Finanzkrise und der grosse Knall

Wie letzten Sonntag schon kurz angedeutet, hat sich die Finanzkrise erwartungsgemäss rasant verschärft. Nun wird es richtig interessant. Wie schon bei den anderen Berichten (Finanzkrise – das Spiel geht weiter) sehe ich als Grundursache des ganzen Problems den Menschen. Nächste Woche wird sich die Panik, die kollektive Angst, noch deutlich steigern und dann passiert was passieren muss; es geht rasant talwärts, nicht nur am Finanzmarkt sondern auch in der Wirtschaft. Panik war noch nie ein guter Ratgeber.

Erst bläht die Gier die grosse Finanzblase auf und hinterher kracht es wegen den Ängsten. Hat ja schon etwas humorvolles, eben typisch menschliches Verhalten. Man kann es auch so sehen: „Gier und Dummheit liegen oft sehr nah beieinander“, sagt ein weises Sprichwort.

Gekoppelt mit der Gier ist der Aspekt des „Glaubens“. Der Glaube an unbegrenztes Wachstum, der Glaube an die wundersamen Geldvermehrung, der Glaube an grosse Finanzblasen und der Glaube an den „vertrauenswürdigen“ Bankberater der sich später als faules Ei herausstellt.

Der grosse Knall ist wie eine mathematische Formel: Grosses unbegründetes Vertrauen minus schlagartiger Vertrauensverlust = GROSSE KRISE

Krisen bedeutet aber auch Chancen – es müssen konstruktive und vernünftige Taten der Politiker folgen, um den grenzenlosen Finanzmarkt gesunde Regeln vorzuschreiben. Das wäre die Gunst der Stunde. Der Patient ist krank und muss die bittere Medizin schlucken. Nun zeigt die Geschichte, dass der Mensch und besonders der Politiker meistens nichts daraus lernt. Ich persönlich würde raten: „Ruhe bewahren“, denn die grosse Panik fährt auch die grössten Verluste ein – die Angst ist mittlerweile zu einer kollektiven Hysterie herangewachsen. Man weiss wie solche Mechanismen funktionieren. Es ist wie bei einem Kinobrand, die wenigsten sterben am Feuer sondern werden von der in Panik geratenen Masse totgetrampelt. Genauso verhält es sich am Finanzmarkt!

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Wie erzeugt man schöne Finanzblasen, an der kurzfristig sehr gut zu verdienen ist?
Gesellschaften wie Blackstone, Terra Firma, Cerberus oder Texas Pacific Group sind Heuschrecken. Die Palette der Firmenbeteiligungen ist vielfältig – eine kleine Auswahl: der Nähmaschinenhersteller Pfaff, das Spielzeugunternehmen Märklin, die Tiefkühlfirma Iglo, der Brillenhersteller Rodenstock, die Autobahnrestaurantkette Tank & Rast.

„Heuschrecken“ sind Finanzgesellschaften, die auf dem Kapitalmarkt Geld in Form von verkauften Wertpapieren einsammeln und es über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren investieren. In der Fachsprache heißen sie „Private Equity“, weil es sich dabei um „privates Eigenkapital“ handelt – im Gegensatz zu Aktien, die öffentlich an Börsen gehandelt werden.

Alle Heuschrecken haben eines gemeinsam – die Erwartung auf extreme Steigerungen stellt die Essenz der Finanzspekulation dar. Die Anlagepolitik der „Heuschrecken“ ist in den meisten Ländern ohne Aufsicht und Beschränkung, die Risiken für die Geldgeber entsprechend gross. Hauptziel sind die Pensionskassen und Versicherungen.

Um die hohen Renditen zu erreichen, greift das von den Finanzinvestoren gestellte oder massgeblich beeinflußte Management zu aggressiven Methoden: Dazu zählen neben Kostensenkungen die profitable Veräußerung von „Filetstücken“ der erworbenen Firma oder die Aufgabe von Produktionsfeldern, die nicht zum Kernbereich des Unternehmens zählen. Alles mit entsprechenden negativen Folgen für die Belegschaften.

„Buy it, strip it, flip it“ („Kauf es, zieh es aus und wirf es weg“) lautet deshalb ein geflügeltes Wort unter Fondsmanagern. Bei fast allen Buy-outs handelt es sich um Unternehmenskäufe, die zum größten Teil mit Schulden finanziert werden. In der Regel bezahlen die Beteiligungsfonds zwei Drittel – manchmal sogar 90 Prozent – des Kaufpreises mit Krediten. Diese dienen den „Heuschrecken“ als „Hebel“, um mit möglichst wenig Eigenkapital, möglicht viele Firmen oder Unternehmen einzukaufen.

Banken und Finanzinstitute verdienen an solchen Übernahmen blendend mit und drücken deshalb auch bei riskanteren Finanzierungsgeschäften gern mal ein Auge zu. Die Schulden werden dann dem erworbenen Unternehmen aufgebürdet, das die damit anfallenden Schuldzinsen aus seinen Mitteln zu tilgen hat. Das wiederum setzt das Firmenmanagement unter erheblichen Druck, die Effizienz zu erhöhen. Um ihre hohen Renditen zu bekommen, setzten die „Heuschrecken“ auch auf den Abbau von Arbeitsplätzen.
Bei der Jagd nach dem schnellen Geld geraten viele der aufgekauften Unternehmen nicht nur in eine Schuldenfalle. Die Gefahr von Konkursen und Pleiten wächst deshalb. (Diverse Quellen: z.B. IG Metall)

Schwere Zeiten für Heuschrecken
Große Deals für kleines Geld

Arbeitslosigkeit?
Nicht die Löhne sind entscheidend für die Höhe der Beschäftigung, es sind vielmehr diese neuen Finanzmärkte, die massgeblich die Arbeitslosigkeit mitbestimmen. Ihre viel zu hohen Renditeansprüche gegenüber der Produktionswirtschaft gefährden auf Dauer die Stabilität des gesamten ökonomischen Systems.
Die Kurzform: Man will sein gespartes Geld für die Rentenversorgung absichern, man gibt im guten Glauben einem Fondmanager sein Kapital, dadurch können die Fondmanager sehr viel Kapital ansammeln, weltweit mehr als 55 Billionen US-Dollar. Die Heuschrecke investiert das Geld in die Firma in der sie arbeiten, das kostet Arbeitsplätze (leider auch ihren), aber die Rendite der Anlage steigt. Ob ihre Anlage tatsächlich sicher ist, wird sich genau jetzt bei der Finanzkrise bewahrheiten.

Es gibt auch positive Aspekte der Finanzkrise
Vorteil: Bei einer Wirtschaftskrise sinkt die Nachfrage, also wird Energie eingespart, dadurch weniger CO2 – aha! Klimaschutz durch Wirtschaftskrise – auch eine Methode um den CO2-Ausstoss zu begrenzen.

Untersee – der goldene Oktober (Foto)

Herbsttage sind Nebeltage – aber auch die stimmungsvollsten vom ganzen Jahr. Der Untersee heute Sonntag, den 05. Oktober 2008 fotografiert von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr.

Natürlich sieht man immer das gleiche Bild, aber schaut Euch das Verhältnis des Lichtraum zum Hintergrund, zur Landspitze, dem Wasser und des Gesamtbildes einmal ganz genau an. Auch das Segelboot, mal grösser, mal kleiner verändert das Bild. Das letzte ist typisch für den Untersee.

Und diese Woche wird es am Finanzmarkt auch sehr herbstlich, viele fallende Kurse und ein grosses Tiefdruckgebiet bringt schlechte Neuigkeiten.

Seelicht aktualisiert

seelicht.jpgNach langer langer Zeit habe ich nun die Seelicht (nicht dieser Blog) aktualisiert. Dort findet man die Lichtbilder und Lichtobjekte. Falls ihr den einen oder anderen Fehler findet, würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir einen Feedback geben könntet.

OS X 10.5.5 Update und das Kontextmenü

kontextmenue.gif Entweder täusche ich mich gewaltig, aber vor dem Update 10.5.5 war das Kontextmenü anders angeordnet. Mich hat schon immer sehr geärgert, dass der Eintrag „Öffnen mit…“ über der Information ist. Meines Erachtens war das vor 10.5.5 anders angeordnet.

Nun ist es wieder so wie bei 10.4 und das ist sehr ärgerlich. Denn wenn man mit der Maus in Richtung Information fährt, springt das „Öffnen mit“ auf und alle angeschlossenen Firewireplatten und davon habe ich jede Menge starten erstmal alle aus den Ruhezustand hoch. Das dauert und nervt gewaltig, genauso wenn man ein Programm öffnet und die angeschlossenen Firewireplatten fahren alle hoch.

Bis jetzt habe ich keine Lösung gefunden, im Kontextmenü die Einträge anders anzuordnen . Hat jemand eine Idee?

UBS und Crash?

wolfsberg.jpgDie UBS und die Titanic
Passend zum Thema dieses Jahres hat die UBS auf dem Wolfsberg die richtige Skulptur hingestellt. Vermutlich zeigt sie die isolierten Manager der UBS, die in ihrem Elfenbeinturm in alle Richtungen blicken und ziemlich planlos wirken. Schön das Kunst einen Teil der Realität widerspiegelt in der sich die UBS befindet. Natürlich habe ich als kreativer Mensch dieses Kunstwerk erweitert, die obere Figur habe ich ersetzt – um zum Ausdruck zu bringen, was die Bank von den kleinen Anlegern hält. Zwar sehr provokant, aber ich denke es trifft die Sache im Kern.

Noch passender wäre eine Skulptur mit Pferd und Reiter – die Geschichte „Wer auf dem hohen Ross sitzen …“, das Ende der Geschichte kennt jeder.

Die UBS ist die grösste Vermögensverwalterin der Welt – noch.
Gerade vorgestern erinnerte Konzernchef Marcel Rohner die Zuschauer von «10 vor 10» wieder daran: «Wir sind die grösste Vermögensverwalterin der Welt» und die Bundesrätin Leuthard ist zuversichtlich «Die UBS wird nicht untergehen». Sagte man dies nicht auch von der AIT und war die Titanic nicht auch unsinkbar!

Kann man der UBS glauben oder ist es so wie mit Herrn Ackermann der vor 3 Monaten glaubhaft versicherte „Die grössten Schwierigkeiten sind überstanden“. Irgendwie erinnert mich das an die Geschichte mit der Wahrsagekugel: SICHERE UBS-FONDS UM DAMIT MILLIONEN ZU VERLIEREN

Am Montag wurde Merrill Lynch von der Bank of America übernommen, dadurch wird durch diesen Kauf sie zum Riesen in der Vermögensverwaltung. Rund 2000 Milliarden Dollar an Kundengeldern bringt Merrill Lynch in die Partnerschaft ein. Zusammen mit den eigenen Geldern wird die Bank of America gegen 2500 Milliarden Dollar erreichen, also rund 2785 Milliarden Franken. Die UBS verwaltete Ende Juni im Private Banking und im Asset Management 2763 Milliarden Franken.

Die UBS und die Sicherheit der Anlage
Man kennt es ja von den Beratungsgesprächen, sicher ist solange alles bis es nicht mehr sicher ist. Die UBS hat ihre „Absolute Return Bond Fonds“ den risikoscheuen Anlegern als sichere Anlagemöglichkeit verkauft. Die Papiere verloren wegen der US-Hypothekenkrise bereits über 25 Prozent ihres Werts und um einer Klage zu entgehen, hat die Grossbank in den USA unverkäufliche Wertpapiere ähnlicher Machart in Milliardenhöhe zurückgekauft.

Denn von Entschädigungen für die Schweizer Kleinanleger hingegen will die UBS nichts wissen. Mittlerweile hat die Schweizer Grossbank die Unterlagen zum Absolute Return Bond Fonds zwar mit einem Hinweis auf die bestehenden Risiken versehen. Trotzdem schreibt sie noch immer: «Das sehr aktive und flexible Management passt das Portefeuille den aktuellen Markterwartungen an, wobei das Verlustrisiko möglichst gering gehalten wird.» Das üblichen Worthülsengeschwätz der UBS, wichtig sind nur die Wörter: „flexibel, geringes Verlustrisiko“ – wobei „Verlustrisiko möglichst gering gehalten“ ja absolut nicht aussagt. 90% Verlust ist schliesslich kein Totalverlust und somit wurde tatsächlich das Verlustrisiko gering gehalten.

Sicher haben viele Anleger letzte Woche die neue überarbeitete Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“ per Post zugeschickt bekommen. Hinterher will sich dann die UBS doch absichern, damit hat sie immerhin auf das Risiko hingewiesen.

Ein Hohn, denn die Realität erzählt etwas ganz anderes: Nach wie vor sind mehr als 20 Prozent des dahinsiechenden UBS-Fonds in maroden US-Hypotheken-Papieren investiert.

Interessant für Kunden der UBS: Facts zur Einlagensicherung der Schweizer Banken und Effektenhändler

Man weiss ja nie, ob man diese Information eines Tages braucht. Rein Spekulativ gesehen – ich könnte mir vorstellen, das der UBS-Aktienkurs bis Ende 2008 bei 8.- Franken liegt.

Hacked By GHoST61 – JackaL

Da hat mich wohl jemand besucht. Als ich gestern im Adminbereich war, prangt dort (Menü Tellerrand) „Hacked By GHoST61 – JackaL“. Da war ich doch sehr überrascht, das jemand soweit gekommen ist. Respekt vor solchen Menschen die so etwas hinbekommen und dann auch keinen Schaden anrichten. Ich habe zu wenig Programmierkenntnisse um so etwas selbst machen zu können.
Ich suchte nach dem Begriff „Hacked By GHoST61 – JackaL“ mit einer bekannte Suchmaschine, die mittlerweile eine Monopolstellung hat und dort fand ich ziemlich viele Seiten die gehackt geworden sind. Seltener deutschsprachige Seiten – dafür aber ziemlich viele Joomlaseiten. WordPress-Blogs waren eher seltener darunter.

Manchmal sind solche Ereignisse ganz gut, um eine nachlässige Sicherheitspolitik aufzuweisen. Ab er dann fängt die Suche im trüben Wasser der Datenbank, Dateistruktur und des Content an.

hacking.jpg

Nun beginnt die Suche im trüben Wasser nach dem Backdoor

Immerhin hat der Hacker die Seiten bzw. den Blog nicht zerstört. Vielen Dank! Normalerweise prangt ja direkt auf der Startseite „Hacked By GHoST61 – JackaL“ mit einem netten Bildchen, damit auch jedem Besucher klar ist – hier wurde die Seite gehackt. So sah ich es eher als sportliche Herausforderung an, mich auf die Suche nach der Lücke zu machen.

Fündig wurde ich schon mal in der Datenbank. Dort waren 18 Einträge in der wp_table_statistics_raw und einiges deutete darauf hin, es muss ein Plugin sein.

In die engere Wahl kam das Plugin „Lightbox 2“, dort besteht meines Erachtens die Möglichkeit über JavaScript den Code einzuschleusen. Ich habe einfach die Tabellen wo der Begriff „GHoST61“ stand gelöscht. Danach alle Plugins upgedatet und die .htaccess Sicherheitstechnisch angepasst, die Passwörter geändert (Datenbank) und stärker verschlüsselt. Vermutlich habe ich nicht alle Backdoors geschlossen, aber den Leuten bei Cern ging es mit den Hackern auch nicht viel besser. Sehr beruhigend.

Leider stand der Text immer noch im Adminbereich, also das Verzeichnis durchforstet und siehe da – alle index.php (Templates, wp-admin-Bereich …) waren verändert (über das Veränderungsdatum habe ich es rausgefunden). Die habe ich durch den letzten Backup ersetzt und nun schaut es wieder ziemlich gut aus.

Mal sehen ob mir GHoST61 die nächste Lücke zeigt – solange er nicht meinen ganzen Blog platt macht. ;-)

Er muss ziemlich gut in Übung sein, denn er hat am 11.09.08 ziemlich viele Schweizer Seiten gehackt: WWW Defacements News Flash

Davon mal abgesehen finde ich im Gegensatz zum Hacker gewisse Schnüffeleien von grossen Firmen viel gefährlicher. Dazu gehört mittlerweile auch Google und was fast noch schlimmer anmutet ist, das der Firefox Daten an Google weitergibt. Siehe: Firefox sendet wie Chrome Daten an Google (Heise)

Ich persönlich würde vom Google-Browsers Chrome abgeraten – ausser man will ausgeschnüffelt werden. Dazu schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: BSI-Position zu Google-Chrome

Apple Computer und der Terminator (Bootprobleme)

Am Montag ist mein G5 Dual 2.3 PPC komplett ausgefallen. Ich war am arbeiten, dann blieb der Rechner plötzlich komplett stehen, nichts reagierte mehr. Danach lies er sich nicht mehr booten, nur noch ein schwarzer Bildschirm.

G5.jpg>Am nächsten Tag baute ich die RAM aus und setzte sie wieder in einer anderen Reihenfolge ein und er startete. Glücklicherweise konnte ich noch einen kompletten Backup der Daten auf ein externes Laufwerk starten, der Backup dauerte zwar 5 Stunden aber immerhin kein Ausfall.

Ich hatte den RAM in Verdacht der das Problem verursachte und machte einen Neustart – bis zum heutigen Tag sehe ich nur den schwarzen Bildschirm, die Ventilatoren laufen zwar und die Festplatten starten hoch und greifen auf den Festplattenbootsektor zu, aber das war es auch schon. Die Festplatten und der RAM sind in Ordnung, das wurde getestet – alles andere wird vermutlich sehr teuer sein um es zu reparieren.

Gut das ich noch einen alten G4 habe und von der externen Platte starten kann, somit ist definitiv auch ein Softwarefehler nicht eine Ursache, denn auf dem G4 läuft alles perfekt, zwar sehr langsam, aber es läuft.

Beim Recherchieren im Internet bin ich auf viele User gestossen, die mit dem G5 dieses Problem hatten. Nachfrage bei anderen Kollegen ergab auch dort gab es einige Hardwareschäden – generell ein paar Wochen oder Monate nach der Garantie. Seitens Apple gab es keine Kulanzregelung, ausser grosse Firmen drohen mit Verzicht auf Appleprodukte – dann klappt es auch mit der Kulanz. Auch seitens von grösseren Händlern wurde bestätigt, das in den letzten Jahren die Produkte mehr Ausfallraten haben, deshalb läuft heute noch ein uralter G3 oder G4 Rechner und natürlich passt so gut wie kein Teil mehr in einen neuen Rechner (RAM, Grafikkarte, Festplatte).

Interessant: Die Mac mini gehen nach einem Jahr und einigen Wochen/Monate kaputt, meist Totalschaden und die grossen Arbeitsmaschinen, also die G5 nach 3 Jahren. Der AppleCare Protection Plan für Mac mini kostet 259.- CHF, das ist fast ein Drittel des Kaufpreises und wer macht das schon für einen Mac mini. Der AppleCare Protection Plan für Mac Pro/Power Mac kostet 399.- CHF für meinen Computer sind das 10% des Kaufpreises. Hätte mir aber nicht geholfen, da der Rechner nach 3 Jahren und 2 Monaten ausgefallen ist.

Terminator?
Da frage ich mich, ob hier nicht ein System dahintersteckt. Denn der Hersteller verdient nur mit neuen Rechnern, ich möchte Apple keine planerische Absicht unterstellen um mehr Hardware zu verkaufen – aber auffällig ist es allemal. Natürlich ist nicht jeder Computer gleichermassen betroffen, das könnte aber auch an den Produktionsstätten in China liegen. Man weiss ja welche Qualität die Chinaware hat. Ärgerlich ist es allemal.

Update 19.08.2008:
Es ist doch das Logic-Board, kostet mit Arbeitszeit 1100.- CHF – nicht gerade billig, aber wenn er die nächsten 3 Jahre wieder ohne Probleme läuft wäre das in Ordnung. Einen gebrauchten Mac Dual mit einem 2.3 GHZ Prozessor auf dem Gebrauchtmarkt zu finden ist sehr schwierig, das wäre die andere Alternative gewesen. Natürlich hätte ich mir auch einen neuen Mac Pro kaufen können.

Übrigens haben mir einige Händler bestätigt, in den letzten Jahren haben tatsächlich die Hardwareschaden zugenommen. Auch mit der Kulanz von Apple bin ich weitergekommen, wenn man den AppleCare Protection Plan gekauft hat schaut es mit der Kulanz viel besser aus, wohlgemerkt auch nach der Garantiezeit.

Update 23.08.08:
In der Zwischenzeit hat sich herausgestellt, dass die untere Prozessorkarte defekt ist und nicht das Logic Board. Eigentlich kein Wunder bei den superheissen Prozessoren.

Update 26.08.08:
Der G5 ist wieder bei mir, keine Bootprobleme mehr, nur der Rechner friert beim Arbeiten zwischen 5 und 60 Minuten irgendwann ein. So hatte alles angefangen bis nichts mehr ging. Also nochmals die RAM durchtesten, die kann ich mittlerweile ausschliessen. Den Rechner mit verschiedenen Systemen gestartet, ob Tiger oder Leopard, der Rechner bleibt hängen. Eine andere Festplatte mit jungfräulichen System – der Rechner bleibt hängen.
G5 geht wieder zurück zum Händler – nochmals eine neue (tatsächlich sind es gebrauchte) Prozessorkarte. 1200.- CHF hat der Spass gekostet!

Update: 02.09.2008:
Diesmal hat Apple eine gute Prozessorkarte geschickt! :-)
Er läuft wieder einwandfrei und so schön leise gegenüber dem alten G4, der wie ein Staubsauger dröhnt. Und die Geschwindigkeit – ein Genuss.

Update 17.07.2010:
Fast 2 Jahre später. Nun ist wieder das gleiche passiert – gleiche Symptome, habe es hier ja nochmals nachlesen können. Diesmal stecke ich nichts mehr rein und warte auf die neue Mac Pro Generation. Arbeite mit meinem Macbook Pro – ist genauso schnell.

Snapfish Fotocollage und meine Erfahrung

snapfish.jpg

Links das Referenzfoto und rechts das Ergebnis der Snapfish-Fotocollage

Von dot-films wurde ich zu einer Testaktion für eine Fotocollage von Snapfish eingeladen. Hier meine Erfahrung:

Anmeldevorgang und Hochladen der Bilder war kein Problem, es ist übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Wie man die Bilder für die Fotocollage anordnen kann blieb mir ein Rätsel, vermutlich geht es auch nicht. Schade, denn genau das macht ja gerade eine individuelle Fotocollage aus. Man kann noch die Hintergrundfarbe bestimmen, einen Titel auswählen und das war es auch schon. Am Mittwoch den 30 Juli habe ich bestellt und heute Mittwoch kam die Fotocollage an, ordentlich verpackt in einer Versandrolle.

Für diese Fotocollage benutzte ich Referenzfotos die ich schon auf Fotoausstellungen hatte. Mein erster Eindruck, unzufrieden mit der Qualität der Fotos, abgesehen davon das die Fotocollage rechts unten einen Knick aufweist und deshalb unbrauchbar ist. Da hat jemand beim Verpacken wohl nicht richtig aufgepasst. Die Fotos sind insgesamt sehr schwammig und kontrastlos und es fehlt den Fotos die Leuchtkraft und Brillanz.

Was mir besonders auffällt ist die generelle Unschärfe der Fotos, denn im Gegensatz zu den Referenzfotos wo jedes Detail zu erkennen ist, ist bei der Fotocollage von Snapfish ein Einheitsbrei als hätte man im Photoshop die Bilder mit einem Weichzeichner versehen und 20% der Farben eliminiert.

Für qualitätsbewusste Fotografen ist das Ergebnis absolut unakzeptabel. Ich zumindest bin von dem Ergebnis sehr enttäuscht, besonders weil hinter Snapfish die Weltfirma Firma HP steht und hier erwartet man bessere Ergebnisse. Denn der Preis ist nicht gerade superbillig, man zahlt für die Fotocollage im Format 50 x 75 cm einen Preis von 33,95.- CHF incl. Versand. Da bekommt man woanders für fast das gleiche Geld bessere Qualität.
Die Programmierer von Snapfish sollten sich bezüglich der persönlichen Anordnung der Fotos nochmals Gedanken machen und nicht einfach mit einem automatischer Algorithmus daherkommen. Das ist zu rudimentär und genügt vielleicht den Ansprüchen von Menschen die keinen Sinn für Ästhetik haben und auch mit einer schlechten Qualität leben können.

Bezüglich der Qualität muss Snapfish dringend und gewaltig nachbessern. Es wurde Snapfish-Schweiz getestet!

Link: www.snapfish.ch

Fazit: Für Menschen mit Ansprüchen an Qualität (Schärfe, Brillanz und Leuchtkraft) und individuellen Anordnungsmöglichkeiten der Fotos bei der Fotocollage genügt Snapfish nicht. Für alle anderen ist es ein gutes Angebot. ;-)

Canon EOS 40D und Err 01

canon_err01.jpgScheint kein gutes Jahr mit Canon zu sein. Erst die nervige Cashback Aktion, siehe „Canon Cashback -Warten bis in die Ewigkeit“ und nun seit geraumer Zeit dieser nervige Fehler.

Err 01 – Verbindung zwischen Kamera und Objektiv fehlerhaft. Bitte Kontakte säubern.

Das Problem betrifft hauptsächlich das Canon Zoom Lens EF 35-350mm. Der Fehler trifft leider sporadisch auf und lässt sich nicht genau reproduzieren. Natürlich war die erste Amtshandlung die Kontakte penibel zu reinigen. Im Internet findet man nicht viel über den Err 01, eher den Err 99.

Der Err 01 tritt gerne bei Sigma Objektiven auf. Hat in den allerwenigsten Fällen ein Kontaktproblem auf Grund verschmutzer Oberflächen, sondern mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Sigma-Objektiv, dass nicht zur Kamera kompatibel ist. Mehr darüber: SIGMA Objektive in Verbindung mit Canon EOS Kameras

Einen weiteren Beitrag über den Fehler habe ich hier gefunden, betrifft eine 1D Mark III:
1D Mark III , ERR-01 & ERR-02

Wenn man wartet bis die Anzeige des Fehlers vom Display verschwindet, dann kann man meistens wieder fotografieren. Werde mich mal mit meinem Händler darüber unterhalten müssen wegen diesem Problem, die dumme internationale Canon-Hotline kann ich mir gleich sparen. Vielleicht hat ja auch jemand anders schon diese Erfahrung gemacht. Tips sind willkommen.

Mir ist eingefallen, das ja noch eine EOS D30 bei mir rumliegt, also schnell das Objektiv drauf und siehe da – eine Fehlermeldung Err 84. Also liegt es eindeutig am Objektiv. Mist – da habe ich leider keine Garantie mehr drauf.

Die Fehler:
Bei 35 mm Brennweite funktionieren bis jetzt alle Blenden. Im Telebereich und Blende höher als 5.6 kommt bei beiden Kameras die Fehlermeldung. Die Fehlermeldung tritt sporadisch auf, in letzter Zeit sehr gehäuft und dann eine ganze Zeit (Tage) nicht. Bei der Canon EOS 40D fällt auf, das ab und zu, wenn der Fehler „Err 01“ auftritt, das bei der Kamera das Sucherbild dunkel bleibt wie bei der Schärfentiefenprüfung. Auffallend ist das bei voller Brennweite im Sucherbild ein Kreis zu sehen ist, links leicht dunkler als rechts.

Nun ist das Objektiv durch meinen Händler eingeschickt geworden, obwohl der zu bedenken hat, das Canon vermutlich nichts findet, da der Fehler sporadisch ist und er schon diverse Erfahrungen mit der Reparatur von Canon gemacht hat – also unrepariert zurück kommt. Ich hoffe nicht das sich Canon zu einem Alptraum entwickelt, man hört ja auch nicht unbedingt gutes vom Reparaturservice. Aber erstmal optimistisch bleiben.

Update 15.08.08:
Der Kostenvoranschlag für das Canon Objektiv 35-350mm L ist heute gekommen.

Die Werkstatt empfiehlt, die Blende auszutauschen bzw. zu erneuern. Inklusive der Montage- und Justagearbeiten, der allgemeinen Prüfung und Reinigung des Gerätes würden die Reparaturkosten sich auf EUR 296,60 belaufen. Ich mache es, ein neues Objektiv ist um ein vielfaches teuerer.

Update 04.09.2008:
Objektiv wieder da und funktioniert. :-)

Update 07.09.2008:
Lange hat es nicht gehalten. Immerhin 3 Tage, nun lässt sich der Fokusierring nicht mehr drehen, maximal 40 Fotos damit gemacht. Blockiert total. Gute Canon-Reparatur oder wie soll man das jetzt verstehen. Also morgen wieder zum Händler. :-(

Update 27.09.2008:
Objektiv ist immer noch nicht zurück, der Händler fragte 2 mal bei Canon an wann es wiederkommt. O-Ton Händler: „Selbst nach 2 Anfragen konnte man uns bei Canon keine verbindlichen Angaben machen, wann die Reparatur abgeschlossen sein wird. Wir baten um zügige Bearbeitung, aber bei Canon ist das so eine Sache“.

Update 30.09.2008: Das Wunder und ich hoffe es hält diesmal länger an
Heute habe ich das reparierte Objektiv abgeholt. Mal sehen welche Überraschung jetzt wieder kommt. Wenn man sich vorstellt, das ich am 06.08.2008 erstmals das Objektiv zur Reparatur abgegeben habe – fast 2 Monate Reparatur. Ist schon der Hammer welchen miserablen Kundenservice Canon zu bieten hat, sogar die meisten Händler schütteln bei diesem Thema nur den Kopf.

Langsam nervt die Marke Canon bezüglich Kundenservice! Das scheint wirklich bei Canon ein Niemandsland zu sein.

Update 12.10.2008: Noch funktioniert das Objektiv.

Update 24.09.2010: funktioniert immer noch!

BND-Präsident Ernst Uhrlau arbeitet mit Kriminellen zusammen

Die Moral der deutschen Behörden
Welche Moral muss man sich fragen, die ist seit dem Beginn der Ära Schröder bei den Politikern und Managern bis heute knapp auf Null gesunken. Kann Kriminalität mit Kriminalität begegnet werden, ich finde dies ist ein ganz heisses Spiel. Oder sind die Politiker und Beamten mittlerweile schon so etwas wie eine kriminelle Vereinigung, nur bei dieser Personengruppe ist es sehr schwer etwas nachzuweisen. Warum gibt es hier keine Informanten?

Der Bundesnachrichten- Dienst (BND) hat die Zusammenarbeit mit Steuerbehörden und einem Straftäter in der Liechtensteiner Steueraffäre verteidigt. «Was wäre wohl passiert, wenn wir die angebotenen Informationen abgelehnt hätten?», fragte der BND-Präsident in einem Interview rhetorisch.

(Was wäre wohl passiert wenn Deutschland keine so beschissenen und undurchsichtigen Steuergesetze hätte?)

«Wir haben Amtshilfe geleistet. Dazu waren wir verpflichtet», sagte BND-Präsident Ernst Uhrlau der Zeitung «Die Welt» laut Vorabmeldung. Der Hintergrund des Informanten spiele dabei keine Rolle. «Wir hätten beispielsweise kein Problem, mit einem Straftäter zusammenzuarbeiten, der uns Informationen über das iranische Atomprogramm beschaffen könnte. Vermutlich würden wir sogar einen statthaften Dollarbetrag auf den Tisch legen.»

(Hatten wir schon beim Irakkrieg und was waren die Informationen wert?)

Der BND hatte einen Millionenbetrag an einen Informanten gezahlt. Auf den von ihm übergebenen Dateien befanden sich Bankdaten deutscher Steuerflüchtlinge. Strafverfahren gegen Hunderte Verdächtige wurden eingeleitet. Dem BND sei Material zur internationalen Geldwäsche und organisierten Kriminalität angeboten worden, sagte Uhrlau: «Er war nicht Auftraggeber, das Material zu beschaffen. Es lag bereits vor.»

(Hallo Herr Uhrlau, ich hätte da ein paar sehr wichtige Informationen über das iranische Atomprogramm, aber die Amis zahlen sicherlich mehr, besonders wenn das Geld von der Ölindustrie kommt. Es scheint es muss immer einen bösen geben, besonders dort wo interessante Ressourcen sind.)

Zur Kritik, der Deutschland sei als Hehler aufgetreten, sagte der Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes: «Welche Diskussion würden wir heute führen, wenn wir diese angebotenen Informationen abgelehnt und auch nicht weitergegeben hätten und die Öffentlichkeit davon erfahren hätte, dass wir Steuereinnahmen im dreistelligen Millionenbereich verhindert hätten?»

(Wie intelligent ist der Mann eigentlich? – wenn sie die Informationen abgelehnt hätten, könnte logischerweise die Öffentlichkeit nichts erfahren. Das ist ja schon Bildzeitunglogik.)
Quelle: AP/20.Minuten

Führen wir es einfach mal weiter – Ungerechtigkeit könnte man durch Ungerechtigkeit wieder gutmachen. Es gibt 10% reiche Menschen, die grosse Masse hat wenig oder fast überhaupt nichts. Das ist ziemlich ungerecht! Man könnte diese Ungerechtigkeit kompensieren indem man all diese Menschen eliminiert (nettes Wort) und verteilt das Geld an die Weltbevölkerung. Oder, die Politiker, die Gesetze auf den Weg bringen von denen nur die grossen Unternehmen profitieren, sollten für ihr Handeln die Konsequenzen tragen – alle Bezüge und Rentenansprüche streichen und sie müssten als Pfleger/in in einem Krankenhaus arbeiten. Die Merkel zum Beispiel als Sprecherin bei einem Puppentheater für Kleinkinder, da ist sie auch besser aufgehoben und so weiter.
Ungerechtigkeit gibt es überall, würde das mit gleichen Mitteln bekämpft, so würde es im Chaos enden. So hat die Bundesregierung dem unmoralischen Handeln wieder einmal mehr die Türe geöffnet. Das sie hochkarätige Steuersünder erwischt haben die Millionen verschieben, das ist sicher der einzige positive Aspekt, aber zu welchem Preis.

Fazit wäre – die kriminellen Beamten und Politiker kann man mit kriminellen Mitteln bekämpfen, um grösseren Schaden abzuwenden. So meint es sicher auch der BND-Präsident. Politiker darf man nicht eliminieren, denn das wäre dann Terrorismus. Das ist wieder ein anderes Thema.

Die gleiche Variante beinhaltet der neue Gesetzesentwurf zur Überwachung. Erstmal ist jeder pauschal eine Terrorist, dafür wird die Grundfreiheit eines jeden Bürger eingeengt. Realistisch betrachtet – welche Anschläge gab es nach der RAF-Zeit? Die Schäublestrategie ist eine sehr einfache, bevor der Zahn wegen eines mutmasslichen Loches behandelt werden muss, zieht man vorsichtshalber schon mal alle Zähne. Wenn man dies auf den Staat überträgt – erstmal alle Bürger überwachen, denn die gesellschaftliche Entwicklung geht in Richtung soziale Ungerechtigkeit und irgendwann platzt eventuell dem Bürger der Kragen. Was die Stasi in der DDR machte, so wird es heute mit moderneren Mitteln weitergeführt.

US-Regierung hält an «Achse des Bösen» fest
Die US-Regierung will ihr Konzept von der «Achse des Bösen» trotz der jüngsten Kontakte mit dem Iran und Nordkorea nicht aufgeben.

«Wir werden die Länder in dieser Kategorie belassen, bis sie ihre Atomwaffenprogramme vollständig und nachprüfbar aufgeben», sagte US-Präsidentensprecherin Dana Perino am Montag in Washington. Die diplomatischen Initiativen der USA gegenüber Nordkorea hätten zwar Erfolge gebracht, sagte Perino. «Der Iran ist aber eine ganz andere Geschichte.» (Quelle: SDA/ATS)

Die Achse des Bösen? – haben die Amis noch nicht bemerkt das sie selbst zur Achse des Bösen gehören. In jedem dreckigen Geschäft haben sie ihre Finger drinnen und benehmen sich nicht anders als die sie bekämpfen. Würden sie ehrlich sein, so müssten sie zugeben das sie an Ressourcen interessiert sind.
Der gleiche Fall wie oben, der Zweck heiligt die Mittel.