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Japaner brechen Walfang ab

Endlich mal eine gute Nachricht. Walfanggegner sind erleichtert, Japan ist stinksauer: Mit waghalsigen Störmanövern auf hoher See hat die streitbare Tierschutzgruppe Sea Shepherd aus den USA die japanischen Walfänger zum Abbruch der Jagdsaison im Südpolarmeer gebracht. Normalerweise dauert sie dort bis März.

Die Walschützer sorgen wieder mit spektakulären Aktionen für Schlagzeilen. Sie werfen regelmässig Stinkbomben auf Walfangschiffe, fangen deren Propeller mit Schlingen ein oder fahren mit ihren Booten in die Schusslinie der Harpunen. Weltweit bekannt wurde die von Hollywood-Stars wie Sean Penn und Pierce Brosnan unterstützte Organisation vor einem Jahr nach dem Zusammenstoß ihres Schnellboots „Ady Gil“ mit einem Walfänger.

Diesmal sei Sea Shepherd mit drei Booten und einem neuen Helikopter vor Ort gewesen, sagte ihr Gründer Paul Watson und bezeichnete den Abbruch als „großartige Nachricht“. Er zeigte sich hoffnungsvoll, dass es gelingen könne, Japan bald ganz von der Jagd abzubringen. (dpa?)

Die anderen Artikel auf dem Blog:
Walfänger zerstören Hightech-Schiff von Umweltaktivisten
Artenschutz – Gier frisst Verstand
TCM, Haifischflossensuppe und asiatische Gewohnheiten
Suche für ein Walfangschiff eine veraltete Exocet MM38 Lenkrakete
Unterstützung für Sea-Shepherd

Unterstützung: www.seashepherd.org

Walfänger zerstören Hightech-Schiff von Umweltaktivisten

Bevor es vergessen wird, vor 4 Monaten:

Japanische Walfänger haben ein Schiff der Tierschutzorganisation Sea Shepherd in der Antarktis gerammt und schwer beschädigt. Die Aktivisten hatten die Fischer zuvor mit Stinkbomben (damit ist man seitens der Japaner ein Terrorist ?!?) beworfen. Seit Jahren kämpfen sie gegen den Walfang – jetzt sprechen sie von einem „Walkrieg“.

Sydney – Ein japanisches Walfangschiff hat ein Boot der Tierschutzorganisation Sea Shepherd gerammt. Dem 24 Meter langen Schnellboot „Ady Gil“ sei in den eisigen Wassern der Antarktis in der Nähe der Commonwealth-Bucht der Bug abgerissen worden, so dass Wasser eingedrungen sei, teilte die Sea Shepherd Conservation Society mit. Nach der Kollision mit dem japanischen Walfänger drohte das Schnellboot zu sinken, die sechs Aktivisten an Bord wurden gerettet.

Sea Shepherd warf der Besatzung des Walfangschiffs „Shonan Maru 2“ vor, die „Ady Gil“ absichtlich gerammt zu haben. Das Sea Shepherd-Boot habe sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht bewegt, sagte der Erste Maat des Hauptschiffs der Tierschützer, Locky Maclean. „Als sie bemerkten, dass die ‚Shonan Maru 2‘ direkt auf sie zuhielt, versuchten sie, zurückzusteuern, um den Bug wegzubewegen, aber das war zu spät. Die ‚Shonan Maru 2‘ korrigierte ihren Kurs und pflügte direkt über das vordere Ende des Boots.“

Der Zwischenfall war der schwerste der vergangenen Jahre, in denen es immer wieder zu Konfrontationen zwischen japanischen Walfängern und Tierschutzaktivisten gekommen ist. Der japanische Walfang in der Antarktis findet offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken statt. Naturschützer und mehrere Mitgliedstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC) werfen Japan aber vor, dies nur zum Vorwand für den kommerziellen Walfang zu nehmen. Walfleisch gilt in Japan als Delikatesse.

Deshalb: Spenden für ein Kriegsschiff und versenken der japanischen Walfangflotte! (Das nennt man dann höheres Berufsrisiko für Walfänger)

Japaner nehmen Walfanggegner fest

12.März 2010: Der Prostest gegen Japans Walfang geht vor Gericht weiter: Die japanische Küstenwache hat in Tokio den Umweltschützer Pete Bethune festgenommen. Der „Sea Shepherd“-Aktivist war auf ein Schiff der Walfangflotte geklettert. Im könnten bis zu drei Jahre Haft drohen.

Auch Australien hatte kürzlich Japan gewarnt, man werde vor den Internationalen Gerichtshof ziehen, wenn Japan den Walfang im Südpolarmeer nicht freiwillig aufgibt. Die japanische Walfangflotte tötet jedes Jahr hunderte der Meeressäuger zu „wissenschaftlichen Zwecken“, wie es offiziell heißt. Das ist die Ausnahme, die das Moratorium der Internationalen Walfangkommission von 1986 zulässt. Tierschützer und Regierungen stehen jedoch auf dem Standpunkt, dass die Jagd allein wirtschaftliche Gründe hat.

Unterstützung für Sea-Shepherd

Nicht denken, handeln. Deshalb werde ich solange die Japaner Wale abschlachten, 10% des Erlöses beim Verkauf eines Kunstwerkes, Sea-Shepherd unterstützen. Wenn genug Kapital da ist, könnte Sea-Shepherd ein Schlachtschiff kaufen und könnte den Walfängern besser einheizen, zum Beispiel das Walfangschiff rammen.

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Nachdem Greenpeace seit 1996 bereits von der Holländischen Postcodeloterij (Postleitzahlen-Lotterie) Gelder zugesprochen bekommt (2,5 Mio € für 2007 / 30,1 Mio € seit 1996) wurde erstmals auch Sea Shepherd mit aufgenommen und bekam für 2007 500.000 €.

Begründung warum ich gegen den Walfang bin

Der Wal ist symbolisch und ein Zeichen für die Umweltschutzbewegung – weil es ein nettes Tier ist. Es hat aber zu jede Kultur in vergangener Zeit, Tiere als Symbol für Schönheit, Reinheit usw. gegeben – zum Beispiel heute noch die heiligen Kühe in Indien.

Natürlich ist der offensichtliche Walfang der Japaner nur die sichtbare Spitze der des Eisberges. Diese lässt sich aber besser für die breite Masse nutzen und die Medien berichten darüber, mit dem Ergebnis, das die ganze Welt Information über den Walfang bekommt. Die Kehrseite, andere unpopuläre Tierarten die am aussterben sind, kommen selten in die Medien und sterben klammheimlich aus. Tatsächlich setzen dem Wal ganz andere Faktoren zu, jedes Jahr fallen über 300.000 Wale und Delfine den Folgen menschlicher Aktivitäten wie Fischerei (Beifang) und massiver Meeresverschmutzung zum Opfer. Zudem sind die Meeressäuger durch Unterwasserlärm, Zerstörung der Ozonschicht und industrielle Ausbeutung, z.B. durch die Öl- und Gasindustrie, bedroht.

Nach 55 Millionen Jahren Entwicklung reichen uns 150 Jahre um die Wale und Delfine fast auszurotten – wieder ein trauriges Beispiel, dass die Menschheit zwar eine instabile Sozialstruktur aufgebaut hat, aber es versäumt hat, sich als bewusstes Lebewesen weiterzuentwickeln.

Warum müssen Wale überhaupt noch gejagt werden? Man sieht hier keinen plausiblen Grund und und Firmen die sich auf die Beobachtung der Wale spezialisiert haben, verdienen mittlerweile gutes Geld und das kann noch weiter ausgebaut werden.

Würde man einen Film über Schlachthöfe oder über die industrielle Fleischerzeugung (Tierhaltung) zeigen, würde vermutlich gleichermassen ein Aufschrei durch die Medien gehen. Nur würde es am Verhalten der Menschen wenig oder gar nichts verändern. Der Verbraucher begreift nicht, dass das Verlangen nach billiger Fleischerzeugung genau diese Fleischerzeugungsindustrie hervorbringt.

Fazit: Ich bin gegen Walfang weil er unnötig ist, weil die Japaner offensichtlich lügen (wissenschaftlicher Walfang) und sogar damit durchkommen.