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Klimawandel – gibt es keine DIN-Norm für ein konstantes Klima?

ebenalpBekanntermassen ist der Mensch ein Herdentier. Als die Erde noch eine Scheibe war und Einzelne behaupteten, sie wäre rund, wurde das von der Mehrzahl der Menschen als ketzerisch abgetan. So ergeht es auch den Wissenschaftlern, wie den dänischen Forschern Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen, die eine eventuell andere Ursache als CO2 als Hauptmotor des Klimawandels ansehen. Wie ich schon 2007 im Bericht Klimawandel – warum ich skeptisch bin geschrieben habe, sollte man den ganzen Klimawandel ausserhalb des gängigen Mainstreams betrachten. Wirtschaftliche Interessen, Fördergelder für die Wissenschaft, Angstmacherei, der berühmte Tunnelblick auf ein Ereignis und vor allem das Monopol der absoluten Wahrheit lassen keine anderen Ursachen zu. Vermutlich ist CO2 nicht der Alleinschuldige des Klimawandels, sondern eine grössere Anzahl von Ereignissen.

Heutzutage ist die Diskussion über den Klimawandel ein politisches Thema. Daher ist es schon inkorrekt, andere Meinungen zu vertreten. Zudem werden andere wissenschaftliche Ergebnisse schlichtweg nicht veröffentlicht oder verweigert. Der wissenschaftliche Mainstream der Klimaerwärmungslobby entwickelt sich zudem in eine Form von Glaubensgemeinschaft, wie die katholische Kirche. Daher werden andere wissenschaftliche Sichtweisen als ketzerisch abgetan. Sie werden als Klimaleugner oder Klimaskeptiker bezeichnet. Diese Entwicklung ist sehr bedenklich.

Das grösste Problem des Menschen – Veränderung und die Akzeptanz der Veränderung. Es gibt kein Anrecht für den Menschen auf ein konstantes Klima nach DIN-Norm!

Teil 1 – das langfristige CO2 Modell
Das Treibhausgas ist für einen Teil der Erwärmung verantwortlich. Anhand eines Klimamodells konnten die Forscher zunächst bestätigen, dass die CO2-Konzentration während der Eiszeitzyklen tatsächlich der wichtigste Faktor für Temperaturänderungen in der Antarktis ist. Die Simulationen zeigen, dass die beobachteten Erwärmungsphasen zu mehr als der Hälfte allein auf der Wirkung des CO2 als Treibhausgas beruhen. Wäre CO2 die einzige Ursache, würden die Anstiege von Konzentration und Temperatur in etwa gleichzeitig erfolgen.

Um erklären zu können, warum die Temperatur in einigen Fällen vor der CO2-Konzentration angestiegen ist, muss berücksichtigt werden, dass CO2 ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor ist, der die Temperaturen während der Übergänge von Eiszeiten zu Zwischeneiszeiten beeinflusst hat. Änderungen der Umlaufbahn der Erde um die Sonne haben das Klima während der glazial-interglazialen Übergänge ebenfalls beeinflusst. Man geht davon aus, dass diese regelmäßig wiederkehrenden Veränderungen, die so genannten Milankovitch-Zyklen, für Einleitung und Ende der Eiszeiten verantwortlich sind. Dies sind zyklische Änderungen der Wärme auf der Erde, entsprechend dem Wasserzyklus. Der serbische Astrophysiker Milutin Milankovitch lieferte 1941 Formeln zur Berechnung dieser zyklischen Vorgänge, die 35 Jahre später bewiesen wurden. Dieser Wasserzyklus hat mehrere Komponenten. Am besten kennen wir den Wasserzyklus, der mit dem Verdampfen zu Wolken und dem anschließenden Niederschlag zu tun hat.
Es gibt ebenfalls einen Zyklus von Meeresströmungen, die stark das Wetter von Küstenregionen bestimmen (z.B. der Golfstrom bringt warmes Wasser aus der Karibik nach England, das dadurch ein wesentlich wärmeres Klima erhält.

Ein anderer Aspekt der Wasserzyklen sind die Eiszeiten, die innerhalb tausender bzw. Millionen Jahre auftreten. Die Ursache für die Zyklen in den letzten 450 000 Jahren ist in den Milankovitch Zyklen zu sehen. Es dreht sich die Erde um ihre Achse und taumelt wie ein Kreisel um eine weitere, größere Achse. Diese Kreiselbewegung erscheint alle 26’000 Jahre. Ebenfalls gibt es eine kleine Änderung der Neigung der Erdachse (von ca. 24.5° zu 22.5°), mit einer Periodendauer von ca. 41’000 Jahren.

Alles nur Modelle – ist das die Realität?
Computermodelle prognostizieren einen 60 bis 100 prozentigen zusätzlichen Temperaturanstieg durch positive Feedbackmechanismen. Darunter fällt vor allem die bei steigender Temperatur stärkere Verdunstung, die größere Mengen des ebenfalls treibhauswirksamen Wasserdampfes in die Atmosphäre gelangen lässt. Forscher wie Charles Keller oder das IPCC räumen aber ein, dass die positiven und negativen Rückkopplungen des Klimasystems noch zu den am wenigsten verstandenen Phänomenen gehören.

Teil 2 – Kosmische Strahlung lässt Wolken kalt (oder nicht)
Wenn die Sonne das Klima nicht direkt beeinflusst, gibt es vielleicht einen Faktor, der ihre Wirkung verstärkt. Tatsächlich glauben der Geologe Jan Veizer von der University of Ottawa und die dänischen Forscher Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen, einen solchen Mechanismus gefunden zu haben. Er beruht auf der kosmischen Strahlung. Deren Partikel bombardieren die Erdatmosphäre und reagieren mit Molekülen der oberen Luftschichten. Dabei entstehen winzige Teilchen, die sich zu so genannten Kondensationskeimen zusammenlagern, aus denen Wassertröpfchen und schließlich Wolken entstehen. Je mehr Partikel auftreffen, desto mehr Wolken bilden sich, die Erde kühlt ab. Umgekehrt erwärmt sich die Erde, wenn die kosmische Strahlung abnimmt. Den Partikelstrom steuert die Sonne über ihr Magnetfeld: Nimmt ihre Aktivität zu, verstärkt es sich und schirmt die Erde besser vor der Strahlung ab.

Andere behaupten: Änderungen der kosmischen Strahlung, wie sie durch Schwankungen der Sonnenaktivität auf der Zeitskala von einigen Tagen verursacht werden, haben keine Veränderungen der globalen oder regionalen Wolkenbedeckung zur Folge. Das zeigen detaillierte Analysen eines schweizerisch-deutschen Wissenschaftlerteams. Damit ist es sehr unwahrscheinlich, dass kosmische Strahlung das Klima beeinflusst, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“.

Wolken spielen für das Klima der Erde eine doppelte Rolle. Einerseits reflektieren sie auf den Planeten einfallendes Sonnenlicht zurück in den Weltraum, andererseits behindern Wolken die Wärmeabstrahlung von der Erdoberfläche in den Weltraum. Je nach ihrer Höhe und Beschaffenheit wirken Wolken also entweder wärmend oder kühlend. Nach heutiger Auffassung dominiert der kühlende Einfluss der Wolken.

Für einen unabhängigen Test dieser Hypothese haben Frank Arnold vom Max-Planck-Institut für Kernphysik und seine Schweizer Kollegen von der Universität Bern und der Eawag Dübendorf nun so genannte Forbush-Ereignisse analysiert. Dabei verursachen sporadisch auftretende Sonneneruptionen einen plötzlichen Rückgang der in die Erdatmosphäre eindringenden kosmischen Strahlung, der innerhalb weniger Tage wieder abklingt. Die Abnahme ist ähnlich stark ausgeprägt wie im Maximum des Sonnenzyklus.

Wie können kosmische Strahlen die Wolkenbildung beeinflussen? Wolken brauchen zu ihrer Entstehung Kondensationskeime, die dann zu Tröpfchen anwachsen. Solche Kondensationskeime sind Aerosolteilchen, die auch aus Ionen – elektrisch geladenen Atomen oder Molekülen – entstehen können. Diese werden durch die kosmische Strahlung aus neutralen Luftmolekülen gebildet.

Ionenkonzentration in der Atmosphäre berechnet
So lag es nach Angaben der Forscher nahe, aus Messdaten der galaktischen kosmischen Strahlung die Ionenkonzentration in der Atmosphäre zu berechnen und mit Satellitendaten der Wolkenbedeckung zu vergleichen. Als Ergebnis der Analyse von sechs markanten Forbush-Ereignissen steht fest, dass sich Ionenkonzentration und Wolkenbedeckung völlig unkorreliert zeitlich ändern. In keinem Wolkenstockwerk fanden die Forscher der schweizerisch-deutschen Kollaboration globale oder regionale Effekte, weder für ein einzelnes Ereignis noch gemittelt über alle sechs Ereignisse.

Analysiert haben die Wissenschaftler nur solche Forbush-Ereignisse, die nicht durch andere Effekte überlagert waren. Sie berechneten für alle sechs Ereignisse über je 20 Tage alle drei Stunden die Ionenkonzentration in einem 5°×5°-Gitter über den Globus und die gesamte Troposphäre. Diese verglichen sie dann mit ebenfalls 3-stündlich vorliegenden Satellitendaten zur Wolkenbedeckung in drei Höhenstufen. Sie betrachteten nur relative Werte, so dass eventuelle systematische Messfehler keine Rolle spielten. Die Methode ist empfindlich genug, um Effekte in der von den dänischen Wissenschaftlern postulierten Größenordnung zu entdecken.

Teil 3 – Meteoriten und Vulkane
Schon früher gab es Ereignisse, wie der Einschlag großer Meteoriten oder der gleichzeitige Ausbruch mehrere Vulkane, die Klimawechsel zu Folge hatten und durch die ganze Spezies wie die Dinosaurier ausstarben. Unsicherheiten bezüglich der Eigenschaften und Wirkungen vergangener Ausbrüche hängen damit zusammen, dass nur wenige Ausbrüche stattfanden, seit es zuverlässige Messmethoden gibt. Die wichtigsten explosiven Vulkanausbrüche der Neuzeit waren die des Tambora (1815), Krakatau (1860 und 1883), Agung (1963), El Chichon (1982) und Pinatubo (1991), wobei letzterer am weitaus besten dokumentiert ist. Heutzutage kommen dabei sowohl Satelliten als auch Bodenmessungen (z.B. mit Lidar) zum Einsatz. Über weiter zurückliegende Ereignisse lassen sich Schlussfolgerungen aus Eisbohrkernen ziehen, da vulkanische Aerosole in die Eisschilde eingelagert werden. Es bestehen dabei jedoch große Unsicherheiten, z.B. bezüglich der räumlichen Verteilung der Aerosole. Um die genaue Wirkung eines Ausbruchs für die Zukunft abschätzen zu können, müssen Annahmen über die Menge, Größe und genaue Ausbreitung der freigesetzten Aerosole gemacht werden; auch diese Informationen sind nicht gut bekannt.

Teil 4 – Kälte statt Wärme
Die Debatte, ob uns eine neue Eiszeit bevorsteht, wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert. Schon Ende der 70er und Anfang der 80er zerbrachen sich die Wissenschaftler den Kopf darüber, ob die damals sehr kalten Winter ein Anzeichen für das Hereinbrechen einer neuen Eiszeit seien. Neueste Erkenntnisse jedoch lassen vermuten, dass der Klimawandel das Gleichgewicht der Meeresströme verändert und das könnte die Temperaturen auch bei uns schon bald in den Keller fallen lassen.
Der NAMOC (North Atlanic Meridional Overturning Circulation) ist der Gegenpart zum Golfstrom und ein wichtiger Teil eines komplexen Systems, welches das Klima weltweit beeinflusst. Er transportiert kältere Wassermassen an die Küsten Grönlands und Kanadas und sorgt so für ein ausgeglichenes Kreislaufverhältnis. Schwächt sich der Golfstrom weiterhin ab, wie es bereits seit einigen Jahren zu beobachten ist, gerät der gesamte Kreislauf in Gefahr. Schuld daran ist vor allem das Schmelzen des arktischen Eises und damit der ständige Zufluss neuer kalter Wassermassen in den Nordatlantik.

Doch genau dieser Strom kalter Wassermassen hat sich in den letzten Jahrzehnten abgeschwächt, so die neuesten Erkenntnisse schottischer und norwegischer Forscher, die den Abfluss kalter Wassermassen zwischen Schottland und Grönland seit Jahrzehnten beobachten. Ihren Ergebnissen zufolge hat der Abfluss der kalten Meeresströme seit 1950 um 20% nachgelassen. Daraus lässt sich schließen, in welchem Ausmaß auch der Golfstrom bereits nachgelassen hat. Was ein Nachlassen des Golfstroms bedeuten kann, wissen wir aus den Erkenntnissen der Erdgeschichte: Vor 20’000 Jahren, am Höhepunkt der letzten Eiszeit, hatte der Golfstrom nur zwei Drittel seines heutigen Ausmaßes und halb Europa war von Eismassen bedeckt.

Teil 4 – Der Mensch und die Nebenwirkung CO2
Hauptsächliche Ursache liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich“ in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen. Dieser verändert die Zusammensetzung der Atmosphäre vorwiegend durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die daraus resultierenden Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase. Also ist CO2 das Hauptproblem, oder nicht?

Der Mensch und der grosse Rest der anderen Probleme

Letztendlich sind vermutlich sehr viele Faktoren im Spiel, nicht nur der Mensch als Ursache. Andererseits richtet der Mensch grossen Schaden am Öko-System Erde an. Die Klimaerwärmung könnte langfristig das kleinere Übel für den Menschen sein.

Denn im 21. Jahrhundert steht die Menschheit vor großen sozioökonomischen und technologischen Herausforderungen, die durch das – ungebremste – Wachstum der Erdbevölkerung und die dadurch bedingte intensive Nutzung der Ressourcen unseres Planeten noch vervielfältigt werden: Überfischung der Meere, Zerstörung von ökologischen Systemen usw..

Unbestritten sind die von menschlichen Handlungen beeinflussten Umweltschäden. Auch durch den Umweltschutz angestrebte Verbesserungen haben oft auch ungewollte, nachteilige Folgen (siehe Biosprit und Abholzung von grossen Waldgebieten). Früher waren diese Umweltbeeinflussungen und ihre Folgen lokal. Waren die Auswirkungen zu schwerwiegend, zogen die Menschen weiter. Heute hat sich die Situation grundlegend gewandelt. Die negativen Folgen menschlicher Handlungen sind unübersehbar und ein Weiterziehen ist nicht mehr möglich, da hierfür kein freier, unberührter Platz mehr vorhanden ist.

So gesehen ist die Klima- und Umweltdebatte ein grosser Schwachsinn, solange nur geredet wird – dadurch konsequenterweise auch nicht gehandelt. Und wenn gehandelt wird, dann meist in blindem Aktionismus – mit fatalen Folgen.  Das Einzige, was wirklich konstant ist, ist die Handlungsunfähigkeit und unkonstruktive Zusammenarbeit aller und – der Klimawandel ist nur ein Problem von vielen.

Der Klimawandel, Angst und seine Folgen

Wirbelstürme, Überschwemmungen, Anstieg des Meeresspiegeels, Versteppung. Der weltweite Klimawandel ist die grösste Bedrohung für die Zukunft der Menschheit.

hirn_1.jpgAngst und Panik war schon immer ein schlechter Ratgeber. Trotzdem ist der Klimawandel eine wichtige Sache, denn er kann für allerlei nützliche Aussagen verwendet werden um für Aktionen die heilige Absolution zu bekommen.
Zum Beispiel: Der französische „Spiderman“ Alain Robert, der mit seiner Aktion am Donnerstag in NY auf den weltweiten Klimawandel aufmerksam machen wollte oder in der Kartause Ittingen „Die Ausstellung „Moralische Fantasien“ zeigt künstlerische Strategien in Zusammenhang mit der Klimaveränderung. Auch die Konzerne haben den Klimawandel entdeckt, demnächst gibt es nur noch Produkte, die Klimaneutral oder nachhaltig produziert werden – die Werbung schafft den Raum des guten Gewissens. Hinter den Kulissen bleibt alles beim alten. Man sehe sich nur die Werbung der grossen Energieerzeuger RWE oder EON an – man könnte meinen sie sind mittlerweile reine ÖKO-Energieproduzenten. Das Volk ist leider ziemlich dumm und glaubt es. Ist eigentlich Stroh Klimaneutral?

Mit dem Klimawandel lässt sich, auch wie bei anderen geschürten Ängsten gut Geld verdienen. Siehe Solaranlagen in Deutschland, hoch subventioniert über Steuergelder, Festpreis bei der Einspeisung und dadurch langfristige Verteuerung des Stromes für die ganze Bevölkerung. Verlagerung der Solar-Produktionsstätten nach China, Korea und Japan (billig produzieren), die Containerschiffe die es transportieren gehören zu den grossen Dreckschleudern und die Einsparung an CO2 kommt den grossen Unternehmen zugute, die dann die nicht gebrauchten CO2 Zertifikate gewinnbringend an andere Energieerzeuger verkaufen. CO2 Bilanz = NULL!

Information: Solarstrom – verfehlte Förderpolitik (ARD/Plusminus)
Das ganze als Film: Solarstrom – verfehlte Förderpolitik

Im alltäglichen Falle werden solche Berichte gerne von den Interessenten der Solarlobby als komplett falsch und unrichtig dargestellt. Ein ganz normaler Vorgang, denn würde man auf dem boomenden Solarmarkt nicht soviel Geld verdienen, würde ja keiner seine Klappe aufmachen.

Die Rentenangst
Als anderes gutes Beispiel der erzeugten Angst lässt sich die Rentenangst anführen. Durch hypothetische Spekulationen über die Rentenentwicklung und isolierten „Reform“-Vorstößen wie etwa der Anhebung des Renteneintrittsalters und immer neuen Alarmrufen von sog. Rentenexperten werden Ängste bei Jung und Alt geschürt. Die meisten negativen Studien zur gesetzlichen Rentenversicherung werden von den Versicherungsgesellschaften bezahlt, die wollen schliesslich ihre privaten Vorsorgepakete gewinnbringend an den Bürger verkaufen. Die Bildzeitung brachte die Rentenangst in ihrer typischen Art ins Volk, die meisten reisserischen Artikel stammen von dem ehemaligen Pressesprecher der Allianz AG, OLiver Santen. Dies wurde schon 2005 in einer Vertreterinformation der Allianz AG angekündigt, eine Vermischung von Propaganda für private Interessen mit redaktioneller Arbeit. Die Rechnung ist wohl aufgegangen, die Bürger vertrauen nicht mehr der gesetzlichen Rentenversicherung und flüchten in die private Vorsorge und genau hier bewegen sie sich unbewusst in ein unsicheres System.

Herzog warnt vor „Rentnerdemokratie“, Riester verteidigt sein „Riester-Modell“ und beide gehören in die Gruppe der Lobbyisten der Versicherungen. Die machen ein gutes Geschäft, bleibt nur noch abzuwarten wenn die Heuschrecken (Investoren) die Pensionskassen entdecken – … tschüss Rente!

Aber wir waren ja beim Klimawandel. Man sehe den heutigen Zustand der Welt an, die Spekulanten haben den Energiemarkt entdeckt, Biosprit der zum grossen Teil die Lebensmittel verteuert und alle grossen Konzerne und natürlich auch der Samenmonopolist „Monsanto“ stecken die neuen Energieclaims ab. Es sind nicht die kleinen Bauern in Südamerika die am Biospritgeschäft verdienen, sondern wieder einmal die grossen Konzerne – die freien Bauern sind heute die Sklaven dieser Industrien, denn das Land besitzen nun die Konzerne. Somit lässt sich schon heute sagen, der Klimawandel ist schon bedrohlich, aber der damit verbundene Rettungsakt unserer Welt wird den grösseren Schaden anrichten, wenn man sich nicht von der Gier nach Profit und schnellem Geld verabschiedet. Das aber wird definitiv nicht passieren, man kennt ja schliesslich das Tier „Mensch“.

Klimaschutzziele, Sigmar Gabriel, Biosprit und Tibet

Der Umweltminister Sigmar Gabriel und seine Kompetenz, aber wo liegt diese eigentlich genau? Ich glaube er weiss es selbst nicht mal. Seine CO2 Einsparungspredigt beeindruckte nicht so besonders, dann die Superidee mit dem Biosprit und die Bürger sollen sparen und am besten neue Autos kaufen. Dafür bläst er letztes Jahr 44,66 Tonnen Kohlendioxid für seinen Kurztrip Mallorca – Berlin (Kabinettssitzung) – Mallorca in die Umwelt. Was soll man von ihm halten?
Der Biosprit den er forciert, ist eine ziemlich üble Sache für unsere Umwelt und Nahrungsmittelproduktion, besonders wenn dafür Genmais (von Monsanto) angebaut wird. Mutationen sind die Folge wie man im Bild unschwer erkennen kann.

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Klimaschutzziele verhindern Kurswechsel
Steffi Augter (Berlin)

Auch in der Politik wächst die Kritik am Biosprit. Doch die hehren Klimaschutzziele lassen keinen Kurswechsel zu.
Vom Raps zum Biosprit: Die Produktion des Benzins vom Acker ist teuer, das aggressive Ethanol eine Gefahr für viele alte Autos – und wirklich klimaneutral ist das Ganze auch nicht (dpa)

Manchmal passt die ganze Wahrheit in nur einen Satz: „Lange war Biosprit der Himmel – heute ist er die Hölle.“ Diese Erkenntnis von Naturschützern bringt Michael Kauch, Umweltexperte der FDP-Fraktion, von einem Kurztrip nach Brasilien mit. Sechs Tage lang tourte der Liberale mit Parlamentariern der G8-Staaten und der fünf großen Schwellenländer durch das Land, sprach über den Schutz der Regenwälder und wie Biomasse-Zertifikate verhindern können, dass der Urwald für den Anbau von Energiepflanzen abgeholzt wird.
Denn der Weg vom Ökohimmel in die Hölle ist kurz: Den Biosprit-Boom beobachtet man nicht nur in Lateinamerika mit wachsender Skepsis. Eine breite Koalition aus Umweltpolitikern, Ökoverbänden und Mineralölwirtschaft spricht sich inzwischen auch hierzulande für einen Kurswechsel bei der Förderung von Biosprit aus. Zehn Prozent Biokraftstoff soll nach einem EU-Beschluss ab 2020 europaweit getankt werden müssen. Deutschland strebt sogar eine Beimischungsquote von 20 Prozent an. Doch die Produktion des Benzins vom Acker ist teuer, das aggressive Ethanol eine Gefahr für viele alte Autos – und wirklich klimaneutral ist das Ganze auch nicht.
Es gibt mittlerweile kaum noch einen Experten, der nicht vor den negativen Folgen dieser Politik warnt. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Gefahr zwar erkannt, doch seine Reaktion könnte die Lage noch verschlimmern. (Das macht er doch sicher, dafür hat er ein gutes Händchen)

Seiner „Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung“ zufolge dürfen Biokraftstoffe nicht von Flächen stammen, die bis 2005 Wald oder Naturschutzgebiet waren. Nur dann bekommen Pflanzenölhersteller Zertifikate, die ihren Beitrag zum Klimaschutz belegen. Doch dieser Plan hat eine Schwäche: Weil er nur Flächen für Biokraftstoffe, aber nicht für Nahrungsmittel erfasst, bauen Plantagenbesitzer in aller Welt Energiepflanzen wie Mais, Raps und Soja für deutsche Tankstellen dort an, wo der Wald längst gerodet ist.
Beim Anbau von Pflanzen für die Lebensmittelproduktion weichen sie dafür auf Regenwaldflächen aus. Deutschland fährt auf diese Weise zwar sauber Auto, heizt aber die Waldzerstörung weiter an. Die FDP fordert nun, die Biomassequote ganz auf Eis zu legen. „Sonst ist der Regenwald weg, bevor das erste Zertifikat ausgestellt wurde“, sagt Kauch.

Sein Vorschlag: Da sich die Zehn-Prozent-Quote wohl kaum abschaffen lasse (? Scheint so das man keine Gesetze der EU mehr rückgängig machen kann ?), sollte sie zumindest so lange ruhen, bis es ein verlässliches internationales System der Zertifizierung von Biokraftstoffen gibt. Denn auf Biomasse-Importe könne Deutschland kaum verzichten, ohne die ehrgeizigen Klimaziele zu gefährden. Und in Brüssel fordert Industriekommissar Günter Verheugen, Biokraftstoffe erst dann einzusetzen, wenn die Forschung Kraftstoffe entwickelt hat, deren Ökobilanz positiv ausfällt. Verheugen: „Wir sollten auf die Beimischung verzichten, bis wir über Biokraftstoffe der zweiten Generation verfügen, die wirklich nachhaltig sind“.

Quelle: Klimaschutzziele verhindern Kurswechsel Quelle: Wirtschaftswoche
OECD rügt Biosprit-Subventionen Quelle: Heise

Alter Beitrag: Sigmar Gabriel ein Heuchler? via seeblog

Berlin (dpa) – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die EU-Kommission zu deutlichen Korrekturen an ihren jüngsten Klimaschutz-Plänen aufgefordert. So müsse die Europäische Union (EU) das schädliche Kohlendioxid bis 2020 um 40 Prozent abbauen und nicht nur um 30 Prozent.
So kennt man Sigmar Gabriel – blinder Aktionismus, aber irgendwann stellt er sich selbst das Bein und fällt auf die Nase. Vorher denken – dann reden! Dafür gibt es nochmal ein schönes Beispiel:

China: Gabriel warnt vor innenpolitisch motivierten Tibet-Debatten Quelle: blog.china-guide
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat davor gewarnt, wegen des Themas Tibet die Beziehungen zu China zu gefährden. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und wertet damit wirtschaftliche Interessen ganz klar höher als Menschenrechte. Es stellt sich die Frage, ob es im Sinne der „deutschen Sache“ ist, die Augen vor Verfolgung und Diskriminierung zu verschließen. „Wir müssen lernen, dass in China eine andere Wahrnehmung des Dalai Lama vorherrscht“, fügte er hinzu.

Recht hat er, auch bei ihm als Umweltminister herrscht eine andere Wahrnehmung. Deshalb muss er viel im Web googeln um auf dem laufenden zu bleiben, aber auch das kann folgen haben: „Einmal googlen entspricht einer Stunde Licht“ Quelle: Spiegel
Eine Such-Anfrage bei Google verbraucht genauso viel Strom wie eine Energiesparlampe benötigt, um eine Stunde lang zu leuchten. So lautet die Schätzung eines großen Berliner Internet-Dienstleisters. Demnach gleicht der CO2-Ausstoß der IT-Industrie dem des Luftverkehrs.

globaleumweltpolitik (der Blog)

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Auf dem Blog globaleumweltpolitik ist eine sehr interessante Diskussion ausgebrochen. Der Bericht „Videopräsentation über die Geschichte der Klimaforschung (und diese komischen KlimaskeptikerInnen)“ ist nicht so interessant, wie die Diskussion, die aus einem anderen Grund entstanden ist.
Deswegen ist es viel interessanter die Kommentare zu lesen. Mir fällt dabei auf, das die Klimahysteriker und auch die Klimaskeptiker ähnliche Argumente aufgreifen. Nur dass die CO2 Fraktion hier extremer agiert und auf bestimmte „Sachlichkeit“ verweist, Studien, Prognosen usw.. Zum Schluss bleibt nur der erhobene Zeigefinger und der Tunnelblick übrig. Für mich ein gutes Argument, die beiden Lager weiter zu beobachten – denn hier sieht man wieder die menschliche Eigenschaft, wenn es um das vermeintliche Recht oder die absolute Wahrheit geht. Früher gab es die Glaubenskriege (heute auch noch) und warum sollte es bei der Klimadebatte anders sein. Bekanntermassen liegt die Wahrheit meist zwischen den Dingen – auch das ist ein Prozess zur Menschwerdung. Aber da sind wir noch weit entfernt.

Witzig, aber auch bedenklich diese Meinung „… existiert eine recht robuste Verbindung zwischen Marktradikalismus/Anti”kommunismus”/Wirtschafts”liberalismus” und Umwelt- oder Klimaskeptizismus. Übersetzt (von mir): Die Klimaskeptiker sind der rechten politischen Landschaft zuzuordnen und die Klimahysteriker der linken.

Toll! So einfach ist das. Aber vielleicht liegt es daran, das der Verfasser Politikwissenschaft studiert, da kann man schon mal in dieser „abstrakten Welt“ den Überblick verlieren. ;-)

Aber lest selbst: globaleumweltpolitik

Wie es in unserer Gesellschaft um moralische Eigenschaften steht, kann man hier nachlesen. Diese Entwicklung empfinde ich fast noch bedenklicher als die Klimaerwärmung: UMGANG MIT „ANDEREN“ – Ökonomisch leben

Warming Trend: PDO And Solar Correlate Better Than CO2

Joe D’Aleo, an AMS Certified Consulting Meteorologist, one of the founders of The Weather Channel and who operates the website ICECAP took it upon himself to do an analysis of the newly released USHCN2 surface temperature data set and compare it against measured trends of CO2, Pacific Decadal Oscillation, and Solar Irradiance. to see which one matched better.

Einen sehr interessanten Bericht über die CO2-These fand ich auf diesem Blog: wattsupwiththat Leider in Englisch. Aber ein sehr interessant Beitrag zur Klimahysterie und CO2 – der meine Meinung widerspiegelt, dass das CO2 eine oder nur kleine Rolle bei der Erderwärmung spielt.

Die Erklärung was PDO und AMO ist:
PDO: Pacific Decadal Oscillation, Alaska grenzt mit seiner Südküste an den Pazifik und wird daher von diesem größten Meer der Erde klimatisch stark beeinflusst. Die PDO ist eine abrupte Änderung der Wassertemperatur im Pazifik. Alle 20-30 Jahre kommt es zu einem großräumigen Wechsel von kalt nach warm und umgekehrt.

AMO: Atlantic Multidecadal Oscillation, gerade wenn extreme Wetterereignisse gehäuft auftreten, wird rasch der Mensch als Ursache ausgemacht. So war es auch 2005, als eine Rekordzahl von Hurrikanen die Karibik und die daran angrenzenden Regionen heimsuchte. Aber schon das folgende Jahr, in dem nur wenige solcher Ereignisse auftraten, zeigte, dass solche Schlüsse nicht immer richtig sind…

“Im langzeitlichen Mittel gibt es zwar einen leichten Aufwärtstrend dieser Parameter, der aber von einer deutlichen langperiodischen natürlichen Schwankung überlagert ist, die wir ‘Atlantic Multidecadal Oscillation’ nennen”, so Prof. Mojib Latif vom IFM-GEOMAR. “Diese weist in den letzten Jahren ein deutliches Maximum auf, sodass die jüngst beobachtete Zunahme der Wirbelsturmaktivität wohl eher natürlichen Ursprungs ist”, folgert Latif.

Klimadebatte und Einzelkämpfer

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Die Klimadebatte ist im vollem Gang, als Einzelkämpfer kommt man bei den Diskussionen nicht besonders weit und erreichen kann man auch nicht viel. Denn Klimapapst Al Gore hat eine starke Glaubensgemeinschaft. Deshalb ist es angebracht, dass sich möglichst viele CO2-Skeptiker zusammenschliessen. Die Spielregeln sind ja alt, je mehr sich zusammen schliessen, desto grösser die Chance, dass man gehört wird. Ich persönlich empfehle das Heiligenrother Klimamanifest. Es gibt aber auch noch andere.

Einige Gruppierungen huldigen vordergründig dem Klimapapst und springen auf das Trittbrett der Klimahysteriker, in der Hoffnung den Zeitgeist des Naturbewusstseins und Schutzes in der Gesellschaft ausnützen zu können, für Ihre eigenen guten Ziele. Das aber hat die Geschichte gezeigt, das hat noch nie funktioniert. Davon abgesehen, verleugnen die Klimaskeptiker ja nicht die Klimaerwärmung oder sind gegen Naturschutz, sondern stellen den Menschen als alleinigen Schuldigen in Frage.

Gemeinsam sind wir stärker! Das gilt auch für alle andere Themen.

Sigmar Gabriel ein Heuchler?

Beim der Klimaschutzkonferenz hatte er vehement die Co2 Reduzierung pamphletisiert, nun hat die Europäische Kommission ein Gesetz vorgelegt, nach dem der CO2-Ausstoß aller neuen Pkw dann durchschnittlich nur noch 120 Gramm pro Kilometer betragen darf. Jetzt hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den anstehenden EU-Richtlinienvorschlag zur stärkeren CO2-Minderung bei Autos heftig kritisiert.

Ein klassischer Spagat des Minister Gabriel als Umweltminister und Freund der Autoindustrie. Man könnte meinen es wäre schon fast eine Aufforderung, um ihn in seine Weichteile zu treten (bildlich gesehen). Denn noch offensichtlicher kann Scheinheiligkeit nicht gezeigt werden. Klimaschutz ja und sofort solange der Bürger bezahlen muss, aber bitte schön perfekt angepasst und möglichst gratis für die Industrie, besonders die „mittellose Autoindustrie“. Denn wenn man vorher investieren muss, dann schmälert das den Profit.

„Autobauer bei CO2-Ausstoß unter Druck“ Netzeitung

Gabriel spricht von “Wettbewerbskrieg“ SWR

„EU-Klimaschutzplan löst Proteststurm der Autobauer aus“ Reuters

Was will jetzt Gabriel eigentlich? Eine CO2 Reduzierung, Biosprit, … Blinder Aktionismus kann er auf jedenfall vorweisen, nun muss der Biosprit das Dilemma beenden. Scheint, das Gabriel von der Sachlage und CO2 Bilanz noch nie etwas gehört hat. Aber Gabriel könnte ja selbst etwas tun, jeder weiss – beim Autofahren und Fliegen kostet Gewicht mehr Treibstoff. Da könnte Gabriel schon mal sparen, gibt ja zu viele Dicke in Deutschland und abnehmen schadet dem Umweltminister sicher nicht.

Produktion von Biosprit – EU-Kommissar rudert zurück

Weltweit nimmt die verfügbare Nahrungsmittelmenge ab. Vielerorts sind im vergangenen Jahr die Lebensmittelpreise um teils mehr als 100 Prozent gestiegen, eine Entwicklung, die sich in diesem Jahr fortsetzt. Die Liste der Staaten, in denen die ärmeren Menschen aufgrund der hohen Preise in Versorgungsnot geraten, wird immer länger.
Die Europäische Union steuert diesem Trend seit geraumer Zeit entgegen (das ist wohl eine direkte Lüge), konnte aber bislang nicht verhindern, dass die Getreidelager weitgehend leergeräumt werden mussten. Um einigermaßen konstante Preise zu wahren, hatte die EU mehrere Millionen Tonnen Interventionsgetreide auf den Markt geworfen, bis gegen Ende 2007 nur noch ein Resthäufchen von 0,5 Mio. Tonnen übriggeblieben war. Darüber hinaus wurde das Flächenstillegungssystem außer Kraft gesetzt, die Milchquotenregelung auf den Prüfstand gehoben und weniger Bürokratie bei der Einführung neuartiger Lebensmittel in die EU in Aussicht gestellt; und es wurden die Zollschranken für fast alle Getreidearten aufgehoben – alles Maßnahmen, damit die EU-Bürger trotz des weltweiten Mangels genügend zu essen haben.

Ein weiterer mangelgenerierender Faktor ist Biosprit. Im März vergangenen Jahres hatten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union vereinbart, dass dem herkömmlichen Treibstoff bis zum Jahre 2020 mindestens 10 Prozent Biosprit beigemischt wird. Damit sollte einerseits die Versorgungsabhängigkeit von Erdölimporten, andererseits die Emission von Treibhausgasen reduziert werden. Die EU-Kommission will am 23. Januar einen Gesetzesvorschlag zum angestrebten Biospritanteil vorlegen.

Es hatten sich 17 Nichtregierungsorganisationen in einem gemeinsamen Brief an EU-Energiekommissar Andris Piebalgs gewandt und ihn aufgefordert, entweder sehr viel strengere Auflagen bei der Biospritproduktion zu verhängen oder am besten sogar jegliche Verpflichtung zur Erhöhung des Biospritanteils zu streichen. Die Organisationen warnten, dass der großmaßstäbliche Anbau von Energiepflanzen zum Anstieg der Lebensmittel- und Futterpreise führen wird. Auch der Wasserverbrauch zur Herstellung der Pflanzen sei riesig. Davon seien die Ärmsten in der Welt als erste betroffen.

Die OECD, die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der die 30 führenden Industriestaaten angehören, hat im vergangenen September ebenfalls gewarnt, dass die Förderung von Biosprit in der Europäischen Union zur Erhöhung der Lebensmittelpreise beitragen und zur Abholzung von Wäldern und Vernichtung von natürlichen Lebensräumen führen könnte. Wohingegen der Nutzen im Kampf gegen Klimawandel begrenzt sei.