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Mannenbach (Film: m396)

 
Quicktime / Codec H.264 / 550 x 412 px / 98 MB / Der Film braucht eine längere Vorladezeit.

oder kleiner:

 
Quicktime / Codec H.264 / 320 x 244 px / 22 MB

Ein kleiner kreativer Kurzfilm über die Mannenbacher Anlegestelle. So düster wie die Musik zum Kurzfilm ist das Baden und Schwimmen natürlich nicht, im Gegenteil. Ich hoffe man kann ihn gut ansehen denn er ist ist ziemlich gross, aber dafür in einer guten Qualität, die meisten haben ja einen guten Breitbandanschluss.

Eigentlich wollte ich einen Lärmfilm machen, dazu hätte ich gerade jetzt in der Hauptsaison des lautstarken Tourismus und Laubsaugern, Rasenmähern oder Hundebesitzer die den Namen ihres Hundes tausendmal wiederholen (der Fall Leika), die beste Gelegenheit dazu. ;-) Der Sommer ist nicht ewig. Da könnte man schon etwas sehr kreatives machen, wie wäre es mit einer Lärmskulptur die alle Geräusche leicht verzögert von sich gibt ? Oder einen interessanten Kurzfilm?

Oder ein Konzert mit Laubsauger, Rasenmäher, Geschrei, Schiffsglocke und den anderen Lärmquellen.

Gartenskulptur (Lichtobjekt mit UV-CCFL und UV-aktives Plexiglas)

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Die Gartenskulptur bzw. das Lichtobjekt hat mich seit Wochen beschäftigt, dabei habe ich, wie es bei Prototypenbau üblich ist, sehr viel gelernt. Die Elektronik muss wasserdicht sein und grosse Herbststürme sollte das Lichtobjekt auch überleben.

Die erste Erkenntnis ist – Styrodur ist definitiv nicht das geeignete Material. Zum einen habe ich es seitlich in Metallschienen fassen müssen, wegen der Statik bei Sturm und das Verputzen und Versiegeln hat enormen Gewichtszuwachs verursacht. Der freundliche Fachmann Robert Keller vom hiesigen Baugeschäft in Mannenbach erklärte, bei Frost bekomme ich Probleme, es hält trotz Gewebe (als Grundlage für den Putz) nicht. Wasser zwischen Putz und Styrodur bei Minusgrafen, jedere weiss was dann passiert. Man muss nur den richtigen Mann fragen. Davon abgesehen, ist das Baugeschäft Keller mit seinen freundlichen Familienmitglieder, die erste Adresse um sein Vorhaben kompetent und professionell ausführen zu lassen.

Um die Elektronik trocken zu halten und dennoch nicht weit von der CCFL zu verbauen fand ich eine gute Lösung, nur sie ist zu komplex.

Dann benutzte ich durch Zufall meine einzige Polystyrolglasplatte. Als ich fertig war mit den Bohrungen und verkleben sah ich zufällig den Aufkleber “Dieses Material ist nicht für den Aussenbereich geeignet”, unter anderem auch nicht UV-beständig – das ideale Material für UV Licht also.

Dann versuchte ich die CCFL im Frässchnitt der Polystyrolglasplatte einzubauen, die Platte ist flexibel und die CCFL war sofort gebrochen – also die CCFL in ein Plexiglasrohr damit sie geschützt ist.

Die Befestigung der Plexiglas-Platte mit zwei Aluwinkeln war der Plan, die Aufnahmeplatte habe ich mit Gewindestangen innen im Styrodur verspannt. Nachspannen geht nicht, da der Putz und Spachtelmasse darüber liegt, keine gute Lösung. Beim Einbau hat die sich tatsächlich gelockert, aber man ist erfinderisch und nun ist alles bombenfest.

Der ganze Bau glich einem grosses Desaster, aber deshalb baut man schliesslich Prototypen um zu sehen was Probleme verursacht und davon hatte ich immerhin die ganze Bandbreite. Sehr viel gelernt beim Projekt, nun kann ich die anderen starten.

Fazit – geplant war sie für eine Stahlausführung oder Edelstahl. Das UV-beständiges Plexiglas und das Einkleben der UV-Plexiglasrundstäbe überlässt man am besten einem Fachmann. Ich habe keine Lösung gefunden es blasenfrei zu verkleben. Das Problem: die UV-Stäbe sind nicht rundgenau, sie weichen bis zu 4/10 mm ab. Theoretisch müsste man sie erst mit einer Drehmaschine auf ein genaues Mass bringen, aber man ist ja schliesslich Künstler um dieses Problem anders kreativ zu lösen.

Die CCFL im Winter? – Sie verlieren bei Minustemperaturen an Leistung, deshalb die nächste Lichtskulptur mit RGB-LED, damit erübrigt sich aber auch der ganze UV-Aufwand.

Sonnenuntergang (Untersee/Bodensee) HDR-Aufnahme

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Hier die zweite HDR-Aufnahme vom Horner Spitz bei einem klassischen Sonnenuntergang. Der Sommer gab ja die letzten Wochen nicht viel her, dafür gibt es einen guten Wasserstand und beim morgendlichen Hechtsprung sofort nach dem Aufstehen eine Erkenntnis, das Wasser ist auch kälter geworden. Ansonsten bin ich immer noch mit meiner Skulptur die Aussentauglich sein soll beschäftigt, daher schreibe ich hier auf dem Blog wenig. Aber es scheint sich ein Ende abzuzeichnen und ich hoffe sie ist am Freitag fertig. Über den Verlauf des Desasters bei dieser Skulptur werde ich demnächst einiges zu berichten haben.

Klick auf das Bild und es wird riesengross und hat eine bessere Qualität! (1200×769)

Horn (Untersee/Bodensee) HDR-Aufnahme

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Eine HDR-Aufnahme vom Horner Spitz am Untersee, fotografiert von Mannenbach. Bei der grossen Aufnahme ist noch gut das Windrad im Hintergrund zu sehen (Windrad bei Leipferdingen). Gut zu sehen im Vordergrund ist der Hohen Krähen (644 m.ü.M.) mit der Ruine. Früher befand sich hier eine gefürchtete Raubritterburg und dahinter der Hohenhewen (844 m.ü.M.).

HDR Aufnahmen mit bewegten Objekten, hier sind es die Wellen, machen das Bild ein wenig unruhig bzw. rauh. Im Gegensatz zu dem Foto von der MS Kreuzlingen in der nur die Personen und Fahnen verschwommen sind, die geben aber dem Bild mehr Dynamik.Klick auf das Bild und es wird ganz riesengross! (1800×992)

Lichtquadrat im Mannenbach 2008

Das Lichtquadrat ist nun auch wieder im Mannenbach, nachdem es letztes Jahr bei Sturm darin abgesoffen war und dies der Elektronik nicht gut getan hat. Diesmal habe ich 2 grüne zu den blauen CCFL drangemacht. Die Fotos sind alle mit der EOS 40D entstanden, wie man sieht mit der Wischtechnik – nicht mit dem Computer nachgeholfen.

Mal so nebenbei: Irgendwie bin ich bei Google ziemlich rausgeflogen, nach dem fast über 12 Jahren meine Webseiten auf der ersten Seite der Suchergebnisse waren. Jetzt sind nur noch die hauptsächlich kommerziellen Webauftritte zu sehen. Interessant wie sich alles mit dem heiligen Geist des Profites entwickelt, gut das ich mittlerweile wieder ein gesundes distanzierteres Verhältnis zum Internet habe, sonst hätte es mich sicherlich geärgert. Gefährlich wird es ohnehin wenn ein Unternehmen eine Schlüsselstellung bzw. eine Monopolstellung auf dem Markt hat – die Macht an das Unternehmen kommt aber von jedem einzelnen.

Mittlerweile habe ich wieder gelernt, das richtige Leben findet direkt in meiner unmittelbaren Umgebung statt und nicht im virtuellen Raum im Kopf und Internet.