertigt werden.

Chinas heimlicher Krieg gegen den Westen? oraclesyndicate
Arznei-Skandal in China erschreckt Amerikaner süddeutsche
„Heparin“-Rückruf: Ist der aus China gelieferte Rohstoff verseucht? abendblatt
Bundesbehörde nimmt Heparin vom Markt spiegel
Gift aus China – für die ganze Welt tagesspiegel
Die Suche nach verseuchtem Puppenhaar süddeutsche
Polizei beschlagnahmt radioaktiven Stahl aus China spiegel

Aber mal ganz ehrlich, die wenigsten schauen woher das Produkt kommt, Hauptsache billig und hinterher wird gejammert wenn man gesundheitsschädliche Auswirkungen spürt.

Tibet und die chinesische Propaganda
Die staatliche chinesische „Volkszeitung“ schreibt, der Friedensnobelpreisträger habe der Gewalt niemals abgeschworen. „Die sogenannte friedliche Gewaltlosigkeit der Dalai-Clique war von Anfang an eine Lüge. 2008 werden die von der ganzen Welt erwarteten Olympischen Spiele in Peking stattfinden. Aber der Dalai Lama plant, die Spiele als Geisel zu nehmen, um die chinesische Regierung zu zwingen, Zugeständnisse an Tibet in Sachen Unabhängigkeit zu machen.“ Aber die „Clique des Dalai Lama“ werde unweigerlich besiegt werden. „Es spielt keine Rolle, ob der Dalai Lama und seine Anhänger sich mit dem Deckmantel von ‚Frieden‘ und ‚Gewaltlosigkeit‘ verkleiden, ihre spalterischen Sabotage-Aktivitäten sind zum Scheitern verurteilt“, hieß es in dem Kommentar, der auch von anderen staatlichen Zeitungen gedruckt wurde.

Das ist die Sprache der chinesischen Regierung. Erinnert ein wenig an die Nazizeit. China war noch nie ein demokratisches Land, kann es zur Zeit auch nicht werden und will es auch nicht. Die Tibeter befinden sich in Notwehr und da ist Gewalt legitim gegen die chinesischen Besatzer. Wieviel Unterdrückung und Zerstörung von Kultur muss der Mensch aushalten und soll auch noch passiv bleiben. Deswegen finde ich auch die Aussage des Dalai Lama, wenn die Gewalt nicht aufhört er zurücktreten will, für absolut falsch. Zum einen lebt er nicht in Tibet und wird unterdrückt und zum zweiten führt die Gewaltlosigkeit zur Eliminierung von Mensch und Kultur.

IOC Präsident – Glaube und Realität
„Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, hat Kritik an der Durchführung der Sommerspiele in Peking zurückgewiesen. Er verwies auf positive Auswirkungen des Sportereignisses auf das Gastgeberland. China werde sich durch die Spiele den Blicken der Welt öffnen und zum Guten ändern, erklärte Rogge„.

Wo lebt Jacques Rogge eigentlich, im Märchenland? „Es war einmal und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute … “ Manchmal frage ich mich, wie weltfremd manche Menschen sind, liegt aber daran, das sich solche Menschen aufgrund ihres Einkommens und Position in einem Elfenbeinturm wohnen und jeglichen Blick auf die Realität verlieren. Wenn dies so wäre, wie Jacques Rogge behauptet, wäre genauso gut der Kommunismus möglich, scheiterte aber immer am Mensch. Vielleicht sollte er lieber als Märchenonkel durch die Lande ziehen, das nötige Talent hat er.

Nochmals Jacques Rogge: „China werde sich wandeln, indem es sich dem Blick von 25 000 Medien öffnen werde“. Recht hat er, die Fernsehkameras von 25.000 Medien zeigen die sportlichen Wettkämpfe und 0 Medien zeigen was hinter den Kulissen passiert. Glaubt der Mann wirklich, China öffnet den Medien die Türe – so wie jetzt in Tibet?

Neben dem militärischen Vorgehen trieb China zuletzt seine Medien- und Propaganda-Offensive voran, um die Autonomie-Proteste in Tibet einzudämmen. Die Niederschlagung der Proteste löste im Westen eine Debatte über einen Boykott der Olympischen Sommerspiele in Peking aus.

Taiwan schließt Olympia-Boykott nicht aus netzeitung.de
„Der Dalai Lama will Olympia als Geisel nehmen“ spiegel.de
Ruf nach einem Olympia-Boykott wird lauter welt.de
Notizen über Chinas dunkle Seiten deutschlandfunk
Peking dirigiert Aufruhr in Tibet: Britischer Geheimdienst bestätigt die Aussagen des Dalai Lama über die inszenierten Gewaltausbrüche tibetnews.de
China greift durch – Exiltibeter sprechen von über 100 Toten spiegel
Zwei Tote bei neuen Tibeter-Protesten Financial Times Deutschland
Tibet-Unruhen: China lernte aus Tiananmen-Massaker nachrichten.at

China will Olympia-Fackel auf den Everest bringen
China will an seinen Plänen für den Weg der Olympischen Fackel trotz der Krise in Tibet festhalten. Am Vormittag beginnt die Zeremonie in Olympia, die von einem massiven Sicherheitsaufgebot begleitet wird. Weltweit sind Proteste angekündigt.
Am besten man bläst mittendrin die Fackel aus, das wäre doch ein gutes Zeichen und vermutlich einmalig. Die Chinesen wollen das Problem mit Tibet auch nicht erhellen, also brauchen sie auch kein olympisches Licht. Hochachtung: Fackel-Läuferin Narisa Chakrabongse aus Thailand entscheidet sich gegen das Tragen von Olympia-Fackel für China! Typisch Deutsch: Ganz im Gegenteil schauen wir auf die deutschen Fackelträger, die Hockey-Olympiasiegerin Nadine Ernsting-Krienke, den Wolfsburger Fußball-Trainer Felix Magath und den früheren Formel-1-Piloten Hans-Joachim Stuck, welche vom Fackellauf-Sponsor Volkswagen VW aufgeboten werden.

Der Gipfel der Empörung faz
Volkswagen begleitet Fackellauf nach Peking Wo Unrecht ist, sind grosse deutsche Firmen normalerweise auch nicht weit, besonders wenn man mit China seine Geschäfte macht, das trübt den Blick. Aber hier ist die Sachlage mehr als klar: „Der Volkswagen-Konzern wird 2008 erstmals in China mehr als eine Million Fahrzeuge verkaufen. Der deutsche Autobauer prüfe darum bereits neue Produktionsstandorte im Reich der Mitte, bestätigte VW-China-Chef Winfried Vahland gestern in Peking. „Spätestens 2010 brauchen wir neue Kapazitäten.“

Wenn es um unsere wirtschaftlichen Interessen geht, sind wir doch sehr schnell bereit, für das mächtige China bei Menschenrechtsfragen ein Auge zuzudrücken.

Westliche Künstler in Tibet – dabei sein ist alles?
Wie ich schon in Bericht vom 5.1.2008 „Kunstausstellung in China“ erwähnt habe, sollten meine Künstlerkollegen von Ausstellungen in China absehen. Nun zeigt China das wahre Gesicht, von Menschenrechten keine Spur und das wusste jeder, bevor der Konflikt mit Tibet begann. Profitinteresse lässt weniger Spielraum, um China mit klaren Konsequenzen zu drohen.

Nachdem der Artikel veröffentlicht war, kam postwendend Mails mit einem Virus (Trojan.Dropper-4944) mit dieser IP 22.133.6.171. Hier die Daten von Whois:
person: Data Communication Bureau Shandong
nic-hdl: DS95-AP
e-mail: ip@sdinfo.net
address: No.77 Jingsan Road,Jinan,Shandong,P.R.China

Die meisten Malware-verseuchten Websites sitzen in China golem.de
Chinesische Trojaner-Viren rp-online.de
Chinesen hacken sich in deutsche Firmen rp-online.de

Nette Chinesen! Mit der Meinungsfreiheit haben sie irgendwie Probleme oder sie nehmen die Überschrift wortwörtlich! ;-) Falls der seeblog demnächst nicht mehr erreichbar ist, dann waren es es die Chinesischen Propagandamitarbeiter.

Lebende China-Importware zum Verzehr

china_import.jpg
Frischimporte auf eine neue Art. Andere Länder, andere Sitten.

Handel mit Katzenfleisch boomt in China

Durch den Wirtschafts-Aufschwung können sich mittlerweile wieder viele Chinesen das Fleisch junger Kätzchen als Mahlzeit erlauben. Besonders Katzen-Babys sind in den Restaurants sehr beliebt, da deren Fleisch zarter ist als das von älteren Tieren.

Ein Katzenhändler verkauft bis zu 2.000 Tiere pro Woche auf Chinas größtem Katzenfleisch-Markt Guangzhou. Und die Nachfrage nach Katzen-Fleisch steigt weiter.
Katzenfleisch wird seit Generationen in China als Heilmittel konsumiert, da es sich angeblich positiv auf den Blutdruck und die Libido auswirkt.

Da die Chinesen gerne mit Mittelchen für die Libido experimentieren, muss man sich eigentlich nicht wundern, warum es soviel Chinesen gibt. Aber dafür gibt es wiederum auch Gegenmittel, zum Beispiel die Vogelgrippe, Todesstrafe und die Umweltverschmutzung.

Kunstausstellung in China

olympicwatch.gif Dieses Jahr sind die Olympischen Spiele in Peking bzw. Beijing. Massenveranstaltungen eignen sich immer sehr gut für Events, so auch in der Kunst. Zurzeit trudeln jede Menge Einladungen für eine Kunstausstellung in der Hauptstadt per Mail in mein Postfach.

Welcher Künstler würde nicht gerne von sich behaupten, „Ich habe in China ausgestellt“. Doch leider sind 99% der Angebote nur dazu geeignet, den Künstlern viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Viele Künstler-KollegenInnen fühlen sich sogar sehr geehrt, wenn sie diese Mails bekommen. (Verwunderung?!?) Einige der Mails sind sogar mit persönlicher Ansprache – gute Programme haben die Spammer und Betrüger allemal – aber muss man sich deshalb geehrt fühlen?

Es scheint keiner hinter die Kunst-Kulissen blicken zu wollen, denn dort ist nur eines wichtig ist – das Geld des Künstlers mit dem man den Profit macht. Die meisten Adressen stammen aus den gängigen Adress-Datenbanken die nach Branchen unterteilt sind, die Mail-Adresse sowie den Namen des Künstlers werden wie üblich auf den öffentlichen Kunstseiten oder Kunstportalen ausgelesen. Zudem wissen die Künstler-Abzocker genau, wo sich der unbedarfte Künstler am leichtesten einfangen lässt – mit Bauchpinselei und Erfolgsaussichten.

Nur weil man ein Mail bekommt, die für eine Ausstellung in China wirbt, sollte man sein Hirn nicht ausschalten, besonders wenn die Ausstellungskosten erheblich sind. Das eigene Ziel ist klar – man kann eine Ausstellung in China vorweisen und diese dann in der eignen Ausstellungsliste verewigen.

Von diesen so genannten Galerien und Kunstvermittlern gibt es mittlerweile jede Menge, auch hier in Deutschland. Und die meisten wollen nur das liebe Geld, vergeben dafür Kunstpreise die absolut nichts wert sind, machen Ausstellungen die vom Künstler meist komplett finanziert sind und müssen auch keine Angst haben, dass ein Künstler den Rechtsweg einschlägt und gegen sie klagt. Denn es gibt kaum Künstler mit einer guten Rechtsschutzversicherung.

Deshalb kann ich Euch nur raten, auf solche Angebote zu verzichten oder sie genauestens unter die Lupe zu nehmen. Es kostet nicht nur euer Geld, sondern bringt meist auch andere unangenehmen Nebenwirkungen mit sich.
Spielt lieber Lotto, die Wahrscheinlichkeit einen Sechser mit Superzahl zu haben ist genauso gross, wie in Beijing auszustellen und dann entdeckt zu werden.

Abgesehen davon ist China ein Land, welches die Menschenrechte und freie Meinungsäusserungen massiv bekämpft – will man dort wirklich ausstellen? Dachte immer die Künstler würden kritisch die Welt betrachten …

Peking sperrt Internet-Videoseiten

Olympia 2008: Countdown für die Menschenrechte in China

China, ein Alptraum

Olympicwatch

Ich werde dieses Jahr diese schwarzen Schafe und deren Bedingungen (das Kleingedruckte) vermehrt unter die Lupe nehmen. Ich hatte schon vor 5 Jahren angefangen eine Liste der Abzocker und deren Konditionen im Internet zu veröffentlichen und das erweckte grosses Interesse bei den KünstlerInnen – ist aber leider von meiner Seite sehr vernachlässigt worden und dann irgendwann ganz eingeschlafen. Meist trifft es die Künstler, die keine grosse Ahnung haben wie der ganze Kunstmarkt funktioniert.

Dokument bringt Yahoo in Bedrängnis

Die chinesische Menschenrechtsorganisation Dui Hua Foundation, hat in ihrem Blog die englische Übersetzung eines pikanten Dokuments veröffentlicht: eine schriftliche Anfrage des chinesischen Staatssicherheitsamts an Yahoo bezüglich des regimekritischen Journalisten Shi Tao. Dieser sitzt wegen “Verdacht auf Verrat von Staatsgeheimnissen” seit 2004 im Knast. Dumm für Yahoo, dass man damals verkündet hatte, “keinerlei Informationen über die Natur der Untersuchung” zu haben.

Mehr dazu gibts bei Spiegel-Online: Dokument bringt Yahoo in Erklärungsnot.

Schade das sich Firmen wie Yahoo auf solche Sachen einlassen – scheint schon fast amerikanische Kultur zu sein. Google ist da kein wenig besser, die zukünftige Monopolstellung birgt jetzt schon grosse Risiken.

documenta-Werk nach Unwetter eingestürzt

Ein kurzes Unwetter brachte „Template“ des chinesischen Künstlers Ai Weiwei am Mittwoch in Kassel zum Einsturz. Der zwölf Meter hohe Holzturm besteht aus Türen und Fenstern alter Häuser, die dem Bauboom in China zum Opfer gefallen sind. Er will seine Installation nicht wieder aufbauen lassen. „Das ist besser als vorher“, sagte der 50Jährige. Das Werk zeige jetzt auch, dass die Natur immer wieder für Überraschungen gut sei. „Jetzt wird die Kraft der Natur sichtbar. Und Kunst wird durch solche Emotionen erst schön.“

unwetter.jpg

 
Das sehen auch viele Menschen in den USA wo Tornados ganze Häuser zerstören oder war der Tsunami ein Kunstwerk? Wahrscheinlich würde der Künstler auch ein gutes künstlerische Statement vorbringen, wenn der Blitz eingeschlagen hätte und das ganze Ding verbrannt wäre. „Dieser Aschehaufen symbolisiert die Vergänglichkeit, es ist definitiv viel besser als vorher.“ Es gibt gottseidank für jedes Ereignis eine wunderbare Erklärung. Noch mehr Aufsehen hätte es sicher gegeben, wenn der Turm auf eine Menschengruppe gestürzt wäre. Sicher ist das sehr sarkastisch und dramatisch – aber warten nicht viele darauf das Kunst und der menschliche Tod miteinander verbunden wird. Noch gibt es eine kleine Grenze zu dem Tabuthema, aber irgendwann wird auch diese Grenze überschritten. Dann wird der Selbstmord als ein Kunstakt zelebriert. Ein Künstler der seinen Namen der Nachwelt erhalten will und jemand muss es als erster machen. Der Erfolg kommt posthum, aber das wäre ja nichts neues.

documenta-Chef Roger Buergel, sah den Einsturz als „nur konsequent“. „Auf der einen Seite ist das eine relative Katastrophe, auf der anderen Seite lassen die Trümmer jetzt jede Menge Assoziationen zu. Und genau das will Kunst ja: Anregen“, sagte Buergel. Der Einsturz sei nicht ganz überraschend gewesen. „Die Statiker hatten gesagt, dass es Probleme geben könnte, deshalb war das Werk nicht zugänglich und so gebaut, dass es nicht auf die Ausstellungshalle stürzen konnte.“

Das ist Buergel live – wieder mal eine geniale Aussage! Dann wäre es nur als konsequent anzusehen, wenn eine ganze Horde Menschen die documenta verwüsstet, das wäre der anregende Teil um neue Assoziationen zu schaffen. Oder wie soll man solche Aussagen, „Kunst will anregen“ verstehen. So wenig wie ein Unwetter kontrollierbar ist, sind es auch Menschen in einem Ausnahmezustand. Buergel ein Unwetter? Die Welt bewegt sich und deshalb ist sie ein Kunstwerk? Dann scheint jeder Krieg auch ein künstlerischer Akt zu sein.

Am Donnerstag, nur Stunden nach dem Einsturz, wollte ein Käufer „Template“ begutachten. Ai Weiwei zeigte sich dennoch optimistisch: „Der Preis hat sich soeben verdoppelt“, sagte er nach dem Einsturz lachend.

Echt super! Und das klappt auch noch garantiert. Schöne neue Welt. Aber wieso in aller Welt nur das doppelte?